Sprache kein Problem

Blonde Haare entstanden vor ca. 11.000 Jahren als genetische Mutation in Nordeuropa. Nur zwei Prozent der Menschen sind von Natur aus blond. Ein relativ seltenes Phänomen also – und deshalb für manche schnell begehrenswert: Blondes Haar wird mit Jugend, Attraktivität und Reinheit assoziiert, mit blondem Haar werden die unterschiedlichsten Statements abgegeben: sozialer Aufstieg oder Rebellion und Unabhängigkeit. Zugleich wurde Blondsein zu einem Symbol für Weißsein. Four Non Blondes setzt sich in einem gemischten Cast von \"Non Blondes\" mit den vielfältigen Nuancen von Blondheit auseinander und bezieht dabei die Kulturgeschichte blonder Haare und die persönlichen Erfahrungen der Performer*innen mit ein.

Konzept: Christoph Winkler
Von und mit: Lisa Rykena, Sophie Prins, Shelmith Øseth, Mariana Tzouda
Performance: Kyle Kidd
Musik: Tian Rotteveel
3D-Programmierung: Vadim Epstein, Matthias Härtig
Kostüme: Marie Akoury
Videoschnitt, Grafik: Gabrielle Fiore
Technische Leitung: Fabian Eichner
Ton: Björn Stegmann
Produktionsleitung: Laura Biagioni

Eine Produktion der Company Christoph Winkler in Koproduktion mit Sophiensæle. Gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenzahlt und durch den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Medienpartner: Siegessäule, taz.

Foto © Gedvile Tamosiunaite

Event data provided by: Reservix