Kombiticket: Temporary Store + Present Futures Berlin

Sonntag, 17.02.2019 um 18:00 Uhr

Sophiensaele
Sophienstr. 18, 10178 Berlin


Tickets
ab 18,00 €




TEMPORARY STORE sucht nach der choreografischen Schnittstelle zwischen virtueller und physischer Realität: An einem futuristischen Transit-Ort, der alles sein könnte vom Pop-Up-Store bis zum Museum, flimmern zeitlose Werbespots an den Wänden. Post-humane Körper bewegen sich zu sphärischer Musik, werden wie Roboter zurückgespult und rückgekoppelt. Als Archive reisen sie durch digitale/n Raum und Zeit, um in einer virtuosen Endlosschleife Bewegungsmuster zu durchlaufen, die uns vertraut und dennoch fremd sind.

FEBRUAR 15 | 18.00 UHR | TANZSCOUT-EINFÜHRUNG

***

LECTURE SERIES: PRESENT FUTURES BERLIN
Eine multidisziplinäre Vortragsreihe zu Posthumanismus und dem Nichtmenschlichen: Im Rahmen ihrer neuen Choreografie Temporary Store lädt Colette Sadler vier Gäste aus unterschiedlichen Kunstrichtungen ein, um über einen erweiterten Begriff von Choreo-grafie und Performance mit und jenseits von Körpern zu diskutieren. Moderiert von der Journalistin Astrid Kaminski öffnen die Vorträge eine Plattform zum Austausch über unsere zunehmend technologisierte Gesellschaft.

MODERATION Astrid Kaminski GÄSTE Choy Ka Fai (Choreograf), Lucy Railton (Komponistin), u.a.

FEBRUAR 14 | 18.00 – 22.30 UHR | BODY A
Videoinstallation von Colette Sadler und Mikko Gaestel in der Sophienkirche gegenüber

Foto © Mikko Gaestel

weitere Termine

One Next To Me - Eine Tanzperformance über das Verhältnis von Zartheit und Gewalt · Premiere
Die Performance „One Next To Me“ der finnischen Choreografin Milla Koistinen untersucht das Verhältnis von Zärtlichkeit und Gewalt auf physischer Ebene.

Wie zeigen sich Aggression und Zartheit in der Bewegung? Wie entstehen Wechselwirkungen dazwischen? Und wie geht das eine in das andere über?

Mit fast 20 Darstellern, die sich aus neun professionellen Tänzern und neun Darstellern ohne Bühnentanzerfahrung zusammensetzen, hinterfragt Milla Koistinen die Motive von dem mal sanften, mal harschen Verhalten der Menschen. Im Spiel zwischen Widerstand und Unterordnung untersucht „One Next To Me“ zahlreiche Handlungsalternativen und fragt nach ihren Auswirkungen auf die Gruppe und den einzelnen. Es entsteht eine Innen-
ansicht des folgenreichen Prozesses, der in Gang gesetzt wird,
wenn Menschen mit Menschen interagieren.

Ganz bewusst hat die Nachwuchschoreografin sich für diese bisher größte Arbeit entschieden, mit einer möglichst diversen Gruppe zu arbeiten, um in der Mischung von professionellen Tänzern und Laien aller Altersgruppen, ein Ensemble zu kreieren, das die Heterogenität der Gesellschaft abbilden kann. Die Arbeit mit nicht professionellen Darstellern bringt, so Koistinen, eine eigene Qualität mit sich, die sich von der Arbeit mit rein professio-
nellen Tänzerensembles stark unterscheidet.

Nach dem Solo „On a Clear Day” vom Frühjahr 2017 ist „One Next To Me“ eine weitere Zusammenarbeit mit dem Komponisten Paul Valikoski und dem Bildenden Künstler Ladislav Zajac, die mit ihren je eigenen Mitteln die Performance gleichberechtigt formen. Paul Valikoski komponiert elektro-akustische Musik und ortspezifische Soundinstallationen. Ladislav Zajac kreiert am Raum orientierte Interventionen, die die Wahrnehmung und Beziehung von Raum, Licht und Zeit untersuchen.

Konzept und Choreographie: Milla Koistinen | Kreation und Performance: Fanny Didelot, Elton Petri, Nathalie Baert, Àngel Duran Muntada,
María Casares González, Anna Barbara Bonatto, Laureline Mejean,
Camilo Mejía Cortés und Soul Roberts & mit 9 weiteren Darsteller*innen ohne professionelle Bühnenerfahrung | Musik: Paul Valikoski |
Set und Lichtdesign: Ladislav Zajac | Kostüm: Lee Méir, Judith Förster | Produktionsleitung: Jana Lüthje (M.i.C.A. – Movement in Contemporary Art) | Dramaturgie: Synne Behrndt | Produktionsassistenz: Emilia Oebel

Eine Produktion von Milla Koistinen, gefördert durch den Hauptstadt-
kulturfonds und die Kone Foundation. In Kollaboration mit 4.15 Tanz und Performance Plattform Salzburg, unterstützt von Stadt Salzburg, Magistratsabt. 2 – Kultur, Bildung und Wissen, und Land Salzburg.
Partner: Dance Theatre Minimi, Off/Balance

Foto: Ladislav Zajac
One Next To Me - Eine Tanzperformance über das Verhältnis von Zartheit und Gewalt · Premiere
Die Performance „One Next To Me“ der finnischen Choreografin Milla Koistinen untersucht das Verhältnis von Zärtlichkeit und Gewalt auf physischer Ebene.

Wie zeigen sich Aggression und Zartheit in der Bewegung? Wie entstehen Wechselwirkungen dazwischen? Und wie geht das eine in das andere über?

Mit fast 20 Darstellern, die sich aus neun professionellen Tänzern und neun Darstellern ohne Bühnentanzerfahrung zusammensetzen, hinterfragt Milla Koistinen die Motive von dem mal sanften, mal harschen Verhalten der Menschen. Im Spiel zwischen Widerstand und Unterordnung untersucht „One Next To Me“ zahlreiche Handlungsalternativen und fragt nach ihren Auswirkungen auf die Gruppe und den einzelnen. Es entsteht eine Innen-
ansicht des folgenreichen Prozesses, der in Gang gesetzt wird,
wenn Menschen mit Menschen interagieren.

Ganz bewusst hat die Nachwuchschoreografin sich für diese bisher größte Arbeit entschieden, mit einer möglichst diversen Gruppe zu arbeiten, um in der Mischung von professionellen Tänzern und Laien aller Altersgruppen, ein Ensemble zu kreieren, das die Heterogenität der Gesellschaft abbilden kann. Die Arbeit mit nicht professionellen Darstellern bringt, so Koistinen, eine eigene Qualität mit sich, die sich von der Arbeit mit rein professio-
nellen Tänzerensembles stark unterscheidet.

Nach dem Solo „On a Clear Day” vom Frühjahr 2017 ist „One Next To Me“ eine weitere Zusammenarbeit mit dem Komponisten Paul Valikoski und dem Bildenden Künstler Ladislav Zajac, die mit ihren je eigenen Mitteln die Performance gleichberechtigt formen. Paul Valikoski komponiert elektro-akustische Musik und ortspezifische Soundinstallationen. Ladislav Zajac kreiert am Raum orientierte Interventionen, die die Wahrnehmung und Beziehung von Raum, Licht und Zeit untersuchen.

Konzept und Choreographie: Milla Koistinen | Kreation und Performance: Fanny Didelot, Elton Petri, Nathalie Baert, Àngel Duran Muntada,
María Casares González, Anna Barbara Bonatto, Laureline Mejean,
Camilo Mejía Cortés und Soul Roberts & mit 9 weiteren Darsteller*innen ohne professionelle Bühnenerfahrung | Musik: Paul Valikoski |
Set und Lichtdesign: Ladislav Zajac | Kostüm: Lee Méir, Judith Förster | Produktionsleitung: Jana Lüthje (M.i.C.A. – Movement in Contemporary Art) | Dramaturgie: Synne Behrndt | Produktionsassistenz: Emilia Oebel

Eine Produktion von Milla Koistinen, gefördert durch den Hauptstadt-
kulturfonds und die Kone Foundation. In Kollaboration mit 4.15 Tanz und Performance Plattform Salzburg, unterstützt von Stadt Salzburg, Magistratsabt. 2 – Kultur, Bildung und Wissen, und Land Salzburg.
Partner: Dance Theatre Minimi, Off/Balance

Foto: Ladislav Zajac
One Next To Me - Eine Tanzperformance über das Verhältnis von Zartheit und Gewalt · Premiere
Die Performance „One Next To Me“ der finnischen Choreografin Milla Koistinen untersucht das Verhältnis von Zärtlichkeit und Gewalt auf physischer Ebene.

Wie zeigen sich Aggression und Zartheit in der Bewegung? Wie entstehen Wechselwirkungen dazwischen? Und wie geht das eine in das andere über?

Mit fast 20 Darstellern, die sich aus neun professionellen Tänzern und neun Darstellern ohne Bühnentanzerfahrung zusammensetzen, hinterfragt Milla Koistinen die Motive von dem mal sanften, mal harschen Verhalten der Menschen. Im Spiel zwischen Widerstand und Unterordnung untersucht „One Next To Me“ zahlreiche Handlungsalternativen und fragt nach ihren Auswirkungen auf die Gruppe und den einzelnen. Es entsteht eine Innen-
ansicht des folgenreichen Prozesses, der in Gang gesetzt wird,
wenn Menschen mit Menschen interagieren.

Ganz bewusst hat die Nachwuchschoreografin sich für diese bisher größte Arbeit entschieden, mit einer möglichst diversen Gruppe zu arbeiten, um in der Mischung von professionellen Tänzern und Laien aller Altersgruppen, ein Ensemble zu kreieren, das die Heterogenität der Gesellschaft abbilden kann. Die Arbeit mit nicht professionellen Darstellern bringt, so Koistinen, eine eigene Qualität mit sich, die sich von der Arbeit mit rein professio-
nellen Tänzerensembles stark unterscheidet.

Nach dem Solo „On a Clear Day” vom Frühjahr 2017 ist „One Next To Me“ eine weitere Zusammenarbeit mit dem Komponisten Paul Valikoski und dem Bildenden Künstler Ladislav Zajac, die mit ihren je eigenen Mitteln die Performance gleichberechtigt formen. Paul Valikoski komponiert elektro-akustische Musik und ortspezifische Soundinstallationen. Ladislav Zajac kreiert am Raum orientierte Interventionen, die die Wahrnehmung und Beziehung von Raum, Licht und Zeit untersuchen.

Konzept und Choreographie: Milla Koistinen | Kreation und Performance: Fanny Didelot, Elton Petri, Nathalie Baert, Àngel Duran Muntada,
María Casares González, Anna Barbara Bonatto, Laureline Mejean,
Camilo Mejía Cortés und Soul Roberts & mit 9 weiteren Darsteller*innen ohne professionelle Bühnenerfahrung | Musik: Paul Valikoski |
Set und Lichtdesign: Ladislav Zajac | Kostüm: Lee Méir, Judith Förster | Produktionsleitung: Jana Lüthje (M.i.C.A. – Movement in Contemporary Art) | Dramaturgie: Synne Behrndt | Produktionsassistenz: Emilia Oebel

Eine Produktion von Milla Koistinen, gefördert durch den Hauptstadt-
kulturfonds und die Kone Foundation. In Kollaboration mit 4.15 Tanz und Performance Plattform Salzburg, unterstützt von Stadt Salzburg, Magistratsabt. 2 – Kultur, Bildung und Wissen, und Land Salzburg.
Partner: Dance Theatre Minimi, Off/Balance

Foto: Ladislav Zajac
PURPLE 2019 - Internationales Tanzfestival für junges Publikum: Sluier · AUSVERKAUFT - Restkarten an der Abendkasse erhältlich!
Alter: 13+

Sie schaut aus dem Fenster. Da hängen Schleierwolken. Aber sie will Sonne. Er ist Sonne. Sie möchte wissen, was sie fühlt. Für ihn. Aber hey, das ist nicht erlaubt. Ihre Eltern, Brüder und Cousins behalten die Dinge im Auge. Ein Auge? Nein. Tausendundein Augen.

Mit einem Bein im Westen, mit dem anderen in der Kultur der Eltern:
Das Leben zwischen zwei Welten schafft man nur, wenn man beweglich
und flink ist. Besonders im Herzen. Das entdecken auch die arabisch-holländischen Tänzerinnen Mouna, Chérif, Laila und Karima in Sluier
(was übersetzt „Schleier“ bedeutet). Sie teilen ihre Abenteuer mit dem deutschen Breakdancer Constantin und dem iranischen Komponisten Kaveh. Gemeinsam suchen sie nach der Sonne. Aber bevor es hell wird, träumen sie. Einen Traum? Nein. Tausendundein Träume – und tausendundein Albträume.

"Mit Humor und Respekt gelingt es dem AYA Tanztheater, ein aktuelles und hitziges Thema zugänglich zu machen. Sluier (Schleier) gibt Einblick in das Leben der Muslime in der westlichen Gesellschaft."
(Dansmagazine 10. Februar 2016)

Das AYA Danstheater produziert kraftvolle Tanztheater-Performances für Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren, die oft zum ersten Mal Tanz sehen. Die Choreografien beschäftigen sich mit konfrontativen, aktuellen Themen, die mit der Lebensrealität des jungen Publikums verbunden sind. Die Basis der Arbeit von AYA sind das Staunen, die Neugier und soziales Engagement. Es geht der Company nicht um die Suche nach Ästhetik, sondern darum einen Blick hinter die Fassade zu werfen.

Konzept, Regie: Wies Bloemen | Choreografie: Wies Bloemen mit den Tänzern | Tanz: Laila el Bazi, Mouna Laroussi, Constantin Trommlitz,
Chérif Zaouali Gesang: Karima el Fillali | Musik: Kaveh Vares, René Thie | Bühne, Licht: Erik van Raalte | Kostüm: Marina van der Heiden

Foto: Ben van Duin

Hier keine Tickets verfügbar
PURPLE 2019 - Internationales Tanzfestival für junges Publikum: P=mg & Carte Blanche
Alter: 10+

PURPLE präsentiert gleich zwei Arbeiten der französischen Company BurnOut.

"P=mg" steht für die physikalische Formel der Schwerkraft. Es ist die Kraft, die die Erde auf den Körper ausübt. Sie ist allgegenwärtig und zieht jedes Teilchen unseres Körpers ständig zum Boden. Die Tänzerin Jann Gallois stellt sich in ihrem Solo einen Raum vor, in dem die Schwerkraft zunimmt. Dieses wachsende Gewicht steht auch für eine Schwere, die uns oft nicht bewusst ist und uns vom Kurs abbringt oder uns verlangsamt.
Mal kommt sie von anderen Menschen, mal aus uns selbst, aus Ängsten, Überzeugungen oder Vorurteilen.

"Carte Blanche" dagegen ist ein Trio, eine interaktive Performance voller Überraschungen. Die Form der Choreographie steht vor Beginn der Vorstellung noch nicht fest. Sie ist Teil eines Spiels mit dem Publikum, das selbst entscheidet wie der Tanz sich schließlich zusammenfügt und Gestalt annimmt.

„...mit P=mg führt uns Jann Gallois mit weiblicher Zartheit in eine poetische Träumerei über das Unvorhersehbare " Agnès Izrine, Danser Canal Historique

Erster Preis Solotanzwettbewerb Danzig, 2015
Publikumspreis Hiverôclites-Festival 2015 in Avignon – Frankreich
Erster Preis Internationales Festival für zeitgenössischen Tanz Jerusalem 2014
Publikumspreis des Festivals für zeitgenössischen Tanz der Kanaren Masdanza 2014
Preis für Choreografie & Publikumspreis des internationalen Solo-Tanz Theater Festivals Stuttgart, 2014

Carte Blanche
„[…] ein Tanztrio, in dem sich Talent mit Humor und Intelligenz verbindet.“
Amelie Blaustein Niddam, toutelaculture.com

Jann Gallois kommt aus der Welt der klassischen Musik, hat sich aber intensiv mit Hip Hop und zeitgenössischem Tanz auseinandergesetzt. 2012 gründete sie die Companie BurnOut und brachte mit P=mg ihr erstes Solo heraus, das gleich mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet wurde.
Jann Gallois ist assoziierte Künstlerin am Chaillot Théâtre national de la Danse in Paris und am Maison de la Danse in Lyon.


Für P=mg: Konzept, Choreografie, Tanz: Jann Gallois | Sound Design: Jean-Charles Zambo | Lichtdesign: Cyril Mulon
Für Carte Blanche : Choreografie, Inszenierung: Jann Gallois | Tanz: Jann Gallois, Aloïse Sauvage, Marie Marcon | Sound Design: Abraham Diallo aka Tismé

P=mg ist eine Produktion der Cie BurnOut in Koproduktion mit Initiatives d’Artistes en Danses Urbaines *IADU (France-Parc de la Villette Fondation, gefördert durch Caisse des dépôts and Acsé). Residenzen in Halle aux Cuirs (Paris), Micadanses (Paris), Suresnes Theatre, Galion Dance Center (Aulnay-sous-Bois)

Carte Blanche ist ein Trio der Cie BurnOut mit Unterstützung des “Théâtre Louis Aragon, scène conventionnée danse de Tremblay-en-France”.

Fotos: Jody Carter & Anne-Sylvie Bonnet (Carte Blanche)
PURPLE 2019 - Internationales Tanzfestival für junges Publikum: Flaque
Alter: 8+

Hier wird inmitten von Pfützen locker flockig jongliert und getanzt! Es wird kein Tier gequält und keine Banane verdorben. Stattdessen erwarten wir den ein oder anderen Sturz, ein Durchhalten und immer wieder einen neuen Anfang. Haben wir etwas zu bieten, was es nicht längst schon auf YouTube gibt? „Flaque“ heißt Pfütze auf Französisch und ist eine Show ganz hier und ganz jetzt, gar nicht vorherbestimmt, aber außer Rand und Band und für die ganze Familie.

"Hüpfend, tanzend, rhythmisch, das ist eine Show, die die Jonglierbälle mit voller Geschwindigkeit sausen lässt." (La libre Belgique)

"Ein Ballett der Bälle, ein Spiel der Hände, der Blicke, der Gesten, alles ist bis in den letzten Millimeter berechnet, bis hin zum scheinbar echten Absturz, den die Künstler ein zweites Mal wiederholen, um die erwartete ja! erhoffte Perfektion, ihres Spiels zu erreichen." (L´avenir, Belgien)

2015, Preis für das beste Zirkus-Spektakel für „Flaques“ beim Internationalen Street Art Festival Valladolid.

Die Compagnie Defracto wurde 2008 von Guillaume Martinet, David Maillard, Minh Tam Kaplan und Laure Caillat gegründet, um Jonglage-
projekte mit einer eigenen Körpersprache ins Leben zu rufen. Ihre Circus-Performances wurden vielfach prämiert und tourten in weit mehr als
30 Ländern in Europa, Afrika und Asien. Zu dritt konzipierten und organisierten die drei Performer Guillaume Martinet, Audrey Jacquiot
und Laure Caillat von 2009-2015 auch ein pädagogisches Projekt für alle Arten von Zuschauern und Kontexten.

Von und mit: David Mailllard, Eric Longequel, Guillaume Martinet Jonglage: Guillaume Martinet, Eric Longequel | Musik, Inszenierung: David Maillard | künstlerische Leitung: Johan Swartvagher | Choreografieberatung zur Jonglage: Jay Gilligan | Lichtdesign: David Carney : Produktionsleitung: Laure Caillat

Eine Produktion der Compagnie Defracto, in Kooperation mit Théâtre Bretigny – Scène conventionnée du Val d’Orge, Théâtres Départementaux de la Réunion, Centre national de la Danse, Maison des Jonglages, Coopérative 2R2C, Theater op de Markt, l’Essaim de Julie, le CENTQUATRE – Paris, La Grainerie, La Fabrik.

Foto: Pierre Morel
PURPLE 2019 - Internationales Tanzfestival für junges Publikum: Flaque
Alter: 8+

Hier wird inmitten von Pfützen locker flockig jongliert und getanzt! Es wird kein Tier gequält und keine Banane verdorben. Stattdessen erwarten wir den ein oder anderen Sturz, ein Durchhalten und immer wieder einen neuen Anfang. Haben wir etwas zu bieten, was es nicht längst schon auf YouTube gibt? „Flaque“ heißt Pfütze auf Französisch und ist eine Show ganz hier und ganz jetzt, gar nicht vorherbestimmt, aber außer Rand und Band und für die ganze Familie.

"Hüpfend, tanzend, rhythmisch, das ist eine Show, die die Jonglierbälle mit voller Geschwindigkeit sausen lässt." (La libre Belgique)

"Ein Ballett der Bälle, ein Spiel der Hände, der Blicke, der Gesten, alles ist bis in den letzten Millimeter berechnet, bis hin zum scheinbar echten Absturz, den die Künstler ein zweites Mal wiederholen, um die erwartete ja! erhoffte Perfektion, ihres Spiels zu erreichen." (L´avenir, Belgien)

2015, Preis für das beste Zirkus-Spektakel für „Flaques“ beim Internationalen Street Art Festival Valladolid.

Die Compagnie Defracto wurde 2008 von Guillaume Martinet, David Maillard, Minh Tam Kaplan und Laure Caillat gegründet, um Jonglage-
projekte mit einer eigenen Körpersprache ins Leben zu rufen. Ihre Circus-Performances wurden vielfach prämiert und tourten in weit mehr als
30 Ländern in Europa, Afrika und Asien. Zu dritt konzipierten und organisierten die drei Performer Guillaume Martinet, Audrey Jacquiot
und Laure Caillat von 2009-2015 auch ein pädagogisches Projekt für alle Arten von Zuschauern und Kontexten.

Von und mit: David Mailllard, Eric Longequel, Guillaume Martinet Jonglage: Guillaume Martinet, Eric Longequel | Musik, Inszenierung: David Maillard | künstlerische Leitung: Johan Swartvagher | Choreografieberatung zur Jonglage: Jay Gilligan | Lichtdesign: David Carney : Produktionsleitung: Laure Caillat

Eine Produktion der Compagnie Defracto, in Kooperation mit Théâtre Bretigny – Scène conventionnée du Val d’Orge, Théâtres Départementaux de la Réunion, Centre national de la Danse, Maison des Jonglages, Coopérative 2R2C, Theater op de Markt, l’Essaim de Julie, le CENTQUATRE – Paris, La Grainerie, La Fabrik.

Foto: Pierre Morel
Der Kaufmann von Venedig nach Shakespeare
Fleisch und Geld

Menschliches Fleisch und Geld werden 1575 in Venedig ständig gegeneinander ausgetauscht. Personen werden zum Gegenstand finanzieller Spekulationen gemacht. Menschen sind zur Ware geworden,
zu einem Tauschwert wie alles andere.

Kapital soll Kapital erzeugen. – Ein Wandel vom Grundbesitz zum Geldkapital bringt eine radikale Veränderung des sozialen Begriffs mit sich. Da in einer handeltreibenden Gesellschaft die soziale Macht vom Geld abhängt, wandeln sich die Machtverhältnisse auch ständig.
Venedig ist eine Welt, in der äußerer Schein und Realität nicht zusammenpassen.

Doch Venedig ist nicht einfach eine Handel treibende Gesellschaft. Es ist auch eine Stadt, die von Gruppen mit unterschiedlichen Gepflogenheiten bewohnt wird. Nichtjuden und Juden zum Beispiel, die einander nicht als Bürger betrachten, aber sich tolerieren müssen, weil beide für das Wohl der Gesellschaft unentbehrlich sind. Und diese Toleranz wird durch die Gesetze des Staates erzwungen.

Antonios Darlehen für Bassanio, das er sich bei dem Juden Shylock leiht,
der seinerseits wieder ein Pfund Fleisch bei nicht zeitgerechter Rückzahlung verlangt, wird zum Beispiel nicht als geschäftliche Transaktion, sondern als Akt der Liebe behandelt. Und so wird Shylock bei seinem Bemühen, Antonio eine Lehre zu erteilen, zu seinem groteskem Doppelgänger.

Der Kaufmann von Venedig ist aber auch eine Liebesgeschichte, eben die Geschichte eines Kreditgeschäftes und eines Prozesses. Es beschreibt die drei wichtigsten Codes über die sich die moderne Gesellschaft organisiert: Das Geld, das Recht und die Liebe. In Shakespeare’s Stück werden diese Codes parallelisiert und aufeinander projiziert. Mit diesen drei Codes geht Peter Glockner radikal um, lässt sie gegeneinander laufen, sich gegenseitig bedingen, und gleichzeitig auch wieder auflösen.

Darsteller:
Olivia Beck, Andrea Bienkowski, Patricia von Miserony,
Stephanie Ott, Laura Schulze, Martin Radecke, Bernd Raucamp,
Markus Riexinger, Gianni von Weitershausen

Regie/ Raum: Peter Glockner
Choreographie: Liz Erber

Flyer: Marion Hartinger
tongue twisters
tongue twisters

Ein Tanzstück von Modjgan Hashemian


Idee, Konzept und Choreographie: Modjgan Hashemian
Dramaturgie und Konzept: Katja Wenzel
Produktionsleitung: Christine Nicod
Tanz: Adamou Bance, Candaş Baş, Faseeha Chughtai,
Rachel Cooker, Tian Gao, Kaveh Ghaemi, Marie Kalonji, Amr Karkout, Rosa Kutz, Michele Meloni und Eiji Takeda
Bühne: Farzad Akhavan
Kostüm: Shahrzad Rahmani
Licht: Asier Solana
Musik und Komposition: Oliver Doerell und Jawad Salkhordeh
Training: Ricardo de Paula
Choreographische Assistenz: Marie Luise Würth

Wenn der Zweck den Zweck hat, den Zweck zu bezwecken, aber der Zweck seinen Zweck nicht bezweckt, hat der Zweck dann keinen Zweck? Zungenbrecher, Zweckfreiheit! Wir lieben es, zu spielen - miteinander und gegeneinander. Jemand will gewinnen, jemand anderes muss verlieren. So ist das, denn es gibt Regeln. Doch wann wird aus Spiel Ernst? Und wer stellt die Regeln auf - dafür, wie wir miteinander umgehen sollten, Räume aufteilen, Sprachen lernen? Welche Sprache hat die eigene Stimme überhaupt? Und hat mein Körper Sprache(n) verinnerlicht? Kann er Sprachregeln durchspielen, Regeln auf den Prüfstand bringen oder sogar Realitäten verändern? Sechs Tänzer*innen und vier Jugendliche, die gerade Deutsch lernen, fordern die Regeln unterschiedlicher, internationaler Spielanleitungen mit ihren (Körper)Sprachen heraus: Zungen werden größer. Kringeln sich. Lallen lachend. Schnalzen zweckvoll. Küssen zwecklos. Zucken lustvoll. Schmecken. Werden sauer. Brechen. ! tongue twisters !

Eine Produktion von Modjgan Hashemian in Koproduktion mit dem Maxim Gorki Theater gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds, die Interkulturelle Projektförderung des Landes Berlin und die Rudolf Augstein Stiftung. Freundlich unterstützt durch das Radialsystem, Sasha Waltz & Guests | Education & Community und Studio Я.


tongue twisters
A dance piece by Modjgan Hashemian

Tongue twisters, no purpose! We love to play - with each other and against each other. Some want to win, some have to lose. That´s the way it is, because there are rules. But when does play get serious? And who lays down the rules - of how we should deal with each other, divide spaces, learn languages? Which language does one´s own voice have at all? And has my body internalized any language(s)? Can it act out language rules, put rules to the test or even change realities? Six dancers and five young people are challenging the rules of different, international game instructions with their (body) languages: tongues are getting bigger. Curling up. Babbling with laughter. Clicking purposefully. Kissing purposelessly. Twitching sensually. Tasting. Getting sour. Getting twisted.
! tongue twisters !

A production by Modjgan Hashemian in Co-production with Maxim Gorki Theater funded by the Capital Cultural Fund, intercultural project funding by the Land of Berlin and the Rudolf Augstein Foundation. Kindly supported by Radialsystem, Sasha Waltz & Guests | Education & Community and Studio Я.

Foto (c) Neda Navaee
tongue twisters
tongue twisters

Ein Tanzstück von Modjgan Hashemian


Idee, Konzept und Choreographie: Modjgan Hashemian
Dramaturgie und Konzept: Katja Wenzel
Produktionsleitung: Christine Nicod
Tanz: Adamou Bance, Candaş Baş, Faseeha Chughtai,
Rachel Cooker, Tian Gao, Kaveh Ghaemi, Marie Kalonji, Amr Karkout, Rosa Kutz, Michele Meloni und Eiji Takeda
Bühne: Farzad Akhavan
Kostüm: Shahrzad Rahmani
Licht: Asier Solana
Musik und Komposition: Oliver Doerell und Jawad Salkhordeh
Training: Ricardo de Paula
Choreographische Assistenz: Marie Luise Würth

Wenn der Zweck den Zweck hat, den Zweck zu bezwecken, aber der Zweck seinen Zweck nicht bezweckt, hat der Zweck dann keinen Zweck? Zungenbrecher, Zweckfreiheit! Wir lieben es, zu spielen - miteinander und gegeneinander. Jemand will gewinnen, jemand anderes muss verlieren. So ist das, denn es gibt Regeln. Doch wann wird aus Spiel Ernst? Und wer stellt die Regeln auf - dafür, wie wir miteinander umgehen sollten, Räume aufteilen, Sprachen lernen? Welche Sprache hat die eigene Stimme überhaupt? Und hat mein Körper Sprache(n) verinnerlicht? Kann er Sprachregeln durchspielen, Regeln auf den Prüfstand bringen oder sogar Realitäten verändern? Sechs Tänzer*innen und vier Jugendliche, die gerade Deutsch lernen, fordern die Regeln unterschiedlicher, internationaler Spielanleitungen mit ihren (Körper)Sprachen heraus: Zungen werden größer. Kringeln sich. Lallen lachend. Schnalzen zweckvoll. Küssen zwecklos. Zucken lustvoll. Schmecken. Werden sauer. Brechen. ! tongue twisters !

Eine Produktion von Modjgan Hashemian in Koproduktion mit dem Maxim Gorki Theater gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds, die Interkulturelle Projektförderung des Landes Berlin und die Rudolf Augstein Stiftung. Freundlich unterstützt durch das Radialsystem, Sasha Waltz & Guests | Education & Community und Studio Я.


tongue twisters
A dance piece by Modjgan Hashemian

Tongue twisters, no purpose! We love to play - with each other and against each other. Some want to win, some have to lose. That´s the way it is, because there are rules. But when does play get serious? And who lays down the rules - of how we should deal with each other, divide spaces, learn languages? Which language does one´s own voice have at all? And has my body internalized any language(s)? Can it act out language rules, put rules to the test or even change realities? Six dancers and five young people are challenging the rules of different, international game instructions with their (body) languages: tongues are getting bigger. Curling up. Babbling with laughter. Clicking purposefully. Kissing purposelessly. Twitching sensually. Tasting. Getting sour. Getting twisted.
! tongue twisters !

A production by Modjgan Hashemian in Co-production with Maxim Gorki Theater funded by the Capital Cultural Fund, intercultural project funding by the Land of Berlin and the Rudolf Augstein Foundation. Kindly supported by Radialsystem, Sasha Waltz & Guests | Education & Community and Studio Я.

Foto (c) Neda Navaee
tongue twisters
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Ein Tanzstück von Modjgan Hashemian


Idee, Konzept und Choreographie: Modjgan Hashemian
Dramaturgie und Konzept: Katja Wenzel
Produktionsleitung: Christine Nicod
Tanz: Adamou Bance, Candaş Baş, Faseeha Chughtai,
Rachel Cooker, Tian Gao, Kaveh Ghaemi, Marie Kalonji, Amr Karkout, Rosa Kutz, Michele Meloni und Eiji Takeda
Bühne: Farzad Akhavan
Kostüm: Shahrzad Rahmani
Licht: Asier Solana
Musik und Komposition: Oliver Doerell und Jawad Salkhordeh
Training: Ricardo de Paula
Choreographische Assistenz: Marie Luise Würth

Wenn der Zweck den Zweck hat, den Zweck zu bezwecken, aber der Zweck seinen Zweck nicht bezweckt, hat der Zweck dann keinen Zweck? Zungenbrecher, Zweckfreiheit! Wir lieben es, zu spielen - miteinander und gegeneinander. Jemand will gewinnen, jemand anderes muss verlieren. So ist das, denn es gibt Regeln. Doch wann wird aus Spiel Ernst? Und wer stellt die Regeln auf - dafür, wie wir miteinander umgehen sollten, Räume aufteilen, Sprachen lernen? Welche Sprache hat die eigene Stimme überhaupt? Und hat mein Körper Sprache(n) verinnerlicht? Kann er Sprachregeln durchspielen, Regeln auf den Prüfstand bringen oder sogar Realitäten verändern? Sechs Tänzer*innen und vier Jugendliche, die gerade Deutsch lernen, fordern die Regeln unterschiedlicher, internationaler Spielanleitungen mit ihren (Körper)Sprachen heraus: Zungen werden größer. Kringeln sich. Lallen lachend. Schnalzen zweckvoll. Küssen zwecklos. Zucken lustvoll. Schmecken. Werden sauer. Brechen. ! tongue twisters !

Eine Produktion von Modjgan Hashemian in Koproduktion mit dem Maxim Gorki Theater gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds, die Interkulturelle Projektförderung des Landes Berlin und die Rudolf Augstein Stiftung. Freundlich unterstützt durch das Radialsystem, Sasha Waltz & Guests | Education & Community und Studio Я.


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A dance piece by Modjgan Hashemian

Tongue twisters, no purpose! We love to play - with each other and against each other. Some want to win, some have to lose. That´s the way it is, because there are rules. But when does play get serious? And who lays down the rules - of how we should deal with each other, divide spaces, learn languages? Which language does one´s own voice have at all? And has my body internalized any language(s)? Can it act out language rules, put rules to the test or even change realities? Six dancers and five young people are challenging the rules of different, international game instructions with their (body) languages: tongues are getting bigger. Curling up. Babbling with laughter. Clicking purposefully. Kissing purposelessly. Twitching sensually. Tasting. Getting sour. Getting twisted.
! tongue twisters !

A production by Modjgan Hashemian in Co-production with Maxim Gorki Theater funded by the Capital Cultural Fund, intercultural project funding by the Land of Berlin and the Rudolf Augstein Foundation. Kindly supported by Radialsystem, Sasha Waltz & Guests | Education & Community and Studio Я.

Foto (c) Neda Navaee
Das Neue Steht Und Schweigt - Ein Tanzstück zwischen Verlust und sich Neufinden
Ein Stück über Verluste in der Begegnung von Vergangenheit und Gegen-
wart. Ein Tanz mit der unerträglichen Abwesenheit von Vertrautem, in dem gefühlten Schmerz und im Prozess des sich neu Findens, der leise ausbricht, das zuvor Geordnete zerstört und darüber Rituale entwickelt.
Die beinahe schonungslose Musik ist Schrecken und gibt Trost zugleich, vervollständigt das Empfinden der Einsam- und Aufmerksamkeit.
Aber lebt im Einsamen nicht auch etwas Gemeinsames?

Ein nie ganz geordnetes Ich, das sich auffindet, verliert, trauert, zu einem Anbild wird, das innehält und strahlt. Ein Anbild, das sich verliert und sich im Ordnen von Alltagsgegenständen wieder auffindet. Auffinden.
Den Verlust auffinden, der nie ganz vergangen sein wird und damit ein Prozess ist, der lebt. Der sich choreographisch ordnet, der tönt wie Till Münkler die Seiten seines Cello klingen lässt.
Es ist ein Tanz dem nicht zu bewältigenden Irrsinn einer Trauer zuge-
wendet. Ein Tanz, der singt, der ein Ritual entwickelt, das zunächst leise ausbricht und das zuvor Geordnete zerstört, um weiter zu leben, weiter tanzen zu können, um weiter in Bewegung sich der tiefsten Nacht einer Verzweiflung anzuvertrauen und damit erneut sprechend eine Hand zu heben, den Raum zu reinigen.
Das Stück blickt in etwas, das sich entzieht. Das in seiner Nacht nach Licht sucht und in diesem Suchen Trost bieten könnte. Angebot es anzublicken und zu begleiten, sich zu begeistern, diesem stand zuhalten, an diesem zu taumeln.

Text: Hans Wagenmann
Fotos: Miranda Markgraf
Malerei: Helena Parada Kim
Grafik: Tina Kino

Mit freundlicher Unterstützung von Theaterhaus Berlin Mitte, Märkisches Landbrot, GLS Treuhand, Verein zur Förderung der Eurythmie an der
Alanus Hochschule e.V., Freies Bildungswerk Rheinland.
Das Neue Steht Und Schweigt - Ein Tanzstück zwischen Verlust und sich Neufinden
Ein Stück über Verluste in der Begegnung von Vergangenheit und Gegen-
wart. Ein Tanz mit der unerträglichen Abwesenheit von Vertrautem, in dem gefühlten Schmerz und im Prozess des sich neu Findens, der leise ausbricht, das zuvor Geordnete zerstört und darüber Rituale entwickelt.
Die beinahe schonungslose Musik ist Schrecken und gibt Trost zugleich, vervollständigt das Empfinden der Einsam- und Aufmerksamkeit.
Aber lebt im Einsamen nicht auch etwas Gemeinsames?

Ein nie ganz geordnetes Ich, das sich auffindet, verliert, trauert, zu einem Anbild wird, das innehält und strahlt. Ein Anbild, das sich verliert und sich im Ordnen von Alltagsgegenständen wieder auffindet. Auffinden.
Den Verlust auffinden, der nie ganz vergangen sein wird und damit ein Prozess ist, der lebt. Der sich choreographisch ordnet, der tönt wie Till Münkler die Seiten seines Cello klingen lässt.
Es ist ein Tanz dem nicht zu bewältigenden Irrsinn einer Trauer zuge-
wendet. Ein Tanz, der singt, der ein Ritual entwickelt, das zunächst leise ausbricht und das zuvor Geordnete zerstört, um weiter zu leben, weiter tanzen zu können, um weiter in Bewegung sich der tiefsten Nacht einer Verzweiflung anzuvertrauen und damit erneut sprechend eine Hand zu heben, den Raum zu reinigen.
Das Stück blickt in etwas, das sich entzieht. Das in seiner Nacht nach Licht sucht und in diesem Suchen Trost bieten könnte. Angebot es anzublicken und zu begleiten, sich zu begeistern, diesem stand zuhalten, an diesem zu taumeln.

Text: Hans Wagenmann
Fotos: Miranda Markgraf
Malerei: Helena Parada Kim
Grafik: Tina Kino

Mit freundlicher Unterstützung von Theaterhaus Berlin Mitte, Märkisches Landbrot, GLS Treuhand, Verein zur Förderung der Eurythmie an der
Alanus Hochschule e.V., Freies Bildungswerk Rheinland.
SeS - Performance
Im Rahmen von Open Spaces ! - 2019

/SeS/ ist ein Wort für Klang …

SeS nimmt das Stadium des Präverbalen in den Blick, das Moment vor der Sprache, und spielt mit dessen Grundelementen wie Atem, Lautsegmenten und Pfeifen. Versteht man den Körper als Geografie, erkundet »SeS« die Territorien des menschlichen Klangs in Bezug auf Bewegung und Blick. Die beiden Bewegungsebenen des Gestischen und des Stimmlichen werden durch einen einzelnen ausführenden Körper überlagert. In diesem rhythmischen Spiel verschmelzen und divergieren die Bewegungen und skizzieren endlose Landschaften.

Konzept, Choreografie, Performance: Ayse Orhon | Sound: Olivier Renouf | Licht, Bühne: Andreas Harder | Kostüm: Christian Burle | Sound Beratung: Burak Tamer | Künstlerische Beratung Litó Walkey | Recherche: Ayse Orhon, Nihan Devecioglu | Produktionsleitung: Imma Scarpato | Eine Produktion von Ayse Orhon in Koproduktion mit CND Centre national de la danse. Mit der Unterstützung von La Liseuse/George Appaix und besonderem Dank an Caroline Finkel.

- - - - - - -

In the frame of Open Spaces ! - 2019

/ SeS / is a word for sound ...

SeS focuses on the state of the preverbal, before language, playing with its primary elements such as breath, phonetic sounds and whistles. Considering the body as a geography, »ses« aims to dig into the territories of human sound in relation to movement and gaze. Two different strata of movement, one gestural and one vocal, are superimposed through one performing body. In this rhythmical play, movements merge and diverge with constant modulation, drawing perpetual landscapes.

Concept, choreography, performance: Ayşe Orhon | Sound: Olivier Renouf | Light, set: Andreas Harder | Costume: Christian Burle | Sound advice: Burak Tamer | Artistic advice: Litó Walkey | Research: Ayşe Orhon, Nihan Devecioğlu | Production management: Imma Scarpato | AProduction by Ayşe Orhon | Coproduction: CND Centre national de la danse | Supported by La Liseuse/George Appaix | Special thanks to Caroline Finkel.

Foto (C) Ekmel Ertan

Ermäßigte Tickets bis 30' vor Vorstellungsbeginn an der Abendkasse validieren! / Reduced tickets to be validated 30' before show
SeS - Performance
Im Rahmen von Open Spaces ! - 2019

/SeS/ ist ein Wort für Klang …

SeS nimmt das Stadium des Präverbalen in den Blick, das Moment vor der Sprache, und spielt mit dessen Grundelementen wie Atem, Lautsegmenten und Pfeifen. Versteht man den Körper als Geografie, erkundet »SeS« die Territorien des menschlichen Klangs in Bezug auf Bewegung und Blick. Die beiden Bewegungsebenen des Gestischen und des Stimmlichen werden durch einen einzelnen ausführenden Körper überlagert. In diesem rhythmischen Spiel verschmelzen und divergieren die Bewegungen und skizzieren endlose Landschaften.

Konzept, Choreografie, Performance: Ayse Orhon | Sound: Olivier Renouf | Licht, Bühne: Andreas Harder | Kostüm: Christian Burle | Sound Beratung: Burak Tamer | Künstlerische Beratung Litó Walkey | Recherche: Ayse Orhon, Nihan Devecioglu | Produktionsleitung: Imma Scarpato | Eine Produktion von Ayse Orhon in Koproduktion mit CND Centre national de la danse. Mit der Unterstützung von La Liseuse/George Appaix und besonderem Dank an Caroline Finkel.

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In the frame of Open Spaces ! - 2019

/ SeS / is a word for sound ...

SeS focuses on the state of the preverbal, before language, playing with its primary elements such as breath, phonetic sounds and whistles. Considering the body as a geography, »ses« aims to dig into the territories of human sound in relation to movement and gaze. Two different strata of movement, one gestural and one vocal, are superimposed through one performing body. In this rhythmical play, movements merge and diverge with constant modulation, drawing perpetual landscapes.

Concept, choreography, performance: Ayşe Orhon | Sound: Olivier Renouf | Light, set: Andreas Harder | Costume: Christian Burle | Sound advice: Burak Tamer | Artistic advice: Litó Walkey | Research: Ayşe Orhon, Nihan Devecioğlu | Production management: Imma Scarpato | AProduction by Ayşe Orhon | Coproduction: CND Centre national de la danse | Supported by La Liseuse/George Appaix | Special thanks to Caroline Finkel.

Foto (C) Ekmel Ertan

Ermäßigte Tickets bis 30' vor Vorstellungsbeginn an der Abendkasse validieren! / Reduced tickets to be validated 30' before show
Dead Seasons – Die vier Jahreszeiten
Das Live-Electro-Orchester Monika Werkstatt (Beate Bartel, Gudrun
Gut, Islaja und Pilocka Krach) trifft auf die Theatergruppe Showcase
Beat Le Mot. Gemeinsam widmen sich die beiden Vierergruppen den
vier Jahreszeiten aus einem zeitgenössischen Blickwinkel. Winter,
Frühling, Sommer und Herbst: Zur Ehrung des siechenden Wetterzyklus
nehmen sich jeweils eine Musikerin und ein Mitglied von
Showcase Beat Le Mot eine Jahreszeit vor, um diese klanglich und
bildhaft zu gestalten. Die Methode des temporären Musik-Theater-
Kollektivs ist der Wechsel von festen Absprachen und Abenteuern.
Da nichts unbeständiger ist als das Wetter, werden in Improvisationen
die Ränder des Spektakels ausgelotet. Dabei geben die Kollektive
einander, was dem anderen fehlt: In Gender, Bewegung und
technischen Skills. Wenn die Wettermacher*innen mit ihrer stolpernden
Dramaturgie aus Quanten- und Assoziationssprüngen zur
Tat schreiten, schicken Sonnenstürme Psychomagnetismus und
glitzernden Sternenstaub. Alles endet in einer fünften Jahreszeit,
der Dead Season.

Live electronic orchestra Monika Werkstatt (Beate Bartel, Gudrun Gut,
Islaja, and Pilocka Krach) meets theatre group Showcase Beat Le Mot.
Together the two four-member groups take a contemporary look at the
four seasons. Winter, spring, summer, autumn: In honour of the waning
weather cycle, one musician and one member of Showcase Beat Le Mot
take up one of the seasons, giving it shape in sound and image. The
method used by the temporary music theatre collective is to alternate
between fixed agreements and wild adventure. Since there’s nothing
more fickle than the weather, they test out the margins of the spectacle
in improvisation. Each collective provides the other with what it’s lacking:
in gender, movement and technical skills. When the weathermakers step
into action with their stumbling dramaturgy of quantum leaps and free
association, sun storms send out psychomagnetism and glittering stardust.
In the end everything winds up in the fifth season, the Dead Season.
Dead Seasons – Die vier Jahreszeiten
Das Live-Electro-Orchester Monika Werkstatt (Beate Bartel, Gudrun
Gut, Islaja und Pilocka Krach) trifft auf die Theatergruppe Showcase
Beat Le Mot. Gemeinsam widmen sich die beiden Vierergruppen den
vier Jahreszeiten aus einem zeitgenössischen Blickwinkel. Winter,
Frühling, Sommer und Herbst: Zur Ehrung des siechenden Wetterzyklus
nehmen sich jeweils eine Musikerin und ein Mitglied von
Showcase Beat Le Mot eine Jahreszeit vor, um diese klanglich und
bildhaft zu gestalten. Die Methode des temporären Musik-Theater-
Kollektivs ist der Wechsel von festen Absprachen und Abenteuern.
Da nichts unbeständiger ist als das Wetter, werden in Improvisationen
die Ränder des Spektakels ausgelotet. Dabei geben die Kollektive
einander, was dem anderen fehlt: In Gender, Bewegung und
technischen Skills. Wenn die Wettermacher*innen mit ihrer stolpernden
Dramaturgie aus Quanten- und Assoziationssprüngen zur
Tat schreiten, schicken Sonnenstürme Psychomagnetismus und
glitzernden Sternenstaub. Alles endet in einer fünften Jahreszeit,
der Dead Season.

Live electronic orchestra Monika Werkstatt (Beate Bartel, Gudrun Gut,
Islaja, and Pilocka Krach) meets theatre group Showcase Beat Le Mot.
Together the two four-member groups take a contemporary look at the
four seasons. Winter, spring, summer, autumn: In honour of the waning
weather cycle, one musician and one member of Showcase Beat Le Mot
take up one of the seasons, giving it shape in sound and image. The
method used by the temporary music theatre collective is to alternate
between fixed agreements and wild adventure. Since there’s nothing
more fickle than the weather, they test out the margins of the spectacle
in improvisation. Each collective provides the other with what it’s lacking:
in gender, movement and technical skills. When the weathermakers step
into action with their stumbling dramaturgy of quantum leaps and free
association, sun storms send out psychomagnetism and glittering stardust.
In the end everything winds up in the fifth season, the Dead Season.
Angels & Satellites · Deutschlandpremiere
Eine Produktion für Live-Band und Tänzer mit einem integrierten Setdesign internationaler Künstler. Die Produktion ist eine musikalische und körperliche Erkundung zwischen spirituellen Himmelskörpern und solchen, die vom Menschen geschaffen wurden. Es untersucht die menschliche Faszination für das Geistige und das Übernatürliche sowie unser Verlangen nach Wissen und Fortschritt.
Angels and Satellites wirft durch Musik und Tanz die folgenden Fragen auf:
Was ist ein Engel?
Was ist ein Satellit?
Wie können sie koexistieren?
Wie beeinflussen sie das Leben auf Erden?
Was wissen sie über uns?
Was passiert, wenn ein Satellit auf die Erde fällt?
Was geschieht, wenn zwei Satelliten zusammenstoßen?
Was passiert, wenn ein Engel fällt?

Komponisitin/Pianistin/Konzept: Katya Sourikova
Choreographin/Tänzerin: Victoria McConnell
Musiker: Roman Mints (Violine), Matthias Lindermayr (Trompete)
Bühnenbildner: Maxim Chernyh


English: A production for live band and dancer with integrated set design
by a team of international artists.The work is a musical and physical exploration between spiritual heavenly bodies and those, which are
man made. It examines human fascination with the spiritual and the supernatural as well as our desire for knowledge and progress.
Angels and Satellites poses the following questions through music
and dance:
What is an Angel?
What is a Satellite?
How can they coexist?
How do they each affect life on earth?
What does each know about us?
What happens if a satellite falls to earth?
What if two Satellites collide?
What happens if an Angel falls?

Composer/Pianist/Concept: Katya Sourikova
Choreographer/Dancer: Victoria McConnell
Musician: Roman Mints (violin), Matthias Lindermayr (trumpet)
Set Design: Maxim Chernyh


Foto: Saso Podgorsek
The Nature of Us - Angela Schubot & Jared Gradinger
In ihren Duetten “YEW” (deutsch: Eibe) und “YEW: outside” sind
Angela Schubot und Jared Gradinger eine tiefe Verbindung mit der
Natur und der ihr eigenen Intelligenz eingegangen. Für den dritten
Teil ihres Werkzyklus laden sie nun neben pflanzlichen
Akteur*innen fünf weitere menschliche Performer*innen zu der
posthumanen Gruppenchoreografie “The Nature of Us” ein. Auf der
Bühne des HAU2 lässt das heterogene Ensemble einen mehrstimmigen,
erdlosen Garten aus Klängen und Körpern entstehen. “The
Nature of Us” lädt sein menschliches und anderes Publikum in dieses
Ökosystem ein – und sucht nach einem Bewusstsein, das die
Natur weder unterdrückt noch überhöht, sondern Raum gibt für
eine co-kreative Polyphonie. Wie können wir zusammen der Garten
sein, der wir eigentlich sind? In der mehr als zehnjährigen Ge -
schichte ihrer Zusammenarbeit ist “The Nature of Us” das erste
Ensemblestück des Choreografieduos Schubot & Gradinger, die
selbst auch auf der Bühne sein werden.

In their duets “YEW” and “YEW: outside” Angela Schubot and Jared Gra -
dinger immersed themselves deeply in nature and its inherent intelligence.
For the third part of their cycle they have invited both plant actors as well
as five human performers to a post-human group choreography “The
Nature of Us.” The heterogeneous ensemble on the stage of HAU2 causes
a soilless garden with multiple voices to emerge from sounds and bodies.
“The Nature of Us” invites its audience, human and otherwise, into this
ecosystem – and searches for a consciousness that neither suppresses
nor exaggerates nature, instead making space for a co-creative
polyphony. How can we come together to be the garden that we actually
are? In the more than 10-year history of their collaboration, “The Nature
of Us” is the first ensemble piece by the choreographer duo Schubot &
Gradinger.
Angels & Satellites · Deutschlandpremiere
Eine Produktion für Live-Band und Tänzer mit einem integrierten Setdesign internationaler Künstler. Die Produktion ist eine musikalische und körperliche Erkundung zwischen spirituellen Himmelskörpern und solchen, die vom Menschen geschaffen wurden. Es untersucht die menschliche Faszination für das Geistige und das Übernatürliche sowie unser Verlangen nach Wissen und Fortschritt.
Angels and Satellites wirft durch Musik und Tanz die folgenden Fragen auf:
Was ist ein Engel?
Was ist ein Satellit?
Wie können sie koexistieren?
Wie beeinflussen sie das Leben auf Erden?
Was wissen sie über uns?
Was passiert, wenn ein Satellit auf die Erde fällt?
Was geschieht, wenn zwei Satelliten zusammenstoßen?
Was passiert, wenn ein Engel fällt?

Komponisitin/Pianistin/Konzept: Katya Sourikova
Choreographin/Tänzerin: Victoria McConnell
Musiker: Roman Mints (Violine), Matthias Lindermayr (Trompete)
Bühnenbildner: Maxim Chernyh


English: A production for live band and dancer with integrated set design
by a team of international artists.The work is a musical and physical exploration between spiritual heavenly bodies and those, which are
man made. It examines human fascination with the spiritual and the supernatural as well as our desire for knowledge and progress.
Angels and Satellites poses the following questions through music
and dance:
What is an Angel?
What is a Satellite?
How can they coexist?
How do they each affect life on earth?
What does each know about us?
What happens if a satellite falls to earth?
What if two Satellites collide?
What happens if an Angel falls?

Composer/Pianist/Concept: Katya Sourikova
Choreographer/Dancer: Victoria McConnell
Musician: Roman Mints (violin), Matthias Lindermayr (trumpet)
Set Design: Maxim Chernyh


Foto: Saso Podgorsek
The Nature of Us - Angela Schubot & Jared Gradinger
In ihren Duetten “YEW” (deutsch: Eibe) und “YEW: outside” sind
Angela Schubot und Jared Gradinger eine tiefe Verbindung mit der
Natur und der ihr eigenen Intelligenz eingegangen. Für den dritten
Teil ihres Werkzyklus laden sie nun neben pflanzlichen
Akteur*innen fünf weitere menschliche Performer*innen zu der
posthumanen Gruppenchoreografie “The Nature of Us” ein. Auf der
Bühne des HAU2 lässt das heterogene Ensemble einen mehrstimmigen,
erdlosen Garten aus Klängen und Körpern entstehen. “The
Nature of Us” lädt sein menschliches und anderes Publikum in dieses
Ökosystem ein – und sucht nach einem Bewusstsein, das die
Natur weder unterdrückt noch überhöht, sondern Raum gibt für
eine co-kreative Polyphonie. Wie können wir zusammen der Garten
sein, der wir eigentlich sind? In der mehr als zehnjährigen Ge -
schichte ihrer Zusammenarbeit ist “The Nature of Us” das erste
Ensemblestück des Choreografieduos Schubot & Gradinger, die
selbst auch auf der Bühne sein werden.

In their duets “YEW” and “YEW: outside” Angela Schubot and Jared Gra -
dinger immersed themselves deeply in nature and its inherent intelligence.
For the third part of their cycle they have invited both plant actors as well
as five human performers to a post-human group choreography “The
Nature of Us.” The heterogeneous ensemble on the stage of HAU2 causes
a soilless garden with multiple voices to emerge from sounds and bodies.
“The Nature of Us” invites its audience, human and otherwise, into this
ecosystem – and searches for a consciousness that neither suppresses
nor exaggerates nature, instead making space for a co-creative
polyphony. How can we come together to be the garden that we actually
are? In the more than 10-year history of their collaboration, “The Nature
of Us” is the first ensemble piece by the choreographer duo Schubot &
Gradinger.
Dead Seasons – Die vier Jahreszeiten
Das Live-Electro-Orchester Monika Werkstatt (Beate Bartel, Gudrun
Gut, Islaja und Pilocka Krach) trifft auf die Theatergruppe Showcase
Beat Le Mot. Gemeinsam widmen sich die beiden Vierergruppen den
vier Jahreszeiten aus einem zeitgenössischen Blickwinkel. Winter,
Frühling, Sommer und Herbst: Zur Ehrung des siechenden Wetterzyklus
nehmen sich jeweils eine Musikerin und ein Mitglied von
Showcase Beat Le Mot eine Jahreszeit vor, um diese klanglich und
bildhaft zu gestalten. Die Methode des temporären Musik-Theater-
Kollektivs ist der Wechsel von festen Absprachen und Abenteuern.
Da nichts unbeständiger ist als das Wetter, werden in Improvisationen
die Ränder des Spektakels ausgelotet. Dabei geben die Kollektive
einander, was dem anderen fehlt: In Gender, Bewegung und
technischen Skills. Wenn die Wettermacher*innen mit ihrer stolpernden
Dramaturgie aus Quanten- und Assoziationssprüngen zur
Tat schreiten, schicken Sonnenstürme Psychomagnetismus und
glitzernden Sternenstaub. Alles endet in einer fünften Jahreszeit,
der Dead Season.

Live electronic orchestra Monika Werkstatt (Beate Bartel, Gudrun Gut,
Islaja, and Pilocka Krach) meets theatre group Showcase Beat Le Mot.
Together the two four-member groups take a contemporary look at the
four seasons. Winter, spring, summer, autumn: In honour of the waning
weather cycle, one musician and one member of Showcase Beat Le Mot
take up one of the seasons, giving it shape in sound and image. The
method used by the temporary music theatre collective is to alternate
between fixed agreements and wild adventure. Since there’s nothing
more fickle than the weather, they test out the margins of the spectacle
in improvisation. Each collective provides the other with what it’s lacking:
in gender, movement and technical skills. When the weathermakers step
into action with their stumbling dramaturgy of quantum leaps and free
association, sun storms send out psychomagnetism and glittering stardust.
In the end everything winds up in the fifth season, the Dead Season.
The Nature of Us - Angela Schubot & Jared Gradinger
In ihren Duetten “YEW” (deutsch: Eibe) und “YEW: outside” sind
Angela Schubot und Jared Gradinger eine tiefe Verbindung mit der
Natur und der ihr eigenen Intelligenz eingegangen. Für den dritten
Teil ihres Werkzyklus laden sie nun neben pflanzlichen
Akteur*innen fünf weitere menschliche Performer*innen zu der
posthumanen Gruppenchoreografie “The Nature of Us” ein. Auf der
Bühne des HAU2 lässt das heterogene Ensemble einen mehrstimmigen,
erdlosen Garten aus Klängen und Körpern entstehen. “The
Nature of Us” lädt sein menschliches und anderes Publikum in dieses
Ökosystem ein – und sucht nach einem Bewusstsein, das die
Natur weder unterdrückt noch überhöht, sondern Raum gibt für
eine co-kreative Polyphonie. Wie können wir zusammen der Garten
sein, der wir eigentlich sind? In der mehr als zehnjährigen Ge -
schichte ihrer Zusammenarbeit ist “The Nature of Us” das erste
Ensemblestück des Choreografieduos Schubot & Gradinger, die
selbst auch auf der Bühne sein werden.

In their duets “YEW” and “YEW: outside” Angela Schubot and Jared Gra -
dinger immersed themselves deeply in nature and its inherent intelligence.
For the third part of their cycle they have invited both plant actors as well
as five human performers to a post-human group choreography “The
Nature of Us.” The heterogeneous ensemble on the stage of HAU2 causes
a soilless garden with multiple voices to emerge from sounds and bodies.
“The Nature of Us” invites its audience, human and otherwise, into this
ecosystem – and searches for a consciousness that neither suppresses
nor exaggerates nature, instead making space for a co-creative
polyphony. How can we come together to be the garden that we actually
are? In the more than 10-year history of their collaboration, “The Nature
of Us” is the first ensemble piece by the choreographer duo Schubot &
Gradinger.
Dead Seasons – Die vier Jahreszeiten
Das Live-Electro-Orchester Monika Werkstatt (Beate Bartel, Gudrun
Gut, Islaja und Pilocka Krach) trifft auf die Theatergruppe Showcase
Beat Le Mot. Gemeinsam widmen sich die beiden Vierergruppen den
vier Jahreszeiten aus einem zeitgenössischen Blickwinkel. Winter,
Frühling, Sommer und Herbst: Zur Ehrung des siechenden Wetterzyklus
nehmen sich jeweils eine Musikerin und ein Mitglied von
Showcase Beat Le Mot eine Jahreszeit vor, um diese klanglich und
bildhaft zu gestalten. Die Methode des temporären Musik-Theater-
Kollektivs ist der Wechsel von festen Absprachen und Abenteuern.
Da nichts unbeständiger ist als das Wetter, werden in Improvisationen
die Ränder des Spektakels ausgelotet. Dabei geben die Kollektive
einander, was dem anderen fehlt: In Gender, Bewegung und
technischen Skills. Wenn die Wettermacher*innen mit ihrer stolpernden
Dramaturgie aus Quanten- und Assoziationssprüngen zur
Tat schreiten, schicken Sonnenstürme Psychomagnetismus und
glitzernden Sternenstaub. Alles endet in einer fünften Jahreszeit,
der Dead Season.

Live electronic orchestra Monika Werkstatt (Beate Bartel, Gudrun Gut,
Islaja, and Pilocka Krach) meets theatre group Showcase Beat Le Mot.
Together the two four-member groups take a contemporary look at the
four seasons. Winter, spring, summer, autumn: In honour of the waning
weather cycle, one musician and one member of Showcase Beat Le Mot
take up one of the seasons, giving it shape in sound and image. The
method used by the temporary music theatre collective is to alternate
between fixed agreements and wild adventure. Since there’s nothing
more fickle than the weather, they test out the margins of the spectacle
in improvisation. Each collective provides the other with what it’s lacking:
in gender, movement and technical skills. When the weathermakers step
into action with their stumbling dramaturgy of quantum leaps and free
association, sun storms send out psychomagnetism and glittering stardust.
In the end everything winds up in the fifth season, the Dead Season.
The Nature of Us - Angela Schubot & Jared Gradinger
In ihren Duetten “YEW” (deutsch: Eibe) und “YEW: outside” sind
Angela Schubot und Jared Gradinger eine tiefe Verbindung mit der
Natur und der ihr eigenen Intelligenz eingegangen. Für den dritten
Teil ihres Werkzyklus laden sie nun neben pflanzlichen
Akteur*innen fünf weitere menschliche Performer*innen zu der
posthumanen Gruppenchoreografie “The Nature of Us” ein. Auf der
Bühne des HAU2 lässt das heterogene Ensemble einen mehrstimmigen,
erdlosen Garten aus Klängen und Körpern entstehen. “The
Nature of Us” lädt sein menschliches und anderes Publikum in dieses
Ökosystem ein – und sucht nach einem Bewusstsein, das die
Natur weder unterdrückt noch überhöht, sondern Raum gibt für
eine co-kreative Polyphonie. Wie können wir zusammen der Garten
sein, der wir eigentlich sind? In der mehr als zehnjährigen Ge -
schichte ihrer Zusammenarbeit ist “The Nature of Us” das erste
Ensemblestück des Choreografieduos Schubot & Gradinger, die
selbst auch auf der Bühne sein werden.

In their duets “YEW” and “YEW: outside” Angela Schubot and Jared Gra -
dinger immersed themselves deeply in nature and its inherent intelligence.
For the third part of their cycle they have invited both plant actors as well
as five human performers to a post-human group choreography “The
Nature of Us.” The heterogeneous ensemble on the stage of HAU2 causes
a soilless garden with multiple voices to emerge from sounds and bodies.
“The Nature of Us” invites its audience, human and otherwise, into this
ecosystem – and searches for a consciousness that neither suppresses
nor exaggerates nature, instead making space for a co-creative
polyphony. How can we come together to be the garden that we actually
are? In the more than 10-year history of their collaboration, “The Nature
of Us” is the first ensemble piece by the choreographer duo Schubot &
Gradinger.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix