Quelle: Veranstalter


Johnny steuert militärische Todesdrohnen. Die Gewalt findet tausende Meilen entfernt statt, wenn er abends nach der Arbeit nach Hause kommt, dringt sie dennoch unerbittlich in sein Zimmer vor. Er lebt zurückgezogen gemeinsam mit seiner Schwester Mary, beide unterstützen sich und bald wird klar, dass sie ohne einander nicht existieren können. Mary taumelt von einer scheiternden Beziehung in die nächste und findet nirgends halt. Johnny wird von Albträumen geplagt, die seine Fähigkeit, sich in der Realität des Hier und Jetzt zurechtzufinden, vollends aushöhlt.

Zachary Nichols hatte das Projekt als Kunstinstallation angelegt, aber bald wurde klar, dass nur eine größere Erzählform diesem Thema gerecht werden konnte. Dennoch, das Narrative seines Films löst sich zusehends auf, so wie sich Johnnys Realität auflöst. Die Filmerzählung findet immer neue Wege, tiefer hinein in diese Welt aus Schmerz und ohne Ausweg, und doch gibt es Momente von großer Schönheit und Empathie, die den Zuschauer nachhaltig begleiten. Wenn wir uns die Menschlichkeit bewahren wollen, muss es solche Filme geben.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

Das könnte auch interessant sein

Quelle: Veranstalter
»Torn«
Quelle: User · © Fondazione Home Movies
Vom Kriege

Köln

17.09.2026
20:00 Uhr
Quelle: Veranstalter
Veikko Bartel - Warum Frauen töten? - True Crime Live!!!
Quelle: Veranstalter
Fachtag Jugendgewalt – verstehen – vorbeugen – Handeln - Perspektiven für Pädagogik und Prävention
Quelle: Veranstalter
SPOTTED: CLASH - Eine Spurensuche nach zwischenmenschlichen Konflikten
Quelle: Veranstalter
PRIMA FACIE - Stückeinführung 19:30 Uhr
Quelle: Veranstalter
Karl Jenkins - The Armed Man Mass for peace
Quelle: Veranstalter
Warum Menschen Verbrechen begehen
Quelle: Veranstalter
Lydia Benecke - "Die Psychologie des Bösen"
Quelle: Veranstalter
Violons Barbares - Monster und phantastische Wesen