All das Schöne - Ein lebensbejahender Monolog von Duncan Macmillan mit Jonny Donahoe
All das Schöne
Ein lebensbejahender Monolog von Duncan Macmillan mit Jonny Donahoe
Deutsch von Corinna Brocher
Eine Liste der kleinen Dinge, die das Leben lebenswert machen – damit beginnt die Geschichte eines siebenjährigen Jungen, der versucht, dem Schmerz in seiner Familie etwas entgegenzusetzen. Eiscreme. Wasserschlachten. Länger aufbleiben dürfen und fernsehen. Anlass für diese frühen Notizen ist der erste Suizidversuch seiner Mutter. Mit den Jahren wird der Junge älter, die Liste länger: 26. Ins Meer pinkeln und keiner merkt’s. 320. Sich nach einem Streit wieder vertragen. 123321. Palindrome. Die Sammlung soll der Mutter helfen, die mit Depressionen ringt, und dem Vater, der keinen Umgang mit seinem Kummer findet – und wird zugleich zu einem Instrument des Überlebens für den Sohn selbst.
Als junger Erwachsener verliebt er sich, beginnt zu studieren und fügt neue Punkte hinzu: 517. Mit jemandem so vertraut sein, dass man ihn nachsehen lässt, ob Petersilienreste zwischen den Zähnen kleben.
Der britische Dramatiker Duncan Macmillan hat einen lebensbejahenden, humorvollen Monolog über das ernste Thema Depression geschrieben. Durch die direkte Einbindung des Publikums entsteht ein gemeinsamer Moment voller Nähe, Leichtigkeit und unerwarteter Zuversicht.
Regie: Katinka Kratzert
Ausstattung: Elke König
Besetzung: Florian Bender
Produktion: Wolfgang Borchert Theater
Foto: © Ritter
Einlass ins Haus ab 18:30 Uhr
Der Vorverkauf für die Spielzeit 2026/27 startet am 6. Juli 2026, 10 Uhr. Veranstaltungen im Abonnement Mitte/Ende August.