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The Joyless Economy Marjorie Conrad, USA 26, 58 min, OV, DP

„Du hast in einem Supermarkt gearbeitet. Da war ein Mann, der dich liebte – du nanntest ihn Y; da war ein anderer – du nanntest ihn X; und da war das Regal: die Kassetten, die Hüllen, die Buchrücken – Hunderte davon, angesammelt in den Jahren, bevor man so etwas umsonst bekommen konnte.“

Marjorie Conrads filmischer Essay über die Biographie einer unbekannten Frau ist formal und erzählerisch ein hypnotisches cineastisches Erlebnis. Anhand der Videosammlung dieser Frau erzählt Conrad von sexueller Entdeckung und von der Untreue dieser Frau. Die linke Seite der Leinwand durchquert die Filme ihres Lebens, steigt tiefer in ihre cineastische Leidenschaft herab, während die rechte Seite des Films begleitet von einer Erzählerin in körnigem Schmalfilm-Material ihrem Lebensweg nachgeht.

Es geht um das unstillbare menschliche Bedürfnis nach Verbundenheit, um Kränkung und Verlorenheit sowie um die Unmöglichkeit, jemals jemand anderes zu sein. Poetisch und existentiell entsteht das feministische Portrait eines cinephilen Lebens, erkundet Wechselwirkung von Filmvorlieben und Leben.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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