Georg Friedrich Händel war kaum 21 Jahre alt, als die Musikmetropolen Italiens ihn für seine Kantaten, Oratorien und Opern feierten. Genau aus dieser Schaffensphase stammen die beiden Kantaten des Abends: „Il Delirio Amoroso“ und „Aminta e Fillide“. In „Aminta e Fillide“ entfaltet sich eine pastorale Liebesgeschichte, wie sie im barocken Rom beliebt war: Der Hirte Aminta wirbt beharrlich um die Nymphe Fillide, wird zunächst zurückgewiesen, bis Amor schließlich eingreift und Treue und Standhaftigkeit belohnt werden. Auch „Il Delirio Amoroso“ verbindet emotionale Extreme mit virtuoser Ausdruckskraft und zeigt Händel als brillanten Erzähler seelischer Zustände. Interpretieren werden diese Kantaten die Sopranist:innen Emmanuelle de Negri und Bruno de Sá gemeinsam mit dem Kammerorchester Basel. Das Ensemble zählt zu den international renommiertesten Klangkörpern für historisch informierte Aufführungspraxis. Unter der Leitung der Konzertmeister:innen Anna Troxler und Christoph Dangel entfaltet sich ein lebendiger, transparenter Klang.

Mit: Emmanuelle de Negri (Sopran); Bruno de Sá (Sopran); Anna Troxler (Violine, Leitung); Christoph Dangel (Violoncello, Leitung) und 19 Orchestermusiker:innen

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