Sonntag, 08.03.2026
um 11:00 Uhr




Vier Autorinnen, vier bewegende Geschichten von Frauen, die sich den Herausforderungen ihres Lebens stellen. Ihre Texte erzählen von Aufbruch, Widerstand, Sinnsuche und Selbstbestimmung. Ein inspirierendes Literaturfestival über weibliche Stärke, damals wie heute, am Weltfrauentag.

Das Literaturfestival geht von 11 bis 15 Uhr und findet im 4. Obergeschoss des Kulturhauses statt. Zwischen den Lesungen besteht die Möglichkeit mit den Gästen und den Autorinnen ins Gespräch zu kommen. Für Getränke und Snacks steht ein Stand unseres Restaurants Comedia bereit. Die Bücher der Autorinnen können am Büchertisch der Buchhandlung Uwe Mumm käuflich erworben werden.

Unsere Literaturfestival-Autorinnen:

Hanne Hippe mit „Die Geschichte einer unerhörten Frau“ und „Von einer, die auszog, kein Fürchten zu lernen“
Hanne(lore) Hippe wurde in Frankfurt am Main geboren und wuchs dort und in Köln auf. Nach dem Studium in Heidelberg lebte sie lange in Irland und England, heute in Köln, an der Mosel und in Norwegen. Über 30 Jahre lang arbeitete sie als freie Journalistin für die ARD und veröffentlichte seit 1994 zehn Kriminalromane, zwei Gesellschaftsromane und drei Sachbücher. Einer ihrer Romane wurde verfilmt. Der Film „ Zwei Leben“ bekam eine Oscarnominierung und eine Lola.
Der Gesellschaftsroman „ Die Geschichte einer unerhörten Frau“ wurde von der Lebensgeschichte ihrer Mutter inspiriert. Er erzählt das Leben der Gussy Fink zwischen 1945 und 1966, die in der konservativ geprägten Nachkriegszeit den Mut hat, sich scheiden zu lassen um mit ihren beiden kleinen Kindern ein eigenes Leben aufzubauen.
„Von einer, die auszog, kein Fürchten zu lernen“ verfolgt das Erwachsenwerden der Tochter Eva Fink in der politisierten Szene der Jahre zwischen 1967 und 1976. Von der Unsicherheit, was Liebe und Sexualität im wirklichen Leben eines Teenagers bedeuten, erlebt sie in den neuen Wohngemeinschaften und Gruppen den Aufbruch in ungeahnte Möglichkeiten der Selbstverwirklichung und deren bös- witzig beschriebenen Scheiterns.

Elisabeth Sandmann mit „Wir dachten, das Leben kommt noch“
Elisabeth Sandmann widmet sich als leidenschaftliche Verlegerin den Lebensgeschichten besonderer Frauen. Sie hat Kunstgeschichte und Vergleichende Literaturwissenschaft in Bonn und Oxford studiert, promoviert und 2004 ihren eigenen Verlag, den Elisabeth Sandmann Verlag, gegründet. Seit ihrem Romandebut und Bestseller »Porträt auf grüner Wandfarbe« feiert sie auch als Autorin Erfolge.
In ihrem neuen Roman „Wir dachten, das Leben kommt noch“ (Piper) gibt sie den vergessenen Agentinnen des britischen Widerstands eine Stimme. Raffiniert werden in diesem Roman Zeitebenen und Schicksale verknüpft. Erzählt wird von wagemutigen Frauen, die under cover als britische Agentinnen im besetzten Frankreich brisante Sabotageakte verübten, geheime Funksprüche absetzten und lautlos töten lernten. Es ist ein Buch über Frauen, die den Ausgang des Kriegs maßgeblich beeinflusst haben, lautlos und oft unbemerkt. Doch nach dem Krieg wurden meist die Männer mit hohen militärischen Orden ausgezeichnet, die Leistungen der Frauen werden erst seit einigen Jahren neu und gänzlich anders bewertet.

Helen M. Sand mit „Im Meer der Himmel“
Helen M. Sand studierte an der Universität Heidelberg Anglistik, Romanistik und Germanistik. Sie lebte längere Zeit in Argentinien und in den USA und wohnt heute mit ihrer Familie und ihrer Katze in der Nähe von Karlsruhe. Dort arbeitet sie als Englisch- und Deutschlehrerin. Ihre Ferien verbringt sie am liebsten in Wales auf einem Campingplatz am Meer. Helen M. Sand nimmt Sie in ihrer ErzählLesung mit auf einen Roandtrip ans raue Meer von Wales und läd Sie ein Lily und Zoe auf ihrer emotionalen Reise zu begleiten. Ein Reise voller Freundschaft, Hoffnung und Vertrauen: in sich selbst und in das Leben. Denn das Leben kann sich von einem Tag auf den anderen verändern und dann braucht es Mut, sich auf etwas Neues einzulassen.

Stefanie Wally mit „Rosa“
Stefanie Wally, geboren 1971, studierte Germanistik, ¬ Geschichte und Politikwissenschaften in Heidelberg und arbeitete lange ¬ Jahre im gymnasialen Schuldienst.
Als ausgebildete Kommunikations- und Körpersprachetrainerin und Theaterpädagogin bietet sie neben ihrer Literatur zudem ein breites Angebot aus den Bereichen Theater und Kommunikation an. Auch als Moderatorin hat sie sich in den vergangenen Jahren einen Namen gemacht. 2016 erschien ihr erster autobiografischer Roman »Akte Luftballon« (Elisabeth Sandmann Verlag/ 2019 als Taschenbuch bei Insel / 2025 als Hörbuch im Charles Verlag). 2024 veröffentlichte sie ihren zweiten Roman ROSA im Panima-Verlag. »Mit ›Rosa‹ hat Stefanie Wally nicht nur ihrer Großmutter, sondern den Frauen des 20. Jahrhunderts ein Denkmal gesetzt.« Nicole Köster, SWR 1 Leute
Persönlich und mit tiefer Innigkeit erzählt Stefanie Wally die Lebensgeschichte ihrer Großmutter Rosa, die früh mit Verlust, Schmerz und T od konfrontiert und Verantwortung übernehmen muss. Auch in entbehrungsreichen Zeiten voller Verluste und Verzweiflung vertraut Rosa auf ihre Koch- und Erzählkünste, denn sie weiß: Gutes Essen und spannende Geschichten können Menschen zusammenbringen und Schatten vertreiben. Anhand alter Familienrezepte zeichnet die Schauspielerin und Moderatorin Stefanie Wally die Lebensgeschichte ihrer 1905 geborenen Großmutter nach und schafft es auf unvergleichliche Weise, in ihren Lesungen Literatur, Schauspiel und Kulinarik zu einem einzigartigen Erlebnis zu verbinden. Als leidenschaftliche Erzählerin inszeniert sie ihre Lesepassagen mit schauspielerischer Finesse, ergänzt durch zeitgeschichtliche Dokumente und kulinarische selbstgemachte Kostproben aus dem alten Kochbuch ihrer Familie.

Einlass: 10:45 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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