Samstag, 07.09.2019
um 22:00 Uhr

Brandenburger Theater
Grabenstraße 14
14776 Brandenburg an der Havel






BT BÜRGERBÜHNE

MÄDELSABEND - URAUFFÜHRUNG
KRIMI-KOMÖDIE VON ILJA HÜBNER

„Der Tod eines Brandenburger Schauspielers mischt einen ‚Mädelsabend‘ ordentlich auf.“

Wie immer treffen sich Danni, Claudi und Sanne in Simone’s Kneipe, um ihren Mädelsabend abzuhalten. Es soll getratscht, gelacht und getrunken werden. Aber dieses Mal ist etwas anders. Die Info, dass der bekannte Brandenburger Schauspieler Valentin Meyer in einem Waldstück nahe bei Wilhelmsdorf tot aufgefunden wurde, macht die Runde. Was ist da passiert? Fragen sich natürlich alle. Und gehen im Gespräch dieser Frage nach. Und fördern Erstaunliches in dem Gespräch zu Tage …

Regie und Ausstattung: Ilja Hübner

Mit dem Ensemble der BT Bürgerbühne:
Petra Görlich, Leona Henß, Ines Holler, Nadin Fröhnel und Ilja Hübner

Eine Eigenproduktion des Brandenburger Theaters/ BT Bürgerbühne

Eigenproduktion des Brandenburger Theaters/ Bürgerbühne

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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Zwischen Revolution und Wirtschaftswunder

Dauerausstellung Stadtgeschichte





Die stadtgeschichtliche Ausstellung zeigt den politischen und wirtschaftlichen Weg Offenburgs  von der Revolution 1848 bis zum Wirtschaftswunder in den 1950er und 60er Jahren.



Mit Beginn der Revolution 1848 startet auch die stathistorische Ausstellung und nimmt den Besucher mit durch die Zeiten des Auf- und Umbruchs in Offenburg und der Region.



Offenburg ist zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein beschauliches Städtchen mit knapp 2400 Einwohnern. 170 Jahre später zählt man bereits 33 000 Bürger. Die Stadt erlebt in diesem Zeitraum die Industrialisierung, zwei Revolutionen, drei Kriege, zwei Inflationen, Aus- und Einwanderungen, Diktatur und demokratischen Neuanfang.

Vier Hauptthemen werden fokussiert:



• Demokratiegeschichte



• Migration



• Mobilität



• Wirtschaftsgeschichte





Die Ausstellung zeigt den politischen und wirtschaftlichen Weg Offenburgs in die Moderne, von der Revolution 1848 bis zum Wirtschaftswunder in den 1950er und 60er Jahren. Sie kombiniert Schätze aus den Depots mit modernen Medien und spielerischen Elementen, wie z.B. einer Animation zur Auswanderung nach Nordamerika, Audiostationen und Filmsequenzen.



Foto: Karl Schlessmann


Mo geschlossen
Di-So 10-17 Uhr

Offenburg

14.11.2019
Wald - Land - Fluss

Dauerausstellung Naturkunde und Geologie



Die sinnliche, bunte, spannende und informative Familienausstellung weckt das Interesse für die Natur in unserer Umgebung und ist ein Erlebnisraum für große und kleine Besucher.



 



Naturkunde

In der naturkundlichen Abteilung heisst es: "Ist das Reh die Frau vom Hirsch?", "Warum haben Vögel Schnäbel?" oder "Kriegen Enten kalte Füße?" Diese und andere Kinderfragen werden anschaulich und im Detail beantwortet. In dem großen stimmungsvollen Dachgeschoss empfängt die Ausstellung ihre Besucher mit offen gestalteten Landschaftsszenarien zu den Themen Wald, Land und Fluss.



Ein riesiger Ahornbaum in herbstlichen Farben scheint aus der Wand zu wachsen und überragt die detailliert gestaltete Waldlandschaft. Hier sind z.B. der Dachs, das Reh, die scheue Wildkatze und eine Vielzahl von Waldvögeln zu finden.

Die Wiese bietet auch zahlreiche Entdeckungen: der Habicht schaut zwischen den Grashalmen hindurch, unter dem Stein entdeckt man kriechende Bewohner und auch der Maulwurf hat sein Plätzchen gefunden.

Die Flusslandschaft wird von heimischen Fischen, Muscheln und Krebsen bevölkert, Enten und andere Vögel haben es sich am Ufer bequem gemacht.



Eine große Zahl von Hands-on-Stationen, Spielen und Experimenten laden zum Mitmachen ein: man kann z.B. Vogelstimmen hören, Felle ertasten oder Schneckenhäuser unter die Lupe nehmen. Und wer wissen will, wie die ausgestopften Tiere gemacht werden, erfährt das am Arbeitstisch des Präparators. Im kuschligen Moosbett kann man zu verschiedenen Klängen des Waldes in einer bunten Auswahl an Kinderbüchern stöbern oder einfach nur entspannen.



 



Geologie

In der geologischen Abteilung ganz oben unter dem Museumsdach heisst es: "Können Steine leuchten“, „Ist der Bleistift aus Blei?“ oder „Gibt es im Schwarzwald einen Silberschatz?“ Auch hier werden diese und andere Kinderfragen anschaulich und im Detail beantwortet.



Kann man denn überhaupt durch die Zeit reisen? Bei uns schon! Mit der Zeitmaschine kann man sich in die verschiedenen Erdzeitalter begeben. Man geht hinein, wählt ein Erdzeitalter aus und saust hin, z.B. ins Karbon. Gleich nach der Ankunft erfährt man, wie es damals bei uns aussah, wie das Klima beschaffen war und welche Tiere und Pflanzen es gab.

Weiter geht’s in den nachgebauten Stollen: hier erfährt man, dass früher in der Nähe von Offenburg Kohle, aber auch Eisenerz und sogar Silber in zahlreichen Gruben abgebaut wurde.

Schließlich geht es in die Schatzkammer der Ausstellung, das Mineralienkabinett. Hier sind wunderschöne Mineralien mit wohlklingenden Namen wie Achat, Limonit oder Psilomelan zu bewundern, die in allen Farben schimmern und in bizarren Formen vorkommen. Einige dieser Mineralien leuchten sogar, wenn sie mit Schwarzlicht angestrahlt werden.



Die Dauerausstellung Wald - Land - Fluss regt dazu an, interessante Zusammenhänge selbst herauszufinden und neue Fragen zu stellen. Sinnlich, bunt, spannend und informativ bietet die Präsentation ein geeignetes Forum für den jugendlichen Forschergeist und schafft einen anregenden und kindgerechten Erlebnisraum, der auch Erwachsene erfreuen dürfte. Alle Fragen beantwortet die Ausstellung anschaulich und mit lebendigen Texten, viele davon kann man im Audioguide hören, der an der Infotheke kostenlos erhältlich ist.



Die Ausstellung ist zweisprachig in Deutsch und Französisch.



 


Mo geschlossen
Di-So 10 - 17 Uhr

Offenburg

14.11.2019
Verdammt lang her!

Mit der Neugestaltung der archäologischen Abteilung ist der dritte Teil der Neukonzeption des Museums abgeschlossen. Die Ausstellung „Verdammt lang her!“ zeigt die Archäologie der Region von der Steinzeit bis in die Zeit der Alamannen und berücksichtigt dabei  die aktuellsten Forschungsaspekte.



Rund 100 neue Leihgaben aus dem Archäologischen Fundarchiv Baden- Württemberg bereichern die Ausstellung und veranschaulichen wichtige Einzelthemen. So wird der 2011 bei Bühl gefundene Grabstein eines Suebenfürsten erstmals gezeigt. Der Stein trägt die bislang einzige in Baden-Württemberg entdeckte Inschrift, die Aussagen über die frühe römische Verwaltung zulässt. Wichtige Funde aus Offenburg und Umgebung – Bronzen, Keramiken, Schmuck – dokumentieren die Grabungstätigkeit der vergangenen Jahrzehnte. Aber auch Forschungslücken werden thematisiert.



Die neue Präsentation rückt die archäologische Arbeit in den Focus: Wie arbeiten Archäologen, woher weiß man, wie alt etwas ist und seit wann sind archäologische Funde für Museen von Interesse?

Hands-On-Stationen, anschauliche Lebensbilder und eine Medienstation greifen verschiedene Aspekte der Ausstellung auf und laden zum Mitmachen und Ausprobieren ein.


Mo geschlossen
Di-So 10 - 17 Uhr

Offenburg

14.11.2019
Ein Fenster zur Welt.

Neue kolonialgeschichtliche Dauerausstellung



Exotische Exponate aus den ehemaligen deutschen Kolonien in Afrika, China und der Südsee entführen die Besucher in die Zeit von 1885 bis 1914.



Die Geschichte der deutschen Kolonien in Afrika, China und der Südsee wird in der neuen Dauerausstellung detailreich dargestellt und kritisch beleuchtet. Dabei schöpft das Museum aus seinem großen ethnografischen Bestand, den Museumsgründer Carl Frowin Mayer zwischen 1894 und 1917 anlegte.



Wie wurde das Thema „Kolonien“ in Offenburg diskutiert und welche Verbindungen zu den fernen Besitzungen gab es? Wer schenkte dem Museum Objekte aus den deutschen „Schutzgebieten“ und wie kam es dazu? Welches Bild der Kolonien und vor allem der Menschen in den Kolonien wurde im Offenburger Museum gezeichnet? Dass die Folgen der Kolonialzeit bis heute unübersehbar sind, zeigen Sammlungen von Großwildjägern, Missionaren, Entwicklungshelfern und Reisenden aus Offenburg und Umgebung aus der Zeit von 1918 bis heute.



Auch die Sammlung Cron mit ihren Großwild-Präparaten aus Afrika und Asien wird im kolonialgeschichtlichen Zusammenhang neu präsentiert. Das berühmte „hornlose Nashorn“ hängt wieder am ursprünglichen Ort und verweist auf aktuelle Entwicklungen, die sowohl mit der Kolonialgeschichte als auch mit der Globalisierung in Zusammenhang stehen. Neben kolonialgeschichtlichen Fragestellungen werden auch aktuelle Probleme wie Großwildjagd, wirtschaftliche Abhängigkeiten und Rassismus angesprochen. 



Die Künstlerin Angelika Nain hat mit ihrer Druck-Serie "Immer noch..."  (die Originale sind in einem separaten Raum zu sehen) einen ganz persönlichen Zugang zum Thema geschaffen. Sie setzt die Schattenseiten unseres Weltwirtschaftssystems ins Bild und zeigt die Folgen des Exports von Abfällen und Waffen in Entwicklungsländer: Zerstörung und Flucht.


Di - So 10-17 Uhr

Offenburg

14.11.2019
Daaj - Zwischen Licht und Finsternis

Dualismen von Männlich und Weiblich, Schwarz und Weiß, Licht und Finsternis: das sind Stilmittel der zeitgenössischen Kunst Irans. In den Fotografien der Künstlerin Nooshin Shafiee positioniert sich das Dasein in seinen poetischen Nuancen zwischen Tag und Nacht – betitelt mit der persischen Metapher für die vergehende Finsternis: Daaj.


Di-Do 10-17 Uhr, Fr-So 10-18 Uhr

Karlsruhe

14.11.2019
Adele Elsbach (1908-1944)

2. Juni bis 24. November 2019



Das Stadtmuseum Simeonstift hat im Kunsthandel eine Mappe von Entwurfsarbeiten einer jungen Trierer Künstlerin aus den 1920er-Jahren erworben. Ihre Urheberin, die jüdische Kunstgewerblerin Adele Elsbach, wurde 1944 in Auschwitz ermordet.



Futuristisch anmutende Menschen an Maschinen, geometrische Figurenstudien, klassische Landschaften - als junge Studentin an der Werkkunstschule Trier bearbeitete Adele Elsbach eine breite Palette an Motiven und Formensprachen. Zur Blüte gelangte diese vielversprechend begonnene Künstlerkarriere jedoch nie: 1944 wurde Elsbach aus ihrer Wohnung in der Speestraße nach Auschwitz deportiert, wo sie im selben Jahr ermordet wurde. Die jüdische Kennkarte von Adele Elsbach befindet sich heute im Trierer Stadtarchiv und ist im Stadtmuseum Simeonstift als Reproduktion zu besichtigen. Dort ist als Berufsbezeichnung „Kunstgewerblerin“ angegeben, weitere Spuren zum Leben und künstlerischen Wirken der 1908 geborenen Elsbach sind bislang nicht bekannt.


Dienstag bis Sonntag, 10-18 Uhr
Erster So im Monat nur 1 Euro Eintritt!

Trier

14.11.2019
Alles mit der Zeit

Wann ist endlich die Schule aus, wie lange dauert es noch bis zum nächsten Geburtstag und warum sind die Ferien immer so schnell vorbei? Mal dehnt sich die Zeit wie ein Kaugummi, mal zerrinnt sie zwischen den Fingern. Doch was ist eigentlich Zeit? In der Mitmach-Ausstellung „Alles mit der Zeit“  gehen Kinder nach Lust und Laune aktiv dieser grundlegenden Frage nach. Dabei entdecken sie, dass die Zeit so vielseitig wie das Leben selbst ist und voller spannender Abenteuer steckt.





Im kleinen Städtchen Jederzeit lernen Kinder von 4 bis 7 Jahren das Thema „Zeit“ spielerisch kennen. Anhand von Berufen, in denen die Zeit eine wichtige Rolle spielt, bewältigen sie vielfältige und spaßige Aufgaben: So gilt es, schnell zu sein wie die Feuerwehr, den Bäcker früh zu wecken, durch die Jahreszeiten zu gärtnern oder als Dirigent den Takt vorzugeben.



Kinder ab 8 Jahren begegnen den abwechslungsreichen Zeitthemen innerhalb der außergewöhnlichen Expedition ZEIT. Die  Entdeckungstour führt sie von den Tiefen des Urwaldes über den Trubel der Stadt mit Uhrmacherwerkstatt und Zeitmaschine bis in die Weiten des Weltalls. Sie erforschen Zeitgeist und Körper,  springen von der Vergangenheit in die Zukunft und erkunden Urknall und Lichtgeschwindigkeit. Durch Ausprobieren und Mitmachen gelingt es, dem Geheimnis der Zeit auf die Schliche zu kommen.



Eine Ausstellung des Grazer Kindermuseums Frida & freD und der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim ermöglicht durch die Klaus-Tschira-Stiftung





Di – So, 11 – 18 Uhr,



auch an Feiertagen geöffnet,



außer 24. und 31.12.



Informationen: Tel 0621 – 293 31 50



www.rem-mannheim.de 



 



Credits: © rem


Mannheim

14.11.2019
11:00 Uhr
Garten der irdischen Freuden

In der Ausstellung Garten der irdischen Freuden interpretieren über 20 internationale Künstler*innen das Motiv des Gartens als eine Metapher für den Zustand der Welt, um die komplexen Zusammenhänge unserer chaotischen und zunehmend prekären Gegenwart zu erforschen.

Neben der klassischen Lesart des Gartens als einem Sehnsuchtsort voll meditativer, spiritueller und philosophischer Möglichkeiten wird er in der Ausstellung als ein Ort der Dualität und des Widerspruchs begriffen: als ein Grenzbereich zwischen Realität und Fantasie, Utopie und Dystopie, Harmonie und Chaos, dem Ausgeschlossen- und dem Teilsein – ein Paradies, dem das bedrohliche Gefühl der Vertreibung innewohnt.

Durch eine Vielzahl zeitgenössischer künstlerischer Positionen verhandelt Garten der irdischen Freuden soziale, politische und ökologische Phänomene wie Migration, Klimawandel, Kolonialisierung, Globalisierung, Kapitalismus sowie Gentrifizierung und zeigt Strategien, die den Garten subversiv instrumentalisieren und so zum politischen Nährboden formen. Gleichzeitig sind Werke zu sehen, die den Garten in seiner poetisch-sinnlichen Dimension erfahrbar machen: Immersive Installationen und eine Virtual-Reality-Arbeit rufen eine intensive Naturfülle auf, verdeutlichen aber auch die Fragilität des paradiesischen Zustands.

In der Zusammenführung vom Paradiesischen und Katastrophischen zeigt sich die Ausstellung von Hieronymus Boschs Triptychon Garten der Lüste inspiriert, auf das auch der Titel Bezug nimmt. Die in der Nachfolge Boschs im Zeitraum von 1535 bis 1550 entstandene Version des Garten der Lüste, die im Gropius Bau zu sehen ist, bildet daher einen Ausgangspunkt der Ausstellung.

Mit Arbeiten von Maria Thereza Alves, Korakrit Arunanondchai, Hicham Berrada, John Cage, Tacita Dean, Nathalie Djurberg und Hans Berg, Futurefarmers, Lungiswa Gqunta, Rashid Johnson, Yayoi Kusama, Louise Lawler, Renato Leotta, Isabel Lewis, Libby Harward, Jumana Manna, Uriel Orlow, Heather Phillipson, Pipilotti Rist, Maaike Schoorel, Taro Shinoda, Zheng Bo sowie einem Gemälde aus der Bosch-Nachfolge

MI bis MO 10:00-19:00

Berlin

14.11.2019
Aktivierung von Rashid Johnsons Installation „Antoine’s Organ“

Im Rahmen der Ausstellung "Garten der irdischen Freuden" wird jeden Samstag Rashid Johnsons monumentale Installation "Antoine’s Organ" im Lichthof von wechselnden Musiker*innen akustisch aktiviert.

In seiner Installation "Antoine’s Organ" organisiert Rashid Johnson in einer gitterartigen Struktur eine Vielzahl von Objekten und Pflanzen zu einem üppigen Ökosystem. In ihrem Inneren beherbergt die Pflanzeninsel ein Klavier; durch die Musik wird die Installation gleichzeitig Orgel und Organismus. Es entsteht ein belebter Garten, der als poetisches Abbild einer Welt gelesen werden kann, in der historische Entwicklungen und ihre Artefakte immer wieder neu betrachtet werden.

3. August 2019
Musik von Adam Parker

10. August 2019
Musik von Adam Parker

17. August 2019
Musik von Max Andrzejewski

24. August 2019
Musik von Dora Osterloh

31. August 2019
Musik von Dora Osterloh

7. September 2019
Musik von Sarah Martin

14. September 2019
Musik von Sarah Martin

21. September 2019
Musik von Sarah Martin

28. September 2019
Musik von Declan Forde

5. Oktober 2019
Musik von Max Andrzejewski

12. Oktober 2019
Musik von Declan Forde

19. Oktober 2019
Musik von Magda Mayas

26. Oktober 2019
Musik von Aaron Reeder

2. November 2019
Musik von Declan Forde

9. November 2019
Musik von Sarah Martin

16. November 2019
Musik von Declan Forde

23. November 2019
Musik von Adam Parker

30. November 2019
Musik von Aaron Reeder

Berlin

14.11.2019
01:40 Uhr
Wu Tsang

In der Einzelausstellung There is no nonviolent way to look at somebody werden Wu Tsangs Filme in einen Dialog mit ihrer skulpturalen Praxis gesetzt, die auf dem Zusammenspiel von Glas, Licht und Text aufbaut und eine speziell für den Gropius Bau konzipierte Farbglasarbeit umfasst.

Im Rahmen der Ausstellung zeigt der Gropius Bau Wu Tsangs neueste Filmarbeit One emerging from a point of view, die in einer hybriden Filmsprache Migrationserfahrungen in den Fokus rückt. Der auf der griechischen Insel Lesbos gedrehte Film thematisiert die aktuelle Situation, mit der Landschaft und Inselbewohner*innen gleichermaßen konfrontiert sind: das Trauma der Vertreibung. Allein im Jahr 2015 haben über 850.000 Geflüchtete Griechenland erreicht; viele von ihnen kamen an den Ufern der Insel Lesbos an, nachdem sie vor Krieg und untragbaren politischen Umständen über das Mittelmeer geflüchtet waren. Wu Tsang setzt magischen Realismus ein, um diese Realitäten zu dokumentieren, und lässt dabei die Grenzen zwischen Fakt, Fiktion und surrealer Erzählung bewusst verschwimmen. Was gemeinhin als „Flüchtlingskrise“ bezeichnet wird, wird im Film strukturell als Krise der Repräsentation erfahrbar.

Ihr Umgang mit bewegten Bildern, der von den Traditionen des Dokumentarfilms beeinflusst ist, stellt einen zentralen Aspekt der Ausstellung dar. One emerging from a point of view besteht aus zwei sich überlappenden Videoprojektionen, in denen sich Aufnahmen überschneiden und ineinander verlaufen – eine Technik, die auch im Film "We hold where study" (2017) zum Einsatz kommt. Beide Filme zeichnen sich durch eine rigorose Choreografie der Kamera aus; unterschiedliche Welten und psychologische Räume werden miteinander verwoben und lassen letztlich durch die sich überlappenden Projektionen einen unbestimmten „dritten“ Raum entstehen.

Auch in We hold where study wird ein filmischer Zwischenraum sichtbar; der Film zeigt choreografische Duette, in denen Körper sich aneinanderpressen, verfangen und wieder lösen. Wu Tsang entwickelt so ein visuelles Vokabular, das sich poetisch Praktiken der Blackness und Queerness annähert und reagiert damit auf den Essay Leave Our Mikes Alone von Stefano Harney und Fred Moten, einem ihrer langjährigen Kollaborationspartner*innen.

Künstlerische Kollaborationen sind ein wesentlicher Bestandteil der Arbeitsweise Wu Tsangs; sie werden von ihr strategisch zum Erreichen dessen eingesetzt, was sie als In-betweenness, als Dazwischensein, bezeichnet. In ihren Arbeiten überlagert sie bewusst die Gesten, Wörter und Stimmen anderer und lässt auf diese Weise vielfältige, sich verschränkende Perspektiven zur Geltung kommen.

Kuratiert von Stephanie Rosenthal mit Clare Molloy

MI bis MO 10:00-19:00

Berlin

14.11.2019
Oderbruch: Räume

Schloss Neuhardenberg versteht sich seit vielen Jahren auch als Ort der Förderung des künstlerischen Nachwuchses – davon zeugen etwa die Programme mit jungen Musikerinnen und Musikern, aber auch einzelne Ausstellungen, die sich gezielt jungen Talenten widmen. Im Herbst 2019 zeigt die Stiftung Schloss Neuhardenberg Arbeiten von Schülerinnen und Schülern der fotografischen Ausbildung am renommierten Lette Verein in Berlin, die im Rahmen einer Exkursion in das Oderbruch entstanden sind. Praktische Module wie die Exkursion zum Thema „Raum“ sind Teil der dreijährigen Ausbildung am Lette Verein. Von den vielfältigen Reizen des Oderbruchs zeigen sich die jungen Fotografinnen und Fotografen unterschiedlich inspiriert – Feldstudien, Landschaftspanoramen bis hin zu inszenierter Modefotografie vor improvisierten Kulissen sind Ergebnisse ihrer Auseinandersetzung mit der Landschaft des östlichen Brandenburg.



Vom hektischen Stadtleben in die entschleunigte Provinz katapultiert, vollziehen die angehenden Fotografinnen und Fotografen einen radikalen Perspektivwechsel. Wie sie mit dieser Herausforderung umgehen, sowohl kreativ als auch dokumentarisch, reflektieren die Bilder der Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit den Lehrern Silke Spiegel und Rainer Schwesig entstanden sind.



Ausstellung

14. 9. bis 8. 12.

dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen 10–18 Uhr

(an Tagen mit Veranstaltung bis zu deren Beginn)

Foyer Großer Saal



Eröffnung: Sa, 14. 9., 15 Uhr



Eintritt frei



Foto: Oskana Meister


10-18 Uhr
ab 1.11.2019: Mi-So 10-16 Uhr

Neuhardenberg

14.11.2019
15:00 Uhr
F. – Jahrhundertwanderungen

Eine Ausstellung der GEDOK Brandenburg in Kooperation mit der Stiftung Schloss Neuhardenberg

unter der Schirmherrschaft der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

gefördert durch den Sparkassen-Kulturfonds



Fontane hat Spuren hinterlassen, und die Themen seiner Werke sind bis heute aktuell: Identitätsprägende Landschafts- und Menschenbetrachtungen, Geschichten von sozialem Auf- und Abstieg, von Moral und Leidenschaft, von Aufbruch und Unabhängigkeit, von Fremdsein und Ausgrenzung, vom Aufeinanderprallen der Kulturen, von Macht und Karrierestreben, von Liebe und Lebensglück, die an gesellschaftlichen Konventionen zerbrechen.



Eine Auseinandersetzung mit diesen Themen wollen die GEDOK Brandenburg, die Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfördernden in Brandenburg, und die Stiftung Schloss Neuhardenberg anregen, wenn sie aus Anlass des 25. Gründungsjubiläums der GEDOK Brandenburg und des 200. Geburtstages von Theodor Fontane das gemeinsame Ausstellungsprojekt F. – Jahrhundertwanderungen zeigen. Rund 25 zum bundesweiten Netzwerk der GEDOK gehörende und über ein Juryverfahren ermittelte Künstlerinnen präsentieren in Neuhardenberg ausgewählte Werke. In ihren Arbeiten loten sie aus, was das Schaffen zeitgenössischer Künstlerinnen mit Fontane zu tun hat, wo es Anknüpfungspunkte und Schnittmengen für eine aktuelle künstlerische Auseinandersetzung – und zwar aus weiblicher Sicht – gibt. Gerade diese individuelle, zuweilen provozierende Perspektive von Künstlerinnen ist es, aus der sich neue, über vertraute Deutungsmuster hinausgehende Zugänge eröffnen und die die tradierten Sichtweisen in Frage stellt. Fontanes Themen und Frauenfiguren mit ihren vielschichtigen, beinahe zeitlosen Konflikten erweisen sich dabei als reicher Quell für einen lebendigen bildkünstlerischen Diskurs.



Ausstellung

14. 9. bis 8. 12.

dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen 10–18 Uhr

ab 1. November mittwochs bis sonntags 11–16 Uhr

(an Tagen mit Veranstaltung bis zu deren Beginn)

Ausstellungshalle



Eröffnung: Sa, 14. 9., 16 Uhr



Eintritt: € 5,- / ermäßigt € 3,-



präsentiert von kulturradio (rbb), Tagesspiegel und tip Berlin



Foto: Maren Strack


10-18 Uhr
ab 1.11.2019: Mi-So 10-16 Uhr

Neuhardenberg

14.11.2019
16:00 Uhr
TOM SACHS

Das SCHAUWERK Sindelfingen zeigt ab dem 22. September 2019 eine Retrospektive des amerikanischen Künstlers Tom Sachs (*1966). Es ist die erste große Einzelausstellung des Künstlers in Deutschland seit über 15 Jahren. Neben Werken aus der Sammlung Schaufler sowie internationalen Leihgaben ist ein Bereich der mehrteiligen Rauminstallation Tea Ceremony gewidmet, die bereits in den USA und Japan zu sehen war. Als Highlight entwirft Sachs eigens für das Museum eine großformatige Skulptur. Sie zeigt die Zwillingstürme des World Trade Centers vor dem 11. September 2001.



Tom Sachs ist bekannt für seine Bricolage-Objekte aus vorgefundenen Materialien und Gegenständen, bei denen die Arbeitsspuren deutlich sichtbar bleiben. Seine Motive entlehnt der Künstler der Alltagskultur, der Konsumwelt oder der Geschichte: Hello Kitty-Figuren, das Corporate Design von McDonald’s, das Space Shuttle oder auch Chanel-Handtaschen werden angeeignet, verfremdet und neugestaltet.



Tom Sachs baut zu den unterschiedlichsten Themenfeldern Alternativwelten, die seinen Spielregeln folgen. Mit Erfindergeist und Ironie hinterfragt der Künstler kritisch den Wert von Produkten und den Sinn von bestehenden Ritualen und Lebensformen.



 



Tom Sachs studierte Architektur an der Architectural Association School of Architecture in London und am Bennington College in Vermont. Nach seinem Abschluss arbeitete er in der Möbelwerkstatt von Frank Gehry in Los Angeles. 1990 zog er nach New York und eröffnete sein Studio „Allied Cultural Prosthetics“. 1997 erhielt er den Architectural Association Furniture Prize. Der Künstler lebt und arbeitet in New York.


Di, Do 15-16:30 Uhr Sa, So 11-17 Uhr

Sindelfingen

14.11.2019
VICTOR ODER DIE KINDER AN DER MACHT

Victor, 9 Jahre alt und zwei Meter groß, feiert Geburtstag. Das bürgerliche Establishment um Victors Eltern gibt ein Fest mit Familienfreunden, Nachbarn, einem obligatorischen General - und all ihren (ungewollten) Spiegelbildern. Denn Victor, nach Aussage der Eltern „schrecklich intelligent“, möchte nicht nur herausfinden, „wo der Hammer hängt“, sondern auch wie man selbigen benutzt. Er beginnt die glänzenden Fassaden zu zerschlagen und sägt am bürgerlichen Interieur. Die Eltern greifen nach ihren Lebenslügen, wie nach ihrem letzten Strohhalm, doch das Kind ist einfach nicht mehr ruhig zu stellen.
Während Victor an allen vier Tischbeinen der Familie hobelt und ungebetene Gäste die Luft verpesten, werden Kriege vorbereitet, Affären vertuscht, Lieder geschmettert, in die Tasten gehauen und Verlorengegangenes beschworen. Die Komödie muss mit allen Mitteln am Laufen gehalten werden, die Leute schauen schließlich zu! Doch das von Victor entfachte Chaos ist unaufhaltbar und die auf Lügen und Schein gebaute Welt der Erwachsenen beginnt zu zerbröseln.

Zwischen „Fridays for Future“, der Unausweichlichkeit einer drohenden Katastrophe, Punk und DADA lässt Victor die Marionetten zum Brassbeat tanzen und dabei keine Unverschämtheit ungesagt. Das Ensemble feiert einen theatralen Abgesang auf die Welt, „wie sie immer war“. Denn Victor hat das Gefühl, die Zukunft ist schon da...

mit Rainer Haustein, Melda Hazirci, Peter Papakostidis, Verena Richter, Sarah Schuchardt, Neil Vaggers, Alexander Wagner

Regie Arno Friedrich Dramaturgie Laura Mangels Bühne & Kostüm Claudia Karpfinger, Katharina Schmidt Musik Neil Vaggers Puppenbau Tine Hagemann Licht Jo Hübner Assistenz Ilaria Grillo

Weitere Informationen zum Entstehen der Produktion unter: https://www.paspluspillepalle.de

Freiburger Barockorchester Abonnement Stuttgart 2019/20
Das Freiburger Barockorchester blickt heute auf eine über dreißigjährige Erfolgsgeschichte zurück und ist ein gefragter Gast in den bedeutendsten Konzert- und Opernhäusern. Ein Blick auf den Konzertkalender des Ensembles präsentiert mit mehr als 100 Konzerten pro Jahr eine Vielfalt an Repertoire und Auftrittsorten, die sich vom Barock bis in die musikalische Gegenwart und von Freiburg bis in den Fernen Osten erstreckt.

Das auf historische Aufführungspraxis spezialisierte Ensemble gründete sich 1987 aus Studierenden der Freiburger Hochschule für Musik. Seither unverändert geblieben ist das künstlerische Credo der „Freiburger“, die kreative Neugier jedes Einzelnen, mit dem Ziel, eine Komposition so lebendig und sprechend wie nur irgend möglich zu spielen. Dazu gehört auch die Besetzung anspruchsvoller Solokonzerte mit Mitgliedern aus den eigenen Reihen. Ein kultiviertes und zugleich mitreißendes Ensemblespiel ist so zum internationalen Markenzeichen geworden.

Der künstlerische Erfolg dieses schillernden Ensembles äußert sich in vielen CD-Produktionen und der Verleihung zahlreicher prominenter Auszeichnungen, wie beispielsweise mehreren ECHO Klassik. Unter der künstlerischen Leitung von Gottfried von der Goltz und Kristian Bezuidenhout sowie unter der Führung ausgewählter Dirigenten wie René Jacobs oder Pablo Heras-Casado präsentiert sich das FBO in unterschiedlichen Besetzungen vom Kammer- bis zum Opernorchester.
MADNESS.

Bildnisse internationaler Künstler*innen über den Wahnsinn
Künstler*innen: Christian Fogarolli, Teodora Axente, Simone Haack, Richard Wathen, Per Morten Abrahamsen, Karina Wisniewska, Sergiu Toma; Kurator: Uwe Goldenstein (Galerie Selected Artists)Die Arbeiten von Christian Fogarolli sind inspiriert von dem mittelalterlichen Glauben, dass Geistesstörungen von der Bildung eines kleinen Steins im Gehirn herrühren. Sein Besuch in aufgelösten
»Irrenanstalten« haben ihn mit den Ideen der italienischen Antipsychiatrie der 1980er Jahre konfrontiert.
Auch in den Porträts Richard Wathens oder in den Gemälden von Teodora Axente nimmt der Wahnsinn Gesicht und Form an, während in den Fotoarbeiten von Karina Wisniewska der Blick des »Wahnsinnigen« mit dem Objektiv der Kamera zu verschmelzen scheint. Psychiatriehistorische Zitate in Wort und Bild ergänzen die Ausstellung.

Mi bis So von 11 Uhr bis 18 Uhr, Mo und Di geschlossen

Bremen

14.11.2019
REFLEXION _ IN (OUT OF) SYNC

Eine Installation von Claudia Robles-Angel

REFLEXION - In (Out of) Sync - konzentriert sich auf die Verbindung von Klang, Licht und Architektur. Besucher werden eingeladen, mit ihrem Herzrhythmus eine Lichtumgebung zu schaffen.

Indem zwei Besucher gleichzeitig agieren und sich die Lichtumgebung teilen, nehmen sie auch die zwei Herzrhythmen wahr. So lädt die Installation dazu ein, über die Synchronisation des inneren Pulsierens zweier Menschen zu reflektieren.

26.10. 17h Vernissage mit Performance
27.10. 13h Einführung

Laufende Ausstellung bis zum 14.11. Mi-So 15-18h

Kunst-Station Sankt Peter 
Jabachstr. 1
50676 Köln

26.10. 17h Vernissage mit Performance 27.10. 13h Einführung Laufende Ausstellung bis zum 14.11. Mi-So 15-18h

Köln

14.11.2019
Gotthard Graubner

Gotthard Graubner (1930-2013) setzt sich wie kaum ein anderer Künstler in seinen Werken mit der Nuancierung und Schichtung der Farbe, dem Bildraum und Klang auseinander. Bereits in den frühen 1960er Jahren verlässt er die zweidimensionale Leinwand und entwickelt erste Farbleiber, objekthafte Kissenbilder und später seine Farbraumkörper. Neben Arbeiten dieser Werkgruppen präsentiert die Sonderausstellung auch Aquarelle und Gouachen sowie den Grafikzyklus Simulacrum des ehemaligen Hochschulprofessors, der auch Gemälde für das Schloss Bellevue und das Reichstagsgebäude schuf.

 

Mi bis Fr von 14 - 17 Uhr, Sa/So von 11-17 Uhr

Neumarkt

14.11.2019
Alexander Kluge - Die Macht der Musik

„Ohne Musik wäre alles Leben ein Irrtum.“ Alexander Kluge (*1932 in Halberstadt) – Jurist, literarischer Autor, Filmemacher und einer der einflussreichsten Vertreter des Neuen Deutschen Films – wählte dieses Zitat von Friedrich Nietzsche als Slogan seines mehrteiligen Ausstellungsprojektes, in dem sich alles um DIE MACHT DER MUSIK dreht.

In der kunsthalle weishaupt und im Museum Ulm inszeniert er mit neuesten Filmarbeiten, Textpassagen, Bildwerken und künstlerischen Interventionen ein lustvolles Feuerwerk der Eindrücke. In ihnen verdichtet sich DIE OPER, diese historische Bühne der Ernsthaftigkeit, mit all ihrem Drama, ihrer Poesie und Innerlichkeit, mit ihren fantastischen Übertreibungen und traumwandlerischen Erzählungen zwischen Sehnsuchtsort und Moloch zu einer berauschenden Chronik der Gefühle.

Die Ausstellung Alexander Kluges, der zusammen mit Edgar Reitz im Jahre 1961 das Institut für Filmgestaltung an der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Ulm gegründet hat, wagt eine erkenntnisreiche Verbindung von Musik und Sachlichkeit. Sie findet ihren Widerhall in der klaren und strengen Architektur der kunsthalle weishaupt. Der Ausstellungsteil im Museum Ulm rückt das Theater Ulm, mit dem Alexander Kluge eine lange und intensive Zusammenarbeit verbindet, selbst in den Mittelpunkt des Geschehens

Im unmittelbaren Dialog mit bildnerischen Arbeiten von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern wie Georg Baselitz, Thomas Demand, Katharina Grosse, Anselm Kiefer, Sarah Morris oder Anna Viebrock und ausgewählten Werken aus der Sammlung Siegfried und Jutta Weishaupt und des Museums Ulm beginnen die diversen Zutaten dieser Ausstellung wie in einer künstlerischen Alchemistenküche erkenntnisreich zu brodeln.

Di bis So 11-17 Uhr Do 11- 20 Uhr

Ulm

14.11.2019
Die Sammlung 3:

Ob lila Kuh, Goldbären oder Überraschungseier: Schon von klein auf sind wir von Werbung umgeben. Die Sammlungsausstellung zeigt die große Bedeutung der Werbung im öffentlichen Bereich, zu Hause und sogar im Kinderzimmer. Von Emaille-Schildern und Reklame-Plakaten über Blechdosen bis hin zu Massenprodukten wie Baseballkappen, Pins und Kugelschreibern präsentiert das Museum seine umfangreichen Sammlungsbestände zu diesem Thema.

Mannheim

14.11.2019
09:00 Uhr
Zum Gedenken an die Karikaturisten Lothar Otto, Achim Jordan und Andreas Prüstel

Drei bedeutende Karikaturisten, die dem Greizer Satiricum eng verbunden waren, verstarben im August 2019. Das Sommerpalais Greiz widmet dem jahrzehntelangen Wirken dieser Künstler vom 12. Oktober 2019 bis 2. Februar 2020 eine Gedenkausstellung.

Lothar Otto, (*1932 in Chemnitz) absolvierte von  1952 bis 1957 ein Grafikstudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Seit 1960 war er freiberuflich als Illustrator, Graphiker, Cartoonist, Autor und Gestalter von Kinderbüchern und beim Trickfilm tätig. Zahlreich sind seine Veröffentlichungen im In-und Ausland, ebenso seine Ausstellungsbeteiligungen.  

Achim Jordan, (*1937 in Magdeburg) arbeitete nach seinem Grafik-Studium an der Fachhochschule für angewandte Kunst Leipzig von 1960 bis 1990 als Pressezeichner, Karikaturist und Sektorenleiter Gestaltung der Leipziger Volkszeitung. Ab 1990 war er freiberuflicher Grafiker und Karikaturist. Er war bei vielen Ausstellungen im In- und Ausland vertreten.

Andreas Prüstel (*1951 in Leipzig) arbeitete ab 1985 freiberuflich als Cartoonist/Collagist und Herausgeber in Berlin. Seine erste Presse-Veröffentlichung gab es 1990 im Eulenspiegel, später folgten Veröffentlichungen im In- und Ausland.


Öffnungszeiten: 10 – 16 Uhr, montags geschlossen

10:00 bis 16:00 Uhr 24., 25., 31.12 und 1.01. geschlossen

Greiz

14.11.2019
Gosho-Puppen von Koho YOSHINO

Japanische Puppen haben ihre große Zeit in der Edo-Periode (17. Jh.). Die meisten von ihnen werden noch heute hergestellt. In der langen „Ahnenreihe“ gelten die weißglänzenden Gosho-Puppen als die wichtigsten und anziehendsten.
Mit ihrer stilisierten Disproportion, dem übergroßen Kopf und den runden Gliedern am kurzen dicken Körper strahlen sie einen eigenartigen Charme aus. Ihr mattschimmerndes, weißes Inkarnat erhalten sie durch den gofun-Anstrich aus pulverisierter Austernschale. Es gehörte sich, wenn man nach Hause zurückkehrte, eine gosho-ningyo (Hofpuppe) mitzubringen.
Die Ausstellung im Würzburger Siebold-Museum zeigt vorwiegend Arbeiten von Koho YOSHINO (1946 in Tokyo geboren). Er hatte eine langjährige Ausbildung bei einem Holzschnittmeister und einem Hofpuppenmeister. Immer noch gefragt sind seine Unterrichtskurse für Puppenherstellung und seit 1982 ist er fünfter Gründernachfolger für Edo-Kimekomi-Puppen.
Ausstellungseröffnung am Freitag, 08. Nov., um 17.00 Uhr

Mo. geschlossen Di.-So. 14:30-17:30 Uhr Heiligabend-geschlossen Silvester-geschlossen Neujahr-geschlossen

Würzburg

14.11.2019
Kathrin Hausel

Die 1979 in Fürth geborene und nach Studien- und Wanderjahren wieder hier lebende Künstlerin ist bekannt für die ungewöhnlichen Perspektiven, unter denen sie Menschen zeigt. Als figürliche Malerin entfernt sie sich so weit wie möglich vom konventionellen Porträt. Und sie begnügt sich nicht damit, die Figurenbilder mit Accessoires inhaltlich aufzuladen oder einzig durch die gemalte Umgebung zum Sprechen zu bringen. Mit ihren kühnen und zuweilen drastischen Bild(er)findungen zeigt sie den Menschen in emotionalen Grenzbereichen. Wählt sie eine landschaftliche Umgebung für die quasi existentialistischen Figurationen, dann bekommt die durch die Farbgebung etwas Endzeitliches. Trotzdem – oder gerade deshalb, weil nichts geschönt wirkt – spürt der Betrachter eine große Empathie und Menschenliebe der Künstlerin, die unbedingt eine der wichtigsten Vertreterinnen der Figuration in der Metropolregion ist.

Seit längerer Zeit beschäftigt sich Kathrin Hausel mit dem Phänomen der Illusion und mit der Magie des scheinbar Profanen. Ihre neuen Arbeiten behandeln rund um das Thema Zirkus die unterschiedlichen Facetten einer einst glamourösen Welt, in der dem Zuschauer alles Tun leicht vorkommen sollte. „Capriola Mortale“ zwischen Lust an der Täuschung, Glanz und Nostalgie.

Nicht zum ersten Mal verbindet die Künstlerin in ihrer Ausstellung Malerei und Installation zu einer ungewöhnlichen Präsentation.

Mi-Sa 13-18 Uhr, So+Fei 11-17 Uhr

Fürth

14.11.2019
Die Welt steht Kopf: Eine Kulturgeschichte des Karnevals

10. November 2019 bis 26. Februar 2020



Die Ausstellung „Die Welt steht Kopf“ behandelt die Kulturgeschichte des Karnevals von den Anfängen im Mittelalter bis heute. Dabei steht der rheinische Karneval, insbesondere die Geschichte des Trierer Karnevals, im Zentrum der Ausstellung. Die Gründung des ersten Trierer Karnevalsvereins fällt ins Jahr der Revolution von 1848. Vorher kannte man den Karneval in Trier nur in Form von Maskenbällen und Umzügen. In Mainz und Köln gab es schon länger Vereine, die sich dem närrischen Treiben widmeten und dabei Kritik an den herrschenden gesellschaftlichen und politischen Zuständen übten. Diesem Beispiel folgte die Karnevalsgesellschaft Heuschreck am 30. Januar 1848. Heute sind unter dem Dach der „Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval“ (ATK) 17 verschiedene Vereine zusammengeschlossen.



Die Ausstellung zeigt die Geschichte des Trierer Karnevals von seinen Ursprüngen bis heute, seine historischen Entwicklungen sowie aktuelle Tendenzen. Zahlreiche Objekte und Archivalien zum rheinischen Karneval, aber auch Gemälde und Grafiken, historische Textilien sowie Medien-und Mitmachstationen beleuchten den Karneval aus verschiedenen Perspektiven.


Dienstag bis Sonntag, 10-18 Uhr
Erster So im Monat nur 1 Euro Eintritt!

Trier

14.11.2019
bleeptrack: code/kunst

Die Preisträgerin Junge Ulmer Kunst Bleeptrack alias Sabine Wieluch (*1992 Weißenhorn) ist studierte Informatikerin und hat sich durch ihr großes Interessenfeld ein breites Wissensspektrum angeeignet.

In ihrem künstlerischen Schaffen arbeitet sie mit besonderer Leidenschaft an interdisziplinären Projekten und der Fusion von Kunst und Code. Mathematische Beschreibungen und Algorithmen dienen hier als Ausgangspunkt für Generative Kunst und interaktive Installationen. Nicht das Kunstwerk als Endprodukt, sondern die prozessuale Erfindung und der von der Künstlerin geschaffene Regelsatz, das Programm, der Binärcode als zugrunde liegende Idee stehen hier im Vordergrund des Interesses.

Was sich zunächst im digitalen Raum entfaltet, wird in Form eines relativ autonomen Prozesses und mit Hilfe einer selbst gebauten CNC-Maschine, eines Lasercutters oder einer Nähmaschine zum generativ erzeugten Objekten. Besonders gern arbeitet bleeptrack mit Stiftplottern, jenen Vorgängern unserer heutigen Drucker, deren geplottete Werke die Haptik einer Handzeichnung mit der Präzision eines computergesteuerten Gerätes verbinden.

Di bis So 11 bis 17 Uhr Do 11 bis 20 Uhr

Ulm

14.11.2019
1. Wortklub Dortmund - Thomas Gsella, Fritz Eckenga, Julian Heun & Töppel Butera treffen Thomas Koch
Der Dortmunder Autor und WDR-Moderator Thomas Koch bringt den „1. Wortklub
Dortmund“ auf die Bühne des domicils. An sieben Donnerstagen wird es unterhaltsam,
informativ und literarisch zugehen im traditionsreichen Jazzklub in der Hansastraße.
„Die Idee zu einer Veranstaltungsreihe, die in lockerer Clubatmosphäre eine große Nähe herstellt
zwischen Besuchern und Autorinnen und Autoren, habe ich schon seit geraumer Zeit,“
sagt Koch und freut sich über das domicil als perfekten Veranstaltungspartner für seine neue
Reihe.
Wir freuen uns sehr darüber, dieses Projekt im 50sten Jubiläumsjahr des domicils präsentieren zu können!“, sagt Waldo Riedl, Geschäftsführer des domicils. Die Geschichte des Jazzklubs begann 1969 in den Kellerräumen der Leopoldstraße. Seit 2005 im alten Hansakino, wird das domicil regelmäßig in die Listen der besten Jazzklubs der Welt gewählt. Es bietet also die idealen Voraussetzugen für eine neue, andere Literaturreihe mit besonderer Atmosphäre in einer großartigen Location.
Alle Veranstaltungen werden vom WDR präsentiert und entsprechend beworben. Mehrere Veranstaltungen werden aufgezeichnet und bei WDR5 ausgestrahlt.
Im „1. Wortklub Dortmund“ wird es nicht abgehoben und theoretisch zugehen, sondern lebensnah und unterhaltsam, versichert Thomas Koch, der als Macher und Moderator des Wortklubs auch jeweils einen musikalischen Gast auf der Bühne präsentiert, der zur ganz speziellen Form und Atmosphäre der Veranstaltung beitragen wird.

Einlass: 18.30 Uhr

Restkarten noch an der Abendkasse erhältlich.
Die größten HITS aller Zeiten! - Die große Musik-Revue der 50er bis 80er-Jahre - Präsentiert von Armin Stöckl & Ensemble
Die größten Hits aller Zeiten

Die große Musik-Show der 50er bis 80er-Jahre

Die von Publikum und Presse gefeierte Live-Show „Die größten Hits aller Zeiten" ist auf landesweiter Tournee. Ein Abend, der Erinnerungen weckt. Eine Show die für Gänsehautfeeling sorgt und zum Träumen, Klatschen, Mitsingen, Schunkeln – schlicht zum Genießen einlädt. Erfolgreiche Künstler mit internationaler Bühnenerfahrung präsentieren in einem über zweieinhalbstündigen Programm die größten Hits aus über 40 Jahren Musikgeschichte.

Diese Revue verspricht nicht nur erstklassigen Live-Gesang, sondern auch farbenprächtige Kostüme, eine aufwendige Licht-Show, hochwertigsten Sound und nicht zuletzt die größten Nr.1-Hits der 50er bis 80er-Jahre. Nur die laut Umfragen und Statistiken beliebtesten Oldies und Evergreens sind in der mitreißenden Show zu hören und zu sehen. Sowohl unvergessene Kult-Schlager als auch internationalen Gassenhauer feiern ihr fulminantes Comeback.

Ein Hitfeuerwerk wartet auf das Publikum: ABBA, Elvis Presley, Udo Jürgens, Peter Alexander, Dirty Dancing, Whitney Houston, Boney M, Conny Francis, Rex Gildo, Frank Sinatra, Tom Jones, Roy Orbison, Elton John, Wham, Queen, Johnny Cash, Marilyn Monroe, Tina Turner und viele mehr. Die spaßtreibende wie berührende musikalische Reise führt durch ein unerschöpfliches Repertoire an Chartstürmern wie „Dancing Queen“, „Pretty Woman“, „Ti Amo“, „Santa Maria“, „My way“, „Azzuro“, „Er gehört zu mir“, „Unchained Melody“, „Aber bitte mit Sahne“, „Let´s twist again, „Country Roads“, „Die kleine Kneipe“ oder „Love me tender“.

Präsentiert wird die Show von Sänger und Entertainer Armin Stöckl, seines Zeichens als „Bester Musicalsänger“ und mit dem „Deutschen Fachmedienpreis“ ausgezeichnet. Der bekannte Fernsehmoderator wird galant und erfrischend durch den Abend führen. Auch als Sänger war er bereits viele Male im Fernsehen zu erleben - Z.B. in ARD, MDR, SWR, NBC (USA). Zudem wird das Ensemble aus Top-Solisten wie Janet Kyeyune (u.a. Schubeck´s Teatro München) oder die Geschwister David zu begeistern wissen.

Die Show sorgt regelmäßig für Beifallstürme und stehende Ovationen. In den letzten Jahren begeisterten die Künstler in mehr als 600 Events zehntausende von Besuchern in oft ausverkauften Hallen.

Einlass: 19:00 Uhr

Restkarten ggf.an der Abendkasse erhältlich.
Crime & Whisky - „Lesung diverser Kurzgeschichten mit Whisky-Verkostung“
Crime & Whisky in Bad Saarow
„Lesung diverser Kurzgeschichten mit Whisky-Verkostung“

Das ist Literarisches, köstlich in Szene gesetzt vom rbb-Moderator und Autor Frank Schroeder, verbunden mit ausgesuchtem Whisky, verführerisch kredenzt vom Sommelière Róman Noack, der Sie kompetent durch die Welt des zu verkostenden Whiskys führt.

An diesem Abend lauschen Sie schaurig-schönen Geschichten aus geheimnisvollen Kellern, in denen es mörderisch oder betrügerisch zugeht, während draußen vor dem Fenster in neblig-düsterer Nacht das Käuzchen ruft. Überraschende Lösungen halten die kriminellen Short Stories von Frank Schroeder bereit. Seine Geschichten sind manchmal schaurig und blutig, manchmal romantisch und doppelsinnig, aber immer: Beste Unterhaltung.

„Lesung diverser Kurzgeschichten mit Whisky-Verkostung“ ist ein Abend für wirkliche Genießer, denn „Schroeder liest nicht, Schroeder spielt!“ Die Presse schwärmt: „Zwei Profis in Sachen Whisky und Erzählkunst inszenieren großes Theater für Gaumen und Ohr!“ „... tosender Beifall und Zugaberufe!“ - „ ... eine außergewöhnliche Veranstaltung“

Abgerundet wird der kulturelle Genuss mit einem kreativen 3-Gang-Menü. Genießen Sie die gespannte und unterhaltsame Atmosphäre mit Literatur, Spitzen-Whiskys und ausgezeichneter Küche. Lassen Sie sich überraschen und sichern Sie sich einen der wenigen Plätze.

Einlass: 18.00 Uhr
Beginn: 18.30 Uhr

Karten im Vorverkauf: 59,90 € inkl. Gebühren

Karten und Infos unter 033631/868 323 oder online unter
http://www.restaurant-park-cafe.de

Sie werden vom Servicepersonal platziert!

Tickets sind ggf. noch an der Abendkasse erhältlich.

Bad Saarow

14.11.2019
18:30 Uhr
Tickets
ab 59,90 €
Sein oder Nichtsein
Tragikomödie von Nick Whitby
Nach dem Film von Ernst Lubitsch,
Drehbuch von Edwin Justus Mayer und Melchior Lengyel

Regie: Andreas Rüdenauer

Warschau, kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs. Am Polski Theater laufen die Proben zu einer Hitler-Parodie, abends steht ‚Hamlet‘ auf dem Programm. Josef Tura, nach eigener Überzeugung erster Schauspieler des Hauses, ahnt nicht, dass der junge Offizier Sobinsky, der während seines Sein-oder-Nichtsein-Monologs den Zuschauerraum verlässt, sich in der Garderobe mit Turas Frau Maria trifft. Dann verbietet Polens Regierung die Premiere der Hitler Parodie aus Furcht möglicher politischer Folgen, bald darauf marschieren die Deutschen ein. Als Sobinsky verletzt von einem Einsatz in England zurückkommt, berichtet er dem Ensemble, dass ein Agent unterwegs sei, um den örtlichen Widerstand auffliegen zu lassen. Tura verwandelt sich in einen Gestapo-Offizier, um an die Unterlagen des Agenten zu kommen – der Einstieg in ein wahnwitziges Spiel um Leben und Tod, in dem grandiose Komik und abgrundtiefes Entsetzen kaum voneinander zu trennen sind...

Ernst Lubitsch drehte ‚Sein oder Nichtsein‘ 1942 im amerikanischen Exil. Die Vorlage lieferte ihm ein enger Freund, der ungarische Dramatiker, Journalist und Kritiker Melchior Lengyel. Nach Erscheinen des Films musste sich Lubitsch zunächst gegen Vorwürfe verteidigen, er mache sich lustig über die Leiden der Polen. Erst nach seinem Tod 1947 avancierte der Film zum Klassiker.

Einlass 19:30 Uhr
Tussipark
Tussipark
Karaoke-Komödie von Christian Kühn

Männer sind wie Zähne, erst kriegt man sie schlecht und wenn man sie hat, muss man sie pflegen oder sie verursachen dauernd Beschwerden. Zu dieser Einsicht kommen auch vier Frauen, die am Samstagabend kurz vor Ladenschluss im Parkhaus eines Einkaufszentrums aufeinander treffen: Die gestresste Hausfrau und Mutter Grit, die frisch entlassene Verkäuferin und Karaoke-Fan Jennifer, die männerverschleißende Geschäftsfrau Pascaline und Wanda, die sich nach geplatzter Hochzeit in ihrem Auto in der Tiefgarage verschanzt hat. Der Zufall würfelt diese Damen zusammen und so verschieden die Leben der einzelnen Damen sind, so unterschiedlich sind ihre Träume, ihre Sehnsüchte und ihre Männer. Oder schlummert da in jedem Herz derselbe Frust?

Zeit für poppige Songs, kultige Gags und vor allem eine Frauengemeinschaft, die zusammenhält und sich zum Kampf wappnet: der TUSSIPARK ist gegründet!

HINTERGRUNDINFOS
Auf der Bühne zu erleben sind neben Dorothea Kriegl, die an der Seite von Christian Kühn (Regisseur und Intendant der Comödie Dresden) in „Dinner For One“ spielte, Beatrice Kaps-Zurmahr – bekannt u.a. aus der Kultserie „Lindenstraße“, Tanja Wenzel – bekannt aus „Verbotene Liebe“, „Anna und die Liebe, „Schillerstraße“ und Lucy Diakovska, die ihren Durchbruch als Sängerin in der Casting-Girlband „No Angels“ feierte. Direkt im Anschluss startete Lucy ihre Solokarriere, war Jurorin bei einigen Musikshow-Formaten wie Popstars und ist regelmäßig bei Musical-Produktionen engagiert.

TERMINE IM K1
Premiere: 25.10.2019
Vorstellungen: 26.10. bis 24.11.2019

BESETZUNG
Mit Lucy Diakovska, Beatrice Kaps-Zurmahr / Andrea zum Felde, Dorothea Kriegl und Tanja Wenzel.

Inszenierung & Ausstattung: Christian Kühn

Kooperation mit der Comödie Dresden
Aufführungsrechte bei tollkuehnmedia GmbH, Berlin

Restkarten evtl. unter 0721-23111 oder an der Abendkasse
Das Paradies - "Goldene Zukunft"
„Ich bin das Schlimmste, was Euch passieren kann…ich bin nur der Schimmer eines Irgendwann“.
Schon die ersten Zeilen und Takte dieses Albums lassen erahnen:
Das Paradies ist eine Wohlfühloase der dritten Art, ‚Goldene Zukunft’ Feelgood- Musik in schlau, die mit Erwartungen und Assoziationen 17 und 4 spielt; man weiß nicht, was das Schlimmste ist und schaut verwirrt den Melodien zu, wie sie wie Seifenblasen in einem Märchenwald aufsteigen, an den Stacheln der Zweige zerplatzen und als Holzperlen den Zwergen auf die Füße fallen.

Unser aller Goldene Zukunft sieht aktuell vermutlich kaum jemand. Nicht mal eine silberne. Sievers macht dieses Lied trotzdem zum Titelstück seines Debütalbums. Und es entpuppt sich als kluge Gegenwartsbeschreibung. Jede Zeile wirft der anderen einen Stock zwischen die Beine und einfache Antworten werden mit Phrasen als Phrasen entlarvt. Ein Geniestreich zwischen Zynismus und Menschenliebe. Ein trojanischer Überhit und als, so erzählt man sich, erster Paradies-Song eine Blaupause für Zeilen wie „Sind das da drüben wirklich Windkraft- oder Erdantriebspropeller?“ (Discoscooter) oder „Wir dürfen alles und wollen wenig und wenn wir wollen trauen wir dem Dürfen nicht.“ (Dürfen die das).

Mancher kennt Florian Sievers als Teil des Popduos Talking to Turtles. Unter dem Künstlernamen ‚Das Paradies‘ schreibt und singt Sievers das erste Mal in seiner Muttersprache, und das macht er so beeindruckend leicht, als hätte er sein Leben lang nichts anderes gemacht.
Was ist hier los?
Sievers Musik ist von Indierock der Sorte „Slacker von Weltruhm“ geprägt und mit feinen Soundtupfern aus der Reggae-, Dub- und Deephouse-Welt versehen, es herrscht eine freundliche, fast hippieeske Stimmung.

Die Wort- und Klangwelt von Das Paradies kauzt Sievers als Teilzeit-Eremit in seinem Leipziger Studio zusammen. Ein 20qm Versuch-und-Irrtum-Freiraum, nur eine Stunde ICE-Bordrestaurant vom fensterlosen aber legendären Berliner Einhornstudio seines Freundes und Produzenten Simon Frontzek entfernt. Wann immer Zeit war, nahmen sie zusammen dieses himmlische Faulenzer-Meisterwerk auf. Brückentags-Produktion zwischen Kneipe und Mischpult. Hat natürlich etwas gedauert. Ein Streber ist Das Paradies nicht.

Als Zeitauskoster sind seine Beobachtungen und die daraus resultierenden Phrasen immer wunderbar ausgereift. „Ich rauche, rauche, rauche, nur wenn ich schlafe nicht, keine Sucht, nur eine Weise, auf die meine Zeit zerbricht“ (Die Giraffe streckt sich), ist einer dieser typischen, tiefenentspannten Sievers-Sätze. Meditativ, kontemplativ. Das Paradies zweifelt grundsätzlich an jeder Position, bevor sie wohlmöglich noch zur lästigen Besitzstandswahrung verkrustet. Ist das richtige Wort gefunden, lässt er es gleich wieder ziehen. Pop als Zen-Meditation in einer Welt, in der die Menschen wieder in ihren Standpunkten verhärten.

„Das Universum weiß es auch nicht, wie ihm gerade so ist. Was wie ein Ja aussieht, könnte auch ein Nein sein. Das mit uns allen, war doch gar nicht so ernst gemeint.“ Ein Album, das uns mit diesen Zeilen entlässt, kann eine Befreiung von der Paranoia sein oder ein Plädoyer für die Entspannung oder beides.

Einlass ab 19.00 Uhr
BosArt Trio: Die Kunst der Unfuge - Musikkabarett
Keiner macht so intelligente Späße über Musik wie diese Herren. Dabei haben sie eigentlich gar nichts mit dem Kabarett zu tun. Sie sind allesamt in etablierten Berufspositionen des Kulturbetriebes zu finden: Hans Hachmann (von Haus aus Rundfunk-Redakteur) schreibt die Texte. Er ist ein eleganter Conferencier, nie um eine spontane Pointe verlegen. Renard Bureau (bürgerlich: Reinhard Buhrow und Hochschullehrer für Klavier) zeichnet verantwortlich für die Musik. Hintersinnig improvisiert er am Klavier, verbiegt in seinen brillianten Stilkopien das klassische Kulturgut - die Komponisten von Bach bis Rachmaninoff lässig durchschreitend - auf subtilste Weise und hat stets einen musikalischen Gag zum passenden Stichwort parat. Wolfgang Schäfer schließlich - seine Tätigkeit als hochseriöser Chorleitungsprofessor hält man auf der Ulkbühne für schier unmöglich - kann einfach alles. Er beherrscht die große tenorale Operngeste ebenso wie die Rolle des treu-doofen Straßenmusikers oder die des pathosschwangeren Generalmusikdirektors. BosArt bürstet humorvoll den ganzen Musikbetrieb gegen den Strich und spiegelt ihn in der musikkabarettistischen Brille - mit virtuosen Parodien auf nahezu alles, was in der klassischen Musik heilig ist. Dies in der bewährten Mischung aus Information und Schabernack, gewürzt mit Witz, Ironie und einer angemessenen Portion Klamauk.

Einlass: 18:30 Uhr
Don Q - Hamburg Premiere
Ein Spiel mit Masken und Figuren nach Cervantes und Bulgakow

Die ganze Welt ist ein Gewebe aus gegeneinander streitenden Kräften! – Ach was? – Jaja. – Hm. Truffaldino, Brighella und Pantalone erzählen die große Heldengeschichte des Ritters von der traurigen Gestalt.

In einer Zeit, in der Visionäre mit postfaktischen Theorien und alternativen Realitäten ihre Anhänger um sich scharen, in einer Zeit also, in der Menschen sich zu Helden aufschwingen, um Strömen und Wellen die Stirn zu bieten, sich Inseln der Sicherheit bauen, in einer Zeit, in der Begegnungen mit Tod und Teufel hinter jeder Ecke lauern können und das Abendland sich rüstet, in dieser Zeit also, in der Täuschungen und Irrglaube reale Konsequenzen nach sich ziehen, in der Völker für Tiere gehalten werden, in dieser Zeit, freilich die Zeit der Bauern und Ritter, in dieser Zeit – war anscheinend alles gar nicht so weit weg vom Heute.

Die Bühne ist ein Ort für Träumer und Realisten. Im besten Falle teilen sie sich diese Bretter, die so viele Welten bedeuten. Das ungleiche Figurenpaar Don Quijote und Sancho Panza zeigen uns, wie wichtig das Streiten und der Austausch sind – eine gebrochene Lanze für den Dialog jenseits von Gut und Böse, jenseits von Leben und Tod.
Warum fliegende Holzpferde und maskierte Gesichter, Klagelieder, Butterkuchen und die spanische Mancha etwas über uns und gegenwärtige Irrläufer erzählen und weshalb die Meinung eines guten Freundes Rettung bedeuten kann, selbst, wenn er in einer anderen Welt zu leben scheint, das zeigt DON Q so lebendig wie nie.

Ein Plädoyer für das Paradoxe, eine gebrochene Lanze für den Dialog jenseits von Gut und Böse, jenseits von Leben und Tod.

Eine Produktion von Compania Sincara in Koproduktion mit den Cammerspielen Leipzig.
Das Gastspiel im monsun.theater Hamburg wird gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

»Das Spiel wurde zu einem gemeinschaftlichen Unterfangen und Schauspieler wie Zuschauer zu Verbündeten [...]. Compania Sincara knüpft an alte Schauspieltraditionen von Puppen- und Maskenspiel an. Die Geschichte vom traurigen Ritter reduziert sich so auf elementare Gegensätze: Liebe und Hass, Leben und Tod, Mut und Feigheit. Das gemeinsame Erzählen kreist dabei stets um Menschsein.«
(Nemzeti, Budapest)

Spiel
Rico Dietzmeyer
Felicitas Erben
Eric Schellenberger

Musik
Anselm Vollprecht

Masken- & Figurenbau
Franziska E. Schubert

Bühnen- & Objektbau
Lisa-Maria Totzke

Produktionsleitung
& Licht
Christoph Püngel

Regie & Scenario
Rico Dietzmeyer
Rolf Miller - Obacht Miller!
Hier der ausländerfeindliche Syrer, da der vegane Jäger, dort Achim, Jürgen und Rolf, wie immer zu viert im Sixpack, all inclusive. Alles scheint wie immer, und bleibt genauso anders. Die Zeiten ändern sich, Miller bleibt - trocken wie eh und je, in seiner unnachahmlichen Selbstgefälligkeit. „Me, myself and I“ - wo ist das Problem, ich bin mir genug - aber damit reicht es jetzt endlich noch lange nicht:
OBACHT MILLER - das neue Programm von Rolf Miller.
Das Halbsatz-Phänomen zeigt uns erneut, dass wir nicht alles glauben dürfen, was wir denken....
„Ball flach halten, kein Problem...ganz ruhig“, „alles schlimmer äh... wie sich‘s anhört...“ wie immer weiß Miller nicht, was er sagt, und meint es genauso, denn wenn gesicherte Ahnungen in spritzwasserdichte Tatsachen münden, wer erliegt da nicht Millers Charme. Eben. Und das Ganze auch noch besser wie in echt, als ob Gerhard Polt im Audi A6 neben ihm sitzt.
Rolf Millers Figur kann einfach nicht anders: garantiert oft erreicht und nie kopiert. Und bleibt dabei einzigartig wie sie ist, versprochen. - Keine Sorge. Er verspricht uns ein Chaos der verqueren Pointen, mal ums Eck, mal gerade, mit und ohne Dings, lehnen Sie sich einfach zurück, entspannen Sie in ihrem Kampfanzug, und atmen Sie locker aus der Hose - in die Tüte.
Und der Satiriker lässt wie immer nichts aus: die Notwendigkeit eines Atomkrieges, das unerlässliche Selfie beim Autobahngaffen, „äh, jaaaa, wieso denn nicht?“ - oder Jogis Jungs nach der Putin-WM. Und natürlich wie immer die „fleischfressende Freisprechanlage“ (so nennt Achim vorsichtig Millers Ex).
Sie: „Und was ist wenn ich morgen sterbe?“ Er: „Freitag.“ Dabei fährt er weiter Cabrio durch die Welt, überzeugt im Diesel, denn Diesel ist Lebensgefühl.
Treflicher als ein Fan auf Facebook: „Was für ein sinnfreies Gestammel, krank, genial“ kann man es nicht formulieren. Millers Humor geht nach wie vor von hinten durch die Brust, nach dem Prinzip des großen Philosophen Bobby Robbson: „Wir haben den Gegner nicht unterschätzt, wie haben nur nicht geglaubt, dass er so gut ist.“
Mit „OBACHT MILLER“ gelingt es Miller im vierten Programm seiner namenlosen Figur einen endlich einen Namen zu geben. Sie haben dafür freie Auswahl, denn Sie kennen garantiert in ihrem Umfeld einen solchen Freelancer der Ignoranz, und da hilft dann halt wieder nur ein ironisches: eiwanfrei.

Foto: Sandra Schuck

WEB: rolfmiller.de

Ausverkauft
RIVAL SONS
BACK TO THE ROOTS

Als vor ein paar Jahren eine Retro-Rock-Welle über Europa schwappte, surften die Rival Sons ganz zuoberst mit und etablierten sich mit ihren überzeugenden, kraftvollen Live-Shows im Handumdrehen als einer der aufregendsten Acts der Szene. Mit ihrem aktuellen Album „Feral Roots“ (Platz 7 der CH Charts) präsentiert sich der Vierer wild und ungezähmt wie zum Start seiner aussergewöhnlichen Karriere und setzt die Messlatte in Sachen Bluesrock für das Jahr 2019 verdammt hoch. Nachdem die Band aus Long Beach im letzten Jahr unsere Open Air Bühne rockte, wird sie diesmal mit ihrem mitreissenden Sound den Fans in der Halle einheizen.

Die Rival Sons gelten als eine der wichtigsten Bluesrock-Entdeckungen der letzten zehn Jahre. Das Quartett aus Kalifornien versteht es spielend, einem der traditionellsten Musikstile der gesamten Rockgeschichte frisches Leben einzuhauchen. Entsprechend breit gefächert ist denn auch die Anerkennung: Vom Heavy-Metal-Magazin über das arrivierte Feuilleton bis hin zum Pop-Radio feiern alle den bluesigen, erdigen und hie und da auch soulig-warmen Sound der Rival Sons ab. Die aus Long Beach stammende Band wird für ihre aufrührerische Mixtur von Kritikern und Fans geliebt und mit Bands wie Led Zeppelin, The Dead Weather und The Black Keys verglichen.

Im Frühjahr 2018 haben die Rocker einen Vertrag beim Warner Music Unter-Label Low Country Sound/Atlantic Records unterschrieben. Ein Jahr später präsentieren Jay Buchanan (Vocals), Scott Holiday (Gitarre), Mike Miley (Drums) und Dave Beste (Bass) mit „Feral Roots“ das erste Resultat dieser Zusammenarbeit. Der Albumtitel ist Programm, denn die Band kehrt auf dem Album zurück zu ihren Wurzeln und klingt so wild wie in den Anfangstagen. Das zeigen bereits die ersten beiden Auskopplungen „Do Your Worst“ und „Back In The Woods“, die einmal mehr modernen Bluesrock und riffgeladenen Hardrock perfekt miteinander verschmelzen lassen. Aufgenommen haben die Rival Sons im historischen RCA Studio A in Nashville, Produzent ist der zweifache Grammy-Gewinner Dave Cobb (Shooter Jennings, Sturgill Simpson, Europe u.a.), der mit voller Überzeugung über seine Klienten sagt: „Rival Sons are the best rock ´n´ roll band on the planet!"

Türöffnung: 19:00 Uhr.

Tickets evtl. noch direkt beim Z7 an der Abendkasse erhältlich. Info unter Tel. +41 61 821 48 00.
Jakob Augstein und Nikolaus Blome - im Gespräch über Oben und Unten
Sie haben Großbritannien aus der EU gewählt, Frankreichs Traditionsparteien in Staub verwandelt und Donald Trump ins Weiße Haus gebracht: die Abgehängten und Vergessenen. Es gab sie immer, aber nun machen sie sich zum ersten Mal seit Jahrzehnten deutlich bemerkbar. Zum einen sind es die tatsächlich betroffenen Menschen, zum anderen aber auch die, die sich nur so fühlen. Ihre Ängste und ihre Wünsche kreisen um soziale Gerechtigkeit, aber auch um nationale Identität. „Oben“ und „Unten“ ist heute mehr als der Streit um Hartz IV, Niedriglohn oder Vermögensteuer. Die neue Frage „Wer gehört dazu?” ist inzwischen genauso wichtig wie die alte Frage „Wer hat was?”. Die Debatte lässt sich nicht mehr einfach mit den Positionen „links“ und „rechts“ verhandeln.

In einem pointierten, provokanten Schlagabtausch widmen sich die Autoren Jakob Augstein und Nikolaus Blome dieser aktuellen Kontroverse.

Jakob Augstein hat Germanistik, Theaterwissenschaft und Politikwissenschaft in Berlin und Paris studiert. Seit 2008 ist er Verleger der Wochenzeitung ‚Der Freitag‘. Er diskutiert wöchentlich mit Nikolaus Blome auf Phoenix in der Sendung „Augstein und Blome“ über ein aktuelles Thema. Nikolaus Blome studierte Geschichte, Volkswirtschaft und Politik in Bonn und Paris. Er ist stellvertretender Chefredakteur der BILD und war dort zuvor von 2006 bis 2013 auch Leiter des Hauptstadtbüros. Nach zwei Jahren beim SPIEGEL kehrte Blome Ende 2015 zur BILD zurück.

Veranstalter: Stadtbücherei Albstadt

Veranstaltung wurde auf unbekannt verschoben. Weitere Infos folgen.
Ausstellung »States of Sensing«

Welcher Teil der erlebten Vergangenheit bleibt als Erinnerung? Welche Geschehnisse speichern sich in einem kollektiven Gedächtnis einer Gesellschaft ab? Welche Geschehnisse bleiben verborgen, wie werden sie erinnert, welches sind die Parameter von Erinnerung und welche Bedeutung spielen sie für die kollektive Geschichte?

Karolina Grzywnowicz, Tom Rosenberg, Aykan Safoğlu und Naomi Waltham-Smith erforschen in der Ausstellung States of Sensing verschiedene Akte des Bezeugens und untersuchen, wie diese die kollektive Erinnerung von politischen und sozialen Geschichten formen. 

In ihren Arbeiten thematisieren die Künstler*innen vergessene und übersehene Narrative, um dem Akt des Bezeugens / Zeuge seins auf den Grund zu gehen.

Diese Beispiele agieren an den Grenzen der menschlichen Wahrnehmung und betonen die komplexe Beziehung zwischen der mediatisierten Repräsentation und der symbolischen Sprache als Formen der Erinnerung.

Karolina Grzywnowicz widmet sich mit Weeds einer spezifischen Reihe von Pflanzen, die als einzigartige Belege der sozialen und politischen Geschichte von ehemals dicht besiedelten und heute menschenleeren Dörfern im Südosten Polens auftreten. 

Tom Rosenberg behandelt in Nothing Human die Erfahrungen des Forensikers Louie Akin, die er während der Rekonstruktion einer Massenschießerei 2009 in Fort Hood/USA machte.

Aykan Safoğlu unternimmt mit seiner Arbeit ziyaret, visit den Versuch, während eines Spaziergangs zu ausgewählten Grabstätten in Berlin, sichtbare und unsichtbare Vergangenheiten zu Verlusten und Transgressionen aufzuarbeiten.

Naomi Waltham-Smith untersucht mit Antifascist Silent Disco zeitgenössische Hörmodalitäten, die eine Ablehnung und den Widerstand gegen Stille oder unartikulierten Lärm belegen.

Eintritt frei!

Eröffnung: 14. November 2019, 19 Uhr 
Ausstellungsdauer: 14. November bis 15. Dezember 2019 
Wo: Projektraum der Akademie Schloss Solitude, Römerstr. 2A, 70178 Stuttgart 
Öffnungszeiten: Do 17 bis 19 Uhr, Sa/So 14 bis 18 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung 0711 99619 474

Do 17 bis 19 Uhr, Sa/So 14 bis 18 Uhr

Stuttgart

14.11.2019
No Limits: ICH WAR EINMAL. NUN BIN ICH.

Drei Tanzstücke über das Erinnern, eigens entwickelt für das NO LIMITS Festival in einer einmaligen Zusammenarbeit von drei inklusiven Tanzcompagnien aus der Schweiz, aus Spanien und Deutschland. Persönliche Werdegänge, Erfahrungen, Erinnerungs-Schnipsel werden Teil der eigenen Körperlichkeit, verdichten sich zu bewegten Bildern, lösen Assoziationen aus. Denn “in allen Köpfen schwirrt die Erinnerung” (Neele Buchholz) – was genau aber macht sie mit uns, oder lässt sie uns machen?

Three dance pieces about remembering, created in a unique collaboration of three inclusive dance companies from Switzerland, Spain and Germany. Personal biographies, experiences and shreds of memory become part of one's own body, condense into moving images, evoke their own associations. Clearly, "in all minds the memories do buzz" (Neele Buchholz) - but what exactly do they do to us? What do they make us do?

Choreografie: Neele Buchholz, Corinna Mindt, Antonio Quiles, Susanne Schneider | Tänzer*innen: Neele Buchholz, Jaime Garcìa, Alice Giuliani, Kilian Haselbeck, Esther Kunz, Corinna Mindt, Antonio Quiles, Oskar Spatz | Dramaturgische Assistenz: Esmeralda Valderrama Vega, Lars Mindt | Produktionsleitung: tanzbar_bremen / Tim Gerhards | Fotos, Video: Leon Buchholz, Daniela Buchholz | Projektionen: Studierende der HfK Bremen | Kostüm: Katja Fritzsche mit den Tänzer*innen | Eine Koproduktion für das NO LIMITS Festival Berlin 2019, entwickelt von Danza Mobile, BewegGrund und tanzbar_bremen im Rahmen des Projektes connect, gefördert durch die Aktion Mensch | In Zusammenarbeit mit: Dampfzentrale, etage Bremen, steptext dance project | Foto: Leon Buchholz

Dauer: 70 Minuten

Sprache: Language no problem

Einführungsworkshop in einfacher Sprache (14.11. 19.30 Uhr) Am 13.11. im Anschluss Premieren-Party. Am 14.11. im Anschluss Artist Talk. Moderation: Theater Thikwa. Tanz-Workshop mit den Künstler*innen (14.11. 10.30-12.30 Uhr)

URAUFFÜHRUNG
Mi 13. + Do 14. November | 21 Uhr | Große Bühne
Tickets: 16 € – ermäßigt 10 € Kombi-Ticket Ich war einmal + Trapped (14.11. 19.30 Uhr): 20 € – ermäßigt 12 €

Biagio Putignano „Lob der Musik"

Biagio Putignano „Lob der Musik“ Konzert und CD-Präsentation

Der italienische Komponist BIAGIO PUTIGNANO präsentiert und kommentiert Werke aus seiner neuesten CD „Lob der Musik“ (Ambiente Audio). Sie erscheint im September 2019 und beinhaltet elf neuere Werke von 2013 bis 2018 für verschiedene Soli, Duos und Quartett. M° Putignano ist Prof. für Komposition am Conservatorio Bari und einer der bekanntesten Namen Italiens im Bereich der musica contemporanea. Zudem ist er Vizepräsident der SIMC – Italienische Gesellschaft für Neue Musik. Die herausragenden Interpreten sind Prof. Nikola Lutz (Saxofon, Tárogató), Severin Schmid (Violine) und Zeno Schmid (Klavier), die diese Stücke schon auf der CD eingespielt haben. Mit dem Tárogató hören wir ein seltenes osteuropäisches Volksinstrument, für das es erst wenig neue Literatur gibt. Biagio Putignano befindet sich im Herbst 2019 als Artist-In-Residence im Europäischen Künstlerhaus in Freising; in diesem Rahmen hat er Gelegenheit, uns seine Werke und sein Schaffen hier in München zu präsentieren!

Biagio Putignano - Komposition, Nikola Lutz - Saxofon/Tárogató, Severin  Schmid - Violine,  Zeno Schmid - Klavier

 

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Eintritt: 15,00 €
Ermäßigt: 10,00 €
Halle 4
Tickets: info@roosarte.com

München

14.11.2019
20:00 Uhr
Hannah Köpf & Band

FrauenStimmen 
20:00 Uhr | Eintritt 18,- Euro | Abendkasse 23,- Euro

Intime Texte, soulige Arrangements und eine countryaffine Jazz-Band: Hannah Köpfs „Cinnamon“ ist ein Americana-Jazz-Album, made in Köln.
Hannah Köpf ist nicht Norah Jones. Aber der musikalische Kosmos, den die Kölner Singer/Songwriterin auf ihrem vierten Album „Cinnamon“ erschaffen hat, braucht sich vor der Sängerin von der anderen Atlantikseite nicht zu verstecken. Folk, New-Orleans-Soul, Americana, Jazz und Southern Country klingen bei Hannah Köpf so natürlich, als habe sie schon als Kind nie etwas anderes gehört als diese uramerikanischen Gattungen.
Köpf hat den Lyrics dieses Mal mehr Zeit denn je gewidmet, und sich dabei auch an US-KünstlerInnen orientiert. „Texten ist harte Arbeit, ein echtes Handwerk“, sagt die 1980 geborene studierte Jazz-Sängerin. Bei Versuchen, nach der Art bestimmter Songwriting-Stile zu komponieren, entstand eine Hommage an die weitgehend unbekannte Singer/Songwriterin Judee Sill: „Fools and Fallen Angels“. Die Zeile „Cheer the fool while the angels fall“ ist als direkte Anspielung auf handelnde USPolitiker zu verstehen, welche mäßigende Stimmen ignorieren.
„Ich möchte mit meinen Texten Emotionen wecken“, sagt Köpf. „Aber auch politisch schreiben, ohne dass man es gleich merkt. Man fragt sich schon: was ist das für eine Welt, in der meine Tochter aufwachsen muss?“ Seit zwei Jahren ist Hannah Köpf Mutter. Ihre ohnehin stark persönlich gefärbten Texte hat das geprägt. „Golden Leaves“ nimmt die Perspektive ihrer Tochter ein, und wie sie später womöglich über ihre Eltern denken mag. Der Titelsong „Cinnamon“ beschreibt den Proustschen Madeleine-Moment der Singer/Songwriterin: der Geruch von Zimt transportiert sie sofort in ihre Kindheit und in die Küche der Großmutter.
Leben, Tod und Familie – diese Themen dominierten schon das hochgelobte Album „Lonely Dancer“, über das die Jazz Thing schrieb: „Diese Lieder könnten einen Platz im Songbook von Emmylou Harris bekommen.“ Auch das erneut liebevoll von der Künstlerin Tamina Duscha gestaltete Cover beweist eine Kontinuität mit dem Vorgänger.
Gerne wird die Melancholie hervorgehoben, die Wehmut, die in diesen feinsinnigen Texten liegt. Der brillantklare Gesang von Hannah Köpf, ihre Fähigkeit, mit ihrer Stimme mühelos Genregrenzen zu überschreiten. Alles daran ist richtig. Doch ist es ebenso bemerkenswert, mit wie viel Dynamik, Wucht und Soul diese Songs musikalisch gestaltet sind. Kurz – mit einem Können, wie man es sonst bei Bands mit solch beschränktem Produktions-Budget selten hört. Schon 2015 hat Köpf begonnen, mit ihrem Partner Tim Dudek im eigenen Studio aufzunehmen. Dudek, studierter Drummer, der mit Jazz-Assen wie Axel Fischbacher ebenso tourt wie mit der eigenen Pop-Band Luciel, komponierte die Musik und war für Produktion, Aufnahme und Mixing zuständig.
„Er ist mein schärfster Kritiker und nimmt nie ein Blatt vor den Mund. Aber schlussendlich hat er leider immer Recht,“ lacht Köpf. Partnerschaftliche und professionelle Konflikte lieferten den Stoff für „You were right again“, in dem Köpf offen über Wutanfälle und eigene Schwächen singt. Das Duo wird unterstützt von einer Schar bekannter Musiker wie Gitarrist Hanno Busch oder Pianist Sebastian Sternal. Köpf: „Das sind Jazzer, die auch auf Country stehen. Die können aus dem Bauch ein Gefühl entstehen lassen, denen muss man nicht erklären, was man hören will.“ Mit Dobro, Fiddle und Slide Guitar fährt „Cinnamon“ das klassische Nashville-Country-Besteck auf.
Es ist diese Liebe zum Detail, die das Album so besonders macht. Das zierliche Cello von Nathan Bontrager , oder das Tenorsaxophon von Denis Gäbel, der auf der Hälfte der Songs zu hören ist, ohne sich je in den Vordergrund zu drängen. Neben Joni-Mitchell-inspirierten Balladen wie „Golden Leaves“ hat das Duo Köpf/Dudek einige beachtliche Uptempo-Songs komponiert: „There When You Need Me“ mit feinstem Soul im New-Orleans-Stil – Handclaps, swingendes Piano und triumphal bluesige Bläserarrangements, die vom Bigband-erfahrenen Dietmar Mensinger (Tom Gaebel) stammen. Ray Charles lässt grü.en. Das optimistische „Paper Boat“ steigert sich von einem introvertierten Blues zu einem gospeligen Schunkler. „Velvet Sky“ beendet das Album ganz intim, nur instrumentiert mit den virtuos gezupften Gitarren von Busch und Dudek. „Zum ersten Mal bin ich vollkommen happy mit einem Album. Es passt alles, bei jedem Song.“ All killer, no filler.

Hannah Köpf (vocals, guitar, ukulele, piano), Nathan Bontrager (cello, fiddle, vocals), Bastian Ruppert (guitar, vocals), Jakob Kühnemann (bass), Tim Dudek (drums, vocals)

Rother Poetry Slam

Seit über acht Jahren läuft der Rother Poetry Slam in der Kulturfabrik und dürfte längst kein Geheimtipp mehr sein. Mittlerweile pilgern über 200 Slam-Begeisterte in die Kulturfabrik, um die Dichter*innen beim Wettstreit anzufeuern und mitzubestimmen, wer Sieger*in des Abends wird.

Genau sieben Minuten haben die Poeten von heute Zeit, um mit ihren vorbereiteten oder improvisierten Texten und einer möglichst ausdrucksstarken Performance das Publikum zu überzeugen.
Poeten aus Nah und Fern treten unter der Moderation von Michael Jakob auf die Bühne, das Publikum kürt den Sieger des Abends. Jeder, der eigen Texte schreibt und sich rechtzeitig anmeldet, darf mitmachen. Wer mit selbst verfassten Gedichten, Kurzgeschichten, Stand-Up-Comedy, Rap- oder Songtexten mitmachen will, kann sich jederzeit unter 0160/94196597 anmelden.

Roth

14.11.2019
20:00 Uhr
Christina Pluhar "Balkan Passion"

Bulgarian Voices Angelite

Katerina Papadopoulou, griechischer Gesang

Nataša Mirkovic, bosnischer Gesang

Vincenzo Capezzuto, Alt

Céline Scheen, Sopran

Petar Ralchev, Akkordeon

Peyo Peev, Gadulka

Giorgos Kontoyiannis, Lyra

L’Arpeggiata

Christina Pluhar, Theorbe & Leitung



Programm

"Balkan Passion"



Dauer: ca. 90 min. Keine Pause.



Zwischen Orient und Okzident. Im ausgehenden 20. Jahrhundert wurde die Balkanroute während der Jugoslawienkriege zum Fluchtweg der Verzweifelten von Ost nach West und der Begriff zum Synonym für eine humanitäre Tragödie, die sich nicht einmal eine Generation später unter anderen Voraussetzungen wiederholen sollte. Doch der Balkan ist auch die Schnittstelle zwischen Europa und dem Nahen Osten, an der seit jeher unterschiedlichste Kulturen aufeinandertreffen und ihre Spuren hinterlassen.

Christina Pluhar und ihr Ensemble folgen in „Balkan Passion“ einer faszinierenden Route von der Türkei über die Inseln der Ägäis oder entlang der Donau bis ins ehemals venezianische Dalmatien. Das Programm berichtet von inspirierenden Begegnungen, nicht von Trennung oder Ausgrenzung. Traditionelle Lieder aus Griechenland und Mazedonien, Serbien und Kroatien stehen friedlich nebeneinander und erzählen von Sehnsucht, Hoffnung und Liebe.

Der einzigartige bulgarische Frauenchor Angelite bereichert den Vokalschwerpunkt des diesjährigen BASF-Kulturprogramms dabei um eine ganz besondere Farbe. Wer diesen Chor einmal gehört hat, wird den Klang dieser Stimmen nie mehr vergessen – unverkennbar aus der Tradition gewachsen, archaisch und glockenhell.



Preiskategorie D: Karten zu 55 / 47 / 40 / 33 / 23 Euro sind im Webshop, an allen bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse (zzgl. 3 Euro) erhältlich.


Ludwigshafen

14.11.2019
20:00 Uhr
BLB: Das Schmuckstück PREMIERE

Suzanne Pujol hat sich nach 30 Jahren Ehe wohl oder übel an die Pascha-Allüren und die ironisch-herablassende Poltrigkeit ihres Mannes Robert gewöhnt. Seine sexuellen Eskapaden hat sie schon lange durchschaut, mit der Rolle der bürgerlichen Hausfrau hat sie sich mehr oder weniger abgefunden. Unmut macht sich nun aber unter den Arbeitern von Roberts Regenschirmfabrik, die er von seinem Schwiegervater geerbt hat, breit. Höhere Löhne und sozialere Arbeitsbedingungen kommen für den skrupellosen Kapitalisten aber nicht in Frage. Die Belegschaft tritt in Streik! Nach einem Handgemenge wird Robert gefangen genommen. Hilfesuchend wendet sich Suzanne an den kommunistischen Bürgermeister Maurice Babin. Diesem gelingt es, den Unternehmer freizubekommen, konfrontiert ihn aber gleichzeitig mit einer unsauberen Buchführung. Robert erleidet einen Herzanfall. Dass sein Sohn Laurent die Musikerin Floriane heiraten möchte, macht die Sache nicht besser; muss er doch annehmen, deren Vater zu sein! Während Robert zur Erholungskur geht, übernimmt Suzanne kurzerhand die Leitung der Firma und krempelt den Laden kräftig um. Ob sie bereit ist, den Chefsessel je wieder herzugeben? Und wie geht Robert wohl mit den bisher geheim gehaltenen Tatsachen um, die seine Ehefrau ihm nun unter die Nase reibt? Das Schmuckstück erlangte durch die Verfilmung mit Catherine Deneuve und Gérard Depardieu große Bekanntheit. Wir bringen die temporeiche Komödie über Emanzipation und Frauenpower mit einer kleinen Band und live gesungenen Chansons auf die Bühne.  

Pierre Barillet/Jean-Pierre Grédy  

Die französischen Autoren Barillet und Grédy begannen ihre Zusammenarbeit 1950. Gleich ihr erstes gemeinsames Stück Le Don d’Adèle wurde preisgekrönt. Das Autorenduo bekennt sich zum Unterhaltungstheater nach dem Vorbild der klassischen französischen Komödie und gehört zu den weltweit bekanntesten Dramatikern des Boulevardtheaters. Sie haben über 30 Komödien geschrieben, darunter Die Kaktusblüte, welche die Badische Landesbühne in der Spielzeit 2013.2014 mit großem Erfolg spielte.

Bruchsal

14.11.2019
19:30 Uhr
Hommage an Ida Vitale

Das Instituto Cervantes, das Generalkonsulat von Uruguay und der literarische Stammtisch „El Butacón", freuen sich Sie zur Hommage an die uruguayische Dichterin Ida Vitale, die im Jahre 2018 mit dem Premio Cervantes ausgezeichnet wurde, einzuladen.

Die Lyrik der uruguayischen Dichterin wird der spanischen literarischen 45er Generation und der Tradition der historischen literarischen Avantgarde Lateinamerikas zugeordnet. Sie ist für die ständige Bemühung um die Sprache bekannt. In der Hommage wird sowohl die Lyrikerin und eine Auswahl ihrer Werke vorgestellt.

Hamburg

14.11.2019
19:30 Uhr
OPEN HOUSE: Die Balluff & Springer K.G.

Vortrag von Ingeborg Cleiss und Rudolf Mayer, ehemalige MitarbeiterInnen der Firma

Kurz nach Ende des 1. Weltkriegs taten sich zwei ehemalige Mitarbeiter der Luftschiffbau Zeppelin GmbH zusammen und gründeten am 1.4.1919 ein eigenes Aluminiumwerk in Friedrichshafen. Die beiden Flaschnermeister Eugen Balluff und Karl Springer siedelten ihr Unternehmen im Areal zwischen Werder- und Hünistraße an und fertigten Haushaltsgeräte sowie Apparate und Behälter für die chemische Industrie und für die Lebensmittelbranche. Balluff und Springer wurde 1972 an die Firma Bolz in Wangen verkauft.

Eintritt frei.

Friedrichshafen

14.11.2019
19:00 Uhr
Jahrhundert-Lacher. Deutsche Humoristen 1900-2000

100 Jahre Humor, das reicht für 4 Generationen – mindestens. Und es zeigt sich in der Rückschau, dass Lachen schnell vergehen kann, aber guter Humor bisweilen Zeitalter überdauert. Schnelllebig sind die Zeiten, auch das zwanzigste Jahrhundert war vom Wandel geprägt: Weltkriege und politische Systemwechsel, veränderte Lebensgewohnheiten und neue Medien haben Einfluss genommen auf unseren Humor. Erinnern Sie sich noch?
Michael Dreesen nimmt Sie im freien Vortrag mit auf eine Zeitreise durch die Jahrzehnte zwischen Kaiserreich und wiedervereinigtem Deutschland, zwischen Gedicht und Sketch, zwischen Buch und Fernseh-Show. Mit Texten von Autoren wie Wilhelm Busch, Otto Reuter, Heinz Erhardt, Jürgen von Manger, Emil und Otto führt er zurück in eine Epoche, in der Humoristen noch nicht Comedians hießen. Er stellt damit nicht nur seine Vielseitigkeit unter Beweis, sondern auch den Facettenreichtum unseres Humors. Es darf gelacht werden!

Michael Dreesen (geb. 1972 in Essen) lebt in Mainz. 1995-1998 absolvierte er seine Ausbildung in Mainz. Es folgten u.a. Engagements in Lübeck, Karlsruhe, Mainz und Heilbronn – zuletzt 2004-2010 am Landestheater Schleswig-Holstein – sowie die Mitarbeit an freien Produktionen und Solo-Auftritte.

Castrop-Rauxel

14.11.2019
19:00 Uhr
Luftmunitionsanstalt 4 XI und Untertageverlagerung Löwe

Bei Höfer und Habighorst entstanden bis 1945 ober- und unterirdische Rüstungsanlagen. Im ehemaligen Kalisalzschacht Mariaglück wurden bei Kriegsende Kulturgüter und Archivmaterial eingelagert. Im Vortrag berichtet der Heimatforscher Hendrik Altmann über seine Recherchen zu diesen Einrichtungen.

Eintritt 5,00 EUR

Celle

14.11.2019
18:30 Uhr
Judentum in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg und während der Weimarer Republik

Die Zeit der Weimarer Republik ist für die Geschichte der Juden ambivalent: Auf der einen Seite waren alle Beschränkungen, die es zur Kaiserzeit noch gab, gefallen, und für Juden standen nun alle Positionen offen. Auf der anderen Seite wurde auf Basis der Judenfeindlichkeit, die unter dem Begriff "Antisemitismus" schon imKaiserreich auswuchs, in der Weimarer Republik der Boden für den staatlich organisierten Massenmord an sechs Millionen europäischen Juden unter den Nationalsozialisten bereitet. Historisches Symposium mit Götz Aly, Dr. Frank Raberg, Dr. Joel Berger und Dr. Uri Kaufmann

Moderation: Susanne Wetterich

Haus der Geschichte, Otto-Borst-Saal, Eintritt frei

Stuttgart

14.11.2019
14:30 Uhr
Kevin Brooks und Uwe-Michael Gutzschhahn | Deathland Dogs

Die Deathlands. Eine öde Wüste, die von wolfsähnlichen Hunden – den Deathland Dogs – beherrscht wird. Am Rande der Deathlands, im Nomansland, leben die wenigen verbliebenen Clans, die um die kargen Ressourcen streiten. Jeet ist ein sogenanntes „Dogchild“: Aufgewachsen bei den Deathland Dogs, lebt er seit einigen Jahren wieder unter den Menschen. Doch immer noch schlummern die Instinkte in ihm. Als es zum Kampf zwischen seinen Leuten und dem benachbarten Clan der Dau kommt, gerät er unversehens ins Zentrum des Konflikts...
Kevin Brooks, geboren 1959, wuchs in einem kleinen Ort namens Pinhoe in der Nähe von Exeter/Südengland auf. Nach seinem Studium verdiente er sein Geld lange Zeit mit Gelegenheitsjobs. Seit dem überwältigenden Erfolg seines Debütromans „Martyn Pig“ ist er freier Schriftsteller. Für seine Arbeiten wurde er mit renommierten Preisen ausgezeichnet, u.a. mehrfach mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis.

Für Jugendliche ab 13 Jahren und Erwachsene

Büchertisch Buchhandlung Provinzbuch

Esslingen

14.11.2019
11:00 Uhr
Anders, der Rabe

Die Brüder lachen ihn aus, die Eltern sind ratlos, aber für Anders ist alles in Ordnung, so wie es ist... Eine mit Leichtigkeit erzählte, poetische Geschichte vom Anderssein. Es wirken mit: eine geheimnisvolle Rabenfrau, Knete, Federn, Mosaikspiegelsteinchen, zwei Schüsseln, Wasser und natürlich das Cello mit dem „Lied des Raben Anders“, gespielt von Julia de Boor.

Schauspiel, Objekte und Musik: Julia de Boor

Schwartzsche Villa, Zimmertheater

Veranstalter: Julia de Boor – Theater Vielfalt

Eintritt: 6 € (4,50 € für Gruppen mit JKS-Gutschein, 1 ErzieherIn je 7 Kinder frei)

Karten/Infos: julia.deboor@freenet.de (bevorzugt) oder 0173 963 52 15

www.theatervielfalt.de

Berlin-Steglitz

14.11.2019
10:30 Uhr