György Kurtag zum 100. Geburtstag
Athena Ensemble: Streichtrio

Johann Sebastian Bach (1685 - 1750), aus: Dreistimmige Inventionen für Streichtrio

Sinfonia Nr. 2 in c-Moll

Sinfonia Nr. 3 in D-Dur

Sinfonia Nr. 7 in e-Moll

Sinfonia Nr. 9 in f-Moll

György Kurtág (*1926), aus: Signs, Games and Messages für Streichtrio

Virág az ember, Mijakónak

Hommage à J.S.B.

Perpetuum mobile

Ligatura Y

Virág - Zsigmondy Dénesnek

Jelek VI

A very slow Waltz for W. Levin

Hommage à Ránki György

Jelek II

Kroó György in memoriam

…féerie d’automne…

J.S. Bach Aus: Dreistimmige Inventionen für Streichtrio

Sinfonia Nr. 11 in g-Moll

Sinfonia Nr. 13 in a-Moll

Sinfonia Nr. 15 in b-Moll

G. Kurtág Aus: Signs, Games and Messages

Perpetuum mobile für Cello

Hommage à Bach für Violine

- Virág für Viola

- Perpetuum mobile für Viola

- Jelek II für Cello

-…feérie d‘ Automne… für Violine

- Kroó für Cello

- Perpetuum mobile für Violine


Ludwig van Beethoven (1770 - 1827): Streichtrio in c-Moll, Opus 9 Nr. 3

Allegro con spirito

Adagio con espressione

Scherzo, allegro molto e vivace

Finale, presto


Das Ensemble Athena ist aus dem bis 2012 bestehenden Athena Quartett hervorgegangen, welches weit über zehn Jahre im internationalen Konzertleben tätig war. Die Musikerinnen wurden vom Alban Berg Quartett ausgebildet und erhielten weitere wichtige Impulse von den ungarischen Musikerlegenden Ferenc Rados und György Kurtág. Sie waren Preisträgerinnen des internationalen Concours de Genève und gewannen den Kammermusikwettbewerb Joseph Joachim in Weimar.

Im Mittelpunkt stand die intensive Pflege des klassisch - romantischen Konzertrepertoires in seiner gesamten Bandbreite von Haydn, Mozart und Beethoven über Mendessohn, Schubert, Brahms, Schumann bis hin zu Ravel und Schostakowitsch - um nur einige wenige Komponisten zu nennen. Auch unternahmen die Künstlerinnen kreative genreübergreifende Ausflüge in den Jazz Bereich.

Daneben arbeiteten sie direkt mit Schöpfern zeitgenössischer Werke zusammen. So ergaben sich wunderbare musikalische Kooperationen mit bedeutenden Tondichtern unserer Zeit wie Henri Dutilleux, Hans Zender, Pascal Dusapin und vielen anderen. Herausragend und von der Presse hoch gelobt ist dabei die Gesamtaufnahme aller Werke für Streichquartett des Komponisten György Kurtág, für die das Streichquartett mit dem Diapason d’or ausgezeichnet wurde.

Auf dem Höhepunkt des Erfolges zwangen private Lebensumstände die Musikerinnen im Jahr 2012 zur Auflösung des Quartetts.

Eine musikalische Wiederbegegnung im Jahr 2019, die nicht nur für das Publikum, sondern auch für die Musikerinnen bewegend war, führte zum Wunsch, an die alten Erfolge anzuknüpfen. Da sich eine der Musikerinnen aus dem aktiven Konzertleben zurückziehen wollte, kam es 2023 zur Wiederbesinnung auf eine ursprüngliche Idee, die Saskia Viersen und Kathrin Inbal – Bogensberger schon vor der Gründung des Quartetts gehabt hatten: ein Ensemble zu formieren, welches in variablen Besetzungen musiziert.

Der Reiz dieses offenen Konzepts liegt darin, mit einem neuen, spannenden und vielfältigen Repertoire das interessierte Publikum zu begeistern und noch ungehobene musikalische Schätze zu bergen. Die Namenspatronin des früheren Streichquartetts und jetzigen Ensembles Athena, wird als Göttin der Weisheit, der Strategie, des Kampfes, der Kunst, des Handwerks und der Handarbeit diese neue Herausforderung sicherlich wohlwollend begleiten.

Einlass ca. 30 Minuten vor Konzertbeginn

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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