Fausts Rettung

Der blinde Faust, glaubt, dass seine Arbeiter sein grosses Deichbau-Projekt vollenden - jedoch sind es die Totengeister Mephistos, die Lemuren, die Fausts Grab schaufeln. Der Alte aber spricht unbeirrt weiter von seiner Vision, dem Meer Land für Millionen freier Menschen abzugewinnen, in deren Mitte er wohnen will. Für Mephistos Bemerkung, man spreche „von keinem Graben, doch vom Grab“, ist er taub. Dann sinkt er in sich zusammen und stirbt. Die Lemuren fangen ihn auf und Mephisto triumphiert – zu früh, denn vor der Öffnung des gräulichen Höllenrachens schwebt eine Engelsschar heran und streut dem Teufel Rosen in die Augen. Sogleich brennt er vor Wollust auf diese „appetitlichen Racker“, die den Moment seiner Liebestollheit ausnutzen und mit Fausts Seele fortziehen.

In einer Bergschlucht sprechen Eremiten über die Liebe und das Leben. Dann erscheinen die Engel mit Fausts unsterblicher Seele und schließlich die Mater Gloriosa mit einem Chor der Büßerinnen. Eine davon ist Gretchen. Sie erlöst Faust mit ihrer Liebe vom unreinen, irdischen Rest, der noch an seiner Seele klebt. Die Mater Gloriosa fordert Gretchen auf, sich zu ihr zu erheben; Faust werde der Liebenden folgen, wenn er sie sehe. Am Ende singt der Chor, dass das Geschehene nur ein Gleichnis für das Unbeschreibliche sei ...

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