Freitag, 21.06.2019
um 20:00 Uhr

Kleines Theater
Gänsemarkt 42
45127 Essen






MARKUS VEITH

LAMPENFIEBER

 

Der Schauspieler hat sein Abendwerk getan. Nun sitzt er gemeinsam mit seinem Publikum in der Garderobe und plaudert aus dem Nähkästchen. Von den Splittern aus den Brettern, die die Welt bedeuten. Über das skurril-verrückte Volk des Theaters, über Texthänger, Pleiten und Pannen, Schein und Sein und die großen Heldinnen und Helden seines Metiers. Anekdotenvoll und humorreich, mit viel Liebe, Respekt und Bissigkeit zerlegt er das Show-Business.


Eventdaten bereitgestellt von: Kulturkurier

Das könnte auch interessant sein

Geschichten vom Fliegen für Groß und Klein

Wo sitzt der Kapitän? Welches Konstruktionsprinzip ist typisch für einen Zeppelin? Kinder haben andere Fragen als Erwachsene. In dieser Führung erhalten die Familienmitglieder abwechselnd Antworten auf ihre Fragen. Am Ender der Führung kann gemeinsam ein Andenken gestaltet werden.

 

Für Familien mit Kindern ab 6 Jahren. Kosten (zzgl. Eintritt): 5 Euro pro Familie.

TeilnehmerInnenzahl begrenzt. Anmeldung bis 11 Uhr am Führungstag erforderlich.

Kontakt/Anmeldung: Diskurs und Öffentlichkeit. Tel. +49 7541 3801-40

anmeldung@zeppelin-museum.de

Friedrichshafen

14.10.2019
13:00 Uhr
Revisiting Villa Khury / The Prophets’ Tower: Haifa. 1995–2019

25 Jahre sind vergangen seit die Künstlerin Ilana Salama Ortar ihr Projekt über die Ausradierung der zerstörten Villa Khury aus dem öffentlichen Gedächtnis entwickelte. Die Festung Villa Khury war die letzte arabische Hochburg in Haifa während des Krieges 1948 und ihr Sturz markierte den jüdischen Sieg in der Stadt. Im Jahr 1979 wurde an ebendiesem Ort das monumentale modernistische Einkaufszentrum und Bürogebäude The Prophets’ Tower errichtet. Durch partizipative Installationen im Einkaufszentrum The Prophets’ Tower regte die Künstlerin 1995 sowohl die jüdische wie auch die arabische Bevölkerung zum Nachdenken über Erinnerung in Haifa an.

Die Ausstellung von Ilana Salama Ortar im Projektraum Römerstraße der Akademie Schloss Solitude reflektiert die gegenwärtige Situation: »Israel und Palästina sind gefangen in einer fatalen Umarmung: was den einen beeinträchtigt, hat unmittelbare Auswirkungen auf den jeweils anderen. Es sollte ein Weg gefunden werden für eine friedliche Koexistenz der unterschiedlichen Gemeinschaften, denn die einzige Alternative zu Koexistenz ist Gewalt.«

Ilana Salama Ortar vereint in der Ausstellung verschiedene Elemente: ihren aktuellen Dokumentarfilm mit Erzählungen und Geschichten von Zeitzeug*innen, die sie inner- und außerhalb der Überbleibsel des einst blühenden Einkaufszentrums The Prophets’ Tower aufgenommen hat; eine Installation, die auf den persönlichen Erfahrungen der Künstlerin mit Krieg und Frieden sowie Erinnern und Vergessen beruht; mundgeblasene Glasgefäße, ein architektonisches Modell und Arbeiten auf Papier.

Ilana Salama Ortar ist bildende Künstlerin und Forscherin für Performancekunst im öffentlichen Raum. Mit einem Doktortitel der Roehampton University, London/Großbritannien und einem Master of Arts von der Hebrew University of Jerusalem/Israel (1986) schafft Ilana Salama Ortar performative Installationen über erzwungene Umsiedlung. Der Fokus liegt auf den Themen Entwurzelung, Flucht, Immigration und Exil in Konfliktgebieten (Krieg, Besetzung, Ghettoisierung). In ihrer Arbeit nutzt sie den Austausch mit dem Publikum, um die Wirkung ihrer Erfahrungen mit Video, Klang, Zeichnung, Malerei und Architektur zu erforschen. Ilana Salama Ortar gab bereits zahlreiche Lesungen und Workshops, war Forschungsstipendiatin und Gastprofessorin an unterschiedlichen Universitäten und Institutionen und stellte unter anderem in Frankreich, den USA, England, Israel, Palästina und Deutschland aus. Sie war 2018 Stipendiatin der Akademie Schloss Solitude.

Am 15. Oktober um 19 Uhr spricht Ilana Salama Ortar über ihre künstlerische Arbeit.
Im Anschluss findet eine Führung durch die Ausstellung statt.

ERÖFFNUNG: 12. September 2019, 19 Uhr
AUSSTELLUNGSDAUER: 13. September bis 20. Oktober 2019
ARTIST TALK: 15. Oktober 2019, 19 Uhr
​ÖFFNUNGSZEITEN: Do 17 bis 19 Uhr, Sa/So 14 bis 18 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung 0711 99619 474

Do 17 bis 19 Uhr, Sa/So 14 bis 18 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung 0711 99619 474

Stuttgart

14.10.2019
Auf den Spuren von Galdós – Cuarenta Leguas por Cantabria

Benito Pérez Galdós gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller der spanischsprachigen Literatur. Im Jahr 1867 bereiste der von den Kanaren stammende Autor Kantabrien, eine Region an der Nordküste Spaniens. Die Ausstellung des Fotografen Ángel Luis Aldai zum 100. Todestag des Autors folgt den Spuren Galdós auf einer eindrucksvollen Bilderreise durch Landschaft, Architektur und Traditionen Kantabriens.

Eröffnung am 12. September 2019, 19 Uhr

Eintritt frei

13 09 19 – 10 01 20 mo – fr: 11.00 – 14.00

Berlin

14.10.2019
Durch Mauern Gehen

Zum 30. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer untersucht die Gruppenausstellung Durch Mauern gehen auf Teilung und Spaltung basierende Machtstrukturen und richtet den Blick auf die damit verknüpften Erfahrungen und Auswirkungen auf individueller und kollektiver Ebene.

Es ist nicht lange her, dass der Fall der Mauer als eines der wichtigsten Symbole des Utopismus des 20. Jahrhunderts galt. In jüngster Zeit haben Populismus und der Anstieg extremer nationalistischer Positionen jedoch Ideologien den Weg bereitet, die immer mehr auf Spaltung abzielen. Durch Mauern gehen ist eine zeitgemäße Antwort auf die gegenwärtigen Entwicklungen: Die Berliner Mauer wird über die besonderen deutschen Umstände hinaus zu einem Ansatzpunkt für die kritische Reflexion der Auswirkungen von realen und metaphorischen Spaltungen.

Die Ausstellung versammelt Arbeiten von 28 internationalen Künstler*innen und umfasst eine Vielzahl von Medien wie Malerei, Skulptur, Fotografie, Film, Audioinstallation, ortsspezifischer Intervention und Performance. Sie ist als ein umfassender, nichtlinearer Erfahrungsraum konzipiert, der drei Themenfelder miteinander verknüpft: Das erste vermittelt die physische Präsenz von Mauern und ihre Funktion als Orte der Trennung. Das zweite beschäftigt sich mit den Auswirkungen von realen und metaphorischen Mauern auf diejenigen, die mit ihnen leben. Das dritte macht die Anstrengungen sichtbar, die nötig sind, um bestehende Teilungen zu überwinden. Darüber hinaus nimmt Durch Mauern gehen direkten Bezug auf den Standort des Gropius Bau: Zahlreiche symbolische und zum Teil historisch belastete Stätten befinden sich in unmittelbarer Nähe oder sind von den Ausstellungsräumen aus sichtbar, darunter ein Reststück der Berliner Mauer.

Mit Arbeiten von Marina Abramović und Ulay, José Bechara, Sibylle Bergemann, Tagreed Darghouth, Jose Dávila, Willie Doherty, Smadar Dreyfus, Melvin Edwards, Dara Friedman, Dora García, Zahrah Al Ghamdi, Mona Hatoum, Nadia Kaabi-Linke, Michael Kvium, Gustav Metzger, Reem Al Nasser, Christian Odzuck, Emeka Ogboh, Anri Sala, Fred Sandback, Aki Sasamoto, Regina Silveira, Siska, Javier Téllez, Samson Young, Yuan Yuan, Héctor Zamora

Kuratiert von Sam Bardaouil und Till Fellrath

MI bis MO 10:00-19:00

Berlin

14.10.2019
Battlefields of Cupiditas

Die in Luzern/CH und in Berlin arbeitende Künstlerin Nina Staehli (Jhg. 1961) zeigt in der städtischen Galerie eine multimediale Installation zur Erforschung des „Gierorgans“ mit pneumatischen Plastiken, Videos, Skulpturen, Malerei und Texten.

Bei einem früheren Projekt („Glory Land“) recherchierte Nina Staehli u.a. im Reservat der Cherokee-Indianer in den Südstaaten der USA. Für ihre Interviews mit Cherokee- und Choctaw-Tribes erstellte sie einen Fragebogen, dessen letzte Frage lautete, wie sich die Vertreter der Indian Nations ein „Gierorgan“ vorstellen. Eine Beschreibung war die eines Riesengeschwürs im Kopf, eine andere verortete es in der Nähe des Herzens.

Die Schweizer Künstlerin kommt ursprünglich vom Theater. Obwohl sie auch malt, zeichnet oder Gipsplastiken macht, beschränkt sie sich niemals auf zwei- oder dreidimensionale Artefakte. Sie entwirft auch Performances oder macht Videos. Für ihre künstlerische Untersuchung des Phänomens der Gier hat sie eine Form für ihr Thema gesucht und gefunden, gewissermaßen ein Sinnbild, eine dreidimensionale Metapher. Das „Gierorgan“ ist hypertroph, es wächst und wuchert, es vervielfältigt sich in zahllosen kleinen Plastiken, schwillt an in zwei zum Platzen prallen pneumatischen Plastiken.

 

Mi bis Sa 13:00 bis 18:00 Uhr, So u. Fei 11:00 bis 17:00 Uhr, Mo+Di geschl., Gruppen-besuche möglich

Fürth

14.10.2019
Oderbruch: Räume

Schloss Neuhardenberg versteht sich seit vielen Jahren auch als Ort der Förderung des künstlerischen Nachwuchses – davon zeugen etwa die Programme mit jungen Musikerinnen und Musikern, aber auch einzelne Ausstellungen, die sich gezielt jungen Talenten widmen. Im Herbst 2019 zeigt die Stiftung Schloss Neuhardenberg Arbeiten von Schülerinnen und Schülern der fotografischen Ausbildung am renommierten Lette Verein in Berlin, die im Rahmen einer Exkursion in das Oderbruch entstanden sind. Praktische Module wie die Exkursion zum Thema „Raum“ sind Teil der dreijährigen Ausbildung am Lette Verein. Von den vielfältigen Reizen des Oderbruchs zeigen sich die jungen Fotografinnen und Fotografen unterschiedlich inspiriert – Feldstudien, Landschaftspanoramen bis hin zu inszenierter Modefotografie vor improvisierten Kulissen sind Ergebnisse ihrer Auseinandersetzung mit der Landschaft des östlichen Brandenburg.



Vom hektischen Stadtleben in die entschleunigte Provinz katapultiert, vollziehen die angehenden Fotografinnen und Fotografen einen radikalen Perspektivwechsel. Wie sie mit dieser Herausforderung umgehen, sowohl kreativ als auch dokumentarisch, reflektieren die Bilder der Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit den Lehrern Silke Spiegel und Rainer Schwesig entstanden sind.



Ausstellung

14. 9. bis 8. 12.

dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen 10–18 Uhr

(an Tagen mit Veranstaltung bis zu deren Beginn)

Foyer Großer Saal



Eröffnung: Sa, 14. 9., 15 Uhr



Eintritt frei



Foto: Oskana Meister


10-18 Uhr
ab 1.11.2019: Mi-So 10-16 Uhr

Neuhardenberg

14.10.2019
15:00 Uhr
F. – Jahrhundertwanderungen

Eine Ausstellung der GEDOK Brandenburg in Kooperation mit der Stiftung Schloss Neuhardenberg

unter der Schirmherrschaft der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

gefördert durch den Sparkassen-Kulturfonds



Fontane hat Spuren hinterlassen, und die Themen seiner Werke sind bis heute aktuell: Identitätsprägende Landschafts- und Menschenbetrachtungen, Geschichten von sozialem Auf- und Abstieg, von Moral und Leidenschaft, von Aufbruch und Unabhängigkeit, von Fremdsein und Ausgrenzung, vom Aufeinanderprallen der Kulturen, von Macht und Karrierestreben, von Liebe und Lebensglück, die an gesellschaftlichen Konventionen zerbrechen.



Eine Auseinandersetzung mit diesen Themen wollen die GEDOK Brandenburg, die Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfördernden in Brandenburg, und die Stiftung Schloss Neuhardenberg anregen, wenn sie aus Anlass des 25. Gründungsjubiläums der GEDOK Brandenburg und des 200. Geburtstages von Theodor Fontane das gemeinsame Ausstellungsprojekt F. – Jahrhundertwanderungen zeigen. Rund 25 zum bundesweiten Netzwerk der GEDOK gehörende und über ein Juryverfahren ermittelte Künstlerinnen präsentieren in Neuhardenberg ausgewählte Werke. In ihren Arbeiten loten sie aus, was das Schaffen zeitgenössischer Künstlerinnen mit Fontane zu tun hat, wo es Anknüpfungspunkte und Schnittmengen für eine aktuelle künstlerische Auseinandersetzung – und zwar aus weiblicher Sicht – gibt. Gerade diese individuelle, zuweilen provozierende Perspektive von Künstlerinnen ist es, aus der sich neue, über vertraute Deutungsmuster hinausgehende Zugänge eröffnen und die die tradierten Sichtweisen in Frage stellt. Fontanes Themen und Frauenfiguren mit ihren vielschichtigen, beinahe zeitlosen Konflikten erweisen sich dabei als reicher Quell für einen lebendigen bildkünstlerischen Diskurs.



Ausstellung

14. 9. bis 8. 12.

dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen 10–18 Uhr

ab 1. November mittwochs bis sonntags 11–16 Uhr

(an Tagen mit Veranstaltung bis zu deren Beginn)

Ausstellungshalle



Eröffnung: Sa, 14. 9., 16 Uhr



Eintritt: € 5,- / ermäßigt € 3,-



präsentiert von kulturradio (rbb), Tagesspiegel und tip Berlin



Foto: Maren Strack


10-18 Uhr
ab 1.11.2019: Mi-So 10-16 Uhr

Neuhardenberg

14.10.2019
16:00 Uhr
Stephanie Senge | Konsum Erkenntnisse

Die Einzelausstellung präsentiert die ausgewiesen konsumkritische Position der Künstlerin, die mit multimedialen Mitteln arbeitet: „Wir leben in einer hochentwickelten Wohlstands- und Konsumgesellschaft. Ich könnte nicht hier überleben, wenn ich dieses so komplexe, schwierige und auch mächtige Thema nicht in Form meiner Arbeit verdauen könnte. Anders als in der Politik müssen wir beim Einkaufen jeden Tag wählen. Ich will mit meiner Arbeit erreichen, dass sich die Menschen darüber bewusst werden, was sie tun beim täglichen Einkaufen und sie ermutigen, starke Konsumenten zu sein, die wertschätzen können.“ (S. Senge)


Di,Mi 12-17h
Do 12-20h
Fr-So 12-17h

Potsdam

14.10.2019
Peter Lindenberg - Kapuzinerkresse

asierend auf meiner Malerei habe ich 2008 das Skulpturenprojekt „Kapuzinerkresse" entwickelt: die Kapuzinerkresse, ein grünes sympathisches „Unkraut" und zugleich auch vielseitig einsetzbare Heilpflanze, steht für mich als Symbol für nachhaltiges und umweltfreundliches Wirtschaften.

Für meine Intention, diese Figuren in einer natürlichen Umgebung zu sehen, bot sich die Kapuzinerkresse aus vielerlei Hinsicht als Grundform an. Fläche und Linie stehen bei ihr in einem wunderbaren Kontrast zueinander, theatralische Kommunikation kann so optimal inszeniert werden.

Ihre weltweite Verbreitung ist möglich, da die Pflanze sich überall ihre Nischen sucht, was ihr eine entsprechend hohe Bekanntheit beschert.

Die einzelnen Stängel dieser Skulptur haben jeweils einen unterschiedlichen Charakter, nehmen Beziehung zueinander auf und führen so theatralische Gesten wie Stolz, Abneigung und Zuneigung oder Neugierde in Gruppen pflanzlicher Formen zusammen, die ihnen menschliche Dimensionen verleihen. Sie dienen dazu, in der ansonsten eher stillen Pflanzenwelt narrative Spannungen zu erzeuge, indem sich z.B. einzelne Halme gegen die Gleichförmigkeit des Feldes richten. Die Kapuzinerkresse kann in verschiedene Größen und Variantengebaut werden, wobei ich mich auf jeden Ort anders einlasse.

Vernissage:
19.09.2019, 18 Uhr

Ausstellungsdauer:
20.09. bis 30.11.2019

Eintritt frei.

Zu den Öffnungszeiten des Münchner Künstlerhauses. Eintritt frei.

München

14.10.2019
19:00 Uhr
TOM SACHS

Das SCHAUWERK Sindelfingen zeigt ab dem 22. September 2019 eine Retrospektive des amerikanischen Künstlers Tom Sachs (*1966). Es ist die erste große Einzelausstellung des Künstlers in Deutschland seit über 15 Jahren. Neben Werken aus der Sammlung Schaufler sowie internationalen Leihgaben ist ein Bereich der mehrteiligen Rauminstallation Tea Ceremony gewidmet, die bereits in den USA und Japan zu sehen war. Als Highlight entwirft Sachs eigens für das Museum eine großformatige Skulptur. Sie zeigt die Zwillingstürme des World Trade Centers vor dem 11. September 2001.



Tom Sachs ist bekannt für seine Bricolage-Objekte aus vorgefundenen Materialien und Gegenständen, bei denen die Arbeitsspuren deutlich sichtbar bleiben. Seine Motive entlehnt der Künstler der Alltagskultur, der Konsumwelt oder der Geschichte: Hello Kitty-Figuren, das Corporate Design von McDonald’s, das Space Shuttle oder auch Chanel-Handtaschen werden angeeignet, verfremdet und neugestaltet.



Tom Sachs baut zu den unterschiedlichsten Themenfeldern Alternativwelten, die seinen Spielregeln folgen. Mit Erfindergeist und Ironie hinterfragt der Künstler kritisch den Wert von Produkten und den Sinn von bestehenden Ritualen und Lebensformen.



 



Tom Sachs studierte Architektur an der Architectural Association School of Architecture in London und am Bennington College in Vermont. Nach seinem Abschluss arbeitete er in der Möbelwerkstatt von Frank Gehry in Los Angeles. 1990 zog er nach New York und eröffnete sein Studio „Allied Cultural Prosthetics“. 1997 erhielt er den Architectural Association Furniture Prize. Der Künstler lebt und arbeitet in New York.


Di, Do 15-16:30 Uhr Sa, So 11-17 Uhr

Sindelfingen

14.10.2019
DIE WELT VON OBEN

Das Fliegen hat Künstler und Techniker aller Epochen beschäftigt. Die Ausstellung zeigt Gemälde, Fotografien, Maschinen, Modelle und Pläne aus dem Zeitalter, in dem das Fliegen technische Realität wurde: dem 19. Jahrhundert. Die Menschen hatten lange nur davon träumen können, sich die Flugtechnik der Vögel anzueignen und das göttliche Gefühl zu genießen, die Welt von oben zu betrachten. Der endgültige Durchbruch vom Traum zur technischen Realität des freien Flugs durch die Lüfte gelang Otto Lilienthal (1848–1896) zu Beginn der 1890er Jahre. Die der Vogelschwinge nachgeformte Tragfläche war für Lilienthal der Ausgangspunkt, der zu ersten erfolgreichen Gleitflügen und zur Entdeckung der bis heute angewandten Prinzipien des Auftriebs führte. Was den Gedankenflug der Künstler das gesamte 19. Jahrhundert hindurch beflügelt hatte, wurde zur revolutionären Techniktatsache: Zeit und Raum stehen nicht mehr fest, mit dem Flugzeug relativiert sich alles.

 

Lange war der Himmel den Vögeln und den Göttern vorbehalten gewesen. Dädalus wagte das mythische Abenteuer, Vogelschwingen nachzubauen, um seiner Gefangenschaft auf dem Luftweg zu entkommen. Das himmlische Privileg der antiken Götter und der christlichen Heiligen bestand aus ihrem souveränen Gleiten durch die Lüfte, ihrer mühelosen Überwindung aller Schwerkraft. Auch Götterboten, Engel, Genien und Eroten schweben durch die Lüfte, manchmal gestört durch Dämonen und Hexen. Diese Luftwelt hatten stets die Künstler zugänglich gemacht – bis die Piloten kamen.

                               

In der Ausstellung sind unter anderem Werke von Francisco de Goya, Honoré Daumier, Hans Thoma und Max Klinger zu sehen. Den wenig bekannten Flugexperimenten des berühmten Malers Arnold Böcklin wird erstmals breiter Raum gegeben. Die Pionierflüge Otto Lilienthals begeisterten die Fotografen, was zu spektakulären fotografischen Zeugnissen dieser Technikrevolution führte. Der als Fabrikant, Erfinder, Spielzeugentwickler und Theatergründer tätige Lilienthal erweist sich als eine Schlüsselfigur des 19. Jahrhunderts. Das nach ihm benannte Museum in Anklam ist Kooperationspartner der Ausstellung. Ergänzt durch viele Leihgaben aus öffentlichen und privaten Sammlungen, bietet die Gesamtschau ein breites Panorama von Flugtraum und Flugwirklichkeit im 19. Jahrhundert.

Di. bis So., 11 bis 18 Uhr, montags geschlossen, geöffnet an allen Feiertagen (auch montags). Geschlossen am 24.12. und 31.12.2019

Baden-Baden

14.10.2019
Faszination Libellen

Sie heißen Plattbauch, Azurjungfer, Granatauge und Blaupfeil. Libellen sind Tiere, die wohl jeder kennt, die viele aber trotzdem kaum wahrnehmen. In Deutschland gibt es immerhin 81 Arten – von denen jedoch leider die Hälfte auf der Roten Liste (2015) der bedrohten Tiere steht.

Die Ausstellung zeigt Libellenfotos aus dem Bielefelder Raum – Arten, die mit etwas Glück auch am Gartenteich beobachtet werden können. Fotografin und Biologin Wiebke Susanne Homann begibt sich seit Jahren auf die Spur dieser eleganten Insekten, um ihre Ästhetik und Schönheit fotografisch einzufangen. Die Ausstellung ist eine Liebeserklärung an diese einzigartigen Insekten.

Wo: Universitätsbibliothek Bielefeld, Informationszentrum
Universitätshauptgebäude, Bauteil U0
Zugang über den Bibliothekseingang U1 auf der Galerie in der ersten Etage

Wann: Mo – Fr von 8.00 – 01.00 Uhr, Sa + So von 9.00 – 22.00 Uhr

Mo – Fr von 8:00 – 01:00 Uhr, Sa + So von 9:00 – 22:00 Uhr

Bielefeld

14.10.2019
Parkplatzgarten am Gropius Bau

Anlässlich der Ausstellung "Garten der irdischen Freuden" verwandelt sich Parkraum neben dem Gropius Bau in eine kleine Gartenfläche. Hochbeete bieten Platz für Gemüseanbau und laden zur Reflexion darüber ein, welche Rolle die Natur im Stadtraum spielt. Regelmäßige Veranstaltungen kreisen um Themen wie Kompostierung, Mundraub, kulturelle Vielfalt und barrierefreie Gemeinschaftsgärten.

 

Berlin

14.10.2019
14:00 Uhr
Was bleibet aber, stiften die Dichter

2.10. – 17.11.2019
Was bleibet aber, stiften die Dichter
Neuerwerbungen der Kunstsammlung Pankow

Eröffnung am Dienstag, 1.10.2019, 20 Uhr
geöffnet Mittwoch bis Sonntag 13 - 21 Uhr, Donnerstag 10 - 22 Uhr
Eintritt frei

Mittwoch bis Sonntag 13 - 21 Uhr, Donnerstag 10 - 22 Uhr

Berlin

14.10.2019
VICTOR ODER DIE KINDER AN DER MACHT

Victor, 9 Jahre alt und zwei Meter groß, feiert Geburtstag. Das bürgerliche Establishment um Victors Eltern gibt ein Fest mit Familienfreunden, Nachbarn, einem obligatorischen General - und all ihren (ungewollten) Spiegelbildern. Denn Victor, nach Aussage der Eltern „schrecklich intelligent“, möchte nicht nur herausfinden, „wo der Hammer hängt“, sondern auch wie man selbigen benutzt. Er beginnt die glänzenden Fassaden zu zerschlagen und sägt am bürgerlichen Interieur. Die Eltern greifen nach ihren Lebenslügen, wie nach ihrem letzten Strohhalm, doch das Kind ist einfach nicht mehr ruhig zu stellen.
Während Victor an allen vier Tischbeinen der Familie hobelt und ungebetene Gäste die Luft verpesten, werden Kriege vorbereitet, Affären vertuscht, Lieder geschmettert, in die Tasten gehauen und Verlorengegangenes beschworen. Die Komödie muss mit allen Mitteln am Laufen gehalten werden, die Leute schauen schließlich zu! Doch das von Victor entfachte Chaos ist unaufhaltbar und die auf Lügen und Schein gebaute Welt der Erwachsenen beginnt zu zerbröseln.

Zwischen „Fridays for Future“, der Unausweichlichkeit einer drohenden Katastrophe, Punk und DADA lässt Victor die Marionetten zum Brassbeat tanzen und dabei keine Unverschämtheit ungesagt. Das Ensemble feiert einen theatralen Abgesang auf die Welt, „wie sie immer war“. Denn Victor hat das Gefühl, die Zukunft ist schon da...

mit Rainer Haustein, Melda Hazirci, Peter Papakostidis, Verena Richter, Sarah Schuchardt, Neil Vaggers, Alexander Wagner

Regie Arno Friedrich Dramaturgie Laura Mangels Bühne & Kostüm Claudia Karpfinger, Katharina Schmidt Musik Neil Vaggers Puppenbau Tine Hagemann Licht Jo Hübner Assistenz Ilaria Grillo

Weitere Informationen zum Entstehen der Produktion unter: https://www.paspluspillepalle.de

Beton Taiga

"Beton Taiga. This is our local interpretation of the stone jungle."

Die Taiga steht dabei als ein sichtbares Zeichen für die offene Weite Sibiriens und als ein
starkes Symbol für die vielfältigen Möglichkeiten, die sich hier bieten. Im Gegensatz dazu repräsentiert Beton die Begrenzungen, die den Künstler*Innen entgegentreten, der
oftmals als eingefroren und bewegungslos empfundene Zustand der Gesellschaft auf der
Suche nach der Zukunft.
In ihren Arbeiten verbinden die sieben Street Art Künstler*Innen der Taknado Crew ihre
lokale Umgebung mit dem Thema der Ausstellung und kontrastieren die ungebändigte
Natur mit dem urbanen Leben. In Einzel- und Gruppenarbeiten auf Leinwand präsentieren sie ihre Kunst und parodieren in dreidimensionalen Installationen die sibirische Art des Campings.

www.tak-nado.com

Die Ausstellung „Beton Taiga“ wird gefördert durch das Programm „Ausbau der
Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland“ des Auswärtigen Amts, Berlin und entstand durch eine langjährige Kooperation des Vereins Berlin Massive e.V. mit russischen Partnern in Sibirien, wie Art Polygon ANO in Novokuznetsk, Taknado und Da Funky Style in Novosibirsk. Das Programm zum Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland ermöglicht Organisationen der Zivilgesellschaft und den in ihnen engagierten Bürgerinnen und Bürgern, ihre Rolle als zentrale Akteure und wichtige Partner staatlichen Handelns wahrzunehmen und die andauernden Transformationsprozesse in der Region zuunterstützen.

Die Künstler*Innen

Ivan Yagoda

Der Liebhaber abstrakter Malerei und von Farbtransformationen in der Natur und an Objekten benutzt für seine eigenen Arbeiten an erster Stelle Sprühfarbe. Seit 2001 ist er Mitglied der Taknado Crew und organisiert seit mehreren Jahren Street Art Festivals wie "Okrasheno" in Novosibirsk.

instagram.com/ivanyagoda/

Fansta

Fansta, aka Ivan Afanasyev, begann im Alter von 15 Jahren mit Graffiti und experimentierte,inspiriert durch die Hip Hop - und Tattoo-Kultur, mit der Dose. Auf der Suche nach neuen Formen und Oberflächen arbeitet der graduierte Künstler heute
hauptsächlich im Bereich Lettering. Seit 2008 ist Fansta Mitglied der Taknado Crew.

instagram.com/fanstaknado

Chervi 1


Evgenii Chervi kam in Kirgistan zur Welt, als dies noch zur Sowjetunion gehörte. Als in den späten Neunziger Jahren Hip Hop Kirgistan erreichte, begann Evgenii sich für Break Dance und Graffiti zu interessieren und probierte sich in verschiedenen Richtungen, vom klassischen Graffiti bis hin zu photorealistischen Stilen aus. Auch heute arbeitet Chervi in unterschiedlichen Bereichen: Street Art, Malerei, Tattoo und Bildhauerei. Die Hauptmotive seiner Arbeit sind dabei meistens Kinder mit ausdrucksvollen Totenkopf- oder Ferkelgesichtern.

instagram.com/chervi1

Ushan

Ushan, aka Ilya Vinogradov ist ein B-Boy und DJ aus Novosibirsk. Im Jahr 2000 begann er mit Breakdance zusammen mit seiner Crew Da Funky Style. Ushan liebt die Hip Hop-Kultur, aber seine Hauptinspirationsquelle ist die Natur.

instagram.com/ushan_dfs

Maksim Revansh


Maksim Revansh kam 1993 in Jekaterinenburg zur Welt und begann schon im Alter von 11 Jahren mit klassischem Graffiti auf der Straße. Er erweiterte sein Repertoire um
Illustrationen und visuelle Muster. Der Mitbegründer des ersten illegalen russischen Street Art Festivals "Carte Blanche", das in der Kategorie "Bestes Zeitgenössisches Kunstfestival" für den Sergey Kuryokhin Preis nominiert war, hat Grafik Design an der Ural Akademie für Architektur studiert.

instagram.com/symbol.p/

Misha Mack

Misha "Mack" Klimov ist ein bildender Künstler aus Westsibirien. 1986 wurde er in Kemerovo geboren und studierte von 2003 an Architektur in Novosibirsk. Auf der Suche nach seiner eigenen Bildsprache ließ sich Misha durch Hip Hop, Skateboarding und andere Kunstformen inspirieren und war in unterschiedlichen Bereichen öffentlicher Kunst, wie Graffiti Tattoo, Street Art und Grafik Design aktiv. Seine heutige Kunst, bei der er Folkloremotive reproduziert und diese in Mustern mit der lokalen sibirischen Umgebung verschmilzt, nennt Mack selbst #FOLKRENAISSANCE. Mack ist seit 2008 Mitglied der Taknado Crew.

www.macktaknado.com

Marina Yagoda

Marina Yagoda wurde 1987 in Sibirien geboren, wo sie auch aufwuchs. Die an der Kunst- und Architekturakademie von Novosibirsk ausgebildete Künstlerin liebt magische Bilder und zarte Muster. Marina selbst nennt ihren Stil Mystischen Romantizismus, denn ihre Portraits geheimnisvoller Mädchen auf Leinwänden und Brandmauern sind voller
Doppeldeutigkeiten und Anspielungen. Marina, die ebenfalls zur Taknado Crew gehört, glaubt, dass wir in einer Märchenwelt leben und alle  Magier sind.

instagram.com/marinayagoda

am 5.10.2019 ab 19.00 im Zeitraum vom 7.10.2019 bis zum 1.11.2019 immer von 12 bis 20 Uhr

Berlin

14.10.2019
Regina Brocke: "Ballettfotografien"

Regina Brocke: »Ballettfotografien«.

Zeitgleich mit seinem Salon mit dem Direktor des Hessischen Staatsballetts Tim Plegge zum Thema »Choreografie« eröffnet der Künstlerverein Walkmühle eine Ausstellung mit Ballettfotografien von Regina Brocke. Die Stuttgarter Fotografin begleitet die choreografische Arbeit des Ballettdirektors und seines Ensembles am Hessischen Staatsballett seit mehreren Jahren, unter anderem die Produktionen »Liliom«, »Sommernachtstraum«, »Tabula Rasa« und »Kaspar Hauser«, aber auch zahlreiche internationale Ballett- und Schauspielproduktionen anderer Regisseure, Choreografen und Kompanien.

Brockes zunächst einmal dokumentarische Fotografien zeichnen sich dabei nicht nur durch eine hohe technische Perfektion und Präzision sowie durch ein gutes Gefühl für das Einfangen des richtigen Augenblicks aus; der Fotografin gelingt es vielmehr mit hoher Sensibilität, im selben Moment hautnah aber nicht aufdringlich bei den Akteuren auf der Bühne zu sein. Regina Brockes Fähigkeit, dabei gleichzeitig die Gesamtkomposition eines Bildes im Auge zu behalten lässt ihre Fotografien nicht nur zu einer großen Huldigung an die Bühne, sondern zu höchst eigenständigen Kunstwerken werden.

Der Künstlerverein Walkmühle freut sich, eine Auswahl von Arbeiten Regina Brockes in Wiesbaden erstmalig in einer Ausstellung zu zeigen. Die Ausstellung läuft bis zum 19. Oktober (Öffnungszeiten siehe links). An diesem letzten Ausstellungstag eröffnet Tim Plegge mit seiner Neufassung des Ballettklassikers »Der Nussknacker« um 19.30 Uhr die Saison im Hessischen Staatsballett.


Die Ausstellung mit den Arbeiten von Regina Brocke wird anlässlich unseres Salons »Choreografie« mit Tim Plegge am Mittwoch, den 2. Oktober um 20 Uhr eröffnet.
Mehr Informationen zum Salon mit Tim Plegge finden Sie
HIER

 

Mo + Mi 17-20 Uhr, Sa 14-19 Uhr, So 11-19 Uhr

Wiesbaden

14.10.2019
Freiburger Barockorchester Abonnement Stuttgart 2019/20
Das Freiburger Barockorchester blickt heute auf eine über dreißigjährige Erfolgsgeschichte zurück und ist ein gefragter Gast in den bedeutendsten Konzert- und Opernhäusern. Ein Blick auf den Konzertkalender des Ensembles präsentiert mit mehr als 100 Konzerten pro Jahr eine Vielfalt an Repertoire und Auftrittsorten, die sich vom Barock bis in die musikalische Gegenwart und von Freiburg bis in den Fernen Osten erstreckt.

Das auf historische Aufführungspraxis spezialisierte Ensemble gründete sich 1987 aus Studierenden der Freiburger Hochschule für Musik. Seither unverändert geblieben ist das künstlerische Credo der „Freiburger“, die kreative Neugier jedes Einzelnen, mit dem Ziel, eine Komposition so lebendig und sprechend wie nur irgend möglich zu spielen. Dazu gehört auch die Besetzung anspruchsvoller Solokonzerte mit Mitgliedern aus den eigenen Reihen. Ein kultiviertes und zugleich mitreißendes Ensemblespiel ist so zum internationalen Markenzeichen geworden.

Der künstlerische Erfolg dieses schillernden Ensembles äußert sich in vielen CD-Produktionen und der Verleihung zahlreicher prominenter Auszeichnungen, wie beispielsweise mehreren ECHO Klassik. Unter der künstlerischen Leitung von Gottfried von der Goltz und Kristian Bezuidenhout sowie unter der Führung ausgewählter Dirigenten wie René Jacobs oder Pablo Heras-Casado präsentiert sich das FBO in unterschiedlichen Besetzungen vom Kammer- bis zum Opernorchester.
Romantik in Preußen

Eine Ausstellung der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen im Stadtmuseum Bonn

Mi 9.30-14 h, Do-Sa 13-18 h, So 11.30-17 h

Bonn

14.10.2019
Trees of Life - Erzählungen für einen beschädigten Planeten

Teilnehmende KünstlerInnen: Sonja Bäumel, Edgar Honetschläger, Dominique Koch, das Künstlerkollektiv Studio Drift und mit Exponaten Seckenberg

Der Frankfurter Kunstverein präsentiert in Kooperation mit dem Senckenberg Naturmuseum die Ausstellung „Trees of Life – Erzählungen für einen beschädigten Planeten“, ein interdisziplinäres Projekt, das den Blick von einem historisch gewachsenen, anthropozentrischen Weltbild auf ein systemisches Verständnis des Menschen als Teil des evolutionären Prozesses führt.
Durch die gesamte Geschichte der Menschheit zieht sich der Versuch ein Weltbild zu formulieren, welches sich durch die Beobachtungen der Wirklichkeit, dem daraus gewonnen Wissensstand und jeweiligen Überzeugungen wandelt. Immer wieder entwickeln sich neue Formen des Selbstverständnisses des Menschen und der Welt. Es sind Narrative, Bilder und Metaphern, die in der jeweiligen Zeit und Kultur entstehen und das Handeln des Menschen prägen. Heute stehen sich gegensätzliche Weltbilder gegenüber und ringen um Interessen und Zukunftsoptionen für unseren Planeten.
Die Ausstellung bringt Positionen zeitgenössischer KünstlerInnen in einen Dialog mit wissenschaftlichen Exponaten aus der Sammlung der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung.

Kuratorin: Franziska Nori
Wissenschaftliche Beratung: Philipe Havlik

Öffnungszeiten: Di-So: 11 – 19 Uhr Do: 11 – 21 Uhr Montags geschlossen

Frankfurt am Main

14.10.2019
vielschichtig

Ausstellung der 40 prämierten Arbeiten des Jugendkunstwettbewerbs des Landes Baden-Württemberg mit dem Landesverband der Kunschulen

Öffnungszeiten:
Fr 18.00-20.00 Uhr
Sa 16.00-20.00 Uhr
So 14.00-18.00 Uhr

Fr 18.00-20.00 Uhr Sa 16.00-20.00 Uhr So 14.00-18.00 Uhr

Ludwigsburg

14.10.2019
Das Ende der Eindeutigkeit. Malerei aus der X. Kunstausstellung der DDR

Dresden war der Austragungsort für die großen Kunstausstellungen der DDR. Die letzte Ausstellung dieser Art – die X. Kunstausstellung der DDR – fand vom 3. Oktober 1987 bis zum 3. April 1988 statt, als vom Ende der DDR noch nichts zu ahnen war. Über eine Million Besucher besichtigten diese Schau.

Die Debatten über die vermisste Präsenz der Kunst der DDR in den letzten Jahren in Dresden legen die Vermutung nahe, dass einige Kunstwerke dieser großen Ausstellungen Eingang in ein imaginäres Bildgedächtnis vieler Bürgerinnen und Bürger der DDR und vor allem vieler Dresdnerinnen und Dresdner gefunden haben und dort mit den Gefühlen von Heimat, Verlust und Zugehörigkeit verbunden sind.

30 Jahre nach der politischen Wende unternimmt die Städtische Galerie Dresden das Experiment, anhand einer kleinen Auswahl von Gemälden erneut Einblicke in diesen Bilderkosmos zu geben. Durch die Möglichkeit der Re-Vision dieser Kunstwerke möchten wir mit unseren Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch kommen – sowohl
über die Motive der präsentieren Kunstwerke, die künstlerischen Mittel als auch über die Frage, ob und wenn ja in welchem Umfang verschiedene Botschaften und Deutungen der Kunstwerke ihre Aktualität bis heute erhalten haben.

Folgende Künstlerinnen und Künstler sind in der Ausstellung mit Werken vertreten:
Lothar Böhme, Gudrun Brüne, Hartwig Ebersbach, Steffen Fischer, Dieter Gantz, Sighard Gille, Eberhard Göschel, Christl Maria Göthner, Peter Graf, Clemens Gröszer, Ulrich Hachulla, Angela Hampel, Heidrun Hegewald, Johannes Heisig, Werner Juza, Wolfgang Mattheuer, Harald Metzkes, Gerhard Kurt Müller, Wolfgang Peuker, Uwe Pfeifer, Stefan Plenkers, Neo Rauch, Arno Rink, Gerhard Schwarz, Willi Sitte, Hans-Peter Szyszka, Andreas Thieme, Joachim Völkner, Frank Voigt, Andreas Wachter, Trak Wendisch, Jürgen Wenzel, Doris Ziegler und Rainer Zille.

Di – So, Feiertage: 10 – 18 Uhr Fr: 10 – 19 Uhr Mo: geschlossen

Dresden

14.10.2019
POTENZIALE I. Frauen_Kunst_Perspektiven_Kunst_Frauen_Perspektiven...

Malerei, Grafik, Druckgrafik, Relief, Collage, Plastik, Installation von 17 Künstlerinnen der GEDOK Karlsruhe:

Antje Altehoefer, Uta Arnhardt, Christine Bauer, Nicole Bellaire, Christa Dihlmann, Verok Gnos, Elsa Hagelskamp, Elke Hennen, Jutta Hieret, Sigrid Jordan, Iris Kamlah, Gloria Keller, Heidi Knapp, Brigitte Nowatzke-Kraft, Anne-Bärbel Ottenschläger, Isabell Reiling, Margot Witte

Vernissage am  Freitag, 11.10. 2019 um 20 Uhr

Einführung: Simone Maria Dietz, M.A.
Musikalisches Rahmenprogramm:  Carolin Elena Fischer spielt zeitgenössische Kompositionen für Blockflöte

Mit dem ersten Teil der Ausstellung POTENZIALE, der im GEDOK Künstlerinnenforum stattfindet, feiert die Künstlerinnengemeinschaft den fulminanten Höhepunkt des lebendigen, mit zahlreichen Veranstaltungen gespickten Jubiläumsjahres „90 Jahre GEDOK Karlsruhe". Denn 1929 schlossen sich der „Bund Badischer Künstlerinnen“ der drei Jahre zuvor von Ida Dehmel in Hamburg gegründeten GEDOK an. Damals ahnte wohl noch niemand, dass sich diese zunächst kleine Gemeinschaft zu dem heute europaweit größten und ältesten Künstlerinnen-Netzwerk aller Sparten entwickeln würde. Vielfalt und Facettenreichtum sind hier Programm, denn so unterschiedlich und bunt wie die Künstlerinnenpersönlichkeiten selbst sind die hier gezeigten Arbeiten.

Begleitprogramm am Mittwoch, 23.10.2019 um 19.00 Uhr

Vortrag von Ilona Scheidle „Ricarda Huch – Wortkünstlerin und Historikerin“

Finissage am Sonntag, 3.11.2019 um 15.00 Uhr

Konzertlesung „Herbstfeuer“ mit Ela Rosenberger und Ursula Zetzmann.
Gedichte von Ricarda Huch crossover mit Jazz/Neuer Musik mit Ursula Zetzmann (Rezitation) und Ela Rosenberger (Flöten, Stimme, Elektronik).

Der Eintritt zur Begleitveranstaltung und zur Konzertlesung ist frei.
Um Spenden wird gebeten.

 

Mi, Do Fr 17.00 – 19.00 Uhr Sa, So, Feiertag 14.00 – 16.00 Uhr

Karlsruhe

14.10.2019
Wie Gott in Frankreich - Picasso kulinarisch!

Frischgefangene Fische, die in der Pfanne braten, aromatischer Rotwein aus der Provence und dem Languedoc, delikate Langusten, schmackhafte Artischocken und erfrischender Pastis – Picassos kulinarische Bildwelten laden zum Genuss ein.

Die Ausstellung widmet sich mit Linolschnitten, Lithografien, Keramiken und Gemälden aus dem Eigenbestand des Museums Picassos künstlerischer Auseinandersetzung mit gutem Essen und Trinken.

Eine Studioausstellung über drei Räume.

Montag - Sonntag 10.00 - 18.00 Uhr, Freitag 10.00 - 20.00 Uhr.

Münster

14.10.2019
Im Rausch der Farbe – Von Gauguin bis Matisse

Als einzige europäische Ausstellungsstation hat das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster das Vorrecht, die Kunstschätze des in Troyes beheimateten Museums für moderne Kunst zu zeigen. Die Präsentation vereint 70 Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Bildteppiche von insgesamt 34 französischen Künstlern.

Der Parcours beginnt mit klangvollen Namen wie Auguste Rodin und Edgar Degas. Der mit ihm bekannte Maler Paul Gauguin war der westlichen Zivilisation überdrüssig und suchte in der Südsee nach Inspiration und Ursprünglichkeit.

Als „wilde Tiere“(Fauves) hingegen taufte die Kunstkritik 1905 die farbintensive, expressive Malerei von Henri Matisse und einigen der mit ihm befreundeten Maler. Als André Derain, Maurice de Vlaminck und Georges Braque ihre Werke öffentlich präsentierten, traten sie den ersten großen Kunstskandal des noch jungen Jahrhunderts los. Ihre frühen, experimentellen Meisterwerke bilden einen der Höhepunkte der Bestände in Troyes.

Henri Matisse ist mit prominenten Werken vertreten, die er ab den 20er Jahren in seiner neuen südfranzösischen Wahlheimat in Nizza schuf. Robert Delaunay hingegen fand auf der Grundlage kubistischer Bildstrategien zu einer ganz eigenständigen, farbig reich orchestrierten Formsprache. Dieses „Who is who“ der französischen Kunst der Moderne wurde vom in Troyes beheimateten Textilindustriellen Pierre Lévy in jahrzehntelanger Sammeltätigkeit zusammengetragen. Mitte der 70er Jahre ging seine Kollektion in den Besitz des französischen Staates über.

Die Champagne ist eigentlich für das gleichnamige, perlende Nobel-Getränk berühmt geworden. Die in Münster vereinten Meisterwerke beweisen, dass auch Kunst in Maßen konsumiert zu einem Rausch führen kann, einem Rausch der Farbe.

Montag-Sonntag: 10.00 - 18.00 Uhr; Freitag 10.00 bis 20.00 Uhr.

Münster

14.10.2019
Madness.

Die Arbeiten von Christian Fogarolli sind inspiriert von dem mittelalterlichen Glauben, dass Geistesstörungen von der Bildung eines kleinen Steins im Gehirn herrühren. Sein Besuch in aufgelösten
»Irrenanstalten« haben ihn mit den Ideen der italienischen Antipsychiatrie der 1980er Jahre konfrontiert.
Auch in den Porträts Richard Wathens oder in den Gemälden von Teodora Axente nimmt der Wahnsinn Gesicht und Form an, während in den Fotoarbeiten von Karina Wisniewska der Blick des »Wahnsinnigen« mit dem Objektiv der Kamera zu verschmelzen scheint. Psychiatriehistorische Zitate in Wort und Bild ergänzen die Ausstellung.

Künstler*innen: Christian Fogarolli, Teodora Axente, Simone Haack, Richard Wathen, Per Morten Abrahamsen, Karina Wisniewska, Sergiu Toma; Kurator: Uwe Goldenstein (Galerie Selected Artists)

Eintritt frei

Mi bis So von 11:00 bis 18:00 Uhr

Bremen

14.10.2019
Zirkus Charles Knie - Schwäbisch Gmünd - Große Familienvorstellung
Mit der brandneuen Show 2019 geht der Zirkus CHARLES KNIE ganz neue Wege – ein Programm der Kontraste, zwischen waghalsiger Stuntakrobatik und poetischen Momenten. Er präsentiert seine Idee vom Zirkus der Zukunft, mit überraschend jungen und frischen Künstlerinnen und Künstlern, mit Weltklasse-Artisten und in Monte Carlo preisgekrönten Tiernummern. Dabei bleibt der Zirkus CHARLES KNIE das, wofür er seit vielen Jahren steht: Zirkus in all seinen Facetten in einer atemberaubenden Inszenierung.

Ganz besonders stolz sind die Veranstalter darauf, dass ihnen die Verpflichtung des englischen Tierlehrers Alexander Lacey gelungen ist. „Wir freuen uns ganz besonders auf die beste gemischte Raubtiernummer der Welt“, so Sascha Melnjak, und fügt hinzu, „Wenn eine Darbietung im Zirkus so gut ist, dass Sie über jedes Maß des Erwartbaren hinaus geht, dann spricht man mit Recht von einer Weltklassedarbietung. Es gibt Alexander Lacey, und dann kommt erst einmal lange nichts, was einem Vergleich standhalten könnte.“

Alle nur denkbaren Preise hat er in seiner einmaligen Karriere abgeräumt, darunter auch die höchste Auszeichnung beim „Internationalen Circusfestival von Monte Carlo“.
Nach einem 6-jährigen Engagement, als Star des Ringling Bros. and Barnum & Bailey Circus, dem größten Circus der Welt in den Vereinigten Staaten, ist Alexander Lacey mit seiner unvergleichlichen gemischten Raubtiergruppe zurück in Europa.

Darüber hinaus gehören die vielen hauseigenen Tiere zum großen rollenden Zoo des Branchenprimus. Edle Pferde, Miniponys, Zebras, Kamele, Dromedare, viele unterschiedliche exotische Rinder, Lamas und sogar Kängurus und Vogelstrauße werden von Tierlehrer Marek Jama liebevoll betreut, ausgebildet und in der Manege präsentiert. Im Januar 2017 wurde der große Tierfreund Jama für seine hervorragenden Tiernummern von Prinzessin Stéphanie von Monaco beim „41.Internationalen Circusfestival von Monte Carlo“ mit dem begehrten „Silbernen Clown“ ausgezeichnet - eine ganz hohe Auszeichnung und Ehre für Marek Jama und den Zirkus CHARLES KNIE !

Aus Brasilien kommt Daniel Diorio´s Team mit der sensationellen Motorradkugel “Splitting Globe“. Sie sind wahre „Teufelsfahrer“ mit ihren gewagten und riskanten Überholungs- und Verfolgungsrennen in der Stahlkugel. Natürlich aber nicht ohne noch einmal einen drauf zu setzen. Fünf (!) todesmutige brasilianische Fahrer befinden sich gleichzeitig im nur 4,40 m großen Globe, während dieser sich dann auch noch teilt!

Selbst bei atemberaubender Geschwindigkeit und in 12 Metern Höhe kennen Alejandro und Michael keine Furcht auf dem sogenannten „Todesrad“. Das kolumbianische Duo Vanegas vollführt seine Salti, Sprünge und Artistik mit verbundenen Augen, innerhalb und außerhalb der drehenden Räder. Mit halsbrecherischer, akrobatischer Höchstleistung ist dieser Showact „Adrenalin pur“.

Auch alle weiteren Künstler, Artisten, Musiker und Tänzerinnen des großen Ensembles sind in der Zirkusszene bekannte und beliebte Gesichter – allesamt preisgekrönt auf vielen hochkarätigen Zirkusfestivals rund um den Globus.
Schalala - Das Mitsingding
„Schalala-das Mitsingding“
ist ein Abend zum fröhlichen, gemeinsamen Singen von Gassenhauern und Hits.
Begleitet von Stefanie Bonse an der Gitarre und Marie-Elsa Drelon am Klavier
treffen sich Schönsänger, Gernsänger, Herdensänger, Chorknaben, Unter-der-Dusche-Sänger am Schlagerfeuer und singen mit Allen Alles, von den Beatles über Abba, Robbie Williams, John Denver, Udo Lindenberg u.a.
Auch ab der zweiten Strophe bleiben alle dran, denn:
Die Texte sind gut lesbar an die Wand projiziert.

Der Abend gliedert sich in drei Sets , wobei das zweite Set jeweils einem bestimmten Thema gewidmet wird .
Singen macht Spaß, zusammen singen macht noch mehr Spaß, Stress wird abgebaut und Glückshormone werden freigesetzt also jede Menge Gründe vorbeizukommen und mitzumachen

Es freuen sich:
Stefanie Bonse
wuchs in großer Familie auf, in der Musik immer eine wichtige Rolle spielte und möchte die Tradition des gemeinsamen Singens gern mit vielen Leuten teilen
Sie hatte Unterricht in Gesang, Percussion und Gitarre, schreibt auch ihre eigenen Songs.
Durch die Welt tourt sie seit 20 Jahren erfolgreich als Teil des Artistik- und Musikcomedy-Duos "Green Gift" (www.greengift.de)

Marie-Elsa Drelon
ist französisch-irischer Abstammung
Sie studierte Klavier in Paris, lebt seit 15 Jahren in Berlin und wandte sich hier dem
argentinischen Tango in diversen Ensemble zu.(u.a. Yira Yira, Trio Mattar)
Sie arbeitet seit 10 Jahren auch als Theatermusikerin und begleitet regelmäßig Chansonsänger, Liedermacher, Zauberkünstler

Gemeinsam spielten sie in der Show "Variete meets Tango", die in der ufaFabrik Premiere feierte.
Sie teilen nicht nur die Vorliebe für Creme Brullees, Scones und Ratatouilles,
sondern auch die Liebe zur Musik!

Kassenöffnung um 19:00 Uhr
Kinan Azmeh CityBand
Das Konzert ist bestuhlt!

Seine 2006 in New York gegründete City Band – eines von mehreren seiner Ensembles – bezeichnet Kinan Azmeh als Arab- Jazz-Quartet. Was schon einiges über diesen gefeierten Klarinettisten erzählt, aber nicht alles. Fangen wir ganz am Anfang an, im Damaskus der späten 70er und 80er Jahre, wo der 1976 geborene Azmeh aufgewachsen ist. Der Vater war Ingenieur, die Mutter Ärztin, aber beide spielten mit Leidenschaft Instrumente, und wenn Freunde zu Besuch waren, wurde zusammen musiziert. Beethoven und Brahms schallten im Elternhaus aus den Lautsprechern, und in der Stadt waren überall die Klänge verschiedenster arabischer Kulturen zu hören – Syrien, es ist lange her, war ja ein Melting Pot. Von der Violine wechselte Azmeh früh zur Klarinette, studierte am Arabischen Konservatorium in Damaskus; nebenbei schloss er noch ein Studium zum Elektroingenieur ab. Dann ging er nach New York an die Juilliard School, wo er auch den Jazz kennenlernte. Inzwischen weiß er, dass alles miteinander zusammenhängt und zusammengeht: das Dasein als klassischer Interpret – er spielt als Solist weltweit mit großen Orchestern – Komposition und Improvisation. Mit seiner City Band gelingt es ihm vielleicht am eindrucksvollsten, die verschiedenen Prägungen zu entfalten, den Drive des Jazz und die harmonische Tiefe klassischer Musik mit der Fabulierlust und den melodisch-mäandernden arabischen Traditionen zu verknüpfen. Bei allem, hat er einmal gesagt, komme es indes auf eines an: die eigene Stimme zu finden.

Einlass 19:00 Uhr
Joker (im analogen 70mm Filmformat in englischer Originalfassung)
Der verhaltensauffällige Arthur mutiert zum „Joker“. Todd Phillips‘ Film erweist sich auf allen Ebenen als ein Meisterwerk, das von der sensationellen schauspielerischen Leistung von Joaquin Phoenix noch getoppt wird.

Arthur ist ein komischer Typ. Gelegentlich ist er verhaltensauffällig, weswegen er einmal die Woche zur Psychotherapie geht, aber ansonsten ist er ein guter Junge. Er sieht sich als Comedian, pflegt seine kranke Mutter und ist glücklich, wenn er Leute zum Lachen bringen kann, insbesondere die Kinder auf der Krankenstation. Doch mit seiner Clowns-Maske eckt er immer wieder an. Als er dann noch erfährt, dass seine Mutter gar nicht seine leibliche Mutter ist, sondern ihn adoptiert hat, bricht seine Welt vollends zusammen. Derart deprimiert, wird er von drei neureichen Bürgern Gothams in der U-Bahn angegriffen. Doch diesmal weiß er sich zu wehren. Doch das ist auch keine gute Entscheidung, denn sie löst die Metamorphose des warmherzigen Jungen zum kaltblütigen Joker aus.

Diese Geburt Jokers erfahren wir hier nicht nur auf erzählerische Weise, auch visuell setzt Todd Phillips eine außerordentliche Initiationsgeschichte in Gang. Aus dem schüchternen Jungen, der wie ein geprügelter Hund durch die Straßen Gothams schleicht, wird ein selbstbewusster Clown, der durch die Metropole tanzt wie einst Fred Astaire. „Filme sind immer ein Spiegel des Gesellschaft”, meinte Todd Phillips in Venedig und tatsächlich können wir uns in seinen Bildern wiedererkennen, erkennen wir die Fratze des Neoliberalismus, die postfaktischen Reden der Politiker und den Aufstand der Massen, den er angelehnt an die Occupy-Bewegung inszeniert. Im Finale laufen alle mit einer Clownsmaske rum und keiner ist mehr in der Lage, die vielzähligen Verbrechen irgendeinem Täter zuzuordnen. So löst sich nicht nur die gesellschaftliche Ordnung auf, auch der Ruf nach einem Superhelden, der alles wieder richten mag, war nie nachvollziehbarer. So wird aus einem Fantasy-Action-Spektakel ein hochintelligenter Film, der alle Unterschiede zwischen Mainstream und Arthaus auflöst.

USA 2019
Regie: Todd Phillips
Darsteller: Joaquin Phoenix, Robert De Niro, Zazie Beetz
122 Minuten
ab 16 Jahren

Wichtig: Bitte tauschen Sie am Veranstaltungstag an unserer Kasse Ihr "print@home Ticket" gegen ein SCHAUBURG Ticket ein.
BrauKultTour
ACHTUNG!
Freitags-Feierabend Führung andere Uhrzeit: 16.00-19.00 Uhr!

MORITZ FIEGE BrauKultTour.
Wir öffnen unsere Türen für Sie
Unsere Türen stehen Ihnen offen. Seien Sie unser Gast und erleben Sie das Bierbrauen mit allen Sinnen:
Sehen, fühlen, riechen und schmecken Sie, wie wir mit Herz und Seele unser Bier brauen. Wandeln Sie unter fachkundiger Führung auf den Spuren des guten Bier-Geschmacks.
Begleiten Sie uns vom Moritz Fiege Fanshop bis zur Zirbelstube und blicken Sie gemeinsam mit uns hinter die Kulissen höchster Braukunst.
Wir bieten Ihnen:
Eine fachkundige Führung durch unsere Brauerei, eine Probe unseres Zwickelbieres und im Anschluss einen geselligen Ausklang in unserer Zirbelstube mit einem Ausblick weit über Bochums Grenzen hinaus.
Hier haben Sie die Möglichkeit unsere Biere zu genießen und mit einer echten Dönninghaus Currywurst den Abend ausklingen zu lassen.
Führungen: Montags-Donnerstags von 18.30-21.30 Uhr und Freitags von 16:00-19:00 Uhr.

Freie Fahrt
mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (BOGESTRA und VRR):
Am Tag der Besichtigung nutzen Sie die Eintrittskarte kostenlos als Hin- und Rückfahrtticket für Busse und Bahnen (BOGESTRA, VRR)
Unsere Brauerei befindet sich nur wenige hundert Meter vom Bochumer Hauptbahnhof entfernt.

Parkplätze:
Auf unserem Gelände können wir Ihnen leider keine Parkplätze anbieten. Rund um unsere Brauerei befinden sich Parkplätze und auch einige Parkhäuser. Aufgrund der Innenstadtlage und unserer Nähe zu einer Berufsschule und dem Bermuda3eck kann es allerdings gerade in den Abendstunden schwierig sein, einen (kostenfreien) Parkplatz zu finden.
Wir empfehlen Ihnen deshalb die Anreise mit der Bahn.

18:15 Uhr Einlass Museum
Fame - Das Musical 2019
Sie träumen von Ruhm, Glanz und Ehre. Jeder, der sich zum Ziel gesetzt hat, Magie auf die Bühne zu bringen, tut das. Aber der Weg zum Ruhm ist hart. „Fame - Das Musical“ erzählt von diesem Weg. Das Publikum erlebt die jungen, hoffnungsvollen Talente während ihrer Ausbildung in Musik, Gesang, Tanz und Schauspiel, leidet mit ihnen, wenn Rückschläge auszuhalten sind, und vergießt Tränen des Glücks und der Rührung, wenn der hart erkämpfte Traum wahr wird. Ganz nebenbei ver- und entlieben sich die jungen Fame-Anwärter und versuchen heraus zu finden, wer sie eigentlich sind.

Wer könnte diese Achterbahn der Gefühle besser auf die Bühne bringen, als die Schüler der Stage School Hamburg? Sie spielen praktisch ihr eigenes Leben. Wer bei „Fame - Das Musical\" auf der Bühne steht, hat die dreijährige Ausbildung an der Stage School Hamburg erfolgreich durchlaufen und eine externe Jury mit Können und Talent überzeugt. Nun schöpfen die Jung-Darsteller bei der Inszenierung ihres Abschlussprojekts aus ihren ganz individuellen Erfahrungen und verleihen ihren Figuren damit eine besondere Authentizität.

"Fame - Das Musical" beruht auf dem gleichnamigen Film von Alan Parker aus dem Jahr 1980. Berühmt gewordene Worte stammen hier von Debbie Allen, alias Tanzlehrerin Lydia Grant: "You´ve got your dreams. You want fame. But fame costs. And right here is where you start paying - in sweat!"

Speziell angehende Tänzer warnt sie vor geschwollenen Zehen, gezerrten Sehnen und gesplitterten Schienenbeinen. Und auch wenn der tänzerische Alltag in Hamburg nicht ganz so dramatisch ist, die Quintessenz aus dem Musical ist mehr als zutreffend: \"Das Theater ist kein Ort für Feiglinge!\" Lassen auch Sie sich begeistern vom Mut der Stage School-Absolventen, von ihrer brennenden Leidenschaft, ihrer Energie und dem ungebrochenen Willen auf der Bühne zu brillieren.

Spieldauer: ca. 135 Minuten inkl. Pause

Tickets ab 29 Euro, Einzelplätze ab 25 Euro!

*Wollten Sie nicht immer schon einmal einen "echten Star“ kennenlernen? Einen Darsteller, den Sie gerade eben noch auf der Bühne bewundert haben, einen Augenblick später persönliche Fragen stellen können? Gemeinsam einen Drink geniessen dürfen? Diese Möglichkeit haben Sie jetzt bei FAME - DAS MUSICAL im FIRST STAGE. Im Rahmen unserer VIP Kategorie erhalten Sie ein Glas Prosecco, ein für Sie signiertes Programmheft und ein Plakat. Dazu erleben Sie unsere Darsteller, die Musicalstars von morgen, in einem persönlichen Meet and Greet!

Idee und Entwicklung von DAVID DE SILVA
Buch von Jose Fernandez
Liedtexte von Jacques Levy
Musik von Steve Margoshes
Titelsong FAME von Dean Pitchfork und Michael Gore
Deutsche Fassung von Frank Thannhäuser und Iris Schumacher
Edo Zanki präsentiert.... - Christina Lux
Über Edo Zanki und die Reihe „Edo Zanki präsentiert …“

Ein geschmackvoller, mit Künstlern gut vernetzter Präsentator, ein engagiertes Kammertheater mit toller Akustik und einladendem Wesen und - am Wichtigsten - ein treues und musikalisch begeisterungsfähiges Publikum. Das sind die drei Zutaten wodurch die abwechslungsreiche Konzertreihe „Edo Zanki präsentiert …“ im KTK ein so schöner Erfolg werden konnte.
Über Edo Zanki und die Reihe „Edo Zanki präsentiert …“
Ein geschmackvoller, mit Künstlern gut vernetzter Präsentator, ein engagiertes Kammertheater mit toller Akustik und einladendem Wesen und - am Wichtigsten - ein treues und musikalisch begeisterungsfähiges Publikum. Das sind die drei Zutaten wodurch die abwechslungsreiche Konzertreihe „Edo Zanki präsentiert …“ im KTK ein so schöner Erfolg werden konnte.

Termine:
14.10.2019 Edo Zanki präsentiert... Christina Lux
11.11.2019 Edo Zanki präsentiert... Playing for Hope
Mo, 13.01.2020 Edo Zanki präsentiert... (Künstler wird noch bekannt gegeben)



Edo Zanki präsentiert Christina Lux!

Lux macht keinen Hehl aus einer klaren Haltung, die sich in ihrer Musik und ihren Ansagen widerspiegelt. Farbe zu bekennen gehört für sie zum Künstlersein dazu. „Ohne Empathie ist alles nichts. Wenn ich mit meiner Musik, an das erinnern kann, was ich selbst niemals vergessen will, dann ist das rund für mich.“ Sie ist eine echte Lichtgestalt im Meer der Songschreiber. Im August 2018 wurde das Album Leise Bilder mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik als eine der künstlerisch herausragenden Neuveröffentlichungen ausgezeichnet.

Christina Lux intensive und warme Stimme erzählt Geschichten über Begegnungen und Momentaufnahmen. Innen und außen. Sie schaut hin, betrachtet die schrägen und schönen Dinge des Lebens immer auf der Suche nach dem, was unter der Oberfläche liegt. Dafür findet sie berührende Bilder in ihrer Musik und ihren Worten und schlägt tiefenentspannt den Bogen vom puren Song zum Jazz. Eine großartige Gitarristin, die ihre wachen, frechen und tief philosophischen Gedanken in ihren Songs und Ansagen durchlässig auf den Punkt bringt.

Mit ihrem Weggefährten Oliver George an Schlagzeug, Gitarre und Gesang hat sie das aktuelle und neunte Album Leise Bilder produziert. Im Konzert lassen sich beide mit großer Spielfreude aufeinander ein und es ist erstaunlich, wie raumfüllend und intensiv nur zwei Musiker sein können. Ohne Brüche wechselt Christina Lux dabei zwischen ihren englischen und den deutschsprachigen Songs.

Die berührende Musikalität und Bandbreite von Christina Lux ist ungewöhnlich. Ungewöhnlich gut. Songwriter Jazz vom Feinsten.


Edo Zanki präsentiert … Playing for Hope

„Never change a winnig team!“. Unser Benefizkonzert jährt sich zum sechsten Mal und auch 2019 kündigen wir, neben den unverzichtbaren Musikern und Musikerinnen der ersten Stunde, wieder überraschende Musikstücke und Kollaborationen an, die für einen guten Zweck auf der Bühne des Kammertheaters Karlsruhe gemeinsam auftreten.

Der große Zuspruch unserer Konzertbesucher lässt uns hoffen, dass die freundschaftliche und unentgeltliche Zusammenarbeit der Künstlerinnen und Künstler dieses Konzertabends Interesse und Sympathie für humanitäre Arbeit weckt. Auf diese Tradition und Unterstützung sind wir besonders stolz.
Wir freuen uns auf einen überraschenden und erneut einmaligen Musikabend mit hoffentlich so viel Zuspruch und positiven Reaktionen von Euch/Ihnen, wie in den letzten Jahren.

Der diesjährige Spendenzweck wird in Kürze bekanntgeben.


Für weitere Informationen zu den Gastkünstlern oder dem aktuellen Spielplan und unsere Spielstätten (Kammertheater, K2, Schlachthof) wenden Sie sich an Tel: 07 21 / 23 111 oder schauen auf unserer Homepage
http://www.kammertheater-karlsruhe.de oder Facebook Seite vorbei.

Karlsruhe

14.10.2019
19:30 Uhr
Tickets
ab 28,50 €
Wilhelm Tell - Friedrich Schiller
Friedrich Schiller WILHELM TELL
Schauspiel

Erstmals am Alten Schauspielhaus zu erleben: Schillers legendäre Version des Freiheitskämpfers Wilhelm Tell! 1804 in Weimar uraufgeführt, bietet das Schauspiel ein politisches Lehrstück im Breitwandformat: die Vergiftung des sozialen Friedens durch Gewalt, geistige Brandstiftung und politische Willkür; der Tyrannenmord als Folge und Voraussetzung für eine zukünftige Demokratie. Eine große Erzählung vom Zusammenhalt der Gesellschaft.

Heimgesucht von den Habsburger Unterdrückern, verbünden sich Abgesandte der Kantone Unterwalden, Uri und Schwyz beim berühmten Rütlischwur. Die Unterdrückung durch den Statthalter Gessler soll beendet, die Freiheit und der Frieden wiederhergestellt werden. Nur einer fehlt: Tell. Der lebt zurückgezogen mit seiner Familie und will sich dem Freiheitskampf nicht anschließen. Doch dann wird er von Gessler gezwungen, seinem Kind einen Apfel vom Kopf zu schießen. Tell tut es – und wird trotzdem gefangen genommen. Nach geglückter Flucht lauert er Gessler in der Hohlen Gasse auf und erschießt ihn. Damit gibt Tell dem Freiheitskampf seiner Eidgenossen die entscheidende Wendung.

Die Geschichte von Wilhelm Tell, dem Schweizer Nationalhelden und Tyrannenmörder, erzählt Regisseur Klaus Hemmerle mit großem Ensemble; darunter Publikumsliebling Andreas Klaue als Werner Stauffacher, erstmals Gian Rupf als Wilhelm Tell sowie Lisa Wildmann als seine Frau Hedwig.

Vorstellungen 13.9. bis 19.10.2019

Mit Robert Besta, Gunnar Blume, Eva Geiler, Marius Hubel, Peter Kaghanovitch, Andreas Klaue,
Antonia Leichtle, Gian Rupf, Laura Sauer, Lisa Wildmann u.a.
Regie Klaus Hemmerle
Bühne und Kostüme Ralph Zeger
Musik Nina Wurman
Dramaturgie Axel Preuß
Rafik Schami erzählt

Noch herrscht Frieden in Syrien. Die italienische Botschaft in Damaskus bekommt 2010 ein Fass mit Olivenöl angeliefert, darin die Leiche eines Kardinals. Kommissar Barudi will das Verbrechen aufklären; Mancini, ein Kollege aus Rom, unterstützt ihn und wird sein Freund. Auf welcher geheimen Mission war der Kardinal unterwegs? Wie stand er zu dem berühmten Bergheiligen, einem Muslim, der sich auf das Vorbild Jesu beruft? Bei ihrer Ermittlung fallen die beiden Kommissare in die Hände bewaffneter Islamisten.

Rafik Schamis neuer Roman erzählt von Glaube und Liebe, Aberglaube und Mord und führt uns tief in die Konflikte der syrischen Gesellschaft und in das berufliche Schicksal und die Liebe eines aufrechten Kommissars.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Literaturtage Karlsruhe 2019 in Zusammenarbeit mit der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe und mit der KMK

Karlsruhe

14.10.2019
20:00 Uhr
"Wie du mich berührst" - Brahmsphantasien

„Wie Du mich berührst“ Brahms-Phantasien
Die großen Geschichten schreibt das Leben selbst: Liebe und Tod, Treue und Betrug unter Künstlern.
Musiktheaterprojekt - Für die Bühne bearbeitet von Solveig Palm

Haben sie … oder haben sie nicht? Und wie wichtig ist das überhaupt?
Beethoven und seine „unsterbliche Geliebte“, Richard Wagner und Mathilde Wesendonck, Chopin und George Sand, Clara Schumann und Johannes Brahms? Welches Gewicht hat das physische Begehren im Verhältnis zur künstlerischen Inspiration?

„Wie du mich berührst“ schreibt der 21jährige Johannes Brahms an die 14 Jahre ältere Clara Schumann in einem der wenigen erhaltenen Briefe aus der Zeit, in der Robert Schumann in Endenich verdämmert. Wie hat sie ihn berührt? Muse, Geliebte, Freundin? Der Nachwelt wurde nur die Freundin überliefert. Ihren Briefwechsel dieser Zeit haben sie verbrannt und im Rhein versenkt – fast vollständig. Aber ihre Lieder – vor allem diejenigen von Brahms - sagen fast (!) alles über eine denkwürdige Dreiecksbeziehung…

Romantik pur – gesehen aus der Perspektive einer anderen berühmten Künstler Dreiecksgeschichte: Alma und Gustav Mahler blicken von der erotisch-neurotisch aufgeladenen Jugendstil-Jahrhundertwende zurück ins 19. Jahrhundert. Wie immer basiert die gesamte Handlung auf realen Begebenheiten.

Ein theatralisch-musikalischer Spaziergang durch unterschiedliche Formen und Inhalte von Liebe mit vielen „O-Tönen“ der berühmten Protagonisten.

Ein Stück für junge Menschen von jungen Menschen in Kooperation mit dem Pantheon, mit Unterstützung der Stadt Bonn und des Landschaftsverbandes Rheinland.

Ausführende:
Robert Schumann: Joel Urch
Clara Schumann: Andrea Graff
Johannes Brahms: Christoph Erbel
Gustav Mahler: Martin Zeidler
Alma Mahler: Katharina Fuchs
Passantin/Julie: Maria Shapiro
Passantin: Rebecca Hagen
Tod: Clarke Ruthe

Musikalische Leitung: Tobias Krampen
Regie: Nikolaus Büchel
Regieassistenz: Renate Vollmar
Kostüme, Requisite: Ute Pauling
Produktionsleitung, Text, Dramaturgie: Solveig Palm

 

+++++++++++++++++
Für gesonderte Gruppenermäßigungen für Schulklassen wenden sie sich bitte an: info@ludwigvanb.de

 


www.LudwigvanB.de

 

Von A bis Z

Werke von C.K. Brückner, H. Bieler, U. Busch-Orphal, H.W. Erdmann, H.E. Gödecke, B. Koblenz

(In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Neue Musik Hamburg und dem Deutschen Komponistenverband, LV Norddeutschland)

 

 

Montag, 14. Oktober 2019, 19 Uhr, Orchesterstudio der Hochschule für Musik und Theater, Hamburg
 
                       Von A bis Z
 
ein Programm der Gesellschaft für Neue Musik Hamburg e.V.
in Zusammenarbeit mit dem Fortbildungszentrum für Neue Musik Lüneburg und
dem Deutschen Komponistenverband LV Norddeutschland
 
 
Programm
 
Christine K. Brückner  (*1967)             
Drei minimalistische Miniaturen
What goes up must come down (2016)  
Bouncing (2017)
Winding (2019), Uraufführung
für Flöte und Klavier

Judith Michalski (Flöte) und
Christine K. Brückner (Klavier)
 
 
Ulrich Busch-Orphal (*1955)                 
Brouillard matinal (2019), Uraufführung
für Flöte solo

Judith Michalski, Flöte
 
 
György Ligeti (1923-2006)                     
Aus « Etudes pour piano » Deuxième livre:
XI. En suspens (1994)
 
Aus « Etudes pour piano » Premier livre:
V. Arc-en-ciel (1985)

Arnim Bublitz (Klavier)
 
 
Ulrich Busch-Orphal                               
Passacaglia (2015)
für Klavier zu vier Händen
 
Rhododendron (2017)
für Klavier zu vier Händen
  

Aus  « Rumi-Suite » (2004-2010)
VI.  Andante vivace
I. Largo – Allegro
für Klavier zu vier Händen

Arnim Bublitz und
Ulrich Busch-Orphal (Klavier)


Heinz-Erich Gödecke (*1944)                
Z (2019), Uraufführung
für Posaune und Zuspielelektronik

Heinz-Erich Gödecke (Posaune)
 
 
Babette Koblenz (*1956)                        
Amarti la awanim (2000)
Drei hebräische Gesänge für Stimme und Klavier

Babette Koblenz (Klavier/Gesang)
 
 
in memoriam
Helmut Bieler (1940-2019)                     
Gestalten (2012)
für Flöte solo
Version für Bassflöte (2018)

Helmut W. Erdmann (Bassflöte)
 
 
Helmut W. Erdmann (*1947)                  
Silence du Tombeau (1989)
für Bassflöte solo
 
 

Hamburg

14.10.2019
19:00 Uhr
Das Politische Quartett - Wissenschaft, Politik, Medien und Gesellschaft im Gespräch über politische Sachbücher

14.10.2019
18:00 Uhr
Das Politische Quartett - Wissenschaft, Politik, Medien und Gesellschaft im Gespr?ch ber politische Sachbcher

Magdeburg

14.10.2019
18:00 Uhr
Das Politische Quartett - Wissenschaft, Politik, Medien und Gesellschaft im Gespr?ch ber politische Sachbcher

14.10.2019
18:00 Uhr
Das Politische Quartett - Wissenschaft, Politik, Medien und Gesellschaft im Gespr?ch ber politische Sachbcher

14.10.2019
18:00 Uhr
Das Politische Quartett - Wissenschaft, Politik, Medien und Gesellschaft im Gespr„ch ber politische Sachbcher

14.10.2019
18:00 Uhr
Das Politische Quartett - Wissenschaft, Politik, Medien und Gesellschaft im Gespr„ch ber politische Sachbcher

14.10.2019
18:00 Uhr
Das Politische Quartett - Wissenschaft, Politik, Medien und Gesellschaft im Gespräch über politische Sachbücher

14.10.2019
18:00 Uhr
Das Politische Quartett - Wissenschaft, Politik, Medien und Gesellschaft im Gespräch über politische Sachbücher

14.10.2019
18:00 Uhr
Das Politische Quartett - Wissenschaft, Politik, Medien und Gesellschaft im Gespräch über politische Sachbücher

14.10.2019
18:00 Uhr
Spacige Spielfiguren aus dem 3D-Drucker

Jugendliche ab 12 und Erwachsene

Nach einer Einführung in das CAD-Programm gestalten die Teilnehmenden in kleinen Teams eigene kleine, auf geometrischen Formen beruhenden Figuren. Diese werden in eine für den 3D-Drucker lesbare Form umgewandelt und für jedes Teammitglied einmal ausgedruckt. Da der 3D-Druck eine gewisse Zeit dauert, werden die Objekte den Teilnehmenden auf dem Postweg zugeschickt oder können später im Museum abgeholt werden.

Kostenfrei, mit Anmeldung

Mannheim

14.10.2019
16:30 Uhr
Kindertheater: Tillie und Frederick

Kaum eine Figur der Kinderliteratur eignet sich so zur Identifikation für Kinder wie eben die Maus Frederik und seine Mäusefreunde; sie verkörpern Neugier, Abenteuerlust und Verletzlichkeit. Im Zentrum dieser Inszenierung steht Frederiks Freundin Tillie, die nachts auf dem großen Steinhaufen sitzt, zu den Sternen hinaufschaut und vom großen Abenteuer träumt. Am nächsten Morgen wagt sie sich vorsichtig hinaus in die Welt. Von ihrem Weg erzählt diese Geschichte, von Zweifel und Furcht, Geduld und Freundschaft und dem Wagemut von zwei kleinen Mäusen. Das Theater Bamberg ist ein Meister in der Kunst des Schattentheaters und hat für diese Geschichte eine offene Spielweise vor der Leinwand gewählt hat, so dass die Kinder auch beobachten können, wie die Bilder entstehen.

Gastspiel vom Theater der Schatten Bamberg mit Frederic Heisig für Kinder ab 4 Jahren / Dauer: ca 40 Min.    

Weitere Informationen unter www.jungebuehne.ludwigsburg.de

Eintritt: 5 € für Kinder / 7 € für Erwachsene / 4 € pro Kind bei Kindergartengruppen und Schulklassen

Telefonische Kartenreservierung: 07141 910 3245 oder E-Mail: jungebuehne@ludwigsburg-karlskaserne.de

Ludwigsburg

14.10.2019
09:30 Uhr
Lesung mit Roy Jacobsen

14.10.2019
Lesung mit Roy Jacobsen

Wiesbaden

14.10.2019
Lesung mit Roy Jacobsen

14.10.2019
Lesung mit Roy Jacobsen

14.10.2019
Lesung mit Roy Jacobsen

14.10.2019
Lesung mit Roy Jacobsen

14.10.2019
Lesung mit Roy Jacobsen

14.10.2019
Lesung mit Roy Jacobsen

14.10.2019
Lesung mit Roy Jacobsen

14.10.2019
WERT/voll

15.10.2019 - 03.11.2019

 

#ZEROWASTE! Eine Ausstellung des Umweltbundesamtes in Kooperation mit dem GRASSI Museum für Angewandte Kunst: Schmuck aus Plastikabfall, aus Elektroschrott, aus recycelten Mineralien oder aus dem 3D-Drucker brechen mit der Tradition der Schmuckgestaltung und der damit einhergehenden Vorstellung von Perfektion, Wert und Schönheit. Durch die Auswahl unkonventioneller Materialien und Techniken reflektieren Schmuckkünstler/-innen aus dem In- und Ausland die ökologischen und sozio-ökonomischen Folgen unseres Rohstoffhungers. Sie greifen neue Ideen auf und wollen ein Zeichen setzen für mehr Nachhaltigkeit und für einen sorgsameren Umgang mit den natürlichen Ressourcen der Erde.  

Di-So; Feiertage 10-18:00

Leipzig

14.10.2019