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«Es ist ganz gleich, wo wir beginnen, uns im Vertrauen zu üben: mit uns selbst oder mit anderen. Nur anfangen müssen wir.»
In seinem neuen Roman stößt der Erzähler, Edgar, auf das Schicksal eines Jungen, der während der Blockade Leningrads durch die deutsche Wehrmacht verhungert ist. Jura hat ein Tagebuch hinterlassen, das Edgar immer wieder liest, sodass er bald glaubt, den Jungen zu kennen. Jura wird zur Romanfigur, wie Edgar auch. Ihre Begegnung beginnt vorsichtig und wird im Lauf der Geschichte immer enger. Zwischen den beiden entspinnt sich ein Austausch über Jugend, Träume, Literatur, Mütter, Abschied, Fremdheit und Nähe, und sie geben einander ihre persönlichsten Geschichten preis.
Edgar Selge setzt einem jungen Menschen, der brutal von den Nazis ermordet wurde, ein Denkmal und lässt ihn für seine Leserinnen und Leser lebendig werden. Eine bewegende Lektüre, ein Buch von unbändiger literarischer Phantasie.

Einlass ab 18:30 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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