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Zwischen den Kapiteln des Romans »Das glückliche Schicksal« (Rowohlt, 2026), in dessen Zentrum ein polnisch-jüdischer Wissenschaftler im Exil steht, klaffen jahrzehntelange Lücken. Matthias Nawrat springt in seinem Buch zwischen dem Archipel Gulag und der Solidarność im Polen der 1980er Jahre hin und her. Auch zwischen der Zwangsarbeit in Deutschland und dem Exil in Venedig. Zwischen dem statistischen Menschen und der individuellen Verantwortung, zwischen Spieltheorie, Kybernetik und Sozialpsychologie. In den Lücken, im Zwischen könnten Antworten auf Fragen stecken, die Nawrat nicht stellt, die sich jedoch den Leser·innen stellen: Wie erzählen von den Menschheitsverbrechen? Wie urteilen über die Beteiligung an historischen Ereignissen? Wie handeln in der Gegenwart? Vielleicht finden sich Antworten im Gespräch mit dem Autor und der Bielefelder Sozialwissenschaftlerin Kornelia Kończal, vielleicht widersprechen sie einander? In Kooperation mit Deutschlandfunk Kultur.

Sendetermine:
23. Oktober 2026, 19.30 Uhr, und 25. Oktober 2026, 22.05 Uhr auf Deutschlandfunk Kultur

Einlass: 18:30

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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14.03.2027
17:00 Uhr
Tickets
ab 26,80 €
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