Mit französischem Blick
Programm:
Anton Webern:
Langsamer Satz
Charlotte Sohy:
Streichquartett Nr. 1 op. 25
Ludwig van Beethoven:
Streichquartett op. 59 Nr. 3 "Rasumowski"
Vier junge Musiker, die mit hervorragendem Geschick auf dem klugen Mittelweg zwischen akkurater Notentextausdeutung und emotionaler Tiefenschürfung balancieren, das ist das französische Quatuor Hermès. 2008 von Studenten des "Conservatoire national supérieur de musique et de danse" von Lyon gegründet, wählte das Streichquartett den Himmelsboten der griechischen Mythologie als Namensgeber, der ja ebenfalls als Mittler zwischen zwei Welten auftritt.
Erklärtes Ziel des Ensembles, das mit nur wenigen Besetzungswechseln seit nunmehr vierzehn Jahren seinen individuellen Stil verfeinert, ist es, zwischen dem Text des Komponisten und der Empfindsamkeit des Publikums zu vermitteln. Geprägt und unterstützt wurden sie dabei durch eine Reihe entscheidender Begegnungen, insbesondere mit dem Ravel-, dem Ysaÿe- und dem Artemis-Quartett, mit denen die vier Musiker ihre Ausbildung absolvierten und eine gemeinsame musikalische Philosophie entwickelten, sowie mit so herausragenden Persönlichkeiten wie Eberhard Feltz in Berlin und später Alfred Brendel, der sie sehr inspirierte und mit dem sie heute regelmäßig zusammenarbeiten.
Mitwirkende:
Quatuor Hermès:
Omer Bouchez, Violine
Elise Liu, Violine
Yuko Hara, Viola
Yan Levionnois, Violoncello
Foto Quatuor Hermès: © Lyodoh Kaneko
Einlass ca. 1 Stunde vor Konzertbeginn