Am Sonntag, den 17. Mai findet um 17 Uhr ein ganz besonders Konzert in der Barockkirche St. Peter statt. Im Rahmen der von ihm vor 31 Jahren mitgegründeten ökumenischen Konzertreihe „Mit-Bach-durch-die-Regio“ verabschiedet sich Bezirkskantor Johannes Götz in den Ruhestand.

Es ist nicht leicht ein Abschiedskonzert zu planen: Komprimierter Aufguss von Vielgespieltem oder Aufbruch zu etwas Neuem? Unter dem Motto „Die Vergänglichkeit“ hat sich Johannes Götz für Werke entschieden, die ihn lebenslang begeistert haben und doch immer wieder neu sind: Bachs Passacaglia als Monument der Variationskunst, Messiaens Vogelgesänge als Ausdruck der Natur, die im Schwarzwald sofort vor der Kirchentüre beginnt. Auch das Unspielbare soll eine Rolle spielen: Ligetis Couleè erachtet er für einem Menschen nicht spielbar, wenn die Fluidität und Oszillation der Partitur eingelöst werden soll. Hier hilft der Computer - ganz ohne KI. Da ihm Improvisation immer sehr wichtig war, improvisiert er in diesem Konzert zu einem seiner Lieblingstexte: Hebels „Vergänglichkeit“.
Sein Dank gilt allen Menschen, die mit ihm musiziert und ihm zugehört haben. Die Bach-Kantate „Was Gott tut, das ist wohlgetan“ rundet das Konzert ab.

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