Samstag, 24.05.2025
um 19:30 Uhr




Große Freiheit

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Gründung der Bundesrepublik wurde aus einer Diktatur eine Demokratie. Sollte man zumindest meinen, doch so einfach war es nicht für alle Menschen in Deutschland. Denn wer schwul war, konnte aus den Gefängnissen des Dritten Reichs direkt in die Gefängnisse der Bundesrepublik überführt werden. Von dieser skandalösen Situation erzählt Sebastian Meise in seinem oft dokumentarisch anmutenden Spielfilm „Große Freiheit“. Darin spielen Franz Rogowski und Georg Friedrich zwei Männer, die sich solange immer wieder im Gefängnis begegnen, bis sie am Ende gar nicht mehr wissen, wie sich wirkliche Freiheit anfühlt.


Mandela - Der lange Weg zur Freiheit

Der Südafrikaner Nelson Mandela hegt schon während seines Jurastudiums großes Interesse am politischen Geschehen, setzt sich bald aktiv gegen die Apartheidspolitik in seiner Heimat ein und schließt sich 1944 der schwarzen Protestbewegung African National Congress (ANC) an. Nachdem die weißen Ordnungskräfte bei einer Kundgebung in Sharpeville 1960 zahlreiche unbewaffnete Demonstranten töten, setzt sich Mandela an die Spitze des bewaffneten Flügels des ANC, was ihn wiederum auf der Fahndungsliste des Regimes ganz nach oben katapultiert. Seine Verhaftung lässt nicht lange auf sich warten und im Juli 1964 wird er zu lebenslanger Haft verurteilt. Aber seinen Widerstand gibt er auch unter den schweren Bedingungen im Gefängnis auf Robben Island nicht auf. Unterstützt wird er von seiner zweiten Frau Winnie, die ihn allerdings zunächst mehrere Jahren nicht besuchen darf. Erst nach mehr als einem Vierteljahrhundert im Gefängnis wird Nelson Mandela schließlich entlassen und kann seinen Kampf gegen die Apartheid aktiv fortsetzen.

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