„Ein Meilenstein der Antikriegsliteratur“ (Jan Drees)

Im ersten Licht erzählt die Lebensgeschichte Adrians, dessen Schicksal von den Umbrüchen und Verwerfungen des 20. Jahrhunderts geprägt ist. Ein im wahrsten Sinne einschneidendes Ereignis bestimmt sein weiteres Leben: Sein eigener Vater macht ihn durch einen Axthieb ins Bein körperlich untauglich für den Ersten Weltkrieg – ein äußerst ambivalenter Akt zwischen Schutz und Gewalt.
Künftig sucht Adrian jedoch die Nähe von Kriegsversehrten, die weniger „Glück“ hatten als er – und wird so zum Chronisten ihrer Tragik. Über mehr als achtzig Jahre hinweg begleitet der Roman Adrian durch persönliche Krisen und historische Katastrophen und verknüpft individuelle Erfahrungen mit großen Fragen nach Erinnerung, Verantwortung und moralischer Verstrickung.

Der Tiroler Norbert Gstrein zählt zu den bedeutendsten österreichischen Gegenwartsautoren. In seinen vielfach ausgezeichneten Romanen (u. a. mit dem Österreichischen Buchpreis und dem Thomas-Mann-Preis) setzt er sich mit Geschichte, Identität und moralischen Konflikten auseinander.

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