Tief unter der sanften Hügellandschaft der Schwäbischen Alb verbirgt sich eine Welt, die kaum jemand zu Gesicht bekommt – geheimnisvoll, zerbrechlich und von atemberaubender Schönheit. Der erfahrene Höhlenforscher Andreas Kücha nimmt die Besucherinnen und Besucher der Sommerbühne 2026 wieder mit auf eine faszinierende Entdeckungsreise in die unterirdischen Landschaften unserer Region.

In seinem Vortrag zeigt er, wie sich Wasser über Jahrtausende in den Kalkstein der Alb gegraben hat und dabei ein beeindruckendes Netzwerk aus Gängen, Hallen und unterirdischen Flüssen geschaffen hat. Mit eindrucksvollen Bildern und persönlichen Geschichten öffnet Andreas Kücha den Blick sowohl unter Wasser – in die geheimnisvollen, oft nur Tauchern vorbehaltenen Höhlenpassagen – als auch über dem Wasserspiegel, wo Tropfsteine die Spuren einer bewegten Erdgeschichte tragen.

Der Vortrag vermittelt nicht nur wissenschaftlich fundiertes Wissen, sondern auch die Faszination und den Respekt, den diese fragile Welt verdient. Denn die Höhlen der Alb sind nicht nur geologische Wunder – sie sind Lebensräume, Archive der Vergangenheit und Orte menschlicher Sehnsucht und Neugier.

Wer wissen möchte, was sich direkt unter unseren Füßen abspielt, und warum diese verborgene Welt Menschen seit Jahrhunderten in ihren Bann zieht, sollte diesen Abend nicht verpassen. Ein Rendezvous mit der sonst so unsichtbaren Schönheit unserer Heimat – spannend, lehrreich und inspirierend zugleich.

Copyright: HFGOK, A. Kücha

Einlass: 18:30 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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