Daheim
Ein politisch-intimes Kammerspiel über Nähe, Entfremdung und die Frage, was eine Familie aushält.
Eine Stückentwicklung von c.t.201 für Menschen ab 15 Jahren. Weniger Text
Eine Familie am Esstisch. Ein Abend wie viele andere. Bis jemand plötzlich anders spricht. Auf einmal ist etwas im Raum, das vorher nicht da war. Eine neue Gewissheit. Ein
anderes Denken. Ein Blick auf die Welt, den die anderen nicht verstehen – oder nicht verstehen wollen.
Wann hat es angefangen? Wann wird aus Nähe Fremdheit? Und was bleibt von einem Zuhause, wenn jeder Satz die Familie weiter auseinandertreibt?
DAHEIM führt an einen Ort, an dem niemand mehr ausweichen kann. An den Küchentisch, an dem Vertrautes fremd wird, Fragen zu Vorwürfen und Schweigen lauter als jedes Argument. Das Publikum sitzt mit am Tisch. Es erlebt einen Abend, der sich langsam zuspitzt – bis die Grenze zwischen Familie und Feindbild, zwischen Verständnis und Abgrenzung, zwischen Zuhause und Fremdsein zu verschwimmen beginnt. Ein politisch-intimes Kammerspiel über Nähe, Entfremdung und die Frage, was eine Familie aushält. Unbequem. Nahbar. Musikalisch. Körperlich.
Sprache: Deutsch
Zugänglichkeit: Für Rollstuhlfahrer:innen geeignet | 15+
Regie: Sefa Küskü | Performance: Antonio Büchler, Franziska Ferrari & Hannah Holthaus | Choreographie: Janine D´Aragona | Text: Hannah Holthaus | Ausstattung: Zeynep Topal | Assistenz: Matilda Alfeo | Technik: Aaron Kröger | Produktionsleitung und Dramaturgie: Iris Schweitzer | Öffentlichkeitsarbeit: Peter S. Herff
Gefördert durch: Kulturamt der Stadt Köln, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
Einlass: 19:00