Aquarell - Duo51Saiten
PROGRAMM
Franz Strauss (1822 – 1905)
Nocturno op. 7
Franz Schubert (1787 - 1828)
Sonata in a-Moll “Arpeggione”
Olivier Messiaen (1908 – 1992)
Louange à l’éternité de Jésus
(aus: Quatuor pour la fin du temps)
Pause
Grace Williams (1906 – 1977)
Hiraeth for Harp
Benjamin Britten (1913 - 1976)
Suite for Harp op. 83
Granville Bantock (1868 – 1946)
Hamabdil (Hebrew Melody)
Edward Elgar (1857 – 1934)
Rosemary
Carissima
Adieu
INTERPRETEN
duo51saiten
Johanna Dorothea Görißen – Harfe
Michael Wehrmeyer – Violoncello
ZUM PROGRAMM
„Impressionen, zarte Melodien, romantische Stimmungen und verspielte Läufe – daraus entstehen Farben und Schattierungen, die ein Bild erschaffen wie ein Aquarell“ – so beschreibt das junge Duo aus der Konzertauswahl des Deutschen Musikrats sein Konzertprogramm auf den 47 + 4 = 51 Saiten ihrer Instrumente.
Solistisch und im Duo setzen Cello und Harfe ihre bunten und kontrastierenden Farbtupfer in Musikstücke voller Sehnsucht und Nostalgie und legt in der zweiten Konzerthälfte einen geographischen Schwerpunkt auf Großbritannien und die walisische Musiktradition. Das Duo beschreibt dies so:
„Der zweite Konzert-Teil weist eine Besonderheit auf: die Komponisten Edward Elgar, Benjamin Britten und Granville Bantock stammen alle aus Großbritannien. Das Hauptwerk, die Suite für Harfe solo von Benjamin Britten, komponiert 1969, ist dem walisischen Harfenisten Osian Ellis gewidmet. Im letzten ihrer fünf Sätze bezieht sich Britten auf die jahrhundertealte Tradition des walisischen Harfenspiels, indem er Variationen über das walisische Lied Saint Denio einbaute. Zwischen der Suite von Britten und dem lyrisch melancholischen Duowerk Hamabdil von Bantock sind die drei Charakterstücke Rosemary, Carissima und Adieu von Elgar eingewoben: die hier für Cello und Harfe adaptierten Piècen dürfen als Kurzgeschichten gelten, deren Inhalte, Assoziationen und Gefühle sich dem Zuhörer sofort mitteilen.
Das ungewöhnliche Duo kombiniert bekannte Werke der Cello-Literatur mit eher selten gespielten Stücken. Da es wenige originale Literatur für die Kombination Cello-Harfe gibt, hat es Werke neu arrangiert und ermöglicht damit einen neuen Blick auch auf bekannte Kompositionen, erzeugt eine besondere Atmosphäre und Stimmung. „Zwei Saiteninstrumente, das eine gezupft, das andere gestrichen, schaffen ganz besondere Klangfarben“ versprechen Johanna Görißen und Michael Wehrmeyer - und beantworten die Frage, warum man dieses Konzert besuchen sollte: „Weil wir mit Sicherheit ein unvergessliches Konzert hinzaubern!!“
- Gefördert durch die Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb des Deutschen Musikrates und die GVL -
Einlass: 17.30 Uhr