Bereits 2024 im Rahmen der Orgelmatinéen des Bezirkskantorats begeisterte Mona Hartmann an der Maulbronner Grenzing-Orgel – Grund genug, sie für die kommende Saison der Klosterkonzerte einzuladen. Dafür hat sie ein wunderbares, fulminantes Konzertprogramm ausgewählt.

Das Konzert beginnt mit der berühmten Ouvertüre zu Richard Wagners Tannhäuser. Diese Transkription überträgt die Dramatik der romantischen Oper kraftvoll und leidenschaftlich auf die Orgel. Danach folgt mit Camille Saint-Saëns’ Danse macabre eine weitere faszinierende Bearbeitung,welche die schaurige Atmosphäre des Totentanzes, aber auch seine lebhaften Rhythmen eindrucksvoll einfängt. Der zeitgenössische Komponist Thierry Escaich, der 2021 selbst als Interpret an der Grenzing-Orgel zu hören war, bringt mit seinen Trois Poêmes frischen Wind in den Abend. Die drei Stücke Eaux natales, Le Masque und Vers l’espérance zeigen die einzigartige Fähigkeit des Franzosen, Klangfarben und Emotionen zu kombinieren. Den krönenden Abschluss des Konzerts bildet Julius Reubkes monumentale Sonate über den 94. Psalm – ein Meisterwerk der Orgelromantik, das durch seine tiefgründige Spiritualität und technische Raffinesse beeindruckt. Die emotionale Intensität des Psalms spiegelt die Visionen des Komponisten wider und lässt das Publikum in eine Welt voller Erhabenheit und Nachdenklichkeit eintauchen.

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