Im Gespräch mit der Autorenkollegin Marion Brasch stellt Lena Gorelik ihren gerade bei Rowohlt erschienenen Roman vor – »Alle meine Mütter«: „Ich lege sie aus wie Pflastersteine. Wir setzen unsere Schritte auf das, was wir dank oder trotz unserer Mütter wurden.“ Lena Gorelik erhält dieses Jahr den Preis der Literaturhäuser. Sie ist nicht nur Autorin mehrerer aufsehenerregender Romane (zuletzt 2021: »Wer wir sind«, Rowohlt), sondern nutzt die Möglichkeiten der Literatur und des Veranstaltungsbetriebs, um kritisch differenziert auf gesellschaftliche Entwicklungen zu reagieren. Als Mit-Herausgeberin von »Trotzdem sprechen« (Ullstein, 2024) trat sie bei Veranstaltungen nach dem 7. Oktober 2023 dafür ein, im Dialog zu bleiben. Die gemeinsam mit Carolin Emcke gestaltete Lese-Performance zu József Debreczenis »Kaltes Krematorium« (S. Fischer, 2024, Ü: Timea Tankó) trug dazu bei, die Erinnerung an NS-Verbrechen wachzuhalten.

Bild: Lena Gorelik © Thomas Dashuber

Einlass: 18:30

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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Alle meine Mütter - Lena Gorelik