Musik, Pop deutschsprachig
Mikroboy
Mannheim

Indie / Elektro / Melodramatischer Pop-Song

Mikroboy ist Idealismus, ist der Glaube an die Gute Sache. Alles was zählt
sind Melodie und ein mal mehr, mal weniger ernst zu nehmender Sinn.
Anfang Januar 2007 entscheidet sich der damals 25 jährige Michael Ludes
sein Hobby zum Beruf oder vielmehr ein Projekt zur Band zu machen. Nach 8
Jahren Touren in diversen Bands und einem Studium der
Musikwissenschaften ist er dem Pop ein Stück näher gekommen und macht
sich zusammen mit einer großen Portion musikalischem Background und
einer Vorliebe für Bands von Depeche Mode über The Notwist bis ...But
Alive auf die Suche nach dem perfekten Song.

Drüber reden hilft sagt man ja gemeinhin und weil Michi zwar gerne redet
aber noch lieber singt und außerdem in das goldene Zeitalter der
elektronischen Klangerzeugung hinein geboren wurde, kommt eins zum
anderen und neben zahlreichen Remix-Kooperationen zum Beispiel mit Der
Tante Renate oder Get Well Soon entsteht eine 10 Songs starke
Demoproduktion. Indie trifft auf Lo-Fi trifft auf Große Gefühle trifft auf Pop
lautet die Devise.

Visions, Intro, Waste of Mind und dergleichen sind begeistert und werfen
mit Titeln wie „Demo des Monats“ oder auch „Die Deutsche Antwort auf Death
Cab For Cutie“ um sich.

Social-Networking ist „In“ und Myspace sowieso und die überwältigend
positiven Reaktionen der Fachpresse und eben dieser Community bewegen
ihn dazu die Arme nach Musikern auszustrecken und auf Tour zu gehen.
Michael Ludes, Andreas Weizel und Florian Baum bildeten zunächst das Trio
Mikroboy. Im Laufe des Jahres ’07 spielen die drei ca. 40 Shows inklusive
einer selbst organisierten, zehntägigen Tour und einiger Supportshows für
namhafte nationale und internationale Bands.

Zum Ende des Jahres verlässt Florian Baum die Band und wird durch
Dominik Müller ersetzt. Außerdem entschied man sich dazu, dem Set Up mit
Anneli Bentler als Pianistin, Synthesizerin und Dame für Beats, Bleeps und
Clonks live noch mehr Leben zu verleihen.

Am 14.03.08 veröffentlichte das Berliner Label Motor Music die digitale EP
„Bis Zum Ende“. Mit Radio FRITZ und Motor FM beginnen bereits die ersten
innovativen Jugendsender, Mikroboy in ihr festes Tagesprogramm
aufzunehmen. Im Juni folgt schließlich der physische Release über die Band
selbst.

Musik, Sonstige Populäre Klassik
Modern String Quartet
München

Einen Tanz auf dem Vulkan verspricht ein Abend mit dem Modern String Quartet, das sich in seiner inzwischen 24-jährigen Karriere eines zum Ziel gesetzt hat: In bester Jazzmanier den Saal zu erhitzen, den Funken von den Instrumenten auf das Publikum überspringen zu lassen. Von Anfang an hob es sich damit von den Konventionen der Musikszene in auffälliger und erfrischender Weise ab.
Dabei hat sich das Quartett von dem Gedanken leiten lassen, den Jazz in die Kunstmusik zurückfließen zu lassen und die nur scheinbar entfernten musikalischen Ausdrucksformen wieder zu versöhnen: mit den ungewöhnlichen Mitteln des klassischen Streichquartetts und vor allem durch Improvisation!
Dies ist aber nur eine Facette, die dem musikalischen Können und der Intention der vier Musiker nicht ganz gerecht wird. Spätestens seit ihrer hochgelobten Interpretation von Bachs „Kunst der Fuge“ (1994) beginnt sich dieses Image bei ihrer Zuhörerschaft nachhaltig zu ändern.
Tourneen u.a. in den USA, verschiedene Plattenveröffentlichungen und die Ernennung zu Kulturbotschaftern der Bundesrepublik Deutschland machten das MSQ schnell zu einem Begriff in der Welt der klassischen und zeitgenössischen Musik. Mit Spielfreude und Virtuosität entwickeln die vier Freunde aus Bestehendem Neues, indem sie persönliche Sichtweisen und Perspektiven künstlerischen Ausdrucks erarbeiten. Dabei hilft Ihnen ihre emotionale Verbindung: „Unsere Gedanken und Gefühle schwingen auf der gleichen Ebene“. In individueller, freier „Suche nach Brüchen“ werden durch Improvisation und Eigenkompositionen Strukturen aufgelöst, Schatten auf Lichtgestalten der Musikgeschichte geworfen und Unbekanntes erhellt.
Das Streichquartett bietet hierzu den Freiraum durch seine Unabhängigkeit von großen Konzertsälen und klassischem Musikbetrieb. Die Form der Kammermusik schafft einen intimen Dialog mit dem Publikum. Das Ensemble ist der Bogen, der alle Beteiligten wie die Saiten eines Instruments erfasst, zum Schwingen bringt und das Konzert als interaktive Einheit von Künstler und Publikum erleben lässt, denn „das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“.
Die Welt des Modern String Quartet ist ein interaktives Spannungsfeld der Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde. Zusammengehalten von Kräften, die unser Leben bestimmen: Liebe, Hass, Freude, Trauer – Gefühle die die Musik in ihrer universellen Sprache ausdrückt.
Der Konzertraum verwandelt sich in einen Bühnenraum. Instrumentale Stimmen werden zu Bildlinien, Spieltechniken zu sportiven Aktivitäten. Der Hörer lernt eine neue Dimension des Streichquartetts kennen. Mit dieser Art von Musik nimmt das Modern String Quartet eine Ausnahmestellung unter der Vielzahl von Ensembles ein.
Dabei ist die Musik des MSQ unterhaltsam, ohne U-Musik zu sein, und anspruchsvoll, ohne nur ernst zu sein: Avantgarde und Klassik swingen, der Jazz rückt auf die große Bühne.




Die Musiker:
Joerg Widmoser, Violine
Winfried Zrenner, Violine
Andreas Hoericht, Viola
Jost-H. Hecker, Cello