saal_46 Maria Stuart im BAYRISCHEN HOF - Eine wahre Geschichte nach dem Krieg - Premiere
1946. Ein Jahr nach Kriegsende: Schwarzmarkt, Not, Trauer um gefallene Väter und Brüder. Trotz alledem inszeniert Max Veitl, Ortspfarrer, mit der Pfarrjugend Schillers „Maria Stuart“. Während der Proben brechen bei den Spielenden Kriegserlebnissen auf. Als Kinder konnten sie vieles nicht verstehen. Unverarbeitetes brodelt in ihnen. Bringt das Theaterspiel Perspektive in ihr Leben? Wie in einem Brennglas entfaltet sich ein Kosmos der Nachkriegszeit in Herxheim, in dem die schottische Königin herumirrt. Skurril und doch wahr, wie Honoré de Balzac schon gesagt hat: „In jedem Dorf spielt sich die Weltgeschichte ab.“
„saal46“ ist ein Theaterexperiment – spannend, berührend, humorvoll –, das auf Erinnerungen Herxheimer Bürger*innen basiert.
Am Sonntag, 3.5. kostenlose Einführung zum Stück mit der Regisseurin um 18 Uhr in der Probebühne.
Es spielen: Stefan Asam, Daniel Baudy, Luca Bentz, Rebecca Dambach, Niklas Ehrmann, Bettina Forster, Sanna Heidweiler, Hildegard Jung, Cosma Kuklinski, Margarete Mundt, River Mundt, Hannah Rieder
Buch und Regie: Rosa Tritschler