Quelle: Reservix

Freitag, 19.06.2026
um 17:30 Uhr




Das Schweigen über Menschenrechtsverletzungen nutzt Täter*innen und verhindert das Gedenken an die Opfer. Birgit Weyhe bricht das „Schweigen“ (Avant Verlag, 2025) und erzählt ein kaum bekanntes Kapitel deutsch-argentinischer Geschichte: Ellen Marx war 17, als sie in Buenos Aires ankam. Als Jüdin musste sie 1939 aus Nazi-Deutschland fliehen. 30 Jahre später ging Elisabeth Käsemann als politisch engagierte Studentin nach Argentinien. Wie Ellens Tochter Nora Marx wurde sie Opfer der Militärdiktatur, deren Gegner*innen in den 1970er Jahren in Folterlagern verschwanden. Das Auswärtige Amt schwieg – aufgrund wirtschaftlicher Interessen und der geplanten Fußball-WM in Argentinien. „Für mich ist Erinnerung zu einem Akt des Widerstands geworden“, sagt Birgit Weyhe und setzt dem Vergessen in ihrer Graphic Novel eindrucksvolle Bilder entgegen. Ins Gespräch darüber kommt sie mit Ella Detscher vom Dokumentationszentrum Nationalsozialismus.
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Foto: © Vera Drebusch
Mitveranstalter: Dokumentationszentrum Nationalsozialismus und Museum für Neue Kunst Freiburg
Gefördert im Rahmen des Literatursommers 2026 – Eine Veranstaltungsreihe der Baden-Württemberg Stiftung, http://www.literatursommer.de

Datum: 19.06.2026, 17:30 Uhr
Ort: Freundeskreis-Auditorium des Augustinermuseum, Augustinerplatz
Eintritt: 10/ 8 Euro

Lesung und Gespräch
Außer Haus

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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Freiburg im Breisgau

26.06.2026
19:30 Uhr
Tickets
ab 11,00 €
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