Donnerstag, 24.09.2026
um 20:00 Uhr




„Die Revolution muss aufhören und die Republik anfangen“. Frankreich zum Ende des 18. Jahrhunderts. Was tun, wenn eine Bürger:innen-Revolution mit dem Ziel die königliche Alleinherrschaft zu stürzen und gesellschaftliche Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit für alle zu erlangen, droht, unkontrolliert weiterzugehen und dabei ihre eigenen Ziele und Ideale zu verraten? In seinem Theaterstück „Dantons Tod“ zeigt Georg Büchner am Beispiel der französischen Revolution und ihrer historisch belegbaren Akteur:innen eindringlich auf, dass für eine nachhaltige Freiheitsbewegung ein gemeinsamer Gegner (hier: die Monarchie) allein nicht ausreicht und wie schnell sich einstige Verbündete in Gesinnungslager aufgespalten gegeneinander richten. „Die Revolution frisst ihre eigenen Kinder“ – Georg Büchners „Dantons Tod“ erweist sich gleichsam als Geschichts- und Gerichtsdrama und liefert einen klaren Appell für politisches Handeln bis heute.
Die Junge Bühne Mainz - unter anderem überregional bekannt für ihre seit über 12 Jahren mit großem Erfolg laufende "Woyzeck"-Bearbeitung - legt mit der Neuproduktion "Dantons Tod" ab 2026 eine weitere künstlerische Auseinandersetzung mit dem Werk Georg Büchners vor.

Einlass 19:30 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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