»Wenn man bedenkt, wie jung wir sind, so kann man nicht an den Tod glauben.« (Liane Berkowitz)

Zerlumpt wandert Martha Eckert durch Berlin-Schöneberg, wo sie in den frühen 1940er-Jahren als Hausbesorgerin die Bekanntschaft eines lebenslustigen Mädchens machte: Liane Berkowitz. Die junge Widerständlerin kämpfte in der »Roten Kapelle«. Das NS-Reichskriegsgericht verurteilte die hochschwangere junge Frau wegen »Beihilfe zur Vorbereitung des Hochverrats« zum Tode. Und Martha? Jeder kennt sie, doch keiner weiß, wer sie ist: Zeugin des schicksalhaften Lebens von Liane Berkowitz. In ihrem neuen Roman »Stunden wie Tage« (Diogenes) erzählt Shelly Kupferberg, Kulturjournalistin und Autorin des gefeierten Romans »Isidor«, die wahre Geschichte zweier couragierter Frauen – brillant recherchiert und tief bewegend.

Veranstalter: Stiftung Literaturhaus
EINTRITT: EURO 16.- / 10.-

{Foto: Shelly Kupferberg © Heike Steinweg/Diogenes Verlag}

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

Das könnte auch interessant sein

Nirit Sommerfeld liest aus "Beduinenmilch" - Literaturabend vor israelisch-palästinensischem Hintergrund
Genau so war’s … so ungefähr – LIVE-MUSIK UND LESUNG - mit Alfred Roesler-Kleint, Textautor der Legendären Rockband City, und Tobias Burger Gitarrist und Song Poet
Hi Freaks: Almut Zilcher & 21 downbeat - Unter fremdem Dach: Eine musikalische Lesung der Exilliteratur von Mascha Kaléko
Das weiße Leintuch
Raus aus dem Hamsterrad - und ab auf´s Surfbrett - Impuls-Lesung für mehr innere Ruhe und Leichtigkeit im Arbeitsleben als Frau
Hubertus Meyer-Burckhardt liest - "Die Sonne scheint immer. Für die Wolken kann ich nichts."