Montag, 08.06.2026
um 20:00 Uhr




An diesem Abend begegnen sich mit Aleida Assmann und Hans Ulrich Gumbrecht zwei der bedeutendsten GeisteswissenschaftlerInnen der Gegenwart zu einem besonderen Gespräch. Wie prägt unser Blick auf die Vergangenheit unsere Fähigkeit zur Zukunft? Leben wir ein „Zuviel“ an Erinnerung – oder ist das beharrliche Erinnern Voraussetzung demokratischer Verantwortung? Inwiefern unterscheiden sich die Vorstellungen von Gegenwart und Erinnerung in Europa und den USA? Ein pointierter Austausch über Erinnerung als Last, Widerstand gegen das Vergessen und Grundlage für eine bewusst gestaltete Zukunft.

Prof. Dr. Hans Ulrich Gumbrecht ist Romanist, Literaturwissenschaftler und Publizist. Seine Arbeiten zur europäischen Literatur- und Geistesgeschichte sowie zur Ästhetik haben internationale Debatten geprägt. 2026 erscheint von ihm Sepp. Mein Leben auf Halbdistanz.

Prof. Dr. Aleida Assmann ist Anglistin, Ägyptologin sowie Literatur- und Kulturwissenschaftlerin. Sie lehrte unter anderem in Yale, Princeton und Chicago. Gemeinsam mit ihrem Mann Jan Assmann prägte sie den Begriff des „kulturellen Gedächtnisses“.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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