Judith Hill - Live 2026
Die mit einem Grammy ausgezeichnete Sängerin, Songwriterin und Multiinstrumentalistin Judith Hill geht im Frühjahr, Sommer und Herbst auf Europatournee. Dabei präsentiert sie ihr mit Spannung erwartetes neues Album „Letters from a Black Widow“, das am 26. April 2024 über Regime Music Group veröffentlicht wurde.
Judith Hill hat sich als eine der dynamischsten und vielseitigsten Künstlerinnen der Musikbranche etabliert. Von ihrem Durchbruch bei The Voice bis hin zur Zusammenarbeit mit Legenden wie Stevie Wonder, Michael Jackson und Prince hat Judiths außergewöhnliches Talent ihr internationale Anerkennung und eine treue Fangemeinde eingebracht. Ihre Musik verbindet mühelos Elemente aus Soul, Funk, R&B und Pop und erschafft so einen unverwechselbaren eigenen Sound.
„Letters From A Black Widow“ folgt auf Hills Veröffentlichung Baby, I’m Hollywood! aus dem Jahr 2021, die von Kritikern breit gefeiert wurde und die SPIN als „ein funk-rock-soul-Feuerwerk“ beschrieb. Wenn dieses Album eine ausgelassene Coming-of-Age-Geschichte eines gemischtrassigen Kindes aus dem bohèmehaften Kalifornien erzählte, ist Letters from a Black Widow ein kraftvoller Kampfruf – ein Soul-/Funk-/Gospel-Leidenschaftsdrama, das spektakulär von Hill geschrieben, arrangiert und aufgeführt wurde.
Obwohl Hill viele Instrumente selbst eingespielt hat – darunter die E-Gitarre, die sie sich seit ihrer letzten Studioveröffentlichung selbst beigebracht hat – ist dieses Projekt kein reines Solo-Werk. Es basiert auf dem unerschütterlichen musikalischen Fundament, das sie fast ihr ganzes Leben begleitet hat: Hills Band umfasst ihre Eltern, den Bassisten Robert „Peewee“ Hill und die Keyboarderin Michiko Hill. Außerdem wirken John Staten (Schlagzeug und Percussion), Daniel Chae (Streicher) sowie eine Gruppe enger musikalischer Weggefährten mit, die Background-Gesang beisteuern.
Wenn Hills vorheriges Album Baby, I’m Hollywood die wilde Coming-of-Age-Geschichte eines gemischtrassigen Kindes aus dem bohèmehaften Kalifornien war, dann ist Letters from a Black Widow ein entschlossener Kampfruf – ein abendfüllendes Soul-/Funk-/Gospel-Leidenschaftsdrama, das herausragend geschrieben, arrangiert und performt ist. Das neue Album mit 12 Songs erzählt eine fesselnde Geschichte – vom privaten Schmerz hin zu gemeinschaftlicher Transzendenz – und ist ihr bislang persönlichstes Werk.
Wer Judith Hills Geschichte verfolgt hat, erkennt in Letters from a Black Widow sofort einen verblüffenden Albumtitel. Der von Boulevardmedien geprägte Ausdruck „Black Widow“ entstand nach den Drogentodfällen ihrer beiden karriereprägenden Weggefährten Michael Jackson und Prince. Er wurde zu einem Schimpfwort, das Internet-Trolle gegen die gefeierte Künstlerin richteten und damit Verschwörungstheorien sowie öffentliche Beschämungskampagnen auslösten – ein Trauma, das beinahe eine Karriere beendet hätte, die unter anderem einen Grammy für ihre Rolle im Oscar-prämierten Dokumentarfilm 20 Feet from Stardom umfasst.
„Jahrelang war die Black Widow eine so dunkle Präsenz in meinem Leben, dass sie zu bedrohlich und einschüchternd war, um überhaupt darüber zu sprechen“, sagt Hill. Doch ein Jahr nach Beginn der Pandemie fand sie Zeit und Raum für eine tiefgreifende Auseinandersetzung. „Zum Stillstand gezwungen zu sein, erlaubte mir, tiefer zu gehen, wirklich in mich hineinzuhören und herauszufinden, was meinen Kern ausmacht und worüber ich wirklich sprechen muss. Ich stellte fest, dass ich den Mut und die Stärke hatte, mich all dem zu stellen – authentisch zu meinem Innersten zu stehen, in die gesamte Erfahrung einzutauchen und ein Meer aus Dunkelheit in ausdrucksstarkes Feuer zu verwandeln.“
Die zweite Single des Albums, „Flame“, präsentiert eine kraftvolle Gesangsleistung und ein explosiv arrangiertes musikalisches Gewand. Inhaltlich blickt der Song der Dunkelheit und dem Schmerz direkt ins Gesicht und offenbart zugleich Hills innere Stärke: „Give me chaos and give me pain / but you can never kill my flame.“ Die Single wurde unter anderem von Rolling Stone, Entertainment Tonight und V Magazine gefeiert, das schrieb: „‚Flame‘ zeigt Hills vokale Meisterschaft ebenso wie ihr Talent als Songwriterin.“
„Ich bin widerstandsfähiger, als ich dachte“, erklärt Hill. „Nach jedem Schlag, der mich zu Boden zwingt, entdecke ich eine innere Kraft, die stärker und trotziger als zuvor zurückkehrt. Wie Eisen und Stahl ist mein Kern undurchdringlich geworden. An meinen dunkelsten Tagen schließe ich die Gitarre an den Verstärker an und höre den pulsierenden Herzschlag des Instruments wie einen Energieschub, der meinen Geist wiederbelebt. Ich bin überzeugt, dass ich niemals besiegt werde.“
Die dritte Single des Albums, „Dame de la Lumière“, erschien rechtzeitig zum Women’s History Month. Der Song stellt Judiths unverfälschte Emotionen in den Mittelpunkt, während sie Generationen starker Frauen besingt – darunter ihre Mutter und ihre Großmutter. Der Titel ist nicht nur ein Liebesbrief an die „Frauen des Lichts“, die sie großgezogen haben, sondern auch eine kraftvolle Hommage an Frauen überall auf der Welt.
„Das ist die Geschichte meiner Mutter und meiner Großmutter. Das sind zwei starke Frauen, die mir die Bedeutung von Durchhaltevermögen beigebracht haben“, erzählt Judith. „Ich erinnere mich daran, wie sie das Unmögliche überwunden und überlebt haben, weil sie entschlossen waren, für ihre Familien da zu sein. Auf ihren Schultern stehend führe ich ihr Vermächtnis weiter. Wenn ich die Augen schließe, sehe ich die Gesichter jeder Frau in der Geschichte, die Unkraut in immergrüne Blätter verwandelt hat. Sie ragen höher als die Berge. Wenn sie es schaffen konnten, kann ich es auch. Schlechte Zeiten machen starke Frauen – das ist mein Mantra.“
Einlass: 19:00 Uhr