My Stolen Planet erzählt in Tagebuchform von Farah, einer Filmemacherin, die 1979, nach der islamischen Revolution im Iran geboren wurde. In einer Sammlung von 8-mm-Filmen, die sie von verschiedenen Menschen erworben hat, stellt sie Momente der Freude und des Widerstands zusammen und zeigt den Kontrast zwischen innerer Freiheit und äußerer Unterdrückung. Durch die Kontaktaufnahme zu Leila, einer Hochschulprofessorin, die den Iran während der Revolution verließ, bekommt ein Gesicht in Farahs Archiv einen Namen und eine Geschichte. Auch Farahs an Alzheimer erkrankte Mutter motiviert sie, gegen das Vergessen zu kämpfen. Dann beginnt im Herbst die Jin-Jiyan-Azadî-Bewegung und markiert für Farah, wie für viele andere Iraner*innen auch, einen Wendepunkt in ihrem Leben. Der Film zeigt Momente des Friedens inmitten des Aufruhrs und offenbart die komplexe Verbindung zwischen persönlichem und politischem Leben im Iran.

KURATION: Erwin Schletterer
SPIELDAUER: 86 Min.

My Stolen Planet tells the story of Farah, a filmmaker born in Iran in 1979, after the Islamic revolution, in diary form. In a collection of 8 mm films that she acquired from various people, she compiles moments of joy and resistance and shows the contrast between inner freedom and outer oppression. Then, in the fall, the Jin Jiyan Azadî movement begins and marks a turning point in Farah’s life, as it did for many other Iranians. The film shows moments of peace in the midst of turmoil and reveals.

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15.04.2025
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