Ballhaus Ost


Pappelallee 15, 10437 Berlin

 

 

Das BALLHAUS OST ist eine seit 2006 bestehende Spielstätte für freies Theater, Performance und Tanz. Das Haus in der Pappelallee 15 im Prenzlauer Berg ist Heimat für bereits etablierte Gruppen und Künstler der freien Szene (wie z.B. die Puppenspielformation "Das Helmi") und bietet gleichzeitig Raum für bislang weniger bekannte Akteure der vitalen freien Berliner Theaterlandschaft, hier ihre Arbeiten zu präsentieren. Das Ballhaus ist somit Begegnungsstätte für experimentierfreudige und -mutige Theaterkünstler und ein neugieriges Publikum - ein dynamischer Ort der passionierten Bearbeitung heutiger Lebenswirklichkeiten.

Founded in 2006, BALLHAUS OST is an independent space for theater, performance, and dance. The theater house on Pappelallee 15 (Prenzlauer Berg) shelters both well-established and still unknown artists of Berlin’s rich and vital independent theater scene. As a meeting place for artists, willing and eager to experiment, and their curious public, Ballhaus is a dynamic spot for people, who are passionate about confrontations with our everyday realities.

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Details zur Location

Veranstaltungsraum
keine Angabe
Indoor
modern
Stadt
keine Angabe
keine Angabe
ca. 200-500 Meter
keine Angabe
Theater/Show
keine Angabe


Fotos der Location

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Kommende Events

Sincerely Solo
02.03.2018 um 20:00 Uhr / Berlin

Helena Engberg ist seit zehn Jahren Single. In ihrer Live-DJ-Performance »Sincerely Solo« untersucht sie in synch und offbeat die praktischen, politischen und persönlichen Auswirkungen des Single-Seins in ihrem Heimatland Schweden, dem unabhängigsten Land der Welt.
Schweden ist weltweit das Land mit dem höchsten Singleanteil in der Bevölkerung. Mit der über die Jahre erfolgten Stärkung der gesellschaftlichen Rolle der Frau ist auch die Anzahl der Single-Haushalte erheblich gestiegen. 2016 wurde Single-Frauen in Schweden das Recht auf eine durch das Gesundheitssystem getragene medizinisch unterstützte Fortpflanzung zuerkannt. Während aber die Anzahl unterschiedlichster Single-Lebensformen rapide zunimmt, bestimmt das Mainstreamkonzept der romantischen Paarbeziehung noch immer die gesellschaftliche Norm. Diejenigen, die von dieser Norm abweichen, werden regelmäßig daran erinnert und vor allem die Dating-Industrie verdient an dieser Schieflage ein Vermögen.
»Sincerely Solo« stellt einen Single ins Zentrum und entwickelt aus ihrer Geschichte einen vielschichtigen Reflexionsraum: Ist sie frei? Ist sie allein? Ist sie ein Marktobjekt, obwohl man sie nicht besitzen kann? Ist es ihre Entscheidung, allein zu sein, oder hat sich einfach nur niemand für sie entschieden? Sie lädt das Publikum in ein Nachtclub-Setting zu einer sinnlichen und körperlichen Erfahrung jenseits der gängigen narrativen Muster des Dating Entertainments.

PotatoPotato Performing Arts ist ein Künstler*innenkollektiv mit Sitz in Malmö. Helena Engberg, eine von fünf künstlerischen Leiter*innen des Kollektivs, ist Schauspielerin und tritt unter dem Namen Femte als Techno / Elektro-DJ auf. Die Produktionen von PotatoPotato suchen den Bruch mit Normen und Mainstream-Ideen und präsentieren originelle Perspektiven auf zeitgenössische Phänomene. Sie unterwandern und erkunden populäre Kultur mit ihren eigenen theatralen Methoden.

In schwedischer Sprache mit englischen Übertiteln.

Konzept, Performance: Helena Engberg
Regie: Helena Engberg, Freja Hallberg
Lichtdesign, Bühne: Christoffer Lloyd
Musik: Frida Alkestrand

Eine Produktion von PotatoPotato Scenkonst in Kooperation mit Inkonst, Relationsinstitutet, Transistorfestivalen 4, Folkuniversität Malmö, Stockholm Fringe Festival und Göteborg Fringe Festival. Präsentiert im Rahmen von Contemporary Performing Beats. Gefördert druch Kulturbryggan, Swedish Arts Grants Komitee und Hagtorg Fastighetsservice.
Sincerely Solo
03.03.2018 um 20:00 Uhr / Berlin

Helena Engberg ist seit zehn Jahren Single. In ihrer Live-DJ-Performance »Sincerely Solo« untersucht sie in synch und offbeat die praktischen, politischen und persönlichen Auswirkungen des Single-Seins in ihrem Heimatland Schweden, dem unabhängigsten Land der Welt.
Schweden ist weltweit das Land mit dem höchsten Singleanteil in der Bevölkerung. Mit der über die Jahre erfolgten Stärkung der gesellschaftlichen Rolle der Frau ist auch die Anzahl der Single-Haushalte erheblich gestiegen. 2016 wurde Single-Frauen in Schweden das Recht auf eine durch das Gesundheitssystem getragene medizinisch unterstützte Fortpflanzung zuerkannt. Während aber die Anzahl unterschiedlichster Single-Lebensformen rapide zunimmt, bestimmt das Mainstreamkonzept der romantischen Paarbeziehung noch immer die gesellschaftliche Norm. Diejenigen, die von dieser Norm abweichen, werden regelmäßig daran erinnert und vor allem die Dating-Industrie verdient an dieser Schieflage ein Vermögen.
»Sincerely Solo« stellt einen Single ins Zentrum und entwickelt aus ihrer Geschichte einen vielschichtigen Reflexionsraum: Ist sie frei? Ist sie allein? Ist sie ein Marktobjekt, obwohl man sie nicht besitzen kann? Ist es ihre Entscheidung, allein zu sein, oder hat sich einfach nur niemand für sie entschieden? Sie lädt das Publikum in ein Nachtclub-Setting zu einer sinnlichen und körperlichen Erfahrung jenseits der gängigen narrativen Muster des Dating Entertainments.

PotatoPotato Performing Arts ist ein Künstler*innenkollektiv mit Sitz in Malmö. Helena Engberg, eine von fünf künstlerischen Leiter*innen des Kollektivs, ist Schauspielerin und tritt unter dem Namen Femte als Techno / Elektro-DJ auf. Die Produktionen von PotatoPotato suchen den Bruch mit Normen und Mainstream-Ideen und präsentieren originelle Perspektiven auf zeitgenössische Phänomene. Sie unterwandern und erkunden populäre Kultur mit ihren eigenen theatralen Methoden.

In schwedischer Sprache mit englischen Übertiteln.

Konzept, Performance: Helena Engberg
Regie: Helena Engberg, Freja Hallberg
Lichtdesign, Bühne: Christoffer Lloyd
Musik: Frida Alkestrand

Eine Produktion von PotatoPotato Scenkonst in Kooperation mit Inkonst, Relationsinstitutet, Transistorfestivalen 4, Folkuniversität Malmö, Stockholm Fringe Festival und Göteborg Fringe Festival. Präsentiert im Rahmen von Contemporary Performing Beats. Gefördert druch Kulturbryggan, Swedish Arts Grants Komitee und Hagtorg Fastighetsservice.
shamebox
09.03.2018 um 20:00 Uhr / Berlin

Godfather und die Wunderlampe
09.03.2018 um 20:00 Uhr / Berlin

In der Entscheidungsschlacht gegen Feldmarschall Rommel ergattert Private Vito eine seltsame Öllampe und nimmt sie mit nach New York.
Dort herrscht ein wilder Kampf. Die »Schwarze Hand«-Gang hat sich aufgelöst in fünf Splittergruppen, die sich nun untereinander bekämpfen. Doch mithilfe der Wunderlampe kann Don Vito seine Widersacher vorerst ausschalten und seine Familie beschützen.
Später wird die Lampe auf seinen Sohn Michael übergehen und der Dschinn wird ihm geheime Dienste leisten. Auf wundersame Weise weht ein Hauch von Orient durch diesen Paten. Der sogenannte Türke spricht tatsächlich türkisch, die Musik scheint aus den Steppen Afghanistans zu kommen und viele Geschichten erinnern an Erzählungen von heutigen Flüchtlingen. Das liegt daran, dass Das Helmi lange in einer Erstunterkunft für Geflüchtete in Oberschöneweide nach einem geeigneten Stoff recherchiert hat, um sowohl die Bewohner*innen zu unterhalten, als auch ihre Erzählungen und Gedanken in das Stück einfließen zu lassen.
In einer Reihe von Gesprächen über ernste Dinge aber auch über Filme, Musik und Bücher hat sich so ein spezieller Kosmos ergeben.
Durch die vielen kleinen Abweichungen und logischen Brüche entsteht ein »Godfather« von heute und ein Gefühl, dass Berlin als Ort der Hoffnung dem New York der Jahrhundertwende gleicht.

von und mit: Das Helmi & Gästen

Eine Produktion von Das Helmi in Kooperation mit dem Ballhaus Ost und dem CJD Berlin-Brandenburg. Gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung.
shamebox
09.03.2018 um 20:00 Uhr / Berlin

Iva Sveshtarova und Willy Prager schließen sich samt ihrer Scham in einer Bühnenbox, einer »shamebox« ein. Sie studieren sie ausführlich von innen, bewegen sich Kindern gleich, mit grenzenloser, auch frecher Neugier. Das Spiel wird aber langsam grob und die infantilen Wünsche immer schamloser. Sveshtarova und Prager springen weiter in die gesicherten virtuellen Boxen von Onlinewelten, in denen sie ihr Spiel ungestört fortsetzen, oftmals an der Grenze der Brutalität und zugleich lächerlich-grotesk. Wie weit lässt sich all dies steuern und wie lange können sie diese Performance der Schande aushalten?

Iva Sveshtarova und Willy Prager arbeiten regelmäßig in verschiedenen Konstellationen mit namhaften Künstler*innen zusammen. Gemeinsam realisierten sie die Projekte »Cliche«, »Dona Clara«, »Museum of Hygiene«, »Our last pas de deux« und »shamebox«. Beide sind Mitglieder der Gruppe Б brain С store П project, Sofia sowie Mitbegründer der Nomad Dance Academy und von »Antistatic« – einem Festival für Zeitgenössischen Tanz und Performance in Sofia.

In englischer Sprache.

Idee, Realisation, Performance: Iva Sveshtarova, Willy Prager
Musik: Emilian Gatsov-Elbi
Beratung: Neli Mitewa, Mira Todorova
Dank an: Helena Botto

Eine Produktion von Б brain С store П project und DNK – space for contemporary dance and performance, Sofia. Gefördert durch das Kulturprogramm der Stadt Sofia und mit freundlicher Unterstützung durch das Cairo Contemporary Dance Centre. Die Präsentation von »shamebox« im Ballhaus Ost wird realisiert mit Unterstützung des Bulgarischen Kulturinstituts.
shamebox
10.03.2018 um 20:00 Uhr / Berlin

Godfather und die Wunderlampe
10.03.2018 um 20:00 Uhr / Berlin

In der Entscheidungsschlacht gegen Feldmarschall Rommel ergattert Private Vito eine seltsame Öllampe und nimmt sie mit nach New York.
Dort herrscht ein wilder Kampf. Die »Schwarze Hand«-Gang hat sich aufgelöst in fünf Splittergruppen, die sich nun untereinander bekämpfen. Doch mithilfe der Wunderlampe kann Don Vito seine Widersacher vorerst ausschalten und seine Familie beschützen.
Später wird die Lampe auf seinen Sohn Michael übergehen und der Dschinn wird ihm geheime Dienste leisten. Auf wundersame Weise weht ein Hauch von Orient durch diesen Paten. Der sogenannte Türke spricht tatsächlich türkisch, die Musik scheint aus den Steppen Afghanistans zu kommen und viele Geschichten erinnern an Erzählungen von heutigen Flüchtlingen. Das liegt daran, dass Das Helmi lange in einer Erstunterkunft für Geflüchtete in Oberschöneweide nach einem geeigneten Stoff recherchiert hat, um sowohl die Bewohner*innen zu unterhalten, als auch ihre Erzählungen und Gedanken in das Stück einfließen zu lassen.
In einer Reihe von Gesprächen über ernste Dinge aber auch über Filme, Musik und Bücher hat sich so ein spezieller Kosmos ergeben.
Durch die vielen kleinen Abweichungen und logischen Brüche entsteht ein »Godfather« von heute und ein Gefühl, dass Berlin als Ort der Hoffnung dem New York der Jahrhundertwende gleicht.

von und mit: Das Helmi & Gästen

Eine Produktion von Das Helmi in Kooperation mit dem Ballhaus Ost und dem CJD Berlin-Brandenburg. Gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung.
shamebox
10.03.2018 um 20:00 Uhr / Berlin

Iva Sveshtarova und Willy Prager schließen sich samt ihrer Scham in einer Bühnenbox, einer »shamebox« ein. Sie studieren sie ausführlich von innen, bewegen sich Kindern gleich, mit grenzenloser, auch frecher Neugier. Das Spiel wird aber langsam grob und die infantilen Wünsche immer schamloser. Sveshtarova und Prager springen weiter in die gesicherten virtuellen Boxen von Onlinewelten, in denen sie ihr Spiel ungestört fortsetzen, oftmals an der Grenze der Brutalität und zugleich lächerlich-grotesk. Wie weit lässt sich all dies steuern und wie lange können sie diese Performance der Schande aushalten?

Iva Sveshtarova und Willy Prager arbeiten regelmäßig in verschiedenen Konstellationen mit namhaften Künstler*innen zusammen. Gemeinsam realisierten sie die Projekte »Cliche«, »Dona Clara«, »Museum of Hygiene«, »Our last pas de deux« und »shamebox«. Beide sind Mitglieder der Gruppe Б brain С store П project, Sofia sowie Mitbegründer der Nomad Dance Academy und von »Antistatic« – einem Festival für Zeitgenössischen Tanz und Performance in Sofia.

In englischer Sprache.

Idee, Realisation, Performance: Iva Sveshtarova, Willy Prager
Musik: Emilian Gatsov-Elbi
Beratung: Neli Mitewa, Mira Todorova
Dank an: Helena Botto

Eine Produktion von Б brain С store П project und DNK – space for contemporary dance and performance, Sofia. Gefördert durch das Kulturprogramm der Stadt Sofia und mit freundlicher Unterstützung durch das Cairo Contemporary Dance Centre. Die Präsentation von »shamebox« im Ballhaus Ost wird realisiert mit Unterstützung des Bulgarischen Kulturinstituts.
Ein Sommernachtstraum - Premiere
16.03.2018 um 20:00 Uhr / Berlin

Ein Sommernachtstraum - Premiere
16.03.2018 um 20:00 Uhr / Berlin

»Lord, what fools this mortals be!« (William Shakespeare)

William Shakespeares »Ein Sommernachtstraum« ist ein über 400 Jahre altes Verwirrspiel der Menschen, ihrer Körper, ihrer Sprachen, Träume und Gefühle. In einem Palast und einem Wald zur Sommersonnenwende, wohin Liebende vor den Gesetzen der städtischen Gesellschaft flüchten, Feen und Menschen sich begegnen und das bis dahin überschaubare, wohlgeordnete Leben aus seiner Fassung gerät. Sprache verliert hier ihren Sinn. Hände begreifen Hände, Körper prallen aufeinander, Risiko wird gelebt, Traum wird zur Wirklichkeit und Wirklichkeit wird zum Traum. In einer Nacht voller Begierden und Liebe tobt sich das Innerste nach außen.
In Zusammenarbeit mit der indischen Bharatanatyam-Choreographin Rajyashree Ramesh, dem Choreographen-Duo Matan Zamir & Gal Naor / the progressive wave und der Kostümbildnerin Gabriele Wischmann in einer Raum- und Klang-Komposition von Jan-Peter E.R. Sonntag erforscht das Ensemble Possible World in seiner aktuellen Produktion das Potenzial von Sprache als Aktion im Raum. Die Ausgangspunkte sind der Stücktext von William Shakespeare und Deutsche Gebärdensprache. Das Ensemble besteht aus fünf gehörlosen und zwei hörenden Darstellern sowie zwei Codas (Children of deaf adults). Da Gehörlose in einer visuell-kinästhetischen Weise kommunizieren, die der hörenden Welt ungewohnt erscheint, fordert das international besetzte Ensemble die traditionellen westlichen Grenzen von Sprache und Literatur heraus.

Possible World wurde 2009 von Michaela Caspar und Till Nikolaus von Heiseler gegründet und zeigt mit »Ein Sommernachtstraum« seine vierte Produktion im Ballhaus Ost.

Für hörendes und gehörloses Publikum, in BodySignLanguage.

mit: Anka Böttcher, Brian Duffy, Emilia von Heiseler, Eyk Kauly, Athina Lange, Peter Marty, Gal Naor, Okan Seese, Anne Zander, Wille Felix Zante
Übertragung in Deutsche Gebärdensprache: Eyk Kauly, Wille Felix Zante, Corinna Brenner u.a.
Regie: Michaela Caspar
Raum, Komposition, Fotografie: Jan-Peter E.R. Sonntag
Kostüme: Gabriele Wischmann
Choreographie: Matan Zamir, Gal Naor
Bharatanatyam-Choreographie: Rajyashree Ramesh
Visual Vernacular: Brian Duffy
Video: Jens Kupsch
Regie- und Bühnenbildassistenz: Max Neu
Produktionsleitung: Daniel Schrader

Eine Produktion von Possible World e. V. in Kooperation mit dem Ballhaus Ost. Gefördert durch Aktion Mensch, die Vinci Stiftung und die Herbert-Grünewald-Stiftung.

Ausverkauft


Location eingetragen von: eventsTODAY Team