Sonntag, 07.04.2019
um 16:45 Uhr

Hal över
Schlachte 2
28195 Bremen


Tickets
ab 12,00 €




„Leinen los“ an der aus dem 13. Jh. stammenden Kaufmannskirche St. Martini weserabwärts. Entlang der Schlachte fahren wir zu den stadtbremischen Seehäfen. Mit Blick auf Deiche, Häfen, Schiffe und Großbetriebe vermitteln wir Spannendes und Wissenswertes. Unsere Gastronomie an Bord verwöhnt Sie unterwegs.
Dauer der Rundfahrt: ca. 75 Minuten.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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Zwischen Revolution und Wirtschaftswunder

Dauerausstellung Stadtgeschichte





Die stadtgeschichtliche Ausstellung zeigt den politischen und wirtschaftlichen Weg Offenburgs  von der Revolution 1848 bis zum Wirtschaftswunder in den 1950er und 60er Jahren.



Mit Beginn der Revolution 1848 startet auch die stathistorische Ausstellung und nimmt den Besucher mit durch die Zeiten des Auf- und Umbruchs in Offenburg und der Region.



Offenburg ist zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein beschauliches Städtchen mit knapp 2400 Einwohnern. 170 Jahre später zählt man bereits 33 000 Bürger. Die Stadt erlebt in diesem Zeitraum die Industrialisierung, zwei Revolutionen, drei Kriege, zwei Inflationen, Aus- und Einwanderungen, Diktatur und demokratischen Neuanfang.

Vier Hauptthemen werden fokussiert:



• Demokratiegeschichte



• Migration



• Mobilität



• Wirtschaftsgeschichte





Die Ausstellung zeigt den politischen und wirtschaftlichen Weg Offenburgs in die Moderne, von der Revolution 1848 bis zum Wirtschaftswunder in den 1950er und 60er Jahren. Sie kombiniert Schätze aus den Depots mit modernen Medien und spielerischen Elementen, wie z.B. einer Animation zur Auswanderung nach Nordamerika, Audiostationen und Filmsequenzen.



Foto: Karl Schlessmann


Mo geschlossen
Di-So 10-17 Uhr

Offenburg

23.09.2019
Wald - Land - Fluss

Dauerausstellung Naturkunde und Geologie



Die sinnliche, bunte, spannende und informative Familienausstellung weckt das Interesse für die Natur in unserer Umgebung und ist ein Erlebnisraum für große und kleine Besucher.



 



Naturkunde

In der naturkundlichen Abteilung heisst es: "Ist das Reh die Frau vom Hirsch?", "Warum haben Vögel Schnäbel?" oder "Kriegen Enten kalte Füße?" Diese und andere Kinderfragen werden anschaulich und im Detail beantwortet. In dem großen stimmungsvollen Dachgeschoss empfängt die Ausstellung ihre Besucher mit offen gestalteten Landschaftsszenarien zu den Themen Wald, Land und Fluss.



Ein riesiger Ahornbaum in herbstlichen Farben scheint aus der Wand zu wachsen und überragt die detailliert gestaltete Waldlandschaft. Hier sind z.B. der Dachs, das Reh, die scheue Wildkatze und eine Vielzahl von Waldvögeln zu finden.

Die Wiese bietet auch zahlreiche Entdeckungen: der Habicht schaut zwischen den Grashalmen hindurch, unter dem Stein entdeckt man kriechende Bewohner und auch der Maulwurf hat sein Plätzchen gefunden.

Die Flusslandschaft wird von heimischen Fischen, Muscheln und Krebsen bevölkert, Enten und andere Vögel haben es sich am Ufer bequem gemacht.



Eine große Zahl von Hands-on-Stationen, Spielen und Experimenten laden zum Mitmachen ein: man kann z.B. Vogelstimmen hören, Felle ertasten oder Schneckenhäuser unter die Lupe nehmen. Und wer wissen will, wie die ausgestopften Tiere gemacht werden, erfährt das am Arbeitstisch des Präparators. Im kuschligen Moosbett kann man zu verschiedenen Klängen des Waldes in einer bunten Auswahl an Kinderbüchern stöbern oder einfach nur entspannen.



 



Geologie

In der geologischen Abteilung ganz oben unter dem Museumsdach heisst es: "Können Steine leuchten“, „Ist der Bleistift aus Blei?“ oder „Gibt es im Schwarzwald einen Silberschatz?“ Auch hier werden diese und andere Kinderfragen anschaulich und im Detail beantwortet.



Kann man denn überhaupt durch die Zeit reisen? Bei uns schon! Mit der Zeitmaschine kann man sich in die verschiedenen Erdzeitalter begeben. Man geht hinein, wählt ein Erdzeitalter aus und saust hin, z.B. ins Karbon. Gleich nach der Ankunft erfährt man, wie es damals bei uns aussah, wie das Klima beschaffen war und welche Tiere und Pflanzen es gab.

Weiter geht’s in den nachgebauten Stollen: hier erfährt man, dass früher in der Nähe von Offenburg Kohle, aber auch Eisenerz und sogar Silber in zahlreichen Gruben abgebaut wurde.

Schließlich geht es in die Schatzkammer der Ausstellung, das Mineralienkabinett. Hier sind wunderschöne Mineralien mit wohlklingenden Namen wie Achat, Limonit oder Psilomelan zu bewundern, die in allen Farben schimmern und in bizarren Formen vorkommen. Einige dieser Mineralien leuchten sogar, wenn sie mit Schwarzlicht angestrahlt werden.



Die Dauerausstellung Wald - Land - Fluss regt dazu an, interessante Zusammenhänge selbst herauszufinden und neue Fragen zu stellen. Sinnlich, bunt, spannend und informativ bietet die Präsentation ein geeignetes Forum für den jugendlichen Forschergeist und schafft einen anregenden und kindgerechten Erlebnisraum, der auch Erwachsene erfreuen dürfte. Alle Fragen beantwortet die Ausstellung anschaulich und mit lebendigen Texten, viele davon kann man im Audioguide hören, der an der Infotheke kostenlos erhältlich ist.



Die Ausstellung ist zweisprachig in Deutsch und Französisch.



 


Mo geschlossen
Di-So 10 - 17 Uhr

Offenburg

23.09.2019
Verdammt lang her!

Mit der Neugestaltung der archäologischen Abteilung ist der dritte Teil der Neukonzeption des Museums abgeschlossen. Die Ausstellung „Verdammt lang her!“ zeigt die Archäologie der Region von der Steinzeit bis in die Zeit der Alamannen und berücksichtigt dabei  die aktuellsten Forschungsaspekte.



Rund 100 neue Leihgaben aus dem Archäologischen Fundarchiv Baden- Württemberg bereichern die Ausstellung und veranschaulichen wichtige Einzelthemen. So wird der 2011 bei Bühl gefundene Grabstein eines Suebenfürsten erstmals gezeigt. Der Stein trägt die bislang einzige in Baden-Württemberg entdeckte Inschrift, die Aussagen über die frühe römische Verwaltung zulässt. Wichtige Funde aus Offenburg und Umgebung – Bronzen, Keramiken, Schmuck – dokumentieren die Grabungstätigkeit der vergangenen Jahrzehnte. Aber auch Forschungslücken werden thematisiert.



Die neue Präsentation rückt die archäologische Arbeit in den Focus: Wie arbeiten Archäologen, woher weiß man, wie alt etwas ist und seit wann sind archäologische Funde für Museen von Interesse?

Hands-On-Stationen, anschauliche Lebensbilder und eine Medienstation greifen verschiedene Aspekte der Ausstellung auf und laden zum Mitmachen und Ausprobieren ein.


Mo geschlossen
Di-So 10 - 17 Uhr

Offenburg

23.09.2019
Ein Fenster zur Welt.

Neue kolonialgeschichtliche Dauerausstellung



Exotische Exponate aus den ehemaligen deutschen Kolonien in Afrika, China und der Südsee entführen die Besucher in die Zeit von 1885 bis 1914.



Die Geschichte der deutschen Kolonien in Afrika, China und der Südsee wird in der neuen Dauerausstellung detailreich dargestellt und kritisch beleuchtet. Dabei schöpft das Museum aus seinem großen ethnografischen Bestand, den Museumsgründer Carl Frowin Mayer zwischen 1894 und 1917 anlegte.



Wie wurde das Thema „Kolonien“ in Offenburg diskutiert und welche Verbindungen zu den fernen Besitzungen gab es? Wer schenkte dem Museum Objekte aus den deutschen „Schutzgebieten“ und wie kam es dazu? Welches Bild der Kolonien und vor allem der Menschen in den Kolonien wurde im Offenburger Museum gezeichnet? Dass die Folgen der Kolonialzeit bis heute unübersehbar sind, zeigen Sammlungen von Großwildjägern, Missionaren, Entwicklungshelfern und Reisenden aus Offenburg und Umgebung aus der Zeit von 1918 bis heute.



Auch die Sammlung Cron mit ihren Großwild-Präparaten aus Afrika und Asien wird im kolonialgeschichtlichen Zusammenhang neu präsentiert. Das berühmte „hornlose Nashorn“ hängt wieder am ursprünglichen Ort und verweist auf aktuelle Entwicklungen, die sowohl mit der Kolonialgeschichte als auch mit der Globalisierung in Zusammenhang stehen. Neben kolonialgeschichtlichen Fragestellungen werden auch aktuelle Probleme wie Großwildjagd, wirtschaftliche Abhängigkeiten und Rassismus angesprochen. 



Die Künstlerin Angelika Nain hat mit ihrer Druck-Serie "Immer noch..."  (die Originale sind in einem separaten Raum zu sehen) einen ganz persönlichen Zugang zum Thema geschaffen. Sie setzt die Schattenseiten unseres Weltwirtschaftssystems ins Bild und zeigt die Folgen des Exports von Abfällen und Waffen in Entwicklungsländer: Zerstörung und Flucht.


Di - So 10-17 Uhr

Offenburg

23.09.2019
Daaj - Zwischen Licht und Finsternis

Dualismen von Männlich und Weiblich, Schwarz und Weiß, Licht und Finsternis: das sind Stilmittel der zeitgenössischen Kunst Irans. In den Fotografien der Künstlerin Nooshin Shafiee positioniert sich das Dasein in seinen poetischen Nuancen zwischen Tag und Nacht – betitelt mit der persischen Metapher für die vergehende Finsternis: Daaj.


Di-Do 10-17 Uhr, Fr-So 10-18 Uhr

Karlsruhe

23.09.2019
Alles nur geklaut?

Die Entwicklung moderner Gesellschaften ist maßgeblich davon beeinflusst, wie Wissen erlangt, geteilt und geschützt wird. Auf 1000 Quadratmetern zeigt die Ausstellung die abenteuerlichen Wege des Wissens durch die Jahrhunderte bis heute. Sie stellt Erfinder, Spione und Whistleblower vor und lädt zum Mitmachen ein. Besucher knacken Codes in geheimen Kammern des Wissens, unterscheiden im Sachverständigenlabor zwischen Original und Fälschung und schicken Selfies in eine „Cloud“ über ihren Köpfen. Das Spektrum der Exponate reicht vom 3.000 Jahre alten Scheibenrad über Objekte wie eine BH-Minikamera und die Verschlüsselungsmaschine Enigma bis hin zur elektronischen Fußfessel.


10 bis 18 Uhr

Dortmund

23.09.2019
Berührte Landschaften

Der langjährige Zeitungs-Fotograf der WAZ hat bei seinen Reisen durch das Ruhrgebiet viele Bilder gemacht, die nicht die bekannten Sehenswürdigkeiten zwischen Duisburg und Dortmund, Hattingen und Marl zeigen. Er fotografiert in den Zwischenräumen, in denen sich die Menschen bewegen, ihre Spuren hinterlassen. Die „berührten Landschaften“ lenken den Blick auf Situationen, wie wir sie überall im Ruhrgebiet finden. Diese Bilder taugen nicht für Schlagzeilen. Eine Ausstellung auf dem Lastkahn „Ostara“.


Di-So von 10-18 Uhr

Waltrop

23.09.2019
Vergiss die #liebe nicht!

In der Saison 2019 dreht sich im LWL-Freilichtmuseum Detmold alles um die Liebe. Was bedeutet Liebe heute? Wen oder was lieben wir? Und wie verändern sich unsere Begriffe und Vorstellungen angesichts der digitalen Möglichkeiten im Internet? Diese und viele weitere Fragen werden vom 2. April bis 31. Oktober 2019 anhand sehr berührender, humorvoller und auch trauriger Liebesgeschichten in der Sonderausstellung „Vergiss die #liebe nicht!“ in den Mittelpunkt gerückt. Über eine App sind Sie zu einem Date mit den Liebesobjekten eingeladen und können auch selbst Teil der Ausstellung werden: mit Ihrer eigenen Liebesgeschichte.



An einigen Stationen im Gelände werden darüber hinaus historische Liebesgeschichten erzählt, von der Eheanbahnung oder Bindungen aus Vernunft bis zur Liebesheirat, von der heimlichen bis zur tragischen Liebe. Zudem gibt es ein spannendes und abwechslungsreiches Begleitprogramm, das in Mitmachaktionen, Veranstaltungen, Führungen und Workshops das Thema Liebe in seinen zahlreichen Facetten aufgreift.


Di bis So und an allen Feiertagen von 09.00 bis 18.00 Uhr

Detmold

23.09.2019
Backsteinhistorismus

Historistische Gebäude aus der Zeit zwischen 1850 und 1914 bestimmen heute noch das Bild vieler Städte. Die Gebäude mit dem bunten Mix mehrerer Stilrichtungen gelten heute wieder als spannend und anregend, Gebäudeensembles wie die Berliner Charité prägen ganze Stadtteile. Die Ausstellung zeigt in vielen Abbildungen und Exponaten an Beispielen aus Ostwestfalen-Lippe, dem Ruhrgebiet und Berlin den Formenreichtum der Ziegelbauten des Historismus.


10 bis 18 Uhr

Lage

23.09.2019
Raubbau

Der Bedarf der Menschheit an Rohstoffen ist gewaltig. Kobalt, Coltan, Lithium, Mangan, Kupfer – ohne sie gibt es weder Smartphones noch Elektroautos, Stahl oder Stromkabel. Viele der mineralischen Rohstoffe stammen aus unkontrolliertem Kleinbergbau. Weltweit arbeiten über 80 Millionen Menschen dort unter oft katastrophalen Arbeits- und Lebensbedingungen. Bilder und Berichte veranschaulichen die aktuelle Situation. Darüber hinaus zeigt die Ausstellung Alternativen zum Raubbau auf.


10 bis 18 Uhr

Witten

23.09.2019
Um angemessene Kleidung wird gebeten. Mode für besondere Anlässe von 1770 bis heute

19. Mai bis 6. Oktober 2019



Mode begleitet den Menschen durch sein Leben. Von Taufkleid, Sonntagsstaat, Hochzeitsmode, Ballkleid bis Trauerkleidung unterstreicht festliche Bekleidung die wichtigen Stationen des Lebens. Anhand von Damen-, Herren- und Kinderbekleidung sowie authentischer Puppenkleidung aus vier Jahrhunderten zeigt das Stadtmuseum Simeonstift Trier den Wandel der Mode- und Festkultur vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart.



Längst vergessene Traditionen kommen über die historische Kleidung wieder in Erinnerung und stehen im Dialog mit der Festtagsmode der Gegenwart. Ergänzt werden die Textilien durch Gemälde aus der Sammlung des Museums, deren Protagonisten die Mode vergangener Zeiten wieder lebendig werden lassen. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.


Dienstag bis Sonntag, 10-18 Uhr
Erster So im Monat nur 1 Euro Eintritt!

Trier

23.09.2019
„push/pull/stretch“ Ausstellung von Ilona Kálnoky

„push/pull/stretch“



Ausstellung von Ilona Kálnoky



31. Mai bis 1. Oktober 2019 im Gräflichen Park, Bad Driburg



 



Auch in diesem Sommer ist im Gräflichen Park eine Kunstinstallation zu sehen; dieses Mal unter anderem in Anlehnung an das Moor, mit dem hier auch therapiert wird. Ab Freitag, dem 31. Mai zeigt die Diotima Gesellschaft e.V. Skulpturen und Papierarbeiten der Künstlerin Ilona Kálnoky. Die Österreicherin nennt sich selbst eine Gärtnerin/Künstlerin und entwickelt seit längerem Arbeiten, die sie mit dem Begriff  „Mischskulptur“ beschreibt. Mit diesem Begriff erarbeitet sie eine skulpturale Enzyklopädie und fügt der für sie wichtigen Thematik der Raumwahrnehmung eine weitere Komponente bei, die der emotionalen Ebene.



 



Sie experimentiert mit verschiedensten Werkstoffen, die für Skulptur manchmal ungewöhnlich sind. Dabei thematisiert sie unsere umgebende Welt, durch Materialien und deren „Leibgefühl“. Sie formt Kugeln aus Gips, wirft sie gegen die Wand, schnürt sie zusammen oder lässt Gummibänder dehnen. In ihren Arbeiten setzt sie häufig Prozesse in Gang, die dann nicht mehr steuerbar sind. Man könnte hier fast von Versuchsanordnungen sprechen. Jede Aktion oder Vermischung unterschiedlicher Materialien soll im Betrachter andere Empfindungen provozieren.



 



Für die Ausstellung im Gräflichen Park hat Kalnoky mit dem Bad Driburger Moor experimentiert und sich mit dem menschlichen Körper und seinen Befindlichkeiten auseinander gesetzt. Die Skulpturen lehnen sich an Sportgeräte an, während die Acrylarbeiten wie Landkarten der Empfindungen wirken. Die Skulpturen sind täglich in den Brunnenarkaden und im Park zu sehen. In der Orangerie des Hotels werden die Papierarbeiten gezeigt.



 



 



BIOGRAPHIE



Ilona Kálnoky wurde 1968 in der Steiermark geboren; sie lebt und arbeitet in Berlin und in der Uckermark/Brandenburg. Ihre künstlerische Karriere begann sie mit einer Ausbildung zur Keramikerin und studierte später in Berlin an der Kunsthochschule Weißensee Bildhauerei. Sie ist Mitbegründerin des in der Uckermark stattfindenden UM-Festivals für zeitgenössische Kunst, Musik und Literatur, das seinen Schwerpunkt in Kunst in nachhaltiger Ökologie und Ökonomie hat.



 



 



EINZELAUSSTELLUNGEN



2016



zwischenhierundgestern (Galerie Heike Curtze, Salzburg)



2015



Picture windows Series#2 (Maniere Noire, Berlin)



2012



Kunstkammer (Georg Kolbe Museum, Berlin)



2009



leibwerden (Galerie Heike Curtze, Berlin)



2008



Geste (Landesgalerie im Trakl Haus, Salzburg)



2007



Leib (Galerie Heike Curtze, Berlin)



2006



Kontemplation (Galerie Heike Curtze, Berlin)



 



 



GRUPPENAUSSTELLUNGEN (Auswahl)



2019    Spiegelungen Galerie Nosbaum Reding Luxemburg curated Harald Theiss



2018 Related to Time, Projektraum super bien - Gewächshaus Berlin



2018



Britzenale (Berlin)



2018



Maniere Noire (ProjektRaum, Berlin)



2018



Mischskulptur (Städtische Galerie Cordonhaus, Cham)



2018



Refusing to be still 21, 39 (Jeddah, Saudi-Arabien)



2017



Mischskulptur (Landesgalerie im Traklhaus, Salzburg)



2017



Wechselraum (Deutscher Künstlerbund, Berlin)



2017



Geradewohl, Toolbox (Finnish-German Art Space, Berlin)



2017



sommer.frische.kunst (Bad Gastein)



2016



Norm wird Form (Projektraum Lage Egal, Berlin)



2016



L'oiseau presente... (Kaleidoskop, Ballhaus Nord, Berlin)



2015



Körpersprache (Galerie Heike Curtze, Salzburg)



2015



Appearance & Essence (Biennale Art Encounters 2015, Rumänien)



2015



Picture windows Series#2 (Maniere Noire, Berlin)



2014



der Anfang steckt im Ende (Ortstermin Moabit, Berlin)



2014



Anonyme Zeichner (Milchhof, Berlin)



2014



three women (Galerie Ebensberger, Berlin)



2013



Sophienholm (Dänemark)



 



 



 



SAMMLUNGEN



Foundation Massey,NewYork



Collection Humanic, Graz



CollectionAlexejew/Brandl,Berlin



Private Sammlungen


Bad Driburg

23.09.2019
Adele Elsbach (1908-1944)

2. Juni bis 24. November 2019



Das Stadtmuseum Simeonstift hat im Kunsthandel eine Mappe von Entwurfsarbeiten einer jungen Trierer Künstlerin aus den 1920er-Jahren erworben. Ihre Urheberin, die jüdische Kunstgewerblerin Adele Elsbach, wurde 1944 in Auschwitz ermordet.



Futuristisch anmutende Menschen an Maschinen, geometrische Figurenstudien, klassische Landschaften - als junge Studentin an der Werkkunstschule Trier bearbeitete Adele Elsbach eine breite Palette an Motiven und Formensprachen. Zur Blüte gelangte diese vielversprechend begonnene Künstlerkarriere jedoch nie: 1944 wurde Elsbach aus ihrer Wohnung in der Speestraße nach Auschwitz deportiert, wo sie im selben Jahr ermordet wurde. Die jüdische Kennkarte von Adele Elsbach befindet sich heute im Trierer Stadtarchiv und ist im Stadtmuseum Simeonstift als Reproduktion zu besichtigen. Dort ist als Berufsbezeichnung „Kunstgewerblerin“ angegeben, weitere Spuren zum Leben und künstlerischen Wirken der 1908 geborenen Elsbach sind bislang nicht bekannt.


Dienstag bis Sonntag, 10-18 Uhr
Erster So im Monat nur 1 Euro Eintritt!

Trier

23.09.2019
"Unabhängigkeit - Toleranz - Humor"

Die Dauerausstellung zu Leben und Werk Erich Maria Remarques bietet an Hand von zahlreichen Photographien, Dokumenten und Handschriften einen detaillierten Blick in das Leben, das Werk und das Denken des berühmten Schriftstellers. Die Ausstellung ist durchgängig deutsch/englisch gehalten.



In sieben Abschnitten zur Jugend in Osnabrück (1898–1921), den Hannoveraner und Berliner Jahren (1922–1928), zur Diskussion um Im Westen nichts Neues (1928–1930), dem Exil in Europa (1931–1939) und den USA (1939–1948), dem politischen Werk der 50er Jahre sowie zu den 60er Jahren bis zum Tod am 25. September 1970 in Locarno versucht die Ausstellung, die Brüche, Widersprüche und Kontroversen im Leben Remarques zu verdeutlichen und ihre Produktivität für das Werk hervorzuheben. Die zahlreichen auch psychischen Konflikte Remarques werden veranschaulicht und so versucht, den scheinbaren Widerspruch zwischen dem »Lebemann« und dem »militanten Pazifisten« aufzulösen sowie einen Einblick in seine Bekanntschaften, Freundschaften und Ehen zu geben. Zahlreiche Originale wie die Totenmaske oder der Originalschreibtisch Remarques ergänzen die Präsentation.



Einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung bildet die weltweite, zumeist sehr kontroverse Rezeption der Werke Remarques, die in mindestens 60 Sprachen übersetzt wurden und bis heute weltweit ein Millionenpublikum finden.



Über einen Informationsterminal wird den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit gegeben, sich vertiefend über einzelne Fragestellungen zu Leben und Werk zu informieren. Ein weiterer Terminal bietet den Zugriff auf mehr als 2.000 Photographien zu allen Lebensabschnitten Remarques, zu den Lebensorten und Kontaktpersonen sowie zu den Verfilmungen seiner Werke.



Die Ausstellung kann dienstags bis freitags von 10 – 13 Uhr und von 15 – 17 Uhr, samstags und sonntags von 11 – 17 Uhr kostenlos besucht werden. Führungen für Schulklassen und sonstige Interessengruppen werden auf Wunsch auch außerhalb der allgemeinen Öffnungszeitungen durchgeführt. Führungen können bei Herrn Martin Siemsen (siemsen.m@osnabrueck.de) unter Telefon 0541/323-2109 oder Fax 0541/323-4355 angemeldet werden.



In einem Shop stehen Materialien zu Remarques Leben und Werk zum Verkauf.


Di-Fr 10-17 Uhr Sa+So 11-17 Uhr

Osnabrück

23.09.2019
Schnitzeljagd für Kinder

SpurensucherInnen und EntdeckerInnen sind zur Schnitzeljagd durch die Wunderkammer Olbricht eingeladen. Unsere jungen BesucherInnen lernen mit den Fragebögen die Kunstwerke auf spielerische Weise und mit geschärften Sinnen kennen. Am Ende der Schnitzeljagd wertet unser Besucherbetreuer-Team am Kassentresen den Fragebogen aus und es gibt eine kleine Belohnung!

Eine Anmeldung zur Schnitzeljagd ist nicht erforderlich, sie kann jederzeit begonnen werden. Die Fragebögen zur Schnitzeljagd (DE / EN / FR) sind am Kassentresen im me Collectors Room Berlin erhältlich oder als Download-Version. Für kleine Kinder empfiehlt es sich, dass die Eltern die Kinder bei der Schnitzeljagd unterstützen.

Für die ganze Familie gibt es zudem eine Schnitzeljagd, die zu wichtigen Originalorten aus dem Leben und Wirken von Alexander von Humboldt  in Berlin führt. Hierbei erlernen Sie Details über die Geschichten und den, sie lernen Details über die Geschichten und können seinen (Alltags-)Wegen nachspüren. Die Schnitzeljagd (DE / EN)  ist kostenfrei und kann ab sofort heruntergeladen oder im me Collectors Room Berlin abgeholt werden.

Mi bis Mo 12-18 Uhr, Di geschlossen

Berlin

23.09.2019
Auf Entdeckungsreise mit Alexander von Humboldt

Anlässlich des Humboldtjahres hat der me Collectors Room Berlin eine Schnitzeljagd durch die Stadt entwickelt, die zu wichtigen Stationen in Humboldts Leben führt. Es werden Workshops für Kinder und Jugendliche zum Thema angeboten und ein neuer Videoguide mit Thomas Olbricht (Sammler) und Georg Laue (Kurator) leitet durch die Wunderkammer, in der u.a. auch der Humboldt-Pokal und „Humboldt-Briefmarken“ zu finden sind.

Als Wissenschaftler, Anthropologe und Historiker beeindruckte Alexander von Humboldt (*14.09.1769 † 06.05.1859) bereits zu Lebzeiten seine Mitmenschen. In Berlin geboren, von dort aus weitgereist, ließ Humboldt sich 1827 dauerhaft in seiner Heimatstadt nieder. Obschon er von dort nach  wie vor immer wieder in das Neue und Unbekannte aufbrach, war er dennoch fest in der Hauptstadt verankert, denn „Alexander von Humboldt gehört nach Berlin (…). Aber er gehört auch der Welt.“[1]

 

Schnitzeljagd

Spurensuchende können zu Fuß oder mit dem Fahrrad wichtige Originalorte aus dem Leben und Wirken von Alexander von Humboldt erkunden, sie lernen Details über die Geschichten und können seinen (Alltags-)Wegen nachspüren. Die Schnitzeljagd ist kostenfrei und kann ab sofort heruntergeladen werden.Alternativ kann sie am Counter im me Collectors Room Berlin abgeholt werden.

Die finale Station der Schnitzeljagd ist in der Wunderkammer Olbricht. Dort befindet sich neben einigen Briefmarken, die Alexander von Humboldt selbst oder von ihm entdeckte Tiere oder Pflanzen zeigen, der Humboldt-Pokal, der Mitte des 17. Jahrhunderts vom niederländisch-brasilianischen Generalgouverneurs Johann Moritz von Naussau in Auftrag gegeben wurde und der 1795 in den Besitz von Alexander von Humboldt gelangte (siehe Abbildung).

Kunst- und Wunderkammern entstanden erstmals während der Spätrenaissance und im Barock. Es waren private Sammlungsräume, in denen kostbare Kunstwerke (Artificialia), seltene Naturalien (Naturalia), wissenschaftliche Instrumente (Scientifica), Objekte aus fremden Welten (Exotica) und unerklärliche Dinge (Mirabilia) aufbewahrt wurden. Als Sammlung enzyklopädischen Charakters soll die Kunst- und Wunderkammer ein Abbild der Welt im Kleinen sein und die Stellung des Menschen im Universum verdeutlichen. In ihr spiegelt sich nicht nur die Naturphilosophie der Frühen Neuzeit wider, sondern auch die Wissenskategorien, die dem damaligen Verständnis der Welt zugrunde liegen. Das ganzheitliche Verständnis der Welt, das damals bereits seinen Anfang nahm und durch Forscherexistenzen wie Humboldt aufgegriffen wurde, hat nichts von seiner Aktualität verloren.

 

[1] Fischer, Ernst Peter: Noch wichtiger als Wissen ist Phantasie. Die 50 besten Erkenntnisse der Wissenschaft von Galilei bis Einstein, 3. Auflage, München, 2016, S. 185.

Humboldt-Pokal, Niederländisch, 1648-1653, aus dem Besitz von Alexander von Humboldt © Kunstkammer Georg Laue, Munich

Mi bis Mo von 12-18 Uhr Di geschlossen

Berlin

23.09.2019
SCHWARZE KUNST

Mit dem harten Licht Spaniens entdeckte Eberhard Schlotter auch die Qualitäten des Schattens und eroberte so die schwarze Farbe für seine Bildwelten. Die Varietäten von Schwarz dienten ihm nicht allein als malerische Provokation gegen die Farbenwelt, sondern halfen ihm, emotionale Extremzustände oder magische Zwischenreiche darzustellen. Motivisch stellte er Schwarz vor allem auch in der Grafik oft ins Zentrum der Aufmerksamkeit und lotete die Spielarten der Finsternis aus.

Gemälde und Grafiken von Eberhard Schlotter ermuntern zum Nachdenken über Wirkung und Bedeutung der unbunten Farbe Schwarz.

 

Di bis So 11 - 17 Uhr, montags geschlossen

Celle

23.09.2019
Miniaturen aus der Zeit des Barock

Im Mittelpunkt der aktuellen Sonderausstellung – die bereits sechste Epochenausstellung aus der Sammlung Tansey – steht die wenig bekannte, aber besonders glanzvolle Barockminiatur. Sie wird hier anhand von 120 ausgewählten Werken vorgestellt. Mit dem begleitenden zweisprachigen Katalog wird der Miniatur dieser Epoche erstmals auch eine eigene Publikation gewidmet.

Die Objekte illustrieren die Frühzeit der europäischen Miniaturmalerei vom ausgehenden 16. Jahrhundert bis in das dritte Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts. Zu sehen sind Werke aus der ersten Blütezeit in England, von wo aus sich diese Porträtkunst über Frankreich, wo der Hof Ludwigs XIV. stilbildend wirkte, in ganz Europa ausbreitete. Nach der Aufhebung des Edikts von Nantes und der Flucht vieler in der Uhrenindustrie spezialisierter Handwerker aus Frankreich blühte die Miniaturmalerei auch in Genf auf. Hier wurde in erster Linie die Technik des Emails geschätzt, die durch einige herausragende Objekte vertreten ist.

Dargestellt sind überwiegend Herrscher sowie Angehörige des Adels. Die meisten Miniaturen der Barockzeit wurden in Wasserfarben auf feinem Pergament, sogenanntes Velin, gemalt, einer aus der Buchmalerei übernommenen Technik. Erst im Verlauf des 18. Jahrhunderts wurde das Elfenbein als Malgrund geläufig.

Di bis So 11 - 17 Uhr, montags geschlossen

Celle

23.09.2019
PLAKATIERT!

Plakate sind Dokumente materieller Kultur und ein Spiegel der sozialen und politischen Welt, in der sie entstanden sind. Anhand von etwa 100 Plakaten aus den 1970er Jahren bis heute zeigt die Ausstellung ausgewählte Aspekte indigener Lebenswelten zwischen der Arktis und dem US-amerikanischen Süden. Themen sind u.a. die Bedeutung von Abstammung und Identität, Gesundheit, die Rolle der Bildung und des Militärs sowie Probleme häuslicher Gewalt.

Eine Ausstellung von Studierenden des Instituts für Ethnologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Mitwirkende Studierende des Instituts für Ethnologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main: Leonore Bittner, Alexandra Buzesteanu, Betelihem Fisshaye, Laura Haas, Lieselotte Illig, Martin Nadarzinski, Alessa Sänger, Flóra Sebö, Convin Splettsen, Linda Thielmann und Catharina Wallwaey.

Weltkulturen Labor, Schaumainkai 37, 60594 Frankfurt

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#Plakatiert #Posted

Mo geschlossen Di-So 11-18 Uhr Mi 11-20 Uhr

Frankfurt am Mainz

23.09.2019
Dresdner Moderne 1919 bis 1933. Neue Ideen für Stadt, Architektur und Menschen

Dresden war zwischen 1919 und 1933 eine dynamische Großstadt mit vielen Planungsvorhaben und Baustellen. Es entstanden große neue Wohnquartiere mit Mietwohnungen, Eigenheimen und Villen; innovative Verwaltungs-, Industrie- und Schulgebäude etablierten die Neue Sachlichkeit im Bauen, Schwimmbäder ein verändertes Körperideal. Hochhausfantasien, ehrgeizige Museumsprojekte, das erste Kugelhaus der Welt und weitere Ausstellungsbauten repräsentierten die neuen technischen und gestalterischen Möglichkeiten.


Bei aller Aufgeschlossenheit hierfür blieb Dresden aber stets eine wertkonservative Stadt, die sich nicht vorbehaltlos der Avantgarde verschrieb. Ausstellung und Katalog zeigen, wie die demokratischen Impulse, die Technikbegeisterung und der Elan der 1920er Jahre in Dresden deshalb zu einer spezifischen und ausgesprochen spannenden Melange führten. Modernität und Modernisierung konnten dabei ganz unterschiedliche architektonische und städtebauliche Formen annehmen –keineswegs nur die der Weißen Moderne.

Di – So, Feiertage: 10 – 18 Uhr Fr: 10 – 19 Uhr Mo: geschlossen

Dresden

23.09.2019
Gustav Kluge

Der Druck vom geschnittenen Holzstock spielt im Werk des 1947 in Wittenberg geborenen und heute in Hamburg lebenden Gustav Kluge eine Schlüsselrolle. Von den ursprünglich ca. 190 Druckstöcken der Jahre 1983 bis 2018 entstanden kaum klassische Auflagen, vielmehr hat der Künstler in der Regel nur wenige unikatäre Varianten abgezogen. Seine rund 900 Holzdrucke zeigen Tendenz, die klassischen Grenzen des Mediums zu überwinden und sich mit malerischen Elementen zu verbinden. Neben Holzreliefs und Druckstöcken werden im Museum Lothar Fischer auch erstmals ausgewählte Skulpturen Kluges gezeigt.



Die Wanderausstellung, zu der das Werkverzeichnis der Druckstöcke erscheint, ist in Kooperation mit dem Horst-Janssen-Museum Oldenburg und dem Städtischen Kunstmuseum Spendhaus Reutlingen erarbeitet worden


Mo/Di geschlossen Mi-Fr 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr Sa/So 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Neumarkt

23.09.2019
Abstraktion und Informel

„Das ganze Leben ist ein Auf und Ab.
Niemand sollte so vermessen sein zu glauben, dass es immer nur aufwärts geht. Niemand ist wertvoller oder besser weil man sich gerade oben auf dem Gipfel befindet und nicht im Schatten des Tales, denn das Licht wandert.“ (Helmut Müller)

Unser aller Leben besteht aus Veränderung. Aufgewachsen und wohnhaft in Emden prägten die ostfriesische Landschaft mit ihren Menschen, der Natur und vor allem dem Kommen und Gehen der Gezeiten, Müllers Lebenswelt. Alles um uns herum befindet sich in beständigem Wandel, macht den Augenblick, in dem etwas Neues entsteht, so unwiderstehlich.
Hierin findet sich auch die Faszination der Gestaltung von Kunstwerken. Im individuellen Schaffensprozess, beeinflusst nur durch verschiedene Materialien und Formen von Bewegung. Spannende Momentaufnahmen zwischen den Ereignissen, in ihrer Entstehung oft emotional und intuitiv.
Wechselwirkungen. Zwischen Ästhetik und Auseinandersetzung, zwischen Konformität und Emotion; der Drang nach persönlicher Freiheit als Konstante im Leben von Helmut Müller wird stets durchkreuzt von Veränderungen und Neuerungen, die sich vor allem in seiner Kunst widerspiegeln.

Als einen Teil der Dauerausstellung präsentieren wir Ihnen in unseren Galerieräumen die neusten Werke Helmut Müllers, die stärker denn je vom Stil und der Philosophie des Informel geprägt sind.

täglich 11-17 Uhr

Emden

23.09.2019
Suche nach Herkunft:

Seit März 2016 erforscht das Bomann-Museum mit Unterstützung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste die Herkunft seiner Sammlungszugänge aus der NS-Zeit. Provenienzforschung war schon immer Teil der musealen Arbeit, wird aber seit 1998 besonders für alle Objekte durchgeführt, die zwischen 1933 und 1945 ihren Besitzer wechselten. Hintergrund ist die Washingtoner Erklärung von 1998, in der 44 Staaten die Absicht bekräftigten, Maßnahmen zur Auffindung unrechtmäßig entzogener Kulturgüter zu unternehmen und faire Lösungen mit den zumeist jüdischen Opfern oder ihren Nachkommen zu finden.

Entsprechend der Vielseitigkeit der Celler Sammlung sind sehr unterschiedliche Objektgruppen zu untersuchen. Dabei ist detektivischer Spürsinn gefragt, um die Herkunft so weit wie möglich zu klären. Dies kann sehr zeitintensiv sein und nicht immer gelingt unmittelbar eine lückenlose Rekonstruktion der Objektbiografie. Zahlreiche Quellen sind dabei zu sichten: angefangen von den Spuren auf dem jeweiligen Objekt über die Dokumentation im eigenen Haus bis hin zu Unterlagen in Archiven im In- und Ausland.

Die Ausstellung vermittelt einen Überblick über Ergebnisse aus drei Jahren Forschungsarbeit. Sie beleuchtet sowohl die Zugänge aus lokalem, jüdischen Besitz nach 1933 als auch Erwerbungen aus dem Kunsthandel. Darunter konnten bisher mehrere Objekte identifiziert werden, die infolge des systematischen NS-Kunstraubs in Europa enteignet wurden, unter anderem in den Niederlanden und Frankreich. Zwei 1943 erworbene Gemälde gehörten zuvor zur Sammlung des Hitler-Fotografen Heinrich Hoffmann. Diese und weitere Fälle sowie die spannenden Recherchewege können in der Ausstellung nachvollzogen werden.

Di bis So 11.00 bis 17.00 Uhr, montags geschlossen.

Celle

23.09.2019
Ausstellung Bauhaus Ulm

Ein neues Bauhaus wird gegründet, und zwar in Ulm: Diese Nachricht verbreitete sich nach dem Zweiten Weltkrieg rasch unter ehemaligen Bauhäuslern wie auch unter all denjenigen, die sich mit Architektur und Produktgestaltung beschäftigten. Die Initiative dazu ging von den HfG-Gründern Inge Scholl, Otl Aicher und Max Bill aus; von Bauhaus-Gründer Walter Gropius erhielten sie die Erlaubnis, ihre Schule nach dem Untertitel des Bauhauses „Hochschule für Gestaltung“ zu nennen.

Unterstützung erhielten die HfG-Gründer außerdem von den ehemaligen Bauhäuslern Walter Peterhans, Josef Albers, Helene Nonné-Schmidt und Johannes Itten, die in den 1950er Jahren einen Teil des Grundlehre-Unterrichts an der HfG übernah­men. Andere wie Sibyl Moholy-Nagy, Gustav Hassenpflug, Herbert Bayer oder Ludwig Mies van der Rohe kamen nach Ulm, um sich von Max Bill das Projekt vorstellen und durch den Neubau führen zu lassen, der in einigen Dingen durchaus auf das Bauhaus­gebäude von Walter Gropius Bezug nahm. Die Ausstellung im HfG-Archiv beschäftigt sich mit der Anfangszeit der Hochschule für Gestaltung, in der das Bauhaus und seine Prinzipien noch präsent und bestimmend waren: Ausgangspunkt für den eigenen Weg, den die HfG in der Folgezeit in Bezug auf die Gestalterausbildung nahm und für die Tomas Maldonado eine „Visuelle Methodik“ konzipierte.

: Ein Ausstellungsprojekt im Rahmen des Jubiläumsprogramm 100 Jahre Bauhaus

Di bis So von 9:00 bis 17 Uhr, Do 11:00 bis 20:00 Uhr

Ulm

23.09.2019
Ausstellung Tod im Tal des Löwenmenschen

Das Lonetal bei Ulm ist vor allem durch seine Höhlen bekannt, in denen die ältesten figürlichen Kunstwerke wie der „Löwenmensch“ entdeckt wurden. Sie sind der Grund, warum die Höhlen im unteren Talabschnitt seit 2017 zum UNESCO Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ zählen.

Nicht die gleiche Aufmerksamkeit genießen noch die anderen archäologischen Funde aus dem Lonetal. Dazu gehören menschliche Skelettreste aus fast allen Höhlen des rund 45 km langen Tales – von Ursping nahe der Lonequelle bis zum Vogelherd als talabwärts letzter Höhle mit Spuren menschlicher Nutzung. Sie stammen aus der Zeit des Neandertalers bis in das Mittelalter und belegen, dass die Höhlen über Jahrzehntausende nicht nur als Wohn- oder Siedlungsplatz dienten. Sie wurden wiederholt auch als Bestattungsort, als Kultstätte oder Opferplatz genutzt.

Unsere Knochengeschichten erzählen von spannenden Abenteuern rund um ihre Entdeckung und Bergung. Sie beschreiben Irrungen und Wirrungen der Wissenschaft. Und sie schildern die erstaunlichen Erkenntnisse aus verschiedenen naturwissenschaftlichen Untersuchungen an den Knochen zur Altersbestimmung, zur Anthoropologie oder zur Archäogeneitik. Diese geben Einblick in die Totenbehandlung, aber auch die Lebensumstände zu verschiedenen Zeiten und lassen uns einzelne Ereigniss oder Schicksale erahnen.

Di bis So von 9:00 bis 17 Uhr, Do 11:00 bis 20:00 Uhr

Ulm

23.09.2019
Ausstellung Sachen gibt's!

Depots sind die Wunderkammern der Museen. Wenn sich die Türen öffnen, geht es nicht nur um das Entdecken, sondern vor allen auch um das Erhalten und Sortieren. Die Ausstellung Sachen gibt‘s! versteht sich als Plädoyer für die Entdeckung der Sammlungsdepots. Sie möchte dem Wiederentdeckten eine Bühne bieten, Geschichten aufspüren und der Suche nach dem eigenen Selbstverständnis dienen. Denn man versteht nur, was das Museum sein kann, wenn man weiß, was das Museum besitzt.

Für das Ausstellungsprojekt wurden die Berliner Sammlungsfotografen Sebastian Köpcke und Volker Weinhold eingeladen, in den Depots auf Entdeckungs-reise zu gehen und die unterschiedlichsten Raritäten, Kuriositäten und Sammlungsstücke fotografisch in ein neues Licht zu rücken. Mit Humor, Hintersinn und in ungewöhnlicher Kombinatorik, in der die Epochen, Stile und Gattungen verschmelzen, sind skurrile Arrangements und inszenierte Stillleben entstanden, die zum Wundern, Staunen und Schmunzeln anregen.

Über die Arbeit der Sammlungsfotografen hinaus wirft die Ausstellung einen Blick hinter die Kulissen, erzählt die Geschichte des Hauses und lädt zum Mitmachen ein. Dabei begeben  sich die Besucher auf eine Expedition in die Welt des Museums, wählen ein Lieblingsstück aus, verleihen rätselhaften Dingen eine neue Identität, erzählen von ihren persönlichen Andenken und entdecken wie ein Museum riecht und klingt.

Di bis So von 9:00 bis 17 Uhr, Do 11:00 bis 20:00 Uhr

Ulm

23.09.2019
Erzähl mir was vom Tod

Omas, Väter, Teenies und Grundschulkinder, Menschen von 5 bis 99 Jahre kommen hier zusammen und erfahren, dass Alter, Zeit, Leben und Tod untrennbar miteinander verbunden sind. Es gibt Räume zum Nachdenken, zum Spielen und zum Ausprobieren. Es gibt Dinge zum Staunen, Weinen und Lachen.
Eine Produktion des Alice – Museum für Kinder im FEZ-Berlin in Kooperation mit den Franckeschen Stiftungen zu Halle.

Was ist das eigentlich: Tod? Warum müssen Tiere und Menschen sterben? Was passiert mit mir, wenn ich tot bin? Das Thema Tod ist ein Tabu, etwas, worüber wir ungern sprechen. Die Mitmachausstellung lädt zu einer lebendigen Expedition ins Jenseits ein. Begeben Sie sich mit Ihren Kindern auf eine ungewöhnliche Reise. Ein Ewigkeitstrank gefällig? Stöbern und Spielen im "Wohnzimmer der Erinnerung?"

Infos und Anmeldung für einen Ausstellungsbesuch von Schulklassen, Vorschul- und anderen Gruppen unter 06192/900305 oder 06192/202396, stadtmuseum@hofheim.de

 

Di 10-13 Di - Fr 14-17 Sa/So 11-18 Uhr

Hofheim am Taunus

23.09.2019
Bert Jäger zum 100. Geburtstag

Der Freiburger Künstler Bert Jäger, der in diesem Jahr hundert Jahre alt geworden wäre, wird anlässlich seines Jubiläums mit einer umfassenden Werkschau von den 50er Jahren bis zu seinem Tod gewürdigt. Als eine der profiliertesten Künstlerpersönlichkeiten am Oberrhein fügt sich der 1998 verstorbene Maler nahtlos in die große Ausstellung „Kunst Kosmos Oberrhein“ ein, die zeitgleich einen Überblick über das außerordentlich reiche Kunstschaffen der trinationalen Region bietet.
Die Biografie von Bert Jäger ist in vielfältiger Hinsicht mit der Entwicklung und Verortung der Bildenden Kunst am Oberrhein nach 1945 verwoben. Er kehrte 1949 aus der Kriegsgefangenschaft nach Baden zurück und nahm seine künstlerische Arbeit wieder auf: Malerei, Zeichnung und Fotografie. Sein Werk ist stark von der französischen Avantgarde, von Informel und Abstraktem Expressionismus geprägt und bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Zeichnung und Malerei, Bild und Sprache, Farbflächen und Linien.

Mi bis Fr 14.00-18.00Uhr Sa, So, Feiertage 11.00-18.00 Uhr

Durbach

23.09.2019
KunstKosmos Oberrhein

Bis zum 13.10.2019 widmet sich die große Wechselausstellung im Museum für Aktuelle Kunst in Durbach bei Offenburg unter dem Titel „Kunst Kosmos Oberrhein“ ganz den Arbeiten von Künstlern der trinationalen Region.

Die Schweiz, Frankreich und Deutschland teilen sich die Oberrheinregion, die ein reiches kulturelles Erbe, aber auch eine überaus lebendige zeitgenössische Kunstszene vorzuweisen hat. Ihre Bewohner haben gemeinsame Wurzeln, und trotz der wechselvollen Geschichte haben kosmopolitisch-europäisch denkende Menschen über alle Grenzen hinweg immer wieder gemeinsame Projekte initiiert, haben zusammen gearbeitet und sind kreativ tätig geworden.
Die große Ausstellung würdigt die vielfältige Kunstlandschaft des Oberrheins und begibt sich auf Spurensuche nach dem Verbindenden und den Gemeinsamkeiten, aber auch den Eigenheiten ihrer Vertreter.
Der Rhein bildet eine natürliche Grenze zwischen Deutschland und Frankreich, verbindet aber zugleich als Wasserstraße die Region mit dem Rest der Welt. Die Kulturen an seinen Ufern sind einander verwandt, teilen Mythen und Traditionen und blicken zugleich auch auf eine zerrissene, konfliktreiche Geschichte zurück. All dies prägt die Kunst auf französischer, deutscher und Schweizer Seite seit Jahrhunderten bis heute – Tradition steht neben den Einflüssen von außen, die Region war stets der Welt zugewandt, und das spiegelt sich auch in der künstlerischen Vielfalt.
In dem Bewusstsein, nicht alle Aspekte beleuchten, nicht alle Künstler zeigen zu können, widmet  sich die Ausstellung mit ungefähr 200 Arbeiten der Bandbreite der Kunst am Oberrhein von konzeptueller Kunst über informelle Ansätze, konkrete Kunst bis hin zur figurativen Kunst in all ihren Spielarten. Dabei sorgt insbesondere der Blick über die Grenze immer wieder für Neuentdeckungen und überraschende Parallelen. Immer wieder gab und gibt es auch gemeinsame grenzübergreifende Projekte und Künstler wie Tomi Ungerer, der sich besonders für eine ästhetische und künstlerische Verbindung eingesetzt hat und dem eine kleine Schau im Kabinett gewidmet ist.

Mi bis Fr 14.00 - 18.00 Uhr Sa, So, Feiertage 11.00-18.00 Uhr Bitte beachten Sie, dass wir immer am Ausstellungsende für den Aufbau der Folgeausstellung ca. 2 Wochen schließen. Genaue Informationen finden Sie auf unserer Webseite https://www.museum-hurrle.de/

Durbach

23.09.2019
Latifa Echakhch - Freiheit und Baum

Eröffnung
Do 11/07
19 Uhr

 

Die Künstlerin Latifa Echakhch ist für ihre ortsspezifischen Installationen und Interventionen bekannt. Ihre Werke entstehen stets in Bezug zu dem jeweiligen Ausstellungsort, seiner Architektur und lokalen Verwurzelung. Dabei schließt sie an die Formensprache von Minimalismus und konkreter Kunst an, verknüpft diese jedoch mit Materialien wie Tinte oder Garn, mit Objekten wie Büchern, Fotografien, Muscheln etc. und webt sie in Erzählungen ein. Latifa Echakhchs einzigartiges Materialgespür verbindet sich mit gesellschaftspolitischen Inhalten und Fragen nach kulturellen Wurzeln, Folgen der Migration sowie der Bedeutung von Revolutionen.

Die Künstlerin wurde in Marokko geboren und verbrachte dort ihre frühe Kindheit. Mit den Eltern migrierte sie nach Frankreich, wo sie mit starken kulturellen Differenzen konfrontiert wurde. Das Gefühl der Entwurzelung, die Unkenntnis der fremden Sitten und Verhaltenscodices, aber auch die Vielzahl an andersartigen Alltagsgegenständen prägten Latifa Echakhch und weckten in ihr eine Sensibilität für die Begegnung mit anderen Kulturen. Heute lebt die Künstlerin in Paris und in der französischen Schweiz und interessiert sich insbesondere für Grenzgänge zwischen Ländern und Kulturen, zwischen „Heimaten“, für Narben, die an deren Berührungsstellen entstehen. Sie beschäftigt sich mit dem Einsatz und den Wirkungsweisen nationaler Symbole in Zeiten der Globalisierung durch eine Auseinandersetzung mit Stereotypen, sprachlichen Codes, Ein- und Ausschlussmechanismen. Latifa Echakhch wirft Blicke auf das „Fremde", auf nationale wie religiöse Identitäten und reflektiert dabei aktuelle Debatten um Integration, Religionsfreiheit, auf Symbolen basierende Politik sowie auf politische Revolten. Mit minimalem Materialeinsatz und Gesten lässt sie Materialien und Objekte eigene Geschichten erzählen und entwickelt raumgreifende, sinnliche Inszenierungen.

Freiheit und Baum in der Kunsthalle Mainz geht von dem Freiheitsbaum aus – einem Symbol, das während der gesamten Französischen Revolution und der kurzlebigen Mainzer Republik Verwendung fand. Freiheitsbäume wurden hier meist aus Schwarzpappeln gefertigt und als Zeichen der Befreiung aufgestellt. Darüber hinaus dienten sie den Revolutionären zur Versammlung, zum geselligen Miteinander mit Tanz und Gesang von Revolutionsliedern. Standen sie anfangs noch für die Freiheit, wurden sie im Laufe der Geschichte zu Zeichen des Protests gegen soziale Missstände, ökonomische Ungleichheit und gesellschaftliche Unterdrückung. Auf verschiedenen Wegen, mittels diverser Objekte und Materialien nähert sich Latifa Echakhch in Freiheit und Baum der Bedeutung von „Revolution“. Sie wirft einen Blick zurück, ruft Ereignisse der Geschichte wach, beschwört sie erneut herauf, doch gänzlich ohne sie zu glorifizieren. Ausgehend von der Französischen Revolution werden dabei die Fragen nach Revolutionen der Gegenwart, nach deren Nachhaltigkeit und Sinnhaftigkeit laut.

Latifa Echakhchs Ausstellung in der Kunsthalle Mainz schließt an die aktuelle Beschäftigung der Künstlerin mit Landschaft, Geschichte, Bühne und dem Menschen als Hybrid vergangener und zeitgenössischer Entwicklungen an. Indem sie Malerei, Skulptur, Video und Installation einbezieht, entwickelt sie in den Räumen der Kunsthalle Mainz eine begehbare parkähnliche Kulisse. So verknüpft Latifa Echakhch verschiedene Referenzsysteme, die Momente der europäischen Geschichte mit aktuellen weltpolitischen Entwicklungen verbinden und vollzieht dabei den Schritt vom Persönlichen ins Kollektive.

Die Ausstellung wird unterstützt durch den Kultursommer Rheinland-Pfalz, Pro Helvetia und das Bureau des arts plastiques des Institut français und des französischen Ministeriums für Kultur.

Dienstag, Donnerstag, Freitag 10–18 Uhr; Mittwoch 10–21 Uhr; Samstag und Sonntag 11–18 Uhr; Feiertage 11–18 Uhr; Montags geschlossen

Mainz

23.09.2019
André Ficus

Otto Dix gab ihm den Rat, den Bodensee zu verlassen – hier könne man als Maler keinen Erfolg haben. Doch André Ficus blieb, 1946 in Friedrichshafen angekommen, sein Leben lang. Der gebürtige Berliner, der für seine atmosphärischen Bodensee-Aquarelle gefeiert wurde, haderte lange mit seinem Wohnort und seinem Image als „Bodenseemaler“. Als kubistisch inspirierter Künstler malte er lieber im mediterranen Süden. Die Ausstellung im Roten Haus zeigt, dass der als intellektuell und weltläufig bekannte Maler sich innerlich mehr und mehr von der Welt zurückzog. Der überraschende Fund eines Briefwechsels gibt – anlässlich von Ficus‘ 100. Geburtstag – Anlass zu einer neuen Lebenserzählung des Künstlers.

 

Dienstag bis Sonntag und feiertags: 11-17 Uhr

Meersburg

23.09.2019
Ausstellung: Neubau Linden-Museum

Im Sommersemester 2019 stellt sich das Institut für öffentliche Bauten und Entwerfen der Universität Stuttgart unter Leitung von Prof. Alexander Schwarz der Frage nach der baulichen Zukunft des Linden-Museums. Die fiktive Aufgabenstellung orientiert sich dabei an der realen Vorstellung des angestrebten Neubaus. Unterschiedliche Standorte in der Stuttgarter Innenstadt werden hinsichtlich ihrer Möglichkeiten für das ethnologische Museum diskutiert. Die jeweilige städtebauliche Disposition stellt spezifische Anforderungen an die Museumsentwürfe und bietet Raum für zeitgenössische kuratorische Ansätze. In der Ausstellung im Linden-Museum werden Modelle und Zeichnungen verschiedener Entwurfspositionen präsentiert. Die in universitärer Freiheit entstandenen Entwürfe sollen auch zur Diskussion über die Bedeutung des Linden-Museums für den öffentlichen Stadtraum im Stuttgarter Zentrum anregen.

Di bis Sa von 10 bis 17 Uhr, So von 10 bis 18 Uhr

Stuttgart

23.09.2019
Führung durch das Zeppelin Museum

Möchten Sie sich einmal wie ein Zeppelin-Passagier im Jahr 1936 fühlen? Bei dem geführten Rundgang durch das Museum steigen Sie über ein Fallreep in die rekonstruierten Passagierräume der LZ 129 Hindenburg und erkunden den Zeppelin. Alles was man zur Geschichte und zur Technik der Luftschiffe wissen muss, erfahren Sie natürlich auch. Die historischen Hintergründe zur Zeit der großen Luftschiffe sind ein weiteres Thema des Rundgangs.

In unserer Kunstabteilung zeigen wir Ihnen die Ausstellung "Eigentum verpflichtet. Eine Kunstsammlung auf dem Prüfstand" und "Game of Drones. Von unbemannten Flugobjekten".

Öffentliche Führung.

Kosten (zzgl. Eintritt): 1 Euro pro Person. Kinder bis 16 Jahre frei.

Friedrichshafen

23.09.2019
00:14 Uhr
Eigentum verpflichtet.

Ist das Raubkunst? Seit Jahren stellen sich Museen diese brisante Frage mit Blick auf ihre Sammlungen und tauchen oft zum ersten Mal tiefer in die eigene Geschichte ein. Auch das Zeppelin Museum arbeitet seit 2016 in detektivischer Forschungsarbeit die bewegten Geschichten der Kunstwerke seiner Sammlung auf: Woher kommen die gotischen Skulpturen, die barocken Malereien und Meisterwerke der Klassischen Moderne? Die Sonderausstellung macht Schicksale von Sammlern sichtbar, sowie von geraubten oder verlagerten Kunstwerken und Hetzaktionen der Nationalsozialisten gegen die Moderne Kunst. Kritisch blickt sie aber auch auf Friedrichshafen und den Bodensee als Rückzugsort ehemaliger NS-Größen und ausgeklügelter Händlernetzwerke zwischen Deutschland, der Schweiz und Österreich.

 

Öffentliche Führung. Kosten (zzgl. Eintritt): 1 Euro pro Person. Kinder bis 16 Jahre frei.

 

Friedrichshafen

23.09.2019
00:11 Uhr
Livespeaker

Die transdisziplinär konzipierte Ausstellung beschäftigt sich erstmals mit dem heutigen Einsatzspektrum von Drohnen als logischer Weiterentwicklung von unbemannten Ballonen, Flugzeugen und Fernlenkwaffen. Zeitgenössische KünstlerInnen analysieren ihre Hybridform als Spielzeug, Kriegstechnologie und Wirtschaftsfaktor und holen die häufig unsichtbaren Technologien so in den Bereich des Sichtbaren zurück. Sie verhandeln Fragen der Technikmystifizierung, Überwachung/Gegenüberwachung und des Objekt-/Subjektstatus von Drohnen.

Halten Sie immer sonntags Ausschau nach unseren Livespeakern, die gerne mit Ihnen über die Ausstellung ins Gespräch kommen.

 

11-16 Uhr

Friedrichshafen

23.09.2019
Game of Drones

Drohnen gelten als die wichtigste Kriegstechnologie seit der Erfindung der Atombombe. Ohne Gefahr für eine sich sonst an Bord befindende Besatzung können Drohnen ferngesteuert eingesetzt werden, z.B. für gezielte militärische Aktionen. Gegenwärtig sind Drohnen noch keine autonom operierenden Systeme, die Entscheidungen selbst treffen. In Kombination mit Künstlicher Intelligenz können sie aber zu unheimlichen Kriegswaffen werden. Dieser Ausbau zu lernenden und autonom agierenden Maschinen wirft ethische Fragen auf, die vor allem vor dem Hintergrund wirtschaftlicher und militärischer Interessen reflektiert werden müssen.

Als unbemannte Fluggeräte werden Drohnen nicht nur im militärischen Bereich, sondern auch für unterschiedlichste zivile Zwecke eingesetzt: u.a. zur Kontrolle von Grenzen, Überwachung, Datensammlung sowie in der Landwirtschaft und im Dienstleistungssektor. Drohnen sind damit im Massenmarkt angekommen. 2020 werden voraussichtlich 1,2 Millionen unbemannte Flugobjekte allein in Deutschland unterwegs sein. 

Heutige Drohnen sind Weiterentwicklungen von unbemannten Ballonen, Fernlenkwaffen und Modellflugzeugen für zivile und militärische Zwecke. Ausgehend von dieser historischen Verortung beschäftigt sich die Ausstellung mit dem Einsatz von Drohnen und ihrer hybriden Funktion als Spielzeug, Kriegstechnologie und Wirtschaftsfaktor. Als eine Technologie, die absolute Gegensätze vereint, zeigt die Ausstellung deren Widersprüchlichkeit in all ihren Facetten auf: vom Überwachungsapparat zum Instrument des Widerstands und Protests, vom animistisch beseelten Objekt bis hin zum Einsatz in der strategischen Kriegsführung.

Teilnehmende KünstlerInnen: Ignacio Acosta, Korakrit Arunanondchai, Anohni, Frédérick A. Belzile, James Bridle, Gonçalo F. Cardoso & Ruben Pater, Omer Fast, Adam Harvey, Lawrence Lek, Martha Rosler, Raphaela Vogel

 

täglich 9-17 Uhr

Alles mit der Zeit

Wann ist endlich die Schule aus, wie lange dauert es noch bis zum nächsten Geburtstag und warum sind die Ferien immer so schnell vorbei? Mal dehnt sich die Zeit wie ein Kaugummi, mal zerrinnt sie zwischen den Fingern. Doch was ist eigentlich Zeit? In der Mitmach-Ausstellung „Alles mit der Zeit“  gehen Kinder nach Lust und Laune aktiv dieser grundlegenden Frage nach. Dabei entdecken sie, dass die Zeit so vielseitig wie das Leben selbst ist und voller spannender Abenteuer steckt.





Im kleinen Städtchen Jederzeit lernen Kinder von 4 bis 7 Jahren das Thema „Zeit“ spielerisch kennen. Anhand von Berufen, in denen die Zeit eine wichtige Rolle spielt, bewältigen sie vielfältige und spaßige Aufgaben: So gilt es, schnell zu sein wie die Feuerwehr, den Bäcker früh zu wecken, durch die Jahreszeiten zu gärtnern oder als Dirigent den Takt vorzugeben.



Kinder ab 8 Jahren begegnen den abwechslungsreichen Zeitthemen innerhalb der außergewöhnlichen Expedition ZEIT. Die  Entdeckungstour führt sie von den Tiefen des Urwaldes über den Trubel der Stadt mit Uhrmacherwerkstatt und Zeitmaschine bis in die Weiten des Weltalls. Sie erforschen Zeitgeist und Körper,  springen von der Vergangenheit in die Zukunft und erkunden Urknall und Lichtgeschwindigkeit. Durch Ausprobieren und Mitmachen gelingt es, dem Geheimnis der Zeit auf die Schliche zu kommen.



Eine Ausstellung des Grazer Kindermuseums Frida & freD und der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim ermöglicht durch die Klaus-Tschira-Stiftung





Di – So, 11 – 18 Uhr,



auch an Feiertagen geöffnet,



außer 24. und 31.12.



Informationen: Tel 0621 – 293 31 50



www.rem-mannheim.de 



 



Credits: © rem


Mannheim

23.09.2019
11:00 Uhr
Die F.N.-Schlaufe. Ernstes und Heiteres aus dem Leben des fabelhaften Friedrich Nietzsche

„Die F. N. –Schlaufe – Ernstes und Heiteres aus dem Leben des fabelhaften Friedrich Nietzsche“
Graphic Novel und Malerei des Rebellen und Romantikers THOMAS ZIEGLER (1947– 2014)

14. Juli bis 20. Oktober 2019

Der Künstler Thomas Ziegler setzt Friedrich Nietzsches philosophisches Leben ins Werk und gestaltet mit Text und Bild den Schelmenroman „Die F.N.-Schlaufe“. Das Werk ist eine tollkühn rasende Bild-Text-Achterbahn, die das historisch verbürgte Personenarsenal – etwa Richard Wagner und Lou von Salomé, Jacob Burckhardt und Elisabeth Förster-Nietzsche – mit Figuren aus Märchen und Mythologie, aus Politik und Religion, aus Film und Comic anreichert – sowie mit Tieren, immer wieder mit Tieren. Die F. N.-Schlaufe ist zugleich komisch und ernst. Kunst wird hier zur fröhlichen Wissenschaft, denn sie darf alles, was die akademische Wissenschaft nicht darf. Indem sie verfremdet, indem sie alle Register des Grotesken und des Burlesken zieht und gegen das weihevolle Pathos selbsternannter Nietzsche-Jünger ausspielt, kann sie die so peinlich auf ihre feierliche Würde achtende Wissenschaft zurückführen – zurückführen zur Philosophie, die stets mit sich selbst im Unreinen ist, zurückführen zu Nietzsche.

„Kunst ist nicht / artig“, beginnt ein Sechszeiler aus Zieglers Feder. Zieglers Kunst ist eine Meisterin der Kombinatorik, sie ist frech und erfrischend respektlos. Und so wird sie genau das, was sie laut Nietzsche sein sollte: „Die Kunst ist das grosse Stimulans zum Leben“. Hier wird die Nähe zur Frühromantik offenbar und soll mit den Werken Zieglers ihre Präsenz entfalten.

Dienstag bis Sonntag 10.00 bis 17.00 Uhr montags geschlossen

Jena

23.09.2019
Kriegerhelm und Irisblüte

In Japan erhalten Bücher normalerweise einen Eignerstempel. Doch es gibt auch gedruckte Exlibris, deren Größe zwischen einer großen Briefmarke und einer kleinen Postkarte schwankt. Die Gestaltung dieser originellen Klein-Kunstwerke zeigt eine große Vielfalt und reicht von filigranen, detailreichen Szenen zu flächigen Darstellungen. Samurai-Krieger und Theatermasken finden sich dort ebenso wie Landschaften, Pflanzen und Kinderspielzeug. Das Siebold-Museum zeigt rund 400 dieser Miniaturdrucke aus der Sammlung des Exlibris-Experten Paul G. Becker, die dieser der Siebold-Gesellschaft gestiftet hat.

Di - So 14.30 - 17.30 Uhr

Würzburg

23.09.2019
SÜSSKRAM – NASCHEN IN NEUSS

Gesüßte Speisen waren im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit etwas sehr Seltenes. Und ohne die Römer hätte es sogar noch weniger Süßes am Niederrhein gegeben: Sie machten vor fast 2000 Jahren den Obstanbau in der Region bekannt. Die von ihnen hier erstmals angebauten Äpfel, Pflaumen oder Trauben konnten zu Gelee gekocht und zum Süßen von Speisen verwendet werden.

Im Hochmittelalter brachten dann Kaufleute Rohrzucker aus dem Orient nach Europa. Zucker war zu dieser Zeit ein Luxusgut. Aber wer es sich leisten konnte, aß kandierte Früchte und Nüsse als „Confect“ zum Abschluss eines opulenten Festmahls.

Anfang des 19. Jahrhunderts setzte eine wahre Geschmacksexplosion ein! Mit dem Beginn der Industrialisierung wurde der Zucker immer billiger. Überall im Rheinland entstanden nun Konditoreien, zu deren Spezialitäten vor allem Torten gehörten, so auch in Neuss. 1826 eröffnete hier Carl Herkenrath eine Konditorei, in der er seinen Kunden „Bisquit-, San-, Orangen-, Citron-, Wiener-, Schweizer- und Punsch-Torten aller Art“ anbot.

Durch den Anbau der neu gezüchteten Zuckerrübe wurde Zucker ab der Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem Produkt, das sich immer mehr Menschen leisten konnten. Von Bonbons über die Milchschokolade bis hin zum Eis strömten zahlreiche neue Süßigkeiten auf den Markt und ermöglichten den Kunden vielfältige Entdeckungen in einem geschmacklichen Neuland.

Am Niederrhein, einem der Hauptanbaugebiete der Zuckerrübe, siedelten sich bald große Süßwarenfirmen an. Neuss wurde dabei zu einem Zentrum der rheinischen Süßwarenindustrie. Zu den namhaften Produzenten gehörte die 1881 gegründete „Zuckerwarenfabrik Otto Mayser“, die vor allem Bonbons und Lutscher herstellte. Internationale Bedeutung erreichte der Kakao- und Schokoladenhersteller Novesia. 1860 von dem Apotheker Peter Ferdinand Feldhaus gegründet, erlebte die Schokoladenfabrik in den 1960er Jahren die Blütezeit ihrer 120-jährigen Geschichte. Zu ihren bekanntesten Produkten gehörte die „Novesia Goldnuss-Schokolade“ mit garantiert 27 ganzen Haselnüssen.

Di bis Sa von 11:00 bis 17:00 Uhr Sonn- und Feiertage: 11:00 bis 18:00 Uhr

Neuss

23.09.2019
Garten der irdischen Freuden

In der Ausstellung Garten der irdischen Freuden interpretieren über 20 internationale Künstler*innen das Motiv des Gartens als eine Metapher für den Zustand der Welt, um die komplexen Zusammenhänge unserer chaotischen und zunehmend prekären Gegenwart zu erforschen.

Neben der klassischen Lesart des Gartens als einem Sehnsuchtsort voll meditativer, spiritueller und philosophischer Möglichkeiten wird er in der Ausstellung als ein Ort der Dualität und des Widerspruchs begriffen: als ein Grenzbereich zwischen Realität und Fantasie, Utopie und Dystopie, Harmonie und Chaos, dem Ausgeschlossen- und dem Teilsein – ein Paradies, dem das bedrohliche Gefühl der Vertreibung innewohnt.

Durch eine Vielzahl zeitgenössischer künstlerischer Positionen verhandelt Garten der irdischen Freuden soziale, politische und ökologische Phänomene wie Migration, Klimawandel, Kolonialisierung, Globalisierung, Kapitalismus sowie Gentrifizierung und zeigt Strategien, die den Garten subversiv instrumentalisieren und so zum politischen Nährboden formen. Gleichzeitig sind Werke zu sehen, die den Garten in seiner poetisch-sinnlichen Dimension erfahrbar machen: Immersive Installationen und eine Virtual-Reality-Arbeit rufen eine intensive Naturfülle auf, verdeutlichen aber auch die Fragilität des paradiesischen Zustands.

In der Zusammenführung vom Paradiesischen und Katastrophischen zeigt sich die Ausstellung von Hieronymus Boschs Triptychon Garten der Lüste inspiriert, auf das auch der Titel Bezug nimmt. Die in der Nachfolge Boschs im Zeitraum von 1535 bis 1550 entstandene Version des Garten der Lüste, die im Gropius Bau zu sehen ist, bildet daher einen Ausgangspunkt der Ausstellung.

Mit Arbeiten von Maria Thereza Alves, Korakrit Arunanondchai, Hicham Berrada, John Cage, Tacita Dean, Nathalie Djurberg und Hans Berg, Futurefarmers, Lungiswa Gqunta, Rashid Johnson, Yayoi Kusama, Louise Lawler, Renato Leotta, Isabel Lewis, Libby Harward, Jumana Manna, Uriel Orlow, Heather Phillipson, Pipilotti Rist, Maaike Schoorel, Taro Shinoda, Zheng Bo sowie einem Gemälde aus der Bosch-Nachfolge

MI bis MO 10:00-19:00

Berlin

23.09.2019
B.A.R.O.C.K.

Mit „B.A.R.O.C.K.“ präsentieren die Wunderkammer des me Collectors Room Berlin und das Schloss Caputh der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin – Brandenburg bis zum 31.10.2019 künstlerische Interventionen von Margret Eicher, Luzia Simons, Rebecca Stevenson und Myriam Thyes.

Die beiden von Margret Eicher und Mark Gisbourne konzipierten Ausstellungen basieren auf der Wahrnehmung kultureller Symptome, die unsere gegenwärtige psychopolitische Situation in einer globalisierten Welt charakterisieren und gleichzeitig bereits in der Epoche des Barock besonders wirksam waren. Ähnlich wie im 17. Jahrhundert erleben wir auch heute vielschichtige gesellschaftliche, religiöse und politische Verwerfungen, die miteinander korrelieren und sich in den letzten Jahren zu einem apokalyptischen Weltgefühl verdichtet haben.

In der Epoche des Barock leistete die Kunst eine Visualisierung dieses Welt- und Lebensgefühls, in einer bis heute, eindringlichen und mitreißenden Weise. Barocke und zeitgenössische Kunst beziehen ihre Wirkungsmacht aus der Überwindung des Normativen in Inhalt und Ästhetik und im Spiel mit den Grenzen des Darstellbaren. Das Erleben von weltweitem, teils virtuellem Krieg, die zerstörerische Hybris der Finanzmärkte, die Furcht vor dem Untergang der Zivilisation – Szenarien, die Action-Film und Computerspiel schon vollzogen haben – evozieren neue Bilder des Memento Mori und damit die Aufforderung zum Innehalten.

Indem Margret Eicher, Luzia Simons, Rebecca Stevenson und Myriam Thyes auf die Vitrinen der Wunderkammer Olbricht und die Räume des Schloss Caputh eingehen, verwirklichen sie in ihren Werken eine zeitgenössische Wiederkehr von Vorstellungen und Bildern der „Vergänglichkeit“ (vanitas) in gleichzeitiger Schönheit. Die vier Künstlerinnen verwenden und variieren Leitsymbole und Metaphern, in denen Simultanität von Schönheit und Verlust, die vage Stabilität der Dinge, die Absehbarkeit des Untergangs sinnlich formuliert werden.

Zu den Ausstellungen erscheint der Katalog „B.A.R.O.C.K.“ mit Textbeiträgen von Mark Gisbourne, herausgegeben von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg im Verlag der Edition Cantz. Er ist für 24,80€ zu erwerben.
Außerdem gibt es wundervolle Künstlerinnen-Editionen in unserem Shop.

 

In Kooperation mit

Stiftung Preussische Schlösser und Garten Berlin-Brandenburg

 

Bild: Luzia Simons, Stockage 97, 2011, 160 x 140 cm, Lightjet Print diasec © VG Bild-Kunst, Bonn 2019.

Mi-Mo von 12:00 bis 18:00 Uhr, Di geschlossen

Berlin

23.09.2019
Revier

In der Nacht, wenn der Lärm Berlins verstummt, trägt das Schlagen und Schluchzen der Nachtigallen im Frühling über mehrere Straßen. Bei der Wahl ihres Revieres scheinen nicht wenige die Schallverstärkung durch Brückenkörper zu nutzen, die Lautstärke einer S-Bahn übertönen sie spielend.

Auf nächtlichen Streifzügen hat sich Daniela Friebel auf die Suche nach Nachtigallen in Tempelhof-Schöneberg begeben und diese Orte anschließend bei Tageslicht fotografiert. Die Bilder zwischen Platz der Luftbrücke und Mauerweg zeigen Orte, die sonst wenig Beachtung finden und reflektieren den Begriff Revier auf vielschichtige Weise.

Berlin

23.09.2019
19:00 Uhr
Joan Miró

Anfangs noch vom Dadaismus und Surrealismus beeinflusst, vollzog der spanische Künstler Joan Miró Mitte der 1920er Jahre einen grundlegenden Stilwechsel, der ihn zu einem der bedeutendsten Vertreter der Klassischen Moderne machte. Als Maler und Bildhauer schuf der in Barcelona geborene Künstler ein bedeutendes Œuvre, das in einer Reihe mit Werken von Pablo Picasso, Henri Matisse und Georges Braque steht. Späte Arbeiten der Jahre 1970-82 werden ab 24. August bis 24. November 2019 im Skulpturenpark Waldfrieden zu sehen sein. Die Ausstellung findet in Kooperation mit dem Yorkshire Sculpture Park statt.


Joan Miró (1893-1983) gehört zu den Künstlern, die die klassischen Moderne begründet haben. Nach seinem Kunststudium in Barcelona setzt sich sein anfänglich noch gegenständliches Schaffen ab den 20er Jahren zunehmend mit den von Frankreich aus die Welt erobernden Kunstströmungen auseinander. Mit seiner Übersiedlung nach Paris zeigt sein Werk zunächst noch fauvistische und kubistische Einflüsse, bevor er sich dem Surrealismus anschließt. Wie andere namhafte Künstler seiner Zeit betätigt er sich nicht nur als Maler und Grafiker, sondern mit zunehmendem Alter auch als Keramiker. Ebenso bedeutsam ist sein bildhauerisches Schaffen, das einen wesentlichen Teil seines OEuvres ausmacht.

April bis Oktober Dienstag bis Sonntag, 11-18 Uhr November bis März Freitag bis Sonntag, 11-17 Uhr Der Skulpturenpark ist an gesetzlichen Feiertagen geöffnet.

Wuppertal

23.09.2019
On Tour. Clara Schumann als Konzertvirtuosin auf den Bühnen Europas

Eine Ausstellung des StadtMuseum Bonn in Kooperation mit der Gesellschaft der Mu­sikfreunde in Wien - Archiv, Bibliothek und Sammlungen und in Verbindung mit dem Robert-Schumann-Haus Zwickau.

Mi-Sa 13-17 h, So 11.30-17 h

Bonn

23.09.2019
Aktivierung von Rashid Johnsons Installation „Antoine’s Organ“

Im Rahmen der Ausstellung "Garten der irdischen Freuden" wird jeden Samstag Rashid Johnsons monumentale Installation "Antoine’s Organ" im Lichthof von wechselnden Musiker*innen akustisch aktiviert.

In seiner Installation "Antoine’s Organ" organisiert Rashid Johnson in einer gitterartigen Struktur eine Vielzahl von Objekten und Pflanzen zu einem üppigen Ökosystem. In ihrem Inneren beherbergt die Pflanzeninsel ein Klavier; durch die Musik wird die Installation gleichzeitig Orgel und Organismus. Es entsteht ein belebter Garten, der als poetisches Abbild einer Welt gelesen werden kann, in der historische Entwicklungen und ihre Artefakte immer wieder neu betrachtet werden.

3. August 2019
Musik von Adam Parker

10. August 2019
Musik von Adam Parker

17. August 2019
Musik von Max Andrzejewski

24. August 2019
Musik von Dora Osterloh

31. August 2019
Musik von Dora Osterloh

7. September 2019
Musik von Sarah Martin

14. September 2019
Musik von Sarah Martin

21. September 2019
Musik von Sarah Martin

28. September 2019
Musik von Declan Forde

5. Oktober 2019
Musik von Max Andrzejewski

12. Oktober 2019
Musik von Declan Forde

19. Oktober 2019
Musik von Magda Mayas

26. Oktober 2019
Musik von Aaron Reeder

2. November 2019
Musik von Declan Forde

9. November 2019
Musik von Sarah Martin

16. November 2019
Musik von Declan Forde

23. November 2019
Musik von Adam Parker

30. November 2019
Musik von Aaron Reeder

Berlin

23.09.2019
01:40 Uhr
subversiv

Im Rahmen der Förderung professionell arbeitender Berliner Künstler_innen werden in dieser Gruppenausstellung Arbeiten der Nominierten zum Kunstpreis des HAUS am KLEISTPARK 2019 gezeigt.

Di-So 11-18 Uhr

Berlin

23.09.2019
19:00 Uhr
Familie aktiv!

Anlässlich des 50. Jubiläums der bemannten Mondlandung richtet sich der Blick auf unser Sonnensystem: Wie heißen die Planeten? Und wieso kann man auf dem Mond so hoch springen? Die selbstentwickelten Weltraumspiele der Klassen 6b und 6c des Hebel-Gymnasiums Schwetzingen laden zur „Reise ins Weltall“ ein. Universum-Begeisterte und solche, die es werden wollen, sei auch die kleine Ausstellung „Vom Sputnik-Schock zum Weltraum-Schick“ auf Ebene A empfohlen (ab 14.7.2019).

14.30-16.30 Uhr

Mannheim

23.09.2019
„Das stärkste, was Morgen heute bietet.“ Der Sturm in Jena

Als Herwarth Walden am 6. Juli 1924 im Jenaer Kunstverein die Ausstellung „Der Sturm – Gesamtschau“ mit Werken von Alexander Archipenko, Rudolf Bauer, Willi Baumeister, Georges Braque, Marc Chagall, Robert Delaunay, Oskar Fischer, Albert Gleizes, Paul Klee, Oskar Kokoschka, Fernand Léger, Franz Marc, Laszlo Moholy-Nagy, Johannes Molzahn, Iwan Puni, Lothar Schreyer, Kurt Schwitters, William Wauer und anderen eröffnete, hatte der „Träumer mit Bodenhaftung“ bereits viele seiner Ziele erreicht und der neuen, unabhängigen Kunst ein Forum geschaffen, das wesentlich zur Durchsetzung der modernen Stilrichtungen im nationalen und internationalen Kunstbetrieb beitrug.



Die Ausstellung „Der Sturm in Jena“ will das programmatische Wirken des Jenaer Kunstvereins an der Berliner Galerie Der Sturm spiegeln und dabei vor allem die Verortung der Bauhaus-Meister und deren Umfeld im Wirken der beiden Ausstellungs­plattformen betrachten. Die Beziehungen der Künstler, Autoren und Galeristen sind inhaltlich vielfältig und eröffnen auf Haupt- und Nebenwegen einen Blick auf eines der interessantesten Kapitel der modernen Kunstgeschichte. Einmal mehr spiegelt der Blick auf regionale Zusammenhänge den Blick auf Muster, die sich auch im Großen bestätigen und die in all ihrer (disparaten) Fülle, jene Vielfalt anstoßen, die bis in die aktuelle Kunst ertragreich ausblüht. 


Dienstag, Mittwoch, Freitag 10-17 Uhr
Donnerstag 15-22 Uhr
Samstag & Sonntag 11-18 Uhr
Montag geschlossen

Jena

23.09.2019
Ruhe vor dem Sturm

Essen auf Rädern, Rollator, Anti-Aging-Mittel zum Jungbleiben und Kreuzfahrten – ist das alles, was uns zum Älterwerden einfällt? Im Gegensatz zu solchen gängigen Stereotypen bedeutet Alter auch Erfahrung, Weisheit, Lebenslust und Gelassenheit gegenüber gesellschaftlichen Konventionen. Mit ihren Fotos, Bildern und Statements wollen die Künstlerin Akkela Dienstbier und die Fotografin Christine Henke eine wertschätzende Sicht auf das Alter vermitteln. Wie wird Älterwerden heute erlebt?

Öffnungszeiten: Mi - So / 11 - 18 h
Eintritt 4 € / 2 €

Mi bis So von 11:00 bis 18:00

Bremen

23.09.2019
Wu Tsang

In der Einzelausstellung There is no nonviolent way to look at somebody werden Wu Tsangs Filme in einen Dialog mit ihrer skulpturalen Praxis gesetzt, die auf dem Zusammenspiel von Glas, Licht und Text aufbaut und eine speziell für den Gropius Bau konzipierte Farbglasarbeit umfasst.

Im Rahmen der Ausstellung zeigt der Gropius Bau Wu Tsangs neueste Filmarbeit One emerging from a point of view, die in einer hybriden Filmsprache Migrationserfahrungen in den Fokus rückt. Der auf der griechischen Insel Lesbos gedrehte Film thematisiert die aktuelle Situation, mit der Landschaft und Inselbewohner*innen gleichermaßen konfrontiert sind: das Trauma der Vertreibung. Allein im Jahr 2015 haben über 850.000 Geflüchtete Griechenland erreicht; viele von ihnen kamen an den Ufern der Insel Lesbos an, nachdem sie vor Krieg und untragbaren politischen Umständen über das Mittelmeer geflüchtet waren. Wu Tsang setzt magischen Realismus ein, um diese Realitäten zu dokumentieren, und lässt dabei die Grenzen zwischen Fakt, Fiktion und surrealer Erzählung bewusst verschwimmen. Was gemeinhin als „Flüchtlingskrise“ bezeichnet wird, wird im Film strukturell als Krise der Repräsentation erfahrbar.

Ihr Umgang mit bewegten Bildern, der von den Traditionen des Dokumentarfilms beeinflusst ist, stellt einen zentralen Aspekt der Ausstellung dar. One emerging from a point of view besteht aus zwei sich überlappenden Videoprojektionen, in denen sich Aufnahmen überschneiden und ineinander verlaufen – eine Technik, die auch im Film "We hold where study" (2017) zum Einsatz kommt. Beide Filme zeichnen sich durch eine rigorose Choreografie der Kamera aus; unterschiedliche Welten und psychologische Räume werden miteinander verwoben und lassen letztlich durch die sich überlappenden Projektionen einen unbestimmten „dritten“ Raum entstehen.

Auch in We hold where study wird ein filmischer Zwischenraum sichtbar; der Film zeigt choreografische Duette, in denen Körper sich aneinanderpressen, verfangen und wieder lösen. Wu Tsang entwickelt so ein visuelles Vokabular, das sich poetisch Praktiken der Blackness und Queerness annähert und reagiert damit auf den Essay Leave Our Mikes Alone von Stefano Harney und Fred Moten, einem ihrer langjährigen Kollaborationspartner*innen.

Künstlerische Kollaborationen sind ein wesentlicher Bestandteil der Arbeitsweise Wu Tsangs; sie werden von ihr strategisch zum Erreichen dessen eingesetzt, was sie als In-betweenness, als Dazwischensein, bezeichnet. In ihren Arbeiten überlagert sie bewusst die Gesten, Wörter und Stimmen anderer und lässt auf diese Weise vielfältige, sich verschränkende Perspektiven zur Geltung kommen.

Kuratiert von Stephanie Rosenthal mit Clare Molloy

MI bis MO 10:00-19:00

Berlin

23.09.2019
Der Unterschied in Ähnlichkeit

Zwei Ausstellungen im Rahmen des 30. Jubiläums der Städterpartnerschaft Warschau - Düsseldorf

DER UNTERSCHIED IN ÄHNLICHKEIT
Mateusz Choróbski, Thomas Musehold, Marzena Nowak, Katja Tönnissen
Eröffnung: Mittwoch 4. September 2019, um 19 Uhr
Bis 25.10.2019
Öffnungszeiten zu DC Open:
Freitag, 06.09.2019: 18-22 Uhr
Samstag, 07.09.2019: 12-20 Uhr
Sonntag, 08.09.2019: 12-18 Uhr
Sonderführung zum Tag des Offenen Denkmals: Sonntag, 08.09.2019, 11.00 Uhr

DIE ÄHNLICHKEIT IM UNTERSCHIED
Aurel Dahlgrün, Alex Grein, Anna Orłowska, Witek Orski
Eröffnung: Donnerstag, 7. November 2019, um 19 Uhr
Bis 17.01.2020

In gleich zwei Gruppenausstellungen anlässlich des runden Jubiläums der 30-jährigen Städtepartnerschaft Warschau – Düsseldorf holen die Kuratorinnen von Curated Affairs ein Stück Warschau nach Düsseldorf. In dialogorientierter Präsentation werden junge, zeitgenössische Positionen beider Städte in den Medien Fotografie, Installation und Skulptur gezeigt und auf mögliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede untersucht.

Die Ausstellungen laden zu einer internationalen Spurensuche ein, bei der sich Kunstschaffende zweier Kulturen begegnen und gemeinsam fragen: Vor welcher Obliegenheit stehen moderne Künstlerinnen und Künstler an Schnittstellen von Kunst, Wissenschaft und politischer Praxis?

Kuratiert von Curated Affairs, Kasia Lorenc & Angelika J. Trojnarski.
Mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

Duesseldorf

23.09.2019
19:00 Uhr
periphic

Unter dem Arbeitstitel: periphic begann der in Tempelhof lebende Künstler Christoph Schieder 2016 mit einem neuen fotografischen Projekt. Beeinflusst von seinem Interesse an zeitgenössischer skandinavischer Fotografie fokussiert Schieder in verfremdeter ästhetischer Anmutung auf Stadtlandschaften. Es geht dem Künstler in dieser in dunklen Grautönen gehaltenen Arbeit um Wandel und Stillstand, um den inneren Zwiespalt konträrer Wünsche im Spektrum von Beständigkeit und Aufbruch.

Berlin

23.09.2019
19:00 Uhr
Stripburger in print: Seit 1992

Seit 1992 bietet das slovenische Comicmagazin »Stripburger« ein lebendiges Forum für verschiedenste internationale Comickünstler*innen, Zeichen- und Erzählstile. Die Neurotitan Gallery stellt eine Auswahl der besten Arbeiten aus den letzten 27 Jahren Magazinproduktion vor und führt damit ins Herz von Europa. Unter den ausgestellten Künstler*innen sind: David Krančan [SLOWENIEN], Andrej Štular [SLOWENIEN], Igor Hofbauer [HU], Atak [D], Max Andersson [S], Marcel Ruijters [NL] und viele mehr.

Eröffnung am 6. September 2019, 19 Uhr

Eintritt frei 

06 09 19 – 28 09 19 mo – sa: 12.00 – 20.00

Berlin

23.09.2019
Stripburger in print: Since 1992

Mitwirkende KünslerInnen: David Krančan | Andrej Štular | Gašper Rus | Kaja Avberšek |Marko Kociper | Martin Ramoveš | Matej Stupica | Ciril Horjak | Matej Lavrenčič | Matej de Cecco | Saša Kerkoš | Nez Pez | Leon Zuodar |Mina Fina | Zoran Pungerčar (SI) | Marcel Ruijters (NL) | Max Andersson | Lars Sjunnesson (SE) Atak | Till Lukat | Arkadi (DE) | Danijel Žeželj | Igor Hofbauer | Dunja Janković (HR) | Lars Fiske | Bendik Kaltenborn (NO) |Matti Hagelberg | Jyrki Heikkinen (FI) | Javier Triviño Murillo (ES) | Stephane Blanquet | Pakito Bolino (FR) |Filipe Abranches | Oficina Arara (PT) | Mateusz Skutnik (PL) | Matei Branea (RO) | Andrea Bruno (IT) and some more! 

Das slowenische Comicmagazin Stripburger steht für einen einzigartigen Zusammenschluss von Künstler*innen, Stilarten und vielschichtigen Narrativen. Bereits seit den Anfängen im Jahr 1992 begann Stripburger, eine Vorreiterposition für die Veröffentlichung unabhängiger Comics in Slowenien einzunehmen.

Von Anfang an war es das Ziel, nationale Grenzen zu überschreiten, internationales Interesse zu wecken und Künstler*innen aus der ganzen Welt einzubeziehen. Heute ist Stripburger bekannt für den unablässigen Einbezug von Comicautor*innen und der lokalen Comicszene. Dies verbunden mit exzellenten Comics aus aller Welt, machen das Magazin so einzigartig und aktuell.

Die Ausstellung zeigt das Beste aus 27 Jahre Stripburger! Dazu zählen nicht nur Originalseiten ausgewählter Comics, sondern auch eine Vielzahl an anderen grafischen und gedruckten Artikeln: Siebdruckplakate, Cover, Comic-Bücher und Sondereditionen wie Honey Talks, Greetings from Cartoonia, GolažGollage, Stripble und Workburger.

Die ausgestellten Werke wurden von einer Reihe slowenischer und ausländischer Comiczeichner*innen signiert und präsentieren eine breite Palette an originellen Ausdrucksformen, künstlerischen Stilen und technischen Lösungen. Die Ausstellung soll dem internationalen Publikum einen Einblick in die vielfältigen und außergewöhnlichen zeitgenössischen Comics und grafischen Produktionen von Künstler*innen geben, die sich rund um das Stripburger Magazin versammelt haben.

Stripburger ist ein internationales Comic-Magazin, das im slowenischen Ljubljana veröffentlicht wird. Mit der ununterbrochenen Veröffentlichung seit mehr als einem Vierteljahrhundert ist es heute eines der international bekanntesten Phänomene in der slowenischen Comicszene und ein wichtiges Mitglied der "worldwide independent comics 'conspiracy' ". Im Laufe der Jahre strebte Stripburger immer mehr danach, gesellschaftskritische und auch prekäre Themen zu behandeln wie Wahnsinn, Behinderungen, Sexualität, Ökologie, Krieg und Menschenrechte. Sie alle sind zu Spezialthemen des Magazins geworden. Das Neueste unter ihnen ist Workburger, eine Sammlung von Comics, die sich mit zeitgenössischen Arbeitsverhältnissen befasst. Weitere Aktivitäten des Magazins liegen außerdem bei Comic-Ausstellungen, Workshops, Vorträgen und ähnlichen Projekten mit dem Ziel, die Comic-Kultur und Kreativität in Slowenien und im Ausland zu fördern.

www.stripburger.org

www.facebook.com/stripburgercomix

www.instagram.com/stripburger

Mo-Sa von 12.00-20.00Uhr

Berlin

23.09.2019
Warum hast du mir nicht geschrieben?

Mit Briefen und Postkarten, Tagebuchfragmenten, Fotos und Filmen aus Ghettos und Konzentrationslagern berichtet die Ausstellung über die Verfolgung von Juden, Roma und Sinti sowie Gegnern des nationalsozialistischen Regimes im Vorfeld und während des Zweiten Weltkriegs. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen fünf Menschen, wir folgen ihnen durch Deutschland, die besetzten Niederlande, die NS-Lager und Ghettos in Polen bis zu ihrem Tod oder der Befreiung.

In Kooperation mit der Lotty Veffer Foundation, Niederlande.

Sonderausstellungsraum, Zugang durch die Erinnerungs- und Gedenkstätte
Eintritt frei!

Di bis Fr von 10 bis 17 Uhr; Sa, So und Feiertags von 10 bis 18 Uhr, Mo geschlossen

Büren-Wewelsburg

23.09.2019
PERIPHERIEN

Lola Berciu, Malerei

Gabriela Király, Malerei

Orsolya Láng, Animation

Timea Mitroi, Grafik, Zeichnung 

Katalin Moldvay, Objekte

Mit dem Titel PERIPHERIEN – Künstlerinnen aus Sathmar/Siebenbürgen zeigt die GEDOK Karlsruhe erneut eine Ausstellung mit Werken von Künstlerinnen aus Osteuropa. Sathmar (ungarisch Szatmárnemeti, rumänisch Satu Mare) ist eine Grenzstadt im Nordwesten Siebenbürgens, Heimatstadt der Künstlerin Katalin Moldvay, die seit 30 Jahren in Baden-Baden lebt und die Ausstellung kuratiert hat.

Vernissage am Freitag, 06.09. um 20 Uhr

Einführung: Krisztina Jütten, M.A.
Musikalische Begleitung: Roland Kreuzer (Violine) und Emil Langbord (Viola) spielen Musik von Béla Bartók und Bohuslav Martinu


Galerientag Karlsruhe am Samstag, 14.09., von 14 bis 20 Uhr

Karlsruhe

23.09.2019
20:00 Uhr
PERIPHERIEN

Lola Berciu, Malerei

Gabriela Király, Malerei

Orsolya Láng, Animation

Timea Mitroi, Grafik, Zeichnung 

Katalin Moldvay, Objekte

Mit dem Titel PERIPHERIEN – Künstlerinnen aus Sathmar/Siebenbürgen zeigt die GEDOK Karlsruhe erneut eine Ausstellung mit Werken von Künstlerinnen aus Osteuropa. Sathmar (ungarisch Szatmárnemeti, rumänisch Satu Mare) ist eine Grenzstadt im Nordwesten Siebenbürgens, Heimatstadt der Künstlerin Katalin Moldvay, die seit 30 Jahren in Baden-Baden lebt und die Ausstellung kuratiert hat.

Vernissage am Freitag, 06.09. um 20 Uhr

Einführung: Krisztina Jütten, M.A.
Musikalische Begleitung: Roland Kreuzer (Violine) und Emil Langbord (Viola) spielen Musik von Béla Bartók und Bohuslav Martinu


Galerientag Karlsruhe am Samstag, 14.09., von 14 bis 20 Uhr

Mi, Do, Fr 17.00 - 19.00 Uhr Sa, So 14.00 - 16.00 Uhr

Karlsruhe

23.09.2019
Geschichten vom Fliegen für Groß und Klein

Wo sitzt der Kapitän? Welches Konstruktionsprinzip ist typisch für einen Zeppelin? Kinder haben andere Fragen als Erwachsene. In dieser Führung erhalten die Familienmitglieder abwechselnd Antworten auf ihre Fragen. Am Ender der Führung kann gemeinsam ein Andenken gestaltet werden.

 

Für Familien mit Kindern ab 6 Jahren. Kosten (zzgl. Eintritt): 5 Euro pro Familie.

TeilnehmerInnenzahl begrenzt. Anmeldung bis 11 Uhr am Führungstag erforderlich.

Kontakt/Anmeldung: Diskurs und Öffentlichkeit. Tel. +49 7541 3801-40

anmeldung@zeppelin-museum.de

Friedrichshafen

23.09.2019
13:00 Uhr
Revisiting Villa Khury / The Prophets’ Tower: Haifa. 1995–2019

25 Jahre sind vergangen seit die Künstlerin Ilana Salama Ortar ihr Projekt über die Ausradierung der zerstörten Villa Khury aus dem öffentlichen Gedächtnis entwickelte. Die Festung Villa Khury war die letzte arabische Hochburg in Haifa während des Krieges 1948 und ihr Sturz markierte den jüdischen Sieg in der Stadt. Im Jahr 1979 wurde an ebendiesem Ort das monumentale modernistische Einkaufszentrum und Bürogebäude The Prophets’ Tower errichtet. Durch partizipative Installationen im Einkaufszentrum The Prophets’ Tower regte die Künstlerin 1995 sowohl die jüdische wie auch die arabische Bevölkerung zum Nachdenken über Erinnerung in Haifa an.

Die Ausstellung von Ilana Salama Ortar im Projektraum Römerstraße der Akademie Schloss Solitude reflektiert die gegenwärtige Situation: »Israel und Palästina sind gefangen in einer fatalen Umarmung: was den einen beeinträchtigt, hat unmittelbare Auswirkungen auf den jeweils anderen. Es sollte ein Weg gefunden werden für eine friedliche Koexistenz der unterschiedlichen Gemeinschaften, denn die einzige Alternative zu Koexistenz ist Gewalt.«

Ilana Salama Ortar vereint in der Ausstellung verschiedene Elemente: ihren aktuellen Dokumentarfilm mit Erzählungen und Geschichten von Zeitzeug*innen, die sie inner- und außerhalb der Überbleibsel des einst blühenden Einkaufszentrums The Prophets’ Tower aufgenommen hat; eine Installation, die auf den persönlichen Erfahrungen der Künstlerin mit Krieg und Frieden sowie Erinnern und Vergessen beruht; mundgeblasene Glasgefäße, ein architektonisches Modell und Arbeiten auf Papier.

Ilana Salama Ortar ist bildende Künstlerin und Forscherin für Performancekunst im öffentlichen Raum. Mit einem Doktortitel der Roehampton University, London/Großbritannien und einem Master of Arts von der Hebrew University of Jerusalem/Israel (1986) schafft Ilana Salama Ortar performative Installationen über erzwungene Umsiedlung. Der Fokus liegt auf den Themen Entwurzelung, Flucht, Immigration und Exil in Konfliktgebieten (Krieg, Besetzung, Ghettoisierung). In ihrer Arbeit nutzt sie den Austausch mit dem Publikum, um die Wirkung ihrer Erfahrungen mit Video, Klang, Zeichnung, Malerei und Architektur zu erforschen. Ilana Salama Ortar gab bereits zahlreiche Lesungen und Workshops, war Forschungsstipendiatin und Gastprofessorin an unterschiedlichen Universitäten und Institutionen und stellte unter anderem in Frankreich, den USA, England, Israel, Palästina und Deutschland aus. Sie war 2018 Stipendiatin der Akademie Schloss Solitude.

Am 15. Oktober um 19 Uhr spricht Ilana Salama Ortar über ihre künstlerische Arbeit.
Im Anschluss findet eine Führung durch die Ausstellung statt.

ERÖFFNUNG: 12. September 2019, 19 Uhr
AUSSTELLUNGSDAUER: 13. September bis 20. Oktober 2019
ARTIST TALK: 15. Oktober 2019, 19 Uhr
​ÖFFNUNGSZEITEN: Do 17 bis 19 Uhr, Sa/So 14 bis 18 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung 0711 99619 474

Do 17 bis 19 Uhr, Sa/So 14 bis 18 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung 0711 99619 474

Stuttgart

23.09.2019
Auf den Spuren von Galdós – Cuarenta Leguas por Cantabria

Benito Pérez Galdós gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller der spanischsprachigen Literatur. Im Jahr 1867 bereiste der von den Kanaren stammende Autor Kantabrien, eine Region an der Nordküste Spaniens. Die Ausstellung des Fotografen Ángel Luis Aldai zum 100. Todestag des Autors folgt den Spuren Galdós auf einer eindrucksvollen Bilderreise durch Landschaft, Architektur und Traditionen Kantabriens.

Eröffnung am 12. September 2019, 19 Uhr

Eintritt frei

13 09 19 – 10 01 20 mo – fr: 11.00 – 14.00

Berlin

23.09.2019
Durch Mauern Gehen

Zum 30. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer untersucht die Gruppenausstellung Durch Mauern gehen auf Teilung und Spaltung basierende Machtstrukturen und richtet den Blick auf die damit verknüpften Erfahrungen und Auswirkungen auf individueller und kollektiver Ebene.

Es ist nicht lange her, dass der Fall der Mauer als eines der wichtigsten Symbole des Utopismus des 20. Jahrhunderts galt. In jüngster Zeit haben Populismus und der Anstieg extremer nationalistischer Positionen jedoch Ideologien den Weg bereitet, die immer mehr auf Spaltung abzielen. Durch Mauern gehen ist eine zeitgemäße Antwort auf die gegenwärtigen Entwicklungen: Die Berliner Mauer wird über die besonderen deutschen Umstände hinaus zu einem Ansatzpunkt für die kritische Reflexion der Auswirkungen von realen und metaphorischen Spaltungen.

Die Ausstellung versammelt Arbeiten von 28 internationalen Künstler*innen und umfasst eine Vielzahl von Medien wie Malerei, Skulptur, Fotografie, Film, Audioinstallation, ortsspezifischer Intervention und Performance. Sie ist als ein umfassender, nichtlinearer Erfahrungsraum konzipiert, der drei Themenfelder miteinander verknüpft: Das erste vermittelt die physische Präsenz von Mauern und ihre Funktion als Orte der Trennung. Das zweite beschäftigt sich mit den Auswirkungen von realen und metaphorischen Mauern auf diejenigen, die mit ihnen leben. Das dritte macht die Anstrengungen sichtbar, die nötig sind, um bestehende Teilungen zu überwinden. Darüber hinaus nimmt Durch Mauern gehen direkten Bezug auf den Standort des Gropius Bau: Zahlreiche symbolische und zum Teil historisch belastete Stätten befinden sich in unmittelbarer Nähe oder sind von den Ausstellungsräumen aus sichtbar, darunter ein Reststück der Berliner Mauer.

Mit Arbeiten von Marina Abramović und Ulay, José Bechara, Sibylle Bergemann, Tagreed Darghouth, Jose Dávila, Willie Doherty, Smadar Dreyfus, Melvin Edwards, Dara Friedman, Dora García, Zahrah Al Ghamdi, Mona Hatoum, Nadia Kaabi-Linke, Michael Kvium, Gustav Metzger, Reem Al Nasser, Christian Odzuck, Emeka Ogboh, Anri Sala, Fred Sandback, Aki Sasamoto, Regina Silveira, Siska, Javier Téllez, Samson Young, Yuan Yuan, Héctor Zamora

Kuratiert von Sam Bardaouil und Till Fellrath

MI bis MO 10:00-19:00

Berlin

23.09.2019
Vertriebene 1939… Deportationen von polnischen Bürgern aus den ins Dritte Reich eingegliederten Gebieten

Die Vertreibungen von Polen bereits zu Beginn des Zweiten Weltkriegs 1939 wurden lange Zeit nicht thematisiert und haben bis heute keinen angemessenen Platz im historischen Gedächtnis der Polen, ganz zu schweigen von Deutschland, gefunden.

Von den Vertreibungen polnischer Bürger aus den durch Nazideutschland annektierten polnischen Gebieten waren insgesamt etwa 700 000 Personen betroffen. 400 000 von ihnen wurden ins Generalgouvernement abgeschoben, weitere 300 000 wurden innerhalb der annektierten Gebiete umgesiedelt. Diese zweite Form der erzwungenen Migration bezeichneten die Täter als „Verdrängung“ der Polen. Sie bedeutete ihre Konzentration unter schlechteren Bedingungen und in kleineren Wohnungen als bisher; nicht selten wurden der polnischen Bevölkerung Wohnorte auf den schlechtesten Böden zugewiesen, wo sie in einer Art von Reservaten leben mussten. Beides zählt zu den größten deutschen Verbrechen im Verlauf des Zweiten Weltkrieges.
Die Erinnerung an ein von Nationalitätenkonflikten zerrissenes Europa, die Erinnerung an die Massenvertreibungen, die die jahrhundertelange Tradition des gemeinsamen Lebens europäischer Völker unwiederbringlich zerstörten, das Gedenken an die Opfer – all dies soll die weitere Versöhnung vertiefen und einen wichtigen Beitrag zur Debatte über die Zukunft unserer europäischen Gemeinschaft leisten.
Eine Ausstellung des polnischen Instituts für Nationales Gedenken, Abteilung Posen, in Kooperation mit dem Polnischen Städtebund (Związek Miast Polskich). Kurator: Jacek Kubiak. Die Ausstellung wird von einem deutschsprachigen Katalog begleitet.

Di bis Mi 11 bis 19 Uhr, Do bis Fr 11 bis 16 Uhr

Rund ums Einstein

Die historische Salzstraße – Die Ziegelmacher – Das Herbergsviertel „In der Grube“ – Neubauten des Klinikums rechts der Isar – Der alte Haidhauser Friedhof – Die Straßenbahndepots – Das legendäre „Birdland“ – Der Hochradrennfahrer Heinrich Roth – Das Haidhausen-Museum – Münchens erste Radfahrerin Dr. Anny Schäfer – Josef Schülein und die Unionsbrauerei – Flohmarkt in der Kirchenstraße – Die Kleinkunstbühne Song Parnass – Das Sanierungsgebiet „Block 49“ und die Entstehung des Kulturzentrum Einstein - „Einstein Kultur“ heute: Gegenwart und Ausblick.

________________________
Öffnungszeiten:

Do-Sa 19:00 – 21:00 Uhr
So 12:00 – 16:00 Uhr

Eintritt: frei
Halle 3

Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und den Bezirksausschuss Au-Haidhausen

Die Vernissage zur Ausstellung findet am 15.09. um 19:00 Uhr statt.

Do-Sa: 19:00 - 21:00 Uhr So: 12:00 - 16:00 Uhr

München

23.09.2019
Battlefields of Cupiditas

Die in Luzern/CH und in Berlin arbeitende Künstlerin Nina Staehli (Jhg. 1961) zeigt in der städtischen Galerie eine multimediale Installation zur Erforschung des „Gierorgans“ mit pneumatischen Plastiken, Videos, Skulpturen, Malerei und Texten.

Bei einem früheren Projekt („Glory Land“) recherchierte Nina Staehli u.a. im Reservat der Cherokee-Indianer in den Südstaaten der USA. Für ihre Interviews mit Cherokee- und Choctaw-Tribes erstellte sie einen Fragebogen, dessen letzte Frage lautete, wie sich die Vertreter der Indian Nations ein „Gierorgan“ vorstellen. Eine Beschreibung war die eines Riesengeschwürs im Kopf, eine andere verortete es in der Nähe des Herzens.

Die Schweizer Künstlerin kommt ursprünglich vom Theater. Obwohl sie auch malt, zeichnet oder Gipsplastiken macht, beschränkt sie sich niemals auf zwei- oder dreidimensionale Artefakte. Sie entwirft auch Performances oder macht Videos. Für ihre künstlerische Untersuchung des Phänomens der Gier hat sie eine Form für ihr Thema gesucht und gefunden, gewissermaßen ein Sinnbild, eine dreidimensionale Metapher. Das „Gierorgan“ ist hypertroph, es wächst und wuchert, es vervielfältigt sich in zahllosen kleinen Plastiken, schwillt an in zwei zum Platzen prallen pneumatischen Plastiken.

 

Mi bis Sa 13:00 bis 18:00 Uhr, So u. Fei 11:00 bis 17:00 Uhr, Mo+Di geschl., Gruppen-besuche möglich

Fürth

23.09.2019
Oderbruch: Räume

Schloss Neuhardenberg versteht sich seit vielen Jahren auch als Ort der Förderung des künstlerischen Nachwuchses – davon zeugen etwa die Programme mit jungen Musikerinnen und Musikern, aber auch einzelne Ausstellungen, die sich gezielt jungen Talenten widmen. Im Herbst 2019 zeigt die Stiftung Schloss Neuhardenberg Arbeiten von Schülerinnen und Schülern der fotografischen Ausbildung am renommierten Lette Verein in Berlin, die im Rahmen einer Exkursion in das Oderbruch entstanden sind. Praktische Module wie die Exkursion zum Thema „Raum“ sind Teil der dreijährigen Ausbildung am Lette Verein. Von den vielfältigen Reizen des Oderbruchs zeigen sich die jungen Fotografinnen und Fotografen unterschiedlich inspiriert – Feldstudien, Landschaftspanoramen bis hin zu inszenierter Modefotografie vor improvisierten Kulissen sind Ergebnisse ihrer Auseinandersetzung mit der Landschaft des östlichen Brandenburg.



Vom hektischen Stadtleben in die entschleunigte Provinz katapultiert, vollziehen die angehenden Fotografinnen und Fotografen einen radikalen Perspektivwechsel. Wie sie mit dieser Herausforderung umgehen, sowohl kreativ als auch dokumentarisch, reflektieren die Bilder der Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit den Lehrern Silke Spiegel und Rainer Schwesig entstanden sind.



Ausstellung

14. 9. bis 8. 12.

dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen 10–18 Uhr

(an Tagen mit Veranstaltung bis zu deren Beginn)

Foyer Großer Saal



Eröffnung: Sa, 14. 9., 15 Uhr



Eintritt frei



Foto: Oskana Meister


10-18 Uhr
ab 1.11.2019: Mi-So 10-16 Uhr

Neuhardenberg

23.09.2019
15:00 Uhr
F. – Jahrhundertwanderungen

Eine Ausstellung der GEDOK Brandenburg in Kooperation mit der Stiftung Schloss Neuhardenberg

unter der Schirmherrschaft der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

gefördert durch den Sparkassen-Kulturfonds



Fontane hat Spuren hinterlassen, und die Themen seiner Werke sind bis heute aktuell: Identitätsprägende Landschafts- und Menschenbetrachtungen, Geschichten von sozialem Auf- und Abstieg, von Moral und Leidenschaft, von Aufbruch und Unabhängigkeit, von Fremdsein und Ausgrenzung, vom Aufeinanderprallen der Kulturen, von Macht und Karrierestreben, von Liebe und Lebensglück, die an gesellschaftlichen Konventionen zerbrechen.



Eine Auseinandersetzung mit diesen Themen wollen die GEDOK Brandenburg, die Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfördernden in Brandenburg, und die Stiftung Schloss Neuhardenberg anregen, wenn sie aus Anlass des 25. Gründungsjubiläums der GEDOK Brandenburg und des 200. Geburtstages von Theodor Fontane das gemeinsame Ausstellungsprojekt F. – Jahrhundertwanderungen zeigen. Rund 25 zum bundesweiten Netzwerk der GEDOK gehörende und über ein Juryverfahren ermittelte Künstlerinnen präsentieren in Neuhardenberg ausgewählte Werke. In ihren Arbeiten loten sie aus, was das Schaffen zeitgenössischer Künstlerinnen mit Fontane zu tun hat, wo es Anknüpfungspunkte und Schnittmengen für eine aktuelle künstlerische Auseinandersetzung – und zwar aus weiblicher Sicht – gibt. Gerade diese individuelle, zuweilen provozierende Perspektive von Künstlerinnen ist es, aus der sich neue, über vertraute Deutungsmuster hinausgehende Zugänge eröffnen und die die tradierten Sichtweisen in Frage stellt. Fontanes Themen und Frauenfiguren mit ihren vielschichtigen, beinahe zeitlosen Konflikten erweisen sich dabei als reicher Quell für einen lebendigen bildkünstlerischen Diskurs.



Ausstellung

14. 9. bis 8. 12.

dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen 10–18 Uhr

ab 1. November mittwochs bis sonntags 11–16 Uhr

(an Tagen mit Veranstaltung bis zu deren Beginn)

Ausstellungshalle



Eröffnung: Sa, 14. 9., 16 Uhr



Eintritt: € 5,- / ermäßigt € 3,-



präsentiert von kulturradio (rbb), Tagesspiegel und tip Berlin



Foto: Maren Strack


10-18 Uhr
ab 1.11.2019: Mi-So 10-16 Uhr

Neuhardenberg

23.09.2019
16:00 Uhr
Stephanie Senge | Konsum Erkenntnisse

Die Einzelausstellung präsentiert die ausgewiesen konsumkritische Position der Künstlerin, die mit multimedialen Mitteln arbeitet: „Wir leben in einer hochentwickelten Wohlstands- und Konsumgesellschaft. Ich könnte nicht hier überleben, wenn ich dieses so komplexe, schwierige und auch mächtige Thema nicht in Form meiner Arbeit verdauen könnte. Anders als in der Politik müssen wir beim Einkaufen jeden Tag wählen. Ich will mit meiner Arbeit erreichen, dass sich die Menschen darüber bewusst werden, was sie tun beim täglichen Einkaufen und sie ermutigen, starke Konsumenten zu sein, die wertschätzen können.“ (S. Senge)


Di,Mi 12-17h
Do 12-20h
Fr-So 12-17h

Potsdam

23.09.2019
Hopfengärten & Schäffler

Der Fotokünstler Dieter Härtter und der Maler Brian Auspitz haben sich dem Thema Bier gewidmet. Jeder auf seine, sehr unterschiedliche Weise. Unbunte Fotos und farbintensive Malerei – vom Medium her könnte der Kontrast kaum größer sein, und dennoch ist das Verbindende zwar nicht unübersehbar, aber mit etwas Verzögerung, offensichtlich.

Vorlage für die großformatigen Ölbilder von Auspitz sind Handyfotos. Meist sind es Ausschnitte der ohnehin schon sehr kleinen Bilder, die voller Dynamik und Spannung stecken, aber nicht gleich ins Auge fallen.

Beeindruckt durch die außergewöhnliche Kulturlandschaft der Holledau, hat sich Härtter mit den grafisch-reduzierten Aspekten der Hopfengärten beschäftigt. Dabei entstanden Arbeiten, die das Charakteristische dieser Hopfengärten herausarbeiten.

Vernissage:
18.09.2019, 19 Uhr

Ausstellungsdauer:
19.09. bis 12.10.2019

Eintritt frei. Um Anmeldung zur Besichtugung der Ausstellung wird gebeten unter: 089 5991 8414.

München

23.09.2019
19:00 Uhr
Peter Lindenberg - Kapuzinerkresse

asierend auf meiner Malerei habe ich 2008 das Skulpturenprojekt „Kapuzinerkresse" entwickelt: die Kapuzinerkresse, ein grünes sympathisches „Unkraut" und zugleich auch vielseitig einsetzbare Heilpflanze, steht für mich als Symbol für nachhaltiges und umweltfreundliches Wirtschaften.

Für meine Intention, diese Figuren in einer natürlichen Umgebung zu sehen, bot sich die Kapuzinerkresse aus vielerlei Hinsicht als Grundform an. Fläche und Linie stehen bei ihr in einem wunderbaren Kontrast zueinander, theatralische Kommunikation kann so optimal inszeniert werden.

Ihre weltweite Verbreitung ist möglich, da die Pflanze sich überall ihre Nischen sucht, was ihr eine entsprechend hohe Bekanntheit beschert.

Die einzelnen Stängel dieser Skulptur haben jeweils einen unterschiedlichen Charakter, nehmen Beziehung zueinander auf und führen so theatralische Gesten wie Stolz, Abneigung und Zuneigung oder Neugierde in Gruppen pflanzlicher Formen zusammen, die ihnen menschliche Dimensionen verleihen. Sie dienen dazu, in der ansonsten eher stillen Pflanzenwelt narrative Spannungen zu erzeuge, indem sich z.B. einzelne Halme gegen die Gleichförmigkeit des Feldes richten. Die Kapuzinerkresse kann in verschiedene Größen und Variantengebaut werden, wobei ich mich auf jeden Ort anders einlasse.

Vernissage:
19.09.2019, 18 Uhr

Ausstellungsdauer:
20.09. bis 30.11.2019

Eintritt frei.

Zu den Öffnungszeiten des Münchner Künstlerhauses. Eintritt frei.

München

23.09.2019
19:00 Uhr
TOM SACHS

Das SCHAUWERK Sindelfingen zeigt ab dem 22. September 2019 eine Retrospektive des amerikanischen Künstlers Tom Sachs (*1966). Es ist die erste große Einzelausstellung des Künstlers in Deutschland seit über 15 Jahren. Neben Werken aus der Sammlung Schaufler sowie internationalen Leihgaben ist ein Bereich der mehrteiligen Rauminstallation Tea Ceremony gewidmet, die bereits in den USA und Japan zu sehen war. Als Highlight entwirft Sachs eigens für das Museum eine großformatige Skulptur. Sie zeigt die Zwillingstürme des World Trade Centers vor dem 11. September 2001.



Tom Sachs ist bekannt für seine Bricolage-Objekte aus vorgefundenen Materialien und Gegenständen, bei denen die Arbeitsspuren deutlich sichtbar bleiben. Seine Motive entlehnt der Künstler der Alltagskultur, der Konsumwelt oder der Geschichte: Hello Kitty-Figuren, das Corporate Design von McDonald’s, das Space Shuttle oder auch Chanel-Handtaschen werden angeeignet, verfremdet und neugestaltet.



Tom Sachs baut zu den unterschiedlichsten Themenfeldern Alternativwelten, die seinen Spielregeln folgen. Mit Erfindergeist und Ironie hinterfragt der Künstler kritisch den Wert von Produkten und den Sinn von bestehenden Ritualen und Lebensformen.



 



Tom Sachs studierte Architektur an der Architectural Association School of Architecture in London und am Bennington College in Vermont. Nach seinem Abschluss arbeitete er in der Möbelwerkstatt von Frank Gehry in Los Angeles. 1990 zog er nach New York und eröffnete sein Studio „Allied Cultural Prosthetics“. 1997 erhielt er den Architectural Association Furniture Prize. Der Künstler lebt und arbeitet in New York.


Di, Do 15-16:30 Uhr Sa, So 11-17 Uhr

Sindelfingen

23.09.2019
Bonn Jazz Orchester

Es ist schon Tradition: Das BONN JAZZ ORCHESTER ist wieder zu Gast im Pantheon Theater Bonn.

Unter der Leitung von Oliver Pospiech steht wie immern feinste Bigband-Literatur klassischer Jazzkomponisten von Thad Jones über Bill Holman bis Brookmeyer und vieles mehr auf dem Programm.

Die Bandmitglieder sind namhafte Jazzmusiker aus der Region. Viele haben durch eigene Band- und
CD-Projekte auf sich aufmerksam gemacht, wie z.B. Oliver Pospiech, Herwig Barthes, Adi Becker und Dave Horler.

Der Bandleiter, Posaunist und Arrangeur Oliver Pospiech ist seit 2002 Leiter der Bigband der Universität
Bonn und überregional als Musikalischer Leiter der Kölner Stunksitzung bekannt.

Die Presse über das BONN JAZZ ORCHESTER

"Ein Abend mit wirklich berührenden Momenten, einem geschmeidig, auch mal aggressiv, aber immer präzise agierenden Orchester, fabelhaften Solisten und einem großzügigen Ambiente. Pospiech und sein 16-köpfiges, hochkarätiges Ensemble nahmen das begeisterte Publikum im ausverkauften Pantheon mit auf die Reise in die alles andere als verstaubte Geschichte der Big Band Musik. [ General-Anzeiger-Bonn
05-04-2017 von Thomas Kliemann - Konzert mit Dusko Goykovich / Fünf Uhr früh mit Miles in New York ]


“... Das Bonn Jazz Orchester ist unter der Leitung Pospiechs auf diesem Erfolgspfad
geblieben und überzeugte auch diesmal durch ausgesuchte und vor allem moderne Arrangements, die ein hohes Spielpotenzial der Musiker voraussetzen. Es ist ein Hochgenuss, dieser Band zuzuhören, wenn sich warme Bläsersätze mit beißenden Riffs abwechseln, herrliche
Glissandi und Tremoli erklingen und die Solisten durch brillante Einzelleistungen den einzelnen Stücken förmlich das Sahnehäubchen aufsetzen.“ [ General-Anzeiger-Bonn 30-04-2013 von Wolfgang Schneider ]

jazz-in-concert.com

Bestuhltes Konzert!

"Bis der Arzt kommt" von Mariana Leky

Mit: Christian Bergmann, N.N.

Feldforschung in der Arztpraxis: Warum ist der eine Arzt so wortkarg und der andere so schwatzhaft? Warum sehen Arzthelferinnen immer so aus, als kämen sie gerade vom Visagisten? Diese und weitere Fragen werden wir in unserer Lesung beantworten! Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte weder Arzt noch Apotheker.

Bremen

23.09.2019
19:30 Uhr
Vortrag

Anlässlich des 500. Geburtstags der Stadt Havanna und des 250. Geburtsjahres von Alexander von Humboldt lädt die Botschaft der Republik Kuba in Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Instituto Cervantes Hamburg zu einem Vortrag und einem anschließenden Gitarrenkonzert ein.
María Milagros Franco Suárez, Absolventin des Higher Institute of International Relations of Cuba, spricht über die Entwicklung der Hochschulbildung und der Wissenschaft in Kuba von 1959 bis heute. Sie schildert den Vorrang, den dieser Sektor in den nächsten Jahren haben wird und präsentiert sowohl internationale akademischen Dienstleistungen, die in Kuba angeboten werden, als auch die wichtigsten wissenschaftlichen Projekte, an denen gearbeitet wird, vor allem in der medizinisch-pharmazeutischen Industrie und im Bereich der Biotechnologie. Außerdem wird sie die wichtigsten Projekte, die Kuba und Deutschland zurzeit gemeinsam entwickeln, vorstellen.

Im Anschluss an den Vortrag freuen wir uns auf das Gitarrenkonzert des kubanischen Gitarristen und Komponisten, Joaquín Clerch (Havanna, 1965). Auf dem Programm stehen Leo Brouwers Komposition „La ciudad de las columnas“ (Die Stadt der Säulen), das Werk „Sonata“ von Antonio José und zwei spanische Stücke, „Leyenda“ von Isaac Albéniz und „Danza española“ aus Manuel de Fallas „La vida breve“.

 

Joaquín Clerch absolvierte sein Gitarrenstudium zunächst am Instituto Superior de Artes in Havanna. Als Mozarteum-Stipendiat reiste er nach Salzburg, wo sein Studium mit höchster Auszeichnung abschloss und den Preis des österreichischen Kulturministeriums für herausragende Studierende erhielt. Des Weiteren wurde er zusammen mit Anette Maiburg und Pancho Amat für sein Album „Classica Cubana" mit einen Echo Klassik Award ausgezeichnet. Für sein Werk „Yemayá" erhielt er 1987 den ersten Preis beim National Composition Competition in Havanna und beim International Guitar Competition in Toronto. Es folgten weitere Auszeichnungen, sowie weltweite Solokonzerte und Aufzeichnungen. Derzeit ist er Professor für Gitarre an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf (Universität Robert Schumannde Düsseldorf).

Der Vortrag beginnt um 19:30 Uhr

Hamburg

23.09.2019
19:00 Uhr
Lesung mit Walther Paape in Inzigkofen
Der Neutemplerorden (ONT), 1900 von dem früheren Mönch Josef Adolf Lanz gegründet, hatte rund 400 einflussreiche Mitglieder, bevor er um 1980 erlosch. Mit der Kampfschrift „Ostara“, die auch Adolf Hitler beeinflusste, verbreitete Lanz „von Liebenfels“ seine religiöse, okkultistische, rassistische und frauenfeindliche Ideologie in Österreich und Deutschland. Nach der Auswertung bisher unbekannter Archivbestände präsentiert Walther Paape erstmals einen systematischen Überblick über Akteure, Geschichte, Ideologie und Interna dieses Männerbundes.

Inzigkofen

23.09.2019
18:30 Uhr
Der Wettlauf zwischen dem Hasen und dem Igel

Rasant-amüsantes Figurentheater für Kinder und Erwachsene Der Igel trickst den Hasen kräftig aus und gewinnt die Wette. Und dann? Soll‘s das nun gewesen sein? Nicht ganz, denn irgendwie gibt es ja nicht nur schwarz und weiß und nach diesem Wettlauf ist alles anders als vorher. Das Theater im Globus zeigt uns das Märchen, wie es bei den Brüdern Grimm steht, findet jedoch eine eigene Lesart und interessante Zwischentöne, die das Publikum mit Begeisterung reflektiert: rasant und zugleich präzise, witzig und liebenswert, mit besonderer Liebe für Sprachgestaltung und Ausstattungsdetails gleichsam für Kinder und Erwachsene vergnüglich.

Bühnenfassung, Regie, Ausstattungsleitung: Jost Braun

Theaterfiguren: Marita Bachmaier

Spiel: Hanne Braun

 

Schwartzsche Villa, Zimmertheater

Veranstalterin: Theater im Globus

Eintritt: 6,50 € (5 € für Gruppen mit JKS-Gutschein, ErzieherInnen frei)

Karten/Infos: 0170 862 27 42

www.puppenspiel-berlin.de

Berlin

23.09.2019
10:30 Uhr
Lesung mit Zdenka Becker in Wien
Wie lange dauert es, bis der innere Sturm, der während der Flucht in einem entsteht, verebbt? Wie lange dauert es, bis drohende Gefahr vergeht, ein sicherer Hafen in Sicht ist, bis man landet? Wie lange dauert es, bis Heimatgefühl entsteht, die verletzten Wurzeln regenerieren, sich mit der geborgten Erde vereinen, bis man die Sonne und den Mond entdeckt, aufblüht und gedeiht, bis man ein Teil des neuen Ganzen wird? Fragen über Fragen, die nur der beantworten kann, der die Flucht überlebt hat und bei sich angekommen ist.

Wien

23.09.2019
VfB Lübeck - VfB Oldenburg
Der VfB Lübeck greift auch in der Saison 2019/2020 wieder in der Regionalliga Nord an. Mit der Unterstützung ihrer Fans wollen die Fußballer diese Saison die Meisterschaft holen. Spannende Spiele und hochklassiger Fußball sind hier garantiert.

Ganz oben im Norden Deutschlands lässt ein Fußballverein die Herzen seiner Fans höherschlagen. Die Rede ist nicht vom Sportverein aus Hamburg, sondern vom VfB Lübeck. Der Traditionsverein sorgt im heimischen Stadion für packende Spiele. Die treuen Fans sind immer mit dabei und sorgen für eine atemberaubende Kulisse.

Am 1. April 1919 wurde der Verein ins Leben gerufen. Dass es sich dabei nicht um einen Aprilscherz handelte, haben die damaligen Akteure schnell unter Beweis gestellt. Innerhalb kürzester Zeit etablierte sich der Verein in der Stadt und konnte erste Erfolge verbuchen. Schon immer gab es beim VfB viele schöne Stunden, aber auch zahlreiche traurige Momente. Die unzähligen Auf- und Abstiege haben die Fans zu einer treuen Anhängerschaft zusammengeschweißt, aber die Mannschaft zahlte es durch sportliche Erfolge und die ein oder andere Überraschung zurück. So schaffte es der VfB zum Beispiel Anfang des neuen Jahrtausends bis ins DFB-Pokal Halbfinale. Zahlreiche Landesmeistertitel und Meisterschaften konnte das Team in den vergangenen Jahrzehnten verbuchen und natürlich sind die aktuellen Spieler ganz heiß auf den nächsten Erfolg. Im Stadion Lohmühle, das Platz für fast 18.000 Zuschauerinnen und Zuschauer bietet, strebt der Verein den nächsten Titel an.

Lassen Sie sich die Spiele des VfB aus Lübeck auf keinen Fall entgehen. Erleben Sie unterhaltsamen Fußball in geschichtsträchtiger Atmosphäre. Hier wird der Fußball noch in Reinkultur verehrt. Jetzt Tickets sichern!

Einlass: eine Stunde vor Spielbeginn
Fame - Das Musical 2019
Sie träumen von Ruhm, Glanz und Ehre. Jeder, der sich zum Ziel gesetzt hat, Magie auf die Bühne zu bringen, tut das. Aber der Weg zum Ruhm ist hart. „Fame - Das Musical“ erzählt von diesem Weg. Das Publikum erlebt die jungen, hoffnungsvollen Talente während ihrer Ausbildung in Musik, Gesang, Tanz und Schauspiel, leidet mit ihnen, wenn Rückschläge auszuhalten sind, und vergießt Tränen des Glücks und der Rührung, wenn der hart erkämpfte Traum wahr wird. Ganz nebenbei ver- und entlieben sich die jungen Fame-Anwärter und versuchen heraus zu finden, wer sie eigentlich sind.

Wer könnte diese Achterbahn der Gefühle besser auf die Bühne bringen, als die Schüler der Stage School Hamburg? Sie spielen praktisch ihr eigenes Leben. Wer bei „Fame - Das Musical\" auf der Bühne steht, hat die dreijährige Ausbildung an der Stage School Hamburg erfolgreich durchlaufen und eine externe Jury mit Können und Talent überzeugt. Nun schöpfen die Jung-Darsteller bei der Inszenierung ihres Abschlussprojekts aus ihren ganz individuellen Erfahrungen und verleihen ihren Figuren damit eine besondere Authentizität.

\"Fame - Das Musical\" beruht auf dem gleichnamigen Film von Alan Parker aus dem Jahr 1980. Berühmt gewordene Worte stammen hier von Debbie Allen, alias Tanzlehrerin Lydia Grant: \"You´ve got your dreams. You want fame. But fame costs. And right here is where you start paying - in sweat!\"

Speziell angehende Tänzer warnt sie vor geschwollenen Zehen, gezerrten Sehnen und gesplitterten Schienenbeinen. Und auch wenn der tänzerische Alltag in Hamburg nicht ganz so dramatisch ist, die Quintessenz aus dem Musical ist mehr als zutreffend: \"Das Theater ist kein Ort für Feiglinge!\" Lassen auch Sie sich begeistern vom Mut der Stage School-Absolventen, von ihrer brennenden Leidenschaft, ihrer Energie und dem ungebrochenen Willen auf der Bühne zu brillieren.

Spieldauer: ca. 135 Minuten inkl. Pause

Tickets ab 29 Euro, Einzelplätze ab 25 Euro!

*Wollten Sie nicht immer schon einmal einen \"echten Star“ kennenlernen? Einen Darsteller, den Sie gerade eben noch auf der Bühne bewundert haben, einen Augenblick später persönliche Fragen stellen können? Gemeinsam einen Drink geniessen dürfen? Diese Möglichkeit haben Sie jetzt bei FAME - DAS MUSICAL im FIRST STAGE. Im Rahmen unserer VIP Kategorie erhalten Sie ein Glas Prosecco, ein für Sie signiertes Programmheft und ein Plakat. Dazu erleben Sie unsere Darsteller, die Musicalstars von morgen, in einem persönlichen Meet and Greet!

Idee und Entwicklung von DAVID DE SILVA
Buch von Jose Fernandez
Liedtexte von Jacques Levy
Musik von Steve Margoshes
Titelsong FAME von Dean Pitchfork und Michael Gore
Deutsche Fassung von Frank Thannhäuser und Iris Schumacher