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Kommende Events

Biografie: Ein Spiel - Wegen großer Nachfrage noch einmal
24.01.2020 um 20:00 Uhr / Dresden

„Wenn ich nochmal anfangen könnte, ich wüsste, was ich anders machen könnte.“, meint der Verhaltensforscher Hannes Kürmann. Er, der anscheinend vor allem die jetzige Ehe mit seiner zweiten Frau Antoinette ungeschehen machen möchte, erhält plötzlich die Chance, den Gang seines Lebens noch einmal frei zu wählen. Aber wo neu ansetzen? Bei seiner ersten Liebe in Amerika? Seiner ersten Ehe in Deutschland? In der Kindheit? Oder ändert der Beitritt in eine politische Partei alles Kommende? Viele offene Türen locken. Warum aber führen alle Entscheidungen immer wieder zu jenem Leben, das Kürmann eigentlich verlassen will?
Ein amüsantes Spiel über das Leben wie es sein könnte und wie es letztlich wird/ist.

Regie: Amina Gusner | Darsteller: Lilli Jung (Antoinette), Thomas Stecher (Kürmann), Tim Mackenbrock (Spielleiter) | Bühne: Inken Gusner
Tickets ab 17,60 €
Natürlich hat Gott Humor
24.01.2020 um 20:00 Uhr / Dresden

Fünf Tage lang hat Gott nur Knochenarbeit geleistet: Himmel, Erde, Licht, Gebirge, Flüsse, Täler, Wiesen, Eidechsen und Blattschwanzgecko. Erst am sechsten Tag erschuf er den Menschen. Und Gott sah, dass es gut war? Jetzt sitzt er auf einer Wolke und guckt von oben dabei zu, wie sich die Menschen jammernd durch die Welt schlagen, durch den Dschungel des Alltags, immer auf der Suche nach dem verloren gegangenen Paradies. Dabei bräuchte es hier unten nichts dringender als ein bisschen mehr Humor.
Ellen Schaller begibt sich in ihrem neuen Kabarettabend auf die Suche danach. Sie fragt sich: sind die Zeitgenossen denn wirklich so verdrießlich, wie es ihr Ruf ist? So überfordert? So selbstoptimiert? Hilft Achtsamkeitstraining oder eine Flasche Whisky? Oder sollten sie einfach mal eine Sache am Tag weglassen? Früh zum Beispiel das Aufstehen? Eine kleine Annäherung an ein großes Thema.

Darstellerin: Ellen Schaller | Autoren: Philipp Schaller, Martin Meier Bode, Cornelia Molle, Roman Weltzien, Ellen Schaller | Lieder: Schwarze Grütze, Bodo Wartke
Tickets ab 17,60 €
Biografie: Ein Spiel - Wegen großer Nachfrage noch einmal
25.01.2020 um 20:00 Uhr / Dresden

„Wenn ich nochmal anfangen könnte, ich wüsste, was ich anders machen könnte.“, meint der Verhaltensforscher Hannes Kürmann. Er, der anscheinend vor allem die jetzige Ehe mit seiner zweiten Frau Antoinette ungeschehen machen möchte, erhält plötzlich die Chance, den Gang seines Lebens noch einmal frei zu wählen. Aber wo neu ansetzen? Bei seiner ersten Liebe in Amerika? Seiner ersten Ehe in Deutschland? In der Kindheit? Oder ändert der Beitritt in eine politische Partei alles Kommende? Viele offene Türen locken. Warum aber führen alle Entscheidungen immer wieder zu jenem Leben, das Kürmann eigentlich verlassen will?
Ein amüsantes Spiel über das Leben wie es sein könnte und wie es letztlich wird/ist.

Regie: Amina Gusner | Darsteller: Lilli Jung (Antoinette), Thomas Stecher (Kürmann), Tim Mackenbrock (Spielleiter) | Bühne: Inken Gusner
Tickets ab 17,60 €
James P Honey (BURIERS)
28.01.2020 um 20:00 Uhr / Dresden

BURIERS is an obscure cult from London, England (EU) - mournful cello, sweeping violin, crunching drums and the satirical tongue of poet James P. Honey. "This is our press pack... hashtag that". Große Worte verlieren sie nicht, könnte man den aktuellen Pressetext zur neuen Platte untertiteln, die dann auch einfach nur den Bandnamen trägt. Auf „Buriers“ erzeugen Frontmann James P Honey mit seinen für ihn typischen gesungenen bis gerappten Texten eine düstere Atmosphäre. Das Ergebnis sind großartige Songs, durchzogen von fragiler Schönheit und wortgewaltiger Aussichtslosigkeit. Und weil das Leben manchmal einfach nicht so richtig mitspielt, kommt Honey ohne Band nach Dresden. Aber wer ihn schon einmal an seiner Gitarre erlebt hat, wird wissen, dass sich das lohnt.
Tickets ab 11,00 €
DER STEPPENWOLF
30.01.2020 um 20:00 Uhr / Dresden

Hermann Hesse schrieb die Geschichte eines fast fünfzigjährigen Mannes. Er ist ein ein Außenseiter, ein Intellektueller, der sich ins Abseits seiner Zeit gedacht und geschrieben hat. Eine Existenz am Rande des Abgrunds...
Hesse schreibt über seine Figur: “Die eine Hälfte will fressen, saufen, morden und dergleichen einfache Dinge, die andere will denken, Mozart hören und so weiter, dadurch entstehen Störungen und es geht dem Manne nicht gut, bis er entdeckt, dass es zwei Auswege aus seiner Lage gibt, entweder sich aufzuhängen oder sich zum Humor zu bekehren.“

Regie: Arne Retzlaff | Mitwirkende: Tom Quaas, Sarah Bonitz, Anna Tarkhanova, Martin Doering, Mario Grünewald | Ausstattung: Ella Späte | Theaterfassung: Joachim Lux | Aufführungsrechte: Suhrkamp Theater Verlag
Tickets ab 17,60 €
DER STEPPENWOLF
31.01.2020 um 20:00 Uhr / Dresden

Hermann Hesse schrieb die Geschichte eines fast fünfzigjährigen Mannes. Er ist ein ein Außenseiter, ein Intellektueller, der sich ins Abseits seiner Zeit gedacht und geschrieben hat. Eine Existenz am Rande des Abgrunds...
Hesse schreibt über seine Figur: “Die eine Hälfte will fressen, saufen, morden und dergleichen einfache Dinge, die andere will denken, Mozart hören und so weiter, dadurch entstehen Störungen und es geht dem Manne nicht gut, bis er entdeckt, dass es zwei Auswege aus seiner Lage gibt, entweder sich aufzuhängen oder sich zum Humor zu bekehren.“

Regie: Arne Retzlaff | Mitwirkende: Tom Quaas, Sarah Bonitz, Anna Tarkhanova, Martin Doering, Mario Grünewald | Ausstattung: Ella Späte | Theaterfassung: Joachim Lux | Aufführungsrechte: Suhrkamp Theater Verlag
Tickets ab 17,60 €
DER STEPPENWOLF
01.02.2020 um 20:00 Uhr / Dresden

Hermann Hesse schrieb die Geschichte eines fast fünfzigjährigen Mannes. Er ist ein ein Außenseiter, ein Intellektueller, der sich ins Abseits seiner Zeit gedacht und geschrieben hat. Eine Existenz am Rande des Abgrunds...
Hesse schreibt über seine Figur: “Die eine Hälfte will fressen, saufen, morden und dergleichen einfache Dinge, die andere will denken, Mozart hören und so weiter, dadurch entstehen Störungen und es geht dem Manne nicht gut, bis er entdeckt, dass es zwei Auswege aus seiner Lage gibt, entweder sich aufzuhängen oder sich zum Humor zu bekehren.“

Regie: Arne Retzlaff | Mitwirkende: Tom Quaas, Sarah Bonitz, Anna Tarkhanova, Martin Doering, Mario Grünewald | Ausstattung: Ella Späte | Theaterfassung: Joachim Lux | Aufführungsrechte: Suhrkamp Theater Verlag
Tickets ab 17,60 €
MACBETH - Premiere
07.02.2020 um 20:00 Uhr / Dresden

Shakespeares Drama vom blutigen Aufstieg und Fall eines Paares. Macbeth wird nach gewonnener Schlacht prophezeit, er solle König werden. Aber der König lebt und will seinen Sohn als Nachfolger einsetzen. Also muss gehandelt werden.
Zusammen mit seiner Frau beschließt Macbeth den König zu töten. Doch dieser Mord verlangt nach dem nächsten und jeder weitere fordert wieder neues Blut. Der Sog, der die Prophezeiung zum möglichen Aufstieg an die Macht bei den Eheleuten auslöst, gerät so für sie zu einem Alptraum, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint.
John von Düffel hat das Drama neu übersetzt und sich dabei auf die beiden Hauptfiguren konzentriert. Es gelingt ihm ein fast klaustrophobisches Kammerspiel, in dem sich Gewalt an Schuld, Schuld an Wahn und Wahn an Liebe klammert.

Regie: Arne Retzlaff | Mitwirkende: Oda Pretzschner, Tom Quaas
Tickets ab 17,60 €
MACBETH
08.02.2020 um 20:00 Uhr / Dresden

Shakespeares Drama vom blutigen Aufstieg und Fall eines Paares. Macbeth wird nach gewonnener Schlacht prophezeit, er solle König werden. Aber der König lebt und will seinen Sohn als Nachfolger einsetzen. Also muss gehandelt werden.
Zusammen mit seiner Frau beschließt Macbeth den König zu töten. Doch dieser Mord verlangt nach dem nächsten und jeder weitere fordert wieder neues Blut. Der Sog, der die Prophezeiung zum möglichen Aufstieg an die Macht bei den Eheleuten auslöst, gerät so für sie zu einem Alptraum, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint.
John von Düffel hat das Drama neu übersetzt und sich dabei auf die beiden Hauptfiguren konzentriert. Es gelingt ihm ein fast klaustrophobisches Kammerspiel, in dem sich Gewalt an Schuld, Schuld an Wahn und Wahn an Liebe klammert.

Regie: Arne Retzlaff | Mitwirkende: Oda Pretzschner, Tom Quaas
Tickets ab 17,60 €
DER REICHSBÜRGER
08.02.2020 um 20:00 Uhr / Dresden

Was hier wie eine Werbeveranstaltung aussieht, ist ein handfester Theaterabend. Annalena und Konstantin Küspert haben gründlich recherchiert und stellen mit ihrem jüngsten Stück ein Portrait auf die Bühne, das es in sich hat. Denn: sie sind mitten unter uns, sie sehen aus wie jeder andere, verhalten sich zumeist wie jeder andere, und doch sind sie nicht wie jeder andere. Sie sind Reichsbürger.
Sie sind davon überzeugt, in der Rechtsnachfolge des Deutschen Reiches zu stehen. Sie leben in einem Paralleluniversum, lehnen die Grundgesetze der Bundesrepublik Deutschland ab, fühlen sich unserer Demokratie nicht zugehörig und verhalten sich auch so. Aber sie sind keine rückwärtsgewandten Phantasten, denn ihre Anhänger schaffen knallharte Fakten in unserer Gegenwart.

Dieser Abend liefert einen tiefen Einblick in die dunkle Seite unserer Alltagswelt und die Annäherung an die Frage, wo diese Seite eigentlich beginnt.

Konstantin Küspert, aktuell mit dem Publikumspreis der Mühlheimer Theatertage für sein Stück „Europa verteidigen“ ausgezeichnet, ist einer der avanciertesten Vertreter eines neuen politischen Theaters in Deutschland. Seine Texte kreisen um Fremdenfeindlichkeit, um die Wertegemeinschaft Europa und andere drängende politische Themen. Gemeinsam mit Annalena Küspert nähert er sich nun dem irritierenden gesellschaftlichen Phänomen der Reichsbürger.

Regie: Michael Funke | Darsteller: Philipp Otto | Aufführungsrechte: Suhrkamp Verlag | Spieldauer: ca. 70 Minuten
Tickets ab 17,60 €
MAX PROSA (D) - MIT ANDEREN AUGEN TOUR
11.02.2020 um 20:00 Uhr / Dresden

Max Prosa kehrt gerade zurück aus einem vermeintlich sicheren Hafen einer großen Plattenfirma. Mit den Alben „Die Phantasie wird siegen“ und „Rangoon“ war er in den Jahren zuvor auf zwei selbstgebauten Booten erfolgreich losgesegelt; mit der Galeere der Plattenfirma konnte er sich indes nicht so recht anfreunden. Kein Wunder also, dass er auf „Mit anderen Augen“ die Welt wieder genau so neu sehen, wieder eigenhändig die Segel setzen und mit einem noch größeren Fernrohr in See stechen will. Ein mutiges Singer-Songwriter-Album, durch Crowdfunding finanziert.
Das Navigieren, die Suche nach einer Wahrheit und neuen Perspektiven zieht sich entsprechend als Thema durch viele der neuen Songs. Max Prosa betrachtet den Nachthimmel, singt vom eigenen Raumschiff, vom Boden des Ozeans oder von einem Funken vom höheren Glück, den er finden möchte („Die Suche“). Er klingt dabei gelöst, befreit, mit frischer Neugier ausgestattet im Kreise von Begleitern, Instrumenten und Songstrukturen, die wie für ihn (und von ihm) geschaffen wurden.

Max Prosa (voc, git)
Tickets ab 15,40 €
Der Bau (Franz Kafka)
13.02.2020 um 20:00 Uhr / Dresden

Der Baubewohner weiß, was richtig und falsch ist. Mit seiner Stirn hat er sich ein Paradies in den Waldboden gegraben und lebt dort in sicherer Entfernung zur Gesellschaft.
In der Ruhe seines Baus kann er aufatmen, kann in wohligen Schlaf sinken auf seinen angesammelten Vorräten. Er ist stolzer Herrscher des selbsterschaffenen Reichs, Erbsenzähler und Medium flirrender Angst in allen Schattierungen. So sehr er sie ignorieren will – es gibt sie doch, die Welt dort draußen. Sie werden kommen. Sie wollen ihn, sie wollen teilhaben an seinem Wohlstand, ihn vernichten. Doch wer ist „er“ und wer sind „sie“?

Idee, Ausstattung, Performance: Sabine Köhler, Heiki Ikkola | Komposition, Live-Sound-Design: Daniel Williams | Lichtdesign: Josia Werth | Spieldauer: ca. 70 Min.
Tickets ab 17,60 €
HARLEKIN
14.02.2020 um 20:00 Uhr / Dresden

Als man mich beim Zoll nach meinem Beruf fragte, sagte ich: „Harlekin“. Der Polizist fragte, was das bedeuten soll. Ich antwortete: „Es ist mein Beruf, den ich seit vielen Jahren im Theater ausübe“. „Sie hätten Schauspieler schreiben sollen“, sagte er. Ich entschuldigte mich und er lächelte nur. Als ich vom Schalter wegging, fühlte ich seinen Blick in meinem Rücken. Plötzlich merkte ich, dass mein Gang sich änderte. Er wurde leichter, energetischer - verjüngt um dreihundert Jahre.
In dieser märchenhaften Geschichte treten auf: ein Harlekin, die Uhrfeder, der Leierkastenmann, die hungrige Pieretta, das treue Äffchen, eine holländische Krankenschwester, Harlekins Herz, Louis-Barabas, der Schatten der Krähe und die rote Luft.

Das poetische Tanztheater-Ensemble DEREVO, (russisch für „Baum“), wurde von Anton Adassinsky 1988 in Leningrad gegründet. Adassinsky, der als Frontmann, Choreograf und Gitarrist des in den 80er Jahren namhaften russischen Rocktheaters AVIA bekannt wurde, übernahm die Rolle des künstlerischen Leiters und Hauptdarstellers und ist auch heute noch Kopf des Ensembles DEREVO Laboratorium, das sich der Sprache des Körpers, der Emotionen und der Seele verschrieben hat. Im Gegensatz zum klassischen Ballett ist der eigenwillige Ausdruckstanz in ihren Aufführungen geprägt von Clownerie, Pantomime, Improvisation, Anarchie und Chaos. Inspiriert wurde DEREVO auch vom japanischen Butoh. Aufgrund der sich daraus ergebenden dramatischen Kraft werden die Zuschauer vom Spannungsfeld zwischen allgemeiner Anziehung und Abstoßung gefesselt.

Neben der Teilnahme an zahlreichen Festivals arbeitete DEREVO lange in Prag, Amsterdam, Florenz, seit 1997 in Dresden. DEREVO wurde vielfach ausgezeichnet, darunter der Förderpreis der Landeshauptstadt Dresden (2001), der Kunstpreis Berlin 2000 der Akademie der Künste Berlin sowie der Fringe First und der Total Theatre Award.

Idee, Konzept: Anton Adassinsky & DEREVO | Mitwirkende: Anton Adasinskiy, Ola Batko, Maja Rękawek | Visual Design: Elena Yarovaya | Sound Design: Daniel Williams | Bühne, Requisiten: Andrej Bobylew | Kostüme: Anna Frumson | Spieldauer: 80 Min.
Tickets ab 17,60 €
Der Bau (Franz Kafka)
14.02.2020 um 20:00 Uhr / Dresden

Der Baubewohner weiß, was richtig und falsch ist. Mit seiner Stirn hat er sich ein Paradies in den Waldboden gegraben und lebt dort in sicherer Entfernung zur Gesellschaft.
In der Ruhe seines Baus kann er aufatmen, kann in wohligen Schlaf sinken auf seinen angesammelten Vorräten. Er ist stolzer Herrscher des selbsterschaffenen Reichs, Erbsenzähler und Medium flirrender Angst in allen Schattierungen. So sehr er sie ignorieren will – es gibt sie doch, die Welt dort draußen. Sie werden kommen. Sie wollen ihn, sie wollen teilhaben an seinem Wohlstand, ihn vernichten. Doch wer ist „er“ und wer sind „sie“?

Idee, Ausstattung, Performance: Sabine Köhler, Heiki Ikkola | Komposition, Live-Sound-Design: Daniel Williams | Lichtdesign: Josia Werth | Spieldauer: ca. 70 Min.
Tickets ab 17,60 €
HARLEKIN
15.02.2020 um 20:00 Uhr / Dresden

Als man mich beim Zoll nach meinem Beruf fragte, sagte ich: „Harlekin“. Der Polizist fragte, was das bedeuten soll. Ich antwortete: „Es ist mein Beruf, den ich seit vielen Jahren im Theater ausübe“. „Sie hätten Schauspieler schreiben sollen“, sagte er. Ich entschuldigte mich und er lächelte nur. Als ich vom Schalter wegging, fühlte ich seinen Blick in meinem Rücken. Plötzlich merkte ich, dass mein Gang sich änderte. Er wurde leichter, energetischer - verjüngt um dreihundert Jahre.
In dieser märchenhaften Geschichte treten auf: ein Harlekin, die Uhrfeder, der Leierkastenmann, die hungrige Pieretta, das treue Äffchen, eine holländische Krankenschwester, Harlekins Herz, Louis-Barabas, der Schatten der Krähe und die rote Luft.

Das poetische Tanztheater-Ensemble DEREVO, (russisch für „Baum“), wurde von Anton Adassinsky 1988 in Leningrad gegründet. Adassinsky, der als Frontmann, Choreograf und Gitarrist des in den 80er Jahren namhaften russischen Rocktheaters AVIA bekannt wurde, übernahm die Rolle des künstlerischen Leiters und Hauptdarstellers und ist auch heute noch Kopf des Ensembles DEREVO Laboratorium, das sich der Sprache des Körpers, der Emotionen und der Seele verschrieben hat. Im Gegensatz zum klassischen Ballett ist der eigenwillige Ausdruckstanz in ihren Aufführungen geprägt von Clownerie, Pantomime, Improvisation, Anarchie und Chaos. Inspiriert wurde DEREVO auch vom japanischen Butoh. Aufgrund der sich daraus ergebenden dramatischen Kraft werden die Zuschauer vom Spannungsfeld zwischen allgemeiner Anziehung und Abstoßung gefesselt.

Neben der Teilnahme an zahlreichen Festivals arbeitete DEREVO lange in Prag, Amsterdam, Florenz, seit 1997 in Dresden. DEREVO wurde vielfach ausgezeichnet, darunter der Förderpreis der Landeshauptstadt Dresden (2001), der Kunstpreis Berlin 2000 der Akademie der Künste Berlin sowie der Fringe First und der Total Theatre Award.

Idee, Konzept: Anton Adassinsky & DEREVO | Mitwirkende: Anton Adasinskiy, Ola Batko, Maja Rękawek | Visual Design: Elena Yarovaya | Sound Design: Daniel Williams | Bühne, Requisiten: Andrej Bobylew | Kostüme: Anna Frumson | Spieldauer: 80 Min.
Tickets ab 17,60 €
Soll mir lieber Goya den Schlaf rauben als irgendein Arschloch
20.02.2020 um 20:00 Uhr / Dresden

Er ist fünfzig Jahre alt, hat fünftausend schwer erarbeitete Euro auf der Bank und möchte damit etwas anstellen, das richtig knallt, etwas, das Substanz und Tiefe hat, etwas Sinnvolles im Gegensatz zu den Verlockungen von Adidas, Gucci oder Volkswagen. Er liebt die Bibliothek von Espinaredo, diese Ansammlung von Büchern und Schriften, die nach Papier riechen und Gedanken, Träume, aber auch allzu menschliche Geheimnisse enthalten. In ihm reift ein verrückter Plan...
Gemeinsam mit seinen Kindern will er zum Museo del Prado fahren, dort ein, zwei Fenster einschlagen und sich mit Drogen, Chips und einer Flasche Macallan eine Nacht lang den gewaltigen Bildern von Goya aussetzen. Doch seine Kinder halten dagegen. Sie wollen lieber ins Disneyland Paris, wo man sich mit Mickey Mouse unterhalten kann beziehungsweise dem armen Jungen, der den ganzen Tag Mickey Mouse spielen muss, um die Traurigkeit des modernen Menschen zu verstehen. Aber der Vater setzt sich durch und so fahren sie mit dem Taxi durchs nächtliche Madrid gen Prado – nicht ohne den etwas schwierigen deutschen Philosophen Peter Sloterdijk eingeladen zu haben.

Regie: Esther Undisz | Darsteller: Dirk Glodde | Bühne und Kostüme: Esther Undisz | Dramaturgie: René Rainer Schmidt | Produktion: Schauspiel Chemnitz| Spieldauer: 75 Min.
Tickets ab 17,60 €
DIE OPTIMIERER
22.02.2020 um 20:00 Uhr / Dresden

Im Jahr 2052 hat sich die Bundesrepublik Europa vom Rest der Welt abgeschottet. Hochentwickelte Roboter sorgen für Wohlstand und Sicherheit in der sogenannten Optimalwohlökonomie. Hier werden alle Bürger von der Agentur für Lebensberatung rund um die Uhr überwacht, um für jeden einzelnen den perfekten Platz in der Gesellschaft zu finden. Samson Freitag ist Lebensberater im Staatsdienst und ein glühender Verfechter des Systems. Doch als er kurz vor seiner Beförderung beschuldigt wird, eine falsche Beratung erteilt zu haben, gerät er in einen Abwärtsstrudel, dem er nicht mehr entkommen kann. Denn das System legt alles daran, ihn zu optimieren, ob er will oder nicht.
Science-Fiction zum Greifen nah.
Regie: Nicola Bremer | Darsteller: Friederike Pasch, Hauke Diekamp, Alexander Ganz
Tickets ab 17,60 €
MACBETH
27.02.2020 um 20:00 Uhr / Dresden

Shakespeares Drama vom blutigen Aufstieg und Fall eines Paares. Macbeth wird nach gewonnener Schlacht prophezeit, er solle König werden. Aber der König lebt und will seinen Sohn als Nachfolger einsetzen. Also muss gehandelt werden.
Zusammen mit seiner Frau beschließt Macbeth den König zu töten. Doch dieser Mord verlangt nach dem nächsten und jeder weitere fordert wieder neues Blut. Der Sog, der die Prophezeiung zum möglichen Aufstieg an die Macht bei den Eheleuten auslöst, gerät so für sie zu einem Alptraum, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint.
John von Düffel hat das Drama neu übersetzt und sich dabei auf die beiden Hauptfiguren konzentriert. Es gelingt ihm ein fast klaustrophobisches Kammerspiel, in dem sich Gewalt an Schuld, Schuld an Wahn und Wahn an Liebe klammert.

Regie: Arne Retzlaff | Mitwirkende: Oda Pretzschner, Tom Quaas
Tickets ab 17,60 €
Natürlich hat Gott Humor
28.02.2020 um 20:00 Uhr / Dresden

Fünf Tage lang hat Gott nur Knochenarbeit geleistet: Himmel, Erde, Licht, Gebirge, Flüsse, Täler, Wiesen, Eidechsen und Blattschwanzgecko. Erst am sechsten Tag erschuf er den Menschen. Und Gott sah, dass es gut war? Jetzt sitzt er auf einer Wolke und guckt von oben dabei zu, wie sich die Menschen jammernd durch die Welt schlagen, durch den Dschungel des Alltags, immer auf der Suche nach dem verloren gegangenen Paradies. Dabei bräuchte es hier unten nichts dringender als ein bisschen mehr Humor.
Ellen Schaller begibt sich in ihrem neuen Kabarettabend auf die Suche danach. Sie fragt sich: sind die Zeitgenossen denn wirklich so verdrießlich, wie es ihr Ruf ist? So überfordert? So selbstoptimiert? Hilft Achtsamkeitstraining oder eine Flasche Whisky? Oder sollten sie einfach mal eine Sache am Tag weglassen? Früh zum Beispiel das Aufstehen? Eine kleine Annäherung an ein großes Thema.

Darstellerin: Ellen Schaller | Autoren: Philipp Schaller, Martin Meier Bode, Cornelia Molle, Roman Weltzien, Ellen Schaller | Lieder: Schwarze Grütze, Bodo Wartke
Tickets ab 17,60 €
DER MANN IM SPIEGEL Ein visuelles Konzert - Dresden - Premiere
29.02.2020 um 20:00 Uhr / Dresden

Da steht ein Mann vorm Spiegel. Ein bemerkenswerter Mann, vierzig, schlank, mit guten Manieren und einem gewissen Sinn für Humor. Dennoch fragt er sich warum er noch nie geliebt oder begehrt wurde. Liegt es an der Farbe seines Hutes? Passt sein Krawattenknoten nicht? Wenn wenigstens dieses verdammte Spiegelbild helfen könnte. Es könnte doch ein wenig Eigeninitiative zeigen, anstatt nur genau zu wiederholen, was er sagt oder tut. Und dann geschieht es...
Am 21. Juni 1912 trifft das Spiegelbild von Monsieur Maurice die Entscheidung, ungehorsam zu sein, um einen neuen Weg zu gehen. Es schreibt fortan Gedichte und rezitiert sie unterm Balkon seines ehemaligen Besitzers. Doch das ist erst der Anfang. Denn dann wird Monsieur Maurice von seinem abtrünnigen Ebenbild auf die andere Seite des Spiegels eingeladen, auf eine Reise zu sich selbst.

Die Berliner Compagnie Bodecker & Neander präsentiert, gemeinsam mit dem Pianisten Stephan Graf von Bothmer, ein musikalisches Mimodrama mit Schattenspiel, Film und Schwarzem Theater. Die für das Zürcher Rietberg Museum erdachte Produktion verbindet Pantomime, Schattenspiel und Live-Klänge von Maurice Ravels "Miroirs" mit der Filmgeschichte - von George Méliès bis zu den Marx Brothers.

Regie: Lionel Ménard | Darsteller: Wolfram von Bodecker, Alexander Neander | Musik: Stephan Graf von Bothmer (p)
Tickets ab 25,00 €
DER MANN IM SPIEGEL Ein visuelles Konzert
01.03.2020 um 20:00 Uhr / Dresden

Da steht ein Mann vorm Spiegel. Ein bemerkenswerter Mann, vierzig, schlank, mit guten Manieren und einem gewissen Sinn für Humor. Dennoch fragt er sich warum er noch nie geliebt oder begehrt wurde. Liegt es an der Farbe seines Hutes? Passt sein Krawattenknoten nicht? Wenn wenigstens dieses verdammte Spiegelbild helfen könnte. Es könnte doch ein wenig Eigeninitiative zeigen, anstatt nur genau zu wiederholen, was er sagt oder tut. Und dann geschieht es...
Am 21. Juni 1912 trifft das Spiegelbild von Monsieur Maurice die Entscheidung, ungehorsam zu sein, um einen neuen Weg zu gehen. Es schreibt fortan Gedichte und rezitiert sie unterm Balkon seines ehemaligen Besitzers. Doch das ist erst der Anfang. Denn dann wird Monsieur Maurice von seinem abtrünnigen Ebenbild auf die andere Seite des Spiegels eingeladen, auf eine Reise zu sich selbst.

Die Berliner Compagnie Bodecker & Neander präsentiert, gemeinsam mit dem Pianisten Stephan Graf von Bothmer, ein musikalisches Mimodrama mit Schattenspiel, Film und Schwarzem Theater. Die für das Zürcher Rietberg Museum erdachte Produktion verbindet Pantomime, Schattenspiel und Live-Klänge von Maurice Ravels "Miroirs" mit der Filmgeschichte - von George Méliès bis zu den Marx Brothers.

Regie: Lionel Ménard | Darsteller: Wolfram von Bodecker, Alexander Neander | Musik: Stephan Graf von Bothmer (p)
Tickets ab 25,00 €
Natürlich hat Gott Humor
01.03.2020 um 20:00 Uhr / Dresden

Fünf Tage lang hat Gott nur Knochenarbeit geleistet: Himmel, Erde, Licht, Gebirge, Flüsse, Täler, Wiesen, Eidechsen und Blattschwanzgecko. Erst am sechsten Tag erschuf er den Menschen. Und Gott sah, dass es gut war? Jetzt sitzt er auf einer Wolke und guckt von oben dabei zu, wie sich die Menschen jammernd durch die Welt schlagen, durch den Dschungel des Alltags, immer auf der Suche nach dem verloren gegangenen Paradies. Dabei bräuchte es hier unten nichts dringender als ein bisschen mehr Humor.
Ellen Schaller begibt sich in ihrem neuen Kabarettabend auf die Suche danach. Sie fragt sich: sind die Zeitgenossen denn wirklich so verdrießlich, wie es ihr Ruf ist? So überfordert? So selbstoptimiert? Hilft Achtsamkeitstraining oder eine Flasche Whisky? Oder sollten sie einfach mal eine Sache am Tag weglassen? Früh zum Beispiel das Aufstehen? Eine kleine Annäherung an ein großes Thema.

Darstellerin: Ellen Schaller | Autoren: Philipp Schaller, Martin Meier Bode, Cornelia Molle, Roman Weltzien, Ellen Schaller | Lieder: Schwarze Grütze, Bodo Wartke
Tickets ab 17,60 €
POSTCARDS (LBN)
03.03.2020 um 20:00 Uhr / Dresden

Eine Postkarte aus Beirut bekommt man nicht alle Tage, denn obwohl die Stadt lange als das Paris des Nahen Ostens galt, ist sie heute nicht unbedingt ein gängiges Touristenziel. Beirut ist eher als Thema der Abendnachrichten in unserem Bewusstsein, der Libanon mehr Krisenherd denn Kulturzentrum. Kein Wunder also, dass eine Gruppe aus Beirut erstmal neugierig macht. Der Band Postcards ist zudem mit ihrem Debüt ein Dream-Pop-Album in Vollendung geglückt. Im Januar 2020 folgt das zweite Album „The Good Soldier“.
Im Falle der aufstrebenden Band liegt es auf der Hand, den Reiz des Exotischen zu beschwören, doch würde man damit den Postcards keinesfalls gerecht. Ihr markanter Dream-Pop verrät seine Herkunft nie, tönt vielmehr so, als wäre er vom Campus eines US-Colleges ausgebüxt. Melodischer Feinklang trifft auf den genretypischen Gitarrensound und den Gesang von Julia Sabra, die ihre Verlorenheit und Sehnsucht fast beiläufig ins Mikro haucht. Sie erzählt zum Beispiel in einem der früheren Songs “All the places we will go” von den oft so schwer erfüllbaren Träumen einer Gruppe, die mit ihrer Musik so gerne hinaus in die Welt ziehen würde - wenn es denn nicht so schwierig wäre, von einem Land wie dem Libanon aus, die dafür fast überall nötigen Visa zu bekommen. Sie sehen genauso aus, wie ihre Altersgenossen in Europa oder den USA und sie träumen die gleichen Träume. „Bei uns im Libanon mag das Leben manchmal chaotisch sein, weil vieles nicht funktioniert”, sagt Pascal, „aber uns erscheint das völlig normal. Jeder versucht sein Leben so gut wie möglich zu organisieren. Wichtig ist, dass Du einen guten Freundeskreis hast.” Wie lebt man mit dem Bewusstsein mitten in einer Krisenregion zu wohnen? „Wir reden schon miteinander über das, was um uns herum passiert, aber konzentrieren uns vor allem darauf, weiter zu machen. Wir haben den Krieg ja nicht mehr selbst erlebt.” Deswegen habe die junge Generation auch eine positivere Lebenseinstellung als viele Ältere im Land. Wieso sie so westlich klingende Musik machen? „Für uns ist es die Musik, die wir selbst mögen. Wir hören nicht viel arabische Musik, das ist auch kein Wunder, denn wir sind schon auf der Schule vor allem auf Englisch oder Französisch unterrichtet worden”, erzählt Julia, „abgesehen davon singen auch viele deutsche Bands auf Englisch. Unsere Texte handeln dennoch von unserem Alltag in Beirut.”
Im Januar 2020 veröffentlichen Postcards ihr zweites Album „The Good Soldier“.

Mehr unter:
http://www.postcardsmusic.com

Julia Sabra (voc), Marwahn Tohme (git), Pascal Semerdjian (dr)
Tickets ab 13,20 €
DER MANN IM SPIEGEL Ein visuelles Konzert
05.03.2020 um 20:00 Uhr / Dresden

Da steht ein Mann vorm Spiegel. Ein bemerkenswerter Mann, vierzig, schlank, mit guten Manieren und einem gewissen Sinn für Humor. Dennoch fragt er sich warum er noch nie geliebt oder begehrt wurde. Liegt es an der Farbe seines Hutes? Passt sein Krawattenknoten nicht? Wenn wenigstens dieses verdammte Spiegelbild helfen könnte. Es könnte doch ein wenig Eigeninitiative zeigen, anstatt nur genau zu wiederholen, was er sagt oder tut. Und dann geschieht es...
Am 21. Juni 1912 trifft das Spiegelbild von Monsieur Maurice die Entscheidung, ungehorsam zu sein, um einen neuen Weg zu gehen. Es schreibt fortan Gedichte und rezitiert sie unterm Balkon seines ehemaligen Besitzers. Doch das ist erst der Anfang. Denn dann wird Monsieur Maurice von seinem abtrünnigen Ebenbild auf die andere Seite des Spiegels eingeladen, auf eine Reise zu sich selbst.

Die Berliner Compagnie Bodecker & Neander präsentiert, gemeinsam mit dem Pianisten Stephan Graf von Bothmer, ein musikalisches Mimodrama mit Schattenspiel, Film und Schwarzem Theater. Die für das Zürcher Rietberg Museum erdachte Produktion verbindet Pantomime, Schattenspiel und Live-Klänge von Maurice Ravels "Miroirs" mit der Filmgeschichte - von George Méliès bis zu den Marx Brothers.

Regie: Lionel Ménard | Darsteller: Wolfram von Bodecker, Alexander Neander | Musik: Stephan Graf von Bothmer (p)
Tickets ab 25,00 €
"... Es wird schon alles wieder gut..."
06.03.2020 um 20:00 Uhr / Dresden

Ein Abend auf der Suche nach Elfriede Lohse-Wächtler. Die schicksalshafte und von persönlichen wie gesellschaftlichen Verstrickungen geprägte Biographie der Dresdner Malerin steht im Mittelpunkt dieser künstlerischen Spurensuche.

„Ängstige Dich nur nicht, es wird schon alles wieder gut werden. Ich freue mich sehr auf Dein Kommen.“, schrieb Elfriede Lohse-Wächtler im März 1940 auf eine letzte Karte aus der Heilanstalt Arnsdorf an ihre Mutter. Doch nichts sollte wieder gut werden. Nach der Entmündigung und Zwangssterilisation fünf Jahre zuvor, wurde sie im Juli 1940 innerhalb des nationalsozialistischen Euthanasie-Programmes T4 in Pirna-Sonnenstein umgebracht.

1899 in Dresden geboren, studierte Elfriede Lohse-Wächtler an der hiesigen Kunstgewerbeschule, nahm Kurse an der Kunstakademie und der Wigman-Schule und fand ihre Aufnahme in die Dresdner Sezession um Conrad Felixmüller und Otto Dix. Ihre glücklichste Zeit erlebte sie nach der Eheschließung mit dem Sänger und Maler Kurt Lohse in Wehlen, die jedoch wegen andauernder materieller Nöte und zwischenmenschlichen Zerwürfnissen nur von kurzer Dauer sein sollte. Nervenzusammenbrüche und eine diagnostizierte Schizophrenie, die Aufenthalte in Heilanstalten in Hamburg und Arnsdorf nach sich zogen, brachten gleichzeitig ihre intensivsten Schaffenszeiten und künstlerische Anerkennung mit sich.
Aufgrund der Verquickung spannungsgeladener persönlicher und gesellschaftspolitischer Umstände des Nationalsozialismus konnte sie der Entmündigung, Zwangssterilisation und Vergasung nicht entgehen.
Tanz, Puppen- und Maskenspiel, physisches und Objekttheater, Musik- und Geräuschcollagen bilden die theatralen Mittel für die Untersuchung der Themen und Motive des Lebensweges einer außergewöhnlichen Künstlerin. Das Aufeinandertreffen der Kräfte und Reibungen, der Kampf gegen Enge und Beschneidung, das kreative Potential von psychisch labilen Menschen und deren Ängsten, das Aufbegehren nach Freiheit und Selbstbestimmung als Mensch und in der Kunst, wie die Abhängigkeiten von einzelnen Personen und der Gesellschaft, wird sich als roter Faden durch die Auseinandersetzung mit dem Leben und Schaffen von Elfriede Lohse-Wächtler ziehen und von verschiedensten Perspektiven zu befragen sein.

Eine Produktion von Katja Erfurth mit der Cie. Freaks und Fremde in Kooperation mit Hellerau - Europäisches Zentrum der Künste.

Choreographie und Tanz: Katja Erfurth | Ausstattung und Animation: Sabine Köhler | Regie und Animation: Heiki Ikkola | Musik und Collage: Karsten Gundermann | Mitarbeit Ausstattung: Ida Herrmann | Mitarbeit Video: Beate Oxenfart | Licht-Design: Josia Werth | Eine Produktion von Katja Erfurth in Zusammenarbeit mit Cie. Freaks und Fremde in Kooperation mit HELLERAU | Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Landeshauptstadt Dresden - Amt für Kultur und Denkmalschutz, Dresdner Stiftung Kunst und Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden.
Tickets ab 17,60 €
DER MANN IM SPIEGEL Ein visuelles Konzert
06.03.2020 um 20:00 Uhr / Dresden

Da steht ein Mann vorm Spiegel. Ein bemerkenswerter Mann, vierzig, schlank, mit guten Manieren und einem gewissen Sinn für Humor. Dennoch fragt er sich warum er noch nie geliebt oder begehrt wurde. Liegt es an der Farbe seines Hutes? Passt sein Krawattenknoten nicht? Wenn wenigstens dieses verdammte Spiegelbild helfen könnte. Es könnte doch ein wenig Eigeninitiative zeigen, anstatt nur genau zu wiederholen, was er sagt oder tut. Und dann geschieht es...
Am 21. Juni 1912 trifft das Spiegelbild von Monsieur Maurice die Entscheidung, ungehorsam zu sein, um einen neuen Weg zu gehen. Es schreibt fortan Gedichte und rezitiert sie unterm Balkon seines ehemaligen Besitzers. Doch das ist erst der Anfang. Denn dann wird Monsieur Maurice von seinem abtrünnigen Ebenbild auf die andere Seite des Spiegels eingeladen, auf eine Reise zu sich selbst.

Die Berliner Compagnie Bodecker & Neander präsentiert, gemeinsam mit dem Pianisten Stephan Graf von Bothmer, ein musikalisches Mimodrama mit Schattenspiel, Film und Schwarzem Theater. Die für das Zürcher Rietberg Museum erdachte Produktion verbindet Pantomime, Schattenspiel und Live-Klänge von Maurice Ravels "Miroirs" mit der Filmgeschichte - von George Méliès bis zu den Marx Brothers.

Regie: Lionel Ménard | Darsteller: Wolfram von Bodecker, Alexander Neander | Musik: Stephan Graf von Bothmer (p)
Tickets ab 25,00 €
"... Es wird schon alles wieder gut..."
07.03.2020 um 20:00 Uhr / Dresden

Ein Abend auf der Suche nach Elfriede Lohse-Wächtler. Die schicksalshafte und von persönlichen wie gesellschaftlichen Verstrickungen geprägte Biographie der Dresdner Malerin steht im Mittelpunkt dieser künstlerischen Spurensuche.

„Ängstige Dich nur nicht, es wird schon alles wieder gut werden. Ich freue mich sehr auf Dein Kommen.“, schrieb Elfriede Lohse-Wächtler im März 1940 auf eine letzte Karte aus der Heilanstalt Arnsdorf an ihre Mutter. Doch nichts sollte wieder gut werden. Nach der Entmündigung und Zwangssterilisation fünf Jahre zuvor, wurde sie im Juli 1940 innerhalb des nationalsozialistischen Euthanasie-Programmes T4 in Pirna-Sonnenstein umgebracht.

1899 in Dresden geboren, studierte Elfriede Lohse-Wächtler an der hiesigen Kunstgewerbeschule, nahm Kurse an der Kunstakademie und der Wigman-Schule und fand ihre Aufnahme in die Dresdner Sezession um Conrad Felixmüller und Otto Dix. Ihre glücklichste Zeit erlebte sie nach der Eheschließung mit dem Sänger und Maler Kurt Lohse in Wehlen, die jedoch wegen andauernder materieller Nöte und zwischenmenschlichen Zerwürfnissen nur von kurzer Dauer sein sollte. Nervenzusammenbrüche und eine diagnostizierte Schizophrenie, die Aufenthalte in Heilanstalten in Hamburg und Arnsdorf nach sich zogen, brachten gleichzeitig ihre intensivsten Schaffenszeiten und künstlerische Anerkennung mit sich.
Aufgrund der Verquickung spannungsgeladener persönlicher und gesellschaftspolitischer Umstände des Nationalsozialismus konnte sie der Entmündigung, Zwangssterilisation und Vergasung nicht entgehen.
Tanz, Puppen- und Maskenspiel, physisches und Objekttheater, Musik- und Geräuschcollagen bilden die theatralen Mittel für die Untersuchung der Themen und Motive des Lebensweges einer außergewöhnlichen Künstlerin. Das Aufeinandertreffen der Kräfte und Reibungen, der Kampf gegen Enge und Beschneidung, das kreative Potential von psychisch labilen Menschen und deren Ängsten, das Aufbegehren nach Freiheit und Selbstbestimmung als Mensch und in der Kunst, wie die Abhängigkeiten von einzelnen Personen und der Gesellschaft, wird sich als roter Faden durch die Auseinandersetzung mit dem Leben und Schaffen von Elfriede Lohse-Wächtler ziehen und von verschiedensten Perspektiven zu befragen sein.

Eine Produktion von Katja Erfurth mit der Cie. Freaks und Fremde in Kooperation mit Hellerau - Europäisches Zentrum der Künste.

Choreographie und Tanz: Katja Erfurth | Ausstattung und Animation: Sabine Köhler | Regie und Animation: Heiki Ikkola | Musik und Collage: Karsten Gundermann | Mitarbeit Ausstattung: Ida Herrmann | Mitarbeit Video: Beate Oxenfart | Licht-Design: Josia Werth | Eine Produktion von Katja Erfurth in Zusammenarbeit mit Cie. Freaks und Fremde in Kooperation mit HELLERAU | Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Landeshauptstadt Dresden - Amt für Kultur und Denkmalschutz, Dresdner Stiftung Kunst und Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden.
Tickets ab 17,60 €
DER MANN IM SPIEGEL Ein visuelles Konzert
07.03.2020 um 19:00 Uhr / Dresden

Da steht ein Mann vorm Spiegel. Ein bemerkenswerter Mann, vierzig, schlank, mit guten Manieren und einem gewissen Sinn für Humor. Dennoch fragt er sich warum er noch nie geliebt oder begehrt wurde. Liegt es an der Farbe seines Hutes? Passt sein Krawattenknoten nicht? Wenn wenigstens dieses verdammte Spiegelbild helfen könnte. Es könnte doch ein wenig Eigeninitiative zeigen, anstatt nur genau zu wiederholen, was er sagt oder tut. Und dann geschieht es...
Am 21. Juni 1912 trifft das Spiegelbild von Monsieur Maurice die Entscheidung, ungehorsam zu sein, um einen neuen Weg zu gehen. Es schreibt fortan Gedichte und rezitiert sie unterm Balkon seines ehemaligen Besitzers. Doch das ist erst der Anfang. Denn dann wird Monsieur Maurice von seinem abtrünnigen Ebenbild auf die andere Seite des Spiegels eingeladen, auf eine Reise zu sich selbst.

Die Berliner Compagnie Bodecker & Neander präsentiert, gemeinsam mit dem Pianisten Stephan Graf von Bothmer, ein musikalisches Mimodrama mit Schattenspiel, Film und Schwarzem Theater. Die für das Zürcher Rietberg Museum erdachte Produktion verbindet Pantomime, Schattenspiel und Live-Klänge von Maurice Ravels "Miroirs" mit der Filmgeschichte - von George Méliès bis zu den Marx Brothers.

Regie: Lionel Ménard | Darsteller: Wolfram von Bodecker, Alexander Neander | Musik: Stephan Graf von Bothmer (p)
Tickets ab 25,00 €
DER MANN IM SPIEGEL Ein visuelles Konzert
07.03.2020 um 16:00 Uhr / Dresden

Da steht ein Mann vorm Spiegel. Ein bemerkenswerter Mann, vierzig, schlank, mit guten Manieren und einem gewissen Sinn für Humor. Dennoch fragt er sich warum er noch nie geliebt oder begehrt wurde. Liegt es an der Farbe seines Hutes? Passt sein Krawattenknoten nicht? Wenn wenigstens dieses verdammte Spiegelbild helfen könnte. Es könnte doch ein wenig Eigeninitiative zeigen, anstatt nur genau zu wiederholen, was er sagt oder tut. Und dann geschieht es...
Am 21. Juni 1912 trifft das Spiegelbild von Monsieur Maurice die Entscheidung, ungehorsam zu sein, um einen neuen Weg zu gehen. Es schreibt fortan Gedichte und rezitiert sie unterm Balkon seines ehemaligen Besitzers. Doch das ist erst der Anfang. Denn dann wird Monsieur Maurice von seinem abtrünnigen Ebenbild auf die andere Seite des Spiegels eingeladen, auf eine Reise zu sich selbst.

Die Berliner Compagnie Bodecker & Neander präsentiert, gemeinsam mit dem Pianisten Stephan Graf von Bothmer, ein musikalisches Mimodrama mit Schattenspiel, Film und Schwarzem Theater. Die für das Zürcher Rietberg Museum erdachte Produktion verbindet Pantomime, Schattenspiel und Live-Klänge von Maurice Ravels "Miroirs" mit der Filmgeschichte - von George Méliès bis zu den Marx Brothers.

Regie: Lionel Ménard | Darsteller: Wolfram von Bodecker, Alexander Neander | Musik: Stephan Graf von Bothmer (p)
Tickets ab 25,00 €
FLORIAN OSTERTAG (D)
10.03.2020 um 20:00 Uhr / Dresden

Eigentlich wollte Florian Ostertag Erfinder werden. Deswegen studierte er zunächst, wie es sich für einen Schwaben gehört, Ingenieurwissenschaften. Seine Freizeit widmete er einer zweiten Leidenschaft, dem Schreiben von Songs. 2009 wollte er sich dafür ein Jahr Zeit nehmen. Statt in eine Ingenieurkarriere driftete Ostertag jedoch in gemeinsame Tourneen mit Philipp Poisel, der den Multiinstrumentalisten direkt als Bandmitglied verpflichtete. Es folgten sein Debütalbum “The Constant Search”, Auftritte bei TV Noir und zahlreiche Konzerte im In- und Ausland. Aus einem Jahr wurden zehn Jahre, in denen der charismatische Songwriter mit einer alten Bandmaschine und in Begleitung diverser Flohmarkttechnik durch die Lande zieht. Pünktlich zu diesem Jubiläum erscheint Ende 2019 offiziell sein neues Album „Flo and the Machine“, welches er im Frühjahr 2020 auf die Bühnen bringt.
Konstant auf der Suche nach der Erfüllung teils undefinierbarer Sehnsüchte, verbringt der verzichtwillige Vagabund einen Großteil seines Lebens mit seiner Musik auf Tour und sammelt seither auch wichtige Erfahrungen als festes Bandmitglied von Philipp Poisel und Lena Meyer-Landrut. Er komponiert zudem Filmmusik für deutsche Filmproduktionen wie “About a Girl”, “Liebe Mauer” oder “Zeit der Zimmerbrände”.
Zum zehnjährigen Jubiläum wird Florian Ostertag im Februar 2020 sein langersehntes, zweites Album offiziell veröffentlichen – mit authentischer, einfühlsamer und fesselnder Musik. Einen Vorgeschmack bietet die Single “One More Time With Feeling“.

Florian Ostertag (voc, git, keys)
Tickets ab 11,00 €
MACBETH
12.03.2020 um 20:00 Uhr / Dresden

Shakespeares Drama vom blutigen Aufstieg und Fall eines Paares. Macbeth wird nach gewonnener Schlacht prophezeit, er solle König werden. Aber der König lebt und will seinen Sohn als Nachfolger einsetzen. Also muss gehandelt werden.
Zusammen mit seiner Frau beschließt Macbeth den König zu töten. Doch dieser Mord verlangt nach dem nächsten und jeder weitere fordert wieder neues Blut. Der Sog, der die Prophezeiung zum möglichen Aufstieg an die Macht bei den Eheleuten auslöst, gerät so für sie zu einem Alptraum, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint.
John von Düffel hat das Drama neu übersetzt und sich dabei auf die beiden Hauptfiguren konzentriert. Es gelingt ihm ein fast klaustrophobisches Kammerspiel, in dem sich Gewalt an Schuld, Schuld an Wahn und Wahn an Liebe klammert.

Regie: Arne Retzlaff | Mitwirkende: Oda Pretzschner, Tom Quaas
Tickets ab 17,60 €
Biografie: Ein Spiel - Wegen großer Nachfrage noch einmal
13.03.2020 um 20:00 Uhr / Dresden

„Wenn ich nochmal anfangen könnte, ich wüsste, was ich anders machen könnte.“, meint der Verhaltensforscher Hannes Kürmann. Er, der anscheinend vor allem die jetzige Ehe mit seiner zweiten Frau Antoinette ungeschehen machen möchte, erhält plötzlich die Chance, den Gang seines Lebens noch einmal frei zu wählen. Aber wo neu ansetzen? Bei seiner ersten Liebe in Amerika? Seiner ersten Ehe in Deutschland? In der Kindheit? Oder ändert der Beitritt in eine politische Partei alles Kommende? Viele offene Türen locken. Warum aber führen alle Entscheidungen immer wieder zu jenem Leben, das Kürmann eigentlich verlassen will?
Ein amüsantes Spiel über das Leben wie es sein könnte und wie es letztlich wird/ist.

Regie: Amina Gusner | Darsteller: Lilli Jung (Antoinette), Thomas Stecher (Kürmann), Tim Mackenbrock (Spielleiter) | Bühne: Inken Gusner
Tickets ab 17,60 €
Das Schweigen der Welt – Mit und nach Bildern von René Magritte
19.03.2020 um 20:00 Uhr / Dresden

René Magritte sagt über seine Bilder, sie seien sichtbar gemachtes Denken. In ihnen finden Treffen statt, die in der sogenannten Realität unmöglich sind. Sichtbares wird verdeckt, Unsichtbares wird gezeigt, Perspektiven werden verändert und Zusammenhänge neu geschaffen. Der Surrealist führt die Betrachter zunächst behutsam auf einen Pfad, der dann langsam verschwimmt, bis man sich hoffnungslos verirrt. Magrittes Geschichten lassen sich nie wirklich zu Ende erzählen und so ist auch das Stück ein wunderbares Abenteuer - so poetischen wie clownesk.
Die Cie. Freaks und Fremde macht in der Freakstadt N°13 einen großen Frühjahrputz. Sie feiert das Frühlingsfest Nourouz - so wie mehr als 300 Millionen andere Menschen, seit mehr als 3000 Jahren, von der Balkanhalbinsel bis in den Nahen Osten. Im Iran ist es eines der bedeutendsten Feste des Jahres. Feiern Sie mit der Company in den Frühling! An allen drei Tagen lädt sie in das verwandelte Socie-Foyer, zum Verweilen an der Freaks-Bar, zum Musikhören, Tanzen, Essen und Trinken. Es treten auf: die AFFEN, Frieder Zimmermann und der Dresdner Gnadenchor.

Regie, Ausstattung, Performance: Sabine Köhler, Heiki Ikkola | Künstlerische Mitarbeit: Yvonne Brückner | Mitarbeit Ausstattung: Verena Butze, Martina Schulzowa | Musik und Sounds: Daniel Williams | Licht: Josia Werth | Spieldauer: 70 Min.
Tickets ab 17,60 €
Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins
20.03.2020 um 20:00 Uhr / Dresden

Frühling, das ist die Zeit des Aufbruchs, der Erneuerung und der Wiederkehr. Milan Kunderas Roman allerdings umkreist die Folgen des Prager Frühlings, der viele Identitäten im damaligen Ostblock prägte. Wir folgen den Hauptfiguren Tomas und Teresa auf der Flucht vor den Panzern in die Schweiz und in eine hoffentlich freiere Zukunft. Doch Teresa tut sich schwer mit dem Leben im scheinbar grenzenlosen Westen, sie hadert mit jener „unerträglichen Leichtigkeit des Seins“. Aber auch die gemeinsame Rückkehr nach Prag ist geprägt von Konflikten, denen die Beiden schließlich entfliehen, indem sie aufs Land ziehen...
Ein Hörspiel - mit Musik und Geräuschen - in einem Live-Studio-Ambiente.
Die Cie. Freaks und Fremde macht in der Freakstadt N°13 einen großen Frühjahrputz. Sie feiert das Frühlingsfest Nourouz - so wie mehr als 300 Millionen andere Menschen, seit mehr als 3000 Jahren, von der Balkanhalbinsel bis in den Nahen Osten. Im Iran ist es eines der bedeutendsten Feste des Jahres. Feiern Sie mit der Company in den Frühling! An allen drei Tagen lädt sie in das verwandelte Socie-Foyer, zum Verweilen an der Freaks-Bar, zum Musikhören, Tanzen, Essen und Trinken. Es treten auf: die AFFEN, Frieder Zimmermann und der Dresdner Gnadenchor.

Mitwirkende: Anna-Lena Zühlke, Sabine Köhler, Heiki Ikkola, Ariella Hirshfeld, Frieder Zimmermann, Nikolaus Woernle u.a. | Länge: ca. 65 Min.
Tickets ab 17,60 €
Ein Frühlingsopfer | JuWie Dance Company
21.03.2020 um 20:00 Uhr / Dresden

Inspiriert von Frühlingsriten, Erinnerungen und dem „Sacre du printemps“ von Igor Strawinsky, haben die Tänzerin Jule Oeft und der Musiker Benjamin Rotluff ihre ganz eigene Version des vertanzten Frühlingsopfers geschaffen – ein Rausch, eine Auferstehung, ein Stück Hoffnung.
Tanz: Jule Oeft | Musik: Benjamin Rotluff | Länge: 20 Min.

Im Anschluss um 21 Uhr:

Körper werden hier zur Bühne. Auf dieser Bühne erzählen die Tänzerin Sandrina Lindgren und der Puppenspieler Ishmael Falke von Flucht, von Gefahr, letzten Absprachen und knappem Entkommen. Ihre nackte Haut baut Landschaften, durch die sich Miniaturfiguren bewegen: Ein Helikopter in Matchbox-Größe verfolgt eine Familie durch ein Gebirge aus Knien, ein provisorisches Boot schwimmt auf einem See aus Bäuchen. Ohne Worte erzählen die Beiden von den alltäglichen Dramen, die überall auf der Welt immer wieder aufs Neue geschehen. Ihre Reise wird mit Mini-Kameras gefilmt und live projiziert.
Spiel und Regie: Sandrina Lindgren und Ishmael Falke | Musik und Sounddesign: Niklas Nybom | Lichtdesign: Jarkko Forsman | 50 Min.

Die Cie. Freaks und Fremde macht in der Freakstadt N°13 einen großen Frühjahrputz. Sie feiert das Frühlingsfest Nourouz - so wie mehr als 300 Millionen andere Menschen, seit mehr als 3000 Jahren, von der Balkanhalbinsel bis in den Nahen Osten. Im Iran ist es eines der bedeutendsten Feste des Jahres. Feiern Sie mit der Company in den Frühling! An allen drei Tagen lädt sie in das verwandelte Socie-Foyer, zum Verweilen an der Freaks-Bar, zum Musikhören, Tanzen, Essen und Trinken. Es treten auf: die AFFEN, Frieder Zimmermann und der Dresdner Gnadenchor.
Tickets ab 17,60 €
MACBETH
26.03.2020 um 20:00 Uhr / Dresden

Shakespeares Drama vom blutigen Aufstieg und Fall eines Paares. Macbeth wird nach gewonnener Schlacht prophezeit, er solle König werden. Aber der König lebt und will seinen Sohn als Nachfolger einsetzen. Also muss gehandelt werden.
Zusammen mit seiner Frau beschließt Macbeth den König zu töten. Doch dieser Mord verlangt nach dem nächsten und jeder weitere fordert wieder neues Blut. Der Sog, der die Prophezeiung zum möglichen Aufstieg an die Macht bei den Eheleuten auslöst, gerät so für sie zu einem Alptraum, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint.
John von Düffel hat das Drama neu übersetzt und sich dabei auf die beiden Hauptfiguren konzentriert. Es gelingt ihm ein fast klaustrophobisches Kammerspiel, in dem sich Gewalt an Schuld, Schuld an Wahn und Wahn an Liebe klammert.

Regie: Arne Retzlaff | Mitwirkende: Oda Pretzschner, Tom Quaas
Tickets ab 17,60 €
DER STEPPENWOLF
27.03.2020 um 20:00 Uhr / Dresden

Hermann Hesse schrieb die Geschichte eines fast fünfzigjährigen Mannes. Er ist ein ein Außenseiter, ein Intellektueller, der sich ins Abseits seiner Zeit gedacht und geschrieben hat. Eine Existenz am Rande des Abgrunds...
Hesse schreibt über seine Figur: “Die eine Hälfte will fressen, saufen, morden und dergleichen einfache Dinge, die andere will denken, Mozart hören und so weiter, dadurch entstehen Störungen und es geht dem Manne nicht gut, bis er entdeckt, dass es zwei Auswege aus seiner Lage gibt, entweder sich aufzuhängen oder sich zum Humor zu bekehren.“

Regie: Arne Retzlaff | Mitwirkende: Tom Quaas, Sarah Bonitz, Anna Tarkhanova, Martin Doering, Mario Grünewald | Ausstattung: Ella Späte | Theaterfassung: Joachim Lux | Aufführungsrechte: Suhrkamp Theater Verlag
Tickets ab 17,60 €
DER REICHSBÜRGER
28.03.2020 um 20:00 Uhr / Dresden

Was hier wie eine Werbeveranstaltung aussieht, ist ein handfester Theaterabend. Annalena und Konstantin Küspert haben gründlich recherchiert und stellen mit ihrem jüngsten Stück ein Portrait auf die Bühne, das es in sich hat. Denn: sie sind mitten unter uns, sie sehen aus wie jeder andere, verhalten sich zumeist wie jeder andere, und doch sind sie nicht wie jeder andere. Sie sind Reichsbürger.
Sie sind davon überzeugt, in der Rechtsnachfolge des Deutschen Reiches zu stehen. Sie leben in einem Paralleluniversum, lehnen die Grundgesetze der Bundesrepublik Deutschland ab, fühlen sich unserer Demokratie nicht zugehörig und verhalten sich auch so. Aber sie sind keine rückwärtsgewandten Phantasten, denn ihre Anhänger schaffen knallharte Fakten in unserer Gegenwart.

Dieser Abend liefert einen tiefen Einblick in die dunkle Seite unserer Alltagswelt und die Annäherung an die Frage, wo diese Seite eigentlich beginnt.

Konstantin Küspert, aktuell mit dem Publikumspreis der Mühlheimer Theatertage für sein Stück „Europa verteidigen“ ausgezeichnet, ist einer der avanciertesten Vertreter eines neuen politischen Theaters in Deutschland. Seine Texte kreisen um Fremdenfeindlichkeit, um die Wertegemeinschaft Europa und andere drängende politische Themen. Gemeinsam mit Annalena Küspert nähert er sich nun dem irritierenden gesellschaftlichen Phänomen der Reichsbürger.

Regie: Michael Funke | Darsteller: Philipp Otto | Aufführungsrechte: Suhrkamp Verlag | Spieldauer: ca. 70 Minuten
Tickets ab 17,60 €
DER STEPPENWOLF
28.03.2020 um 20:00 Uhr / Dresden

Hermann Hesse schrieb die Geschichte eines fast fünfzigjährigen Mannes. Er ist ein ein Außenseiter, ein Intellektueller, der sich ins Abseits seiner Zeit gedacht und geschrieben hat. Eine Existenz am Rande des Abgrunds...
Hesse schreibt über seine Figur: “Die eine Hälfte will fressen, saufen, morden und dergleichen einfache Dinge, die andere will denken, Mozart hören und so weiter, dadurch entstehen Störungen und es geht dem Manne nicht gut, bis er entdeckt, dass es zwei Auswege aus seiner Lage gibt, entweder sich aufzuhängen oder sich zum Humor zu bekehren.“

Regie: Arne Retzlaff | Mitwirkende: Tom Quaas, Sarah Bonitz, Anna Tarkhanova, Martin Doering, Mario Grünewald | Ausstattung: Ella Späte | Theaterfassung: Joachim Lux | Aufführungsrechte: Suhrkamp Theater Verlag
Tickets ab 17,60 €
Am Königsweg nach Elfriede Jelinek - Macht#1
03.04.2020 um 10:00 Uhr / Dresden

Für die erste Produktion innerhalb des Zyklus „Power to Whom“ setzt sich the guts company mit dem Theatertext Am Königsweg von Elfriede Jelinek auseinander. Der Abend geht der These nach: ohne Masse, keine Macht. Aber auch der Frage, was sind Menschen bereit, hinter sich zu lassen, nur um zu dieser Masse dazuzugehören?
Zwei Tänzerinnen auf der Bühne und eine Schauspielerin auf neun Leinwänden begeben sich in einen großen Reigen aus Führen und Folgen - Unterwerfung, Wortgewandtheit, Blendung, Verheißung, Wiederholung - den Zutaten für eine erfolgreiche Führerschaft über eine Masse an identitätshungrigen, endlich-nicht-mehr-orientierungslosen, wie-auch-immer-aufrechten neuen Bürger_innen. Mit den Mitteln des Tanzes und einer gekürzten Fassung des Textes von Elfriede Jelineks verwandelt ‚the guts company‘ das Thema Macht zu einer großen, überfüllten und verwirrenden Verhandlung zwischen Oben und Unten.

The guts company ist eine junge Dresdner Tanz-Company, gegründet 2013 von Johanna Roggan und Josefine Wosahlo. Mit ihrem Engagement in der lokalen Tanzszene sind sie an den Entwicklungen der freien Tanzszene Dresdens maßgeblich beteiligt.
In ihren Inszenierungen arbeitet die Company als offenes Netzwerk und sucht projektbezogen nach Partnern aus Tanz, Musik, Bildender Kunst, Bühnenbild und den Neuen Medien. Neben Bühnenproduktionen entstehen genreübergreifend zeitgenössische Tanzstücke, Tanzfilme, site-specific productions, interaktive Produktionen und performative Installationen in diesen Kontexten.

Inszenierung: Johanna Roggan und Nora Otte | Choreografie: Johanna Roggan Tänzerinnen: Anna Fingerhuth, Marie Zechiel (oder doch Khadidiatou Bangoura???) | Video-Performance: Julia Amme | Video: Benjamin Schindler | Sound: Demian Kappenstein | Bühne und Kostüm: Julia Pommer | Technische Leitung und Lichtdesign: Falk Dittrich | Video-Technik: Johannes Petzold | Production Management: Heike Zadow | Company Management: Josefine Wosahlo | Vorstellungsdauer: ca. 70 Minuten
Tickets ab 17,60 €
Am Königsweg nach Elfriede Jelinek - Macht#1
04.04.2020 um 20:00 Uhr / Dresden

Für die erste Produktion innerhalb des Zyklus „Power to Whom“ setzt sich the guts company mit dem Theatertext Am Königsweg von Elfriede Jelinek auseinander. Der Abend geht der These nach: ohne Masse, keine Macht. Aber auch der Frage, was sind Menschen bereit, hinter sich zu lassen, nur um zu dieser Masse dazuzugehören?
Zwei Tänzerinnen auf der Bühne und eine Schauspielerin auf neun Leinwänden begeben sich in einen großen Reigen aus Führen und Folgen - Unterwerfung, Wortgewandtheit, Blendung, Verheißung, Wiederholung - den Zutaten für eine erfolgreiche Führerschaft über eine Masse an identitätshungrigen, endlich-nicht-mehr-orientierungslosen, wie-auch-immer-aufrechten neuen Bürger_innen. Mit den Mitteln des Tanzes und einer gekürzten Fassung des Textes von Elfriede Jelineks verwandelt ‚the guts company‘ das Thema Macht zu einer großen, überfüllten und verwirrenden Verhandlung zwischen Oben und Unten.

The guts company ist eine junge Dresdner Tanz-Company, gegründet 2013 von Johanna Roggan und Josefine Wosahlo. Mit ihrem Engagement in der lokalen Tanzszene sind sie an den Entwicklungen der freien Tanzszene Dresdens maßgeblich beteiligt.
In ihren Inszenierungen arbeitet die Company als offenes Netzwerk und sucht projektbezogen nach Partnern aus Tanz, Musik, Bildender Kunst, Bühnenbild und den Neuen Medien. Neben Bühnenproduktionen entstehen genreübergreifend zeitgenössische Tanzstücke, Tanzfilme, site-specific productions, interaktive Produktionen und performative Installationen in diesen Kontexten.

Inszenierung: Johanna Roggan und Nora Otte | Choreografie: Johanna Roggan Tänzerinnen: Anna Fingerhuth, Marie Zechiel (oder doch Khadidiatou Bangoura???) | Video-Performance: Julia Amme | Video: Benjamin Schindler | Sound: Demian Kappenstein | Bühne und Kostüm: Julia Pommer | Technische Leitung und Lichtdesign: Falk Dittrich | Video-Technik: Johannes Petzold | Production Management: Heike Zadow | Company Management: Josefine Wosahlo | Vorstellungsdauer: ca. 70 Minuten
Tickets ab 17,60 €


Location bereitgestellt von: Kulturkurier