Schulstr. 26
28199 Bremen

 

 

Quelle: kulturkurier

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Kommende Events

Öffentliche Probe: Das Wintermärchen
29.01.2020 um 19:30 Uhr / Bremen

Übersetzung: Chris Alexander. Regie: Patricia Benecke. Bühne/Kostüme: Heike Neugebauer, Rike Schimitschek. Musik: Simon Slater.
Mit: Simon Elias, Tim D. Lee, Petra-Janina Schultz, Markus Seuß.

In der Neuinszenierung von Patricia Benecke („Love Love Love“) entwickelt sich die märchenhafte Geschichte wie eine Erinnerung an eine fast vergessene Familiengeschichte: König Leontes von Sizilien verstößt im Eifersuchtswahn seine Frau und lässt seine neugeborene Tochter auf dem Meer aussetzen. Das Mädchen überlebt, und die Liebe führt es 20 Jahre später wieder nach Sizilien. Kann nun auch Leontes vergeben werden?

In den öffentlichen Proben können die Zuschauer dem Ensemble bei der Probenarbeit zusehen und im Anschluss ragen stellen und Kommentare abgeben.

Die Wahl (I'm not running)
30.01.2020 um 19:30 Uhr / Bremen

Übersetzung: Rainer u. Evelyn Iwersen. Regie: Oliver Stein. Bühne: Heike Neugebauer. Kostüme: Rike Schimitschek. Mit: Uta Krause, Tim Lee, Michael Meyer, Sofie Alice Miller, Petra-Janina Schultz.

Als die Existenz des örtlichen Krankenhauses auf dem Spiel steht, setzt sich die junge Ärztin Pauline an die Spitze der Rettungskampagne. Sie schafft als parteiloses Mitglied den Sprung ins Parlament, wo ihr Weg den ihres alten Freunds Marc kreuzt, mit dem sie eine gescheiterte Liebesgeschichte während ihrer Studentenzeit verbindet. Beide konnten sich damals nicht aus den Bindungen ihrer sozialen Herkunft lösen. Marc ist mittlerweile auf dem Weg an die Spitze der Oppositionspartei. Der Druck auf Pauline wächst, selbst für den Parteivorsitz der Opposition zu kandidieren, doch dann müsste sie den Konflikt mit Marc öffentlich austragen. Wie wird sie sich entscheiden – Karriere oder Freundschaft?

Ein Sommernachtstraum
31.01.2020 um 19:30 Uhr / Bremen

Ü: Angela Schanelec/ Jürgen Gosch. R: Benno Ifland. B/K: Heike Neugebauer. Mit: Ulrike Knospe, Tim Lee, Peter Lüchinger, Michael Meyer, Theresa Rose/Erika Spalke, Erik Roßbander, Petra-Janina Schultz, Markus Seuß.

Die große Hauptdarstellerin in „Ein Sommernachtstraum“ ist, wie in vielen anderen Dramen Shakespeares, die Liebe. Die Liebe soll zu Beginn des Stückes gezähmt werden, kanalisiert, domestiziert, in eine Vernunftehe gepresst werden, aber sie bricht sich ihre Bahn, täuscht, verblendet, verwirrt, berauscht, vereinnahmt wahllos, zieht alle Akteure in einen Traumwirbel, in dem Traumseligkeit und Albtraum hautnah beieinander liegen. „Ein Sommernachtstraum“ ist eine Komödie über das Ausgeliefertsein des Menschen an seine Liebessehnsucht und Einbildungskraft, aber auch ein Spiel um das Theater und seine illusionäre Kraft.


Love Love Love
01.02.2020 um 19:30 Uhr / Bremen

von Mike Bartlett. Deutsche Erstaufführung.



Ü: Lorenz Langenegger. R: Patricia Benecke. B/H: Heike Neugebauer. Mit: Svea Auerbach, Simon Elias, Petra-Janina Schultz, Markus Seuß.



Drei Epochen, zwei Generationen, ein Familiendrama. Im Summer of Love 1967 brennt die Luft vor Erwartung – etwas wird passieren, die Welt wird sich ändern und Kenneth und Sandra wollen dabei sein! Doch was wird aus ihren Erwartungen und Träumen im Laufe der Jahre? Eine gescheiterte Ehe und 30 Jahre später, ist die Liebe im Egoismus und der Aufbruch der ’68er im Neoliberalismus angekommen. Wovon träumen ihre mittlerweile erwachsenen Kinder? Werden sie die Welt, wie damals ihre Eltern, mit einer neuen Utopie umformen oder sind sie längst unter die Räder der Zeitläufte geraten? Ein Stück über Lebensgefühle im Wandel und die Konstante, dass das Private auch stets politisch ist.



Wie schon in„King Charles III“ gelingt es Mike Bartlett auch in „Love Love Love“, die persönlichen Verstrickungen seiner Charaktere mit aktuellen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen kurzzuschließen und in einem unterhaltsamen Plot unterzubringen. Er wirft einen satirischen Blick auf zwei Generationen und versteckt in seiner Familiengeschichte ein “state of the nation”-Stück. 


100 Jahre starke Frauen
02.02.2020 um 11:00 Uhr / Bremen

Buch/Regie: Maria von Bismarck. Musikalische Leitung: Corinna Reynolds. Piano: Nicolai Thein. Schauspiel/Chor: Mitglieder des Zonta Clubs Bremen.

Die Matinee zeigt die eigens entwickelte Revue „Starke Frauen der vergangenen 100 Jahre”. Damit werden 100 Jahre Zonta International und 40 Jahre Zonta Club Bremen gefeiert. Das Ziel des Zonta Clubs ist die Unterstützung von lokalen und internationalen Zonta-Projekten zur Verhinderung von Gewalt an Frauen und Mädchen. Dorthin fließen die Erlöse aus Eintritt und Tombola. Im Kartenpreis ist die Teilnahme am anschließenden Nachklang bei Getränken und Fingerfood enthalten.

"Ich würd's mir anschauen!" - Best of Dames Blonde
05.02.2020 um 19:30 Uhr / Bremen

Slam Poetry, Kabarett und eine wandernde Lesebühne - das sind Dames Blonde! Hinter dem Namen stecken die drei blonden Damen mit der Lizenz zum Lesen: Rita Apel, Annika Blanke und Insa Sanders. Die bekannten Poetry Slammerinnen und Autorinnen aus Bremen, Oldenburg und Berlin haben schon zahlreiche Preise gewonnen, Bücher veröffentlicht und Slams sowie Lesebühnen gerockt! Annika Blanke hat bereits in den vergangenen zwei Jahren bei der Bremer Stinksatzung auf der Bühne der Shakespeare Company gestanden, als Poetry Slammerin reist sie sonst von Bühne zu Bühne und gewann u.a. 2019 den “Poetry Slam Battle” auf dem Wacken Open Air. Rita Apels Text über Mikroplastik wurde 2019 zum YouTube-Hit - außerdem hat sie bereits bei “Ladies Night” und der NDR Talkshow Fernsehluft geschnuppert! Und Insa Sanders hieß vor Kurzem noch Insa Kohler und sorgt schon lange als Teil der Berliner Lesebühne Rakete2000 wöchentlich für Lachtränen im Publikum. Wenn dieses Trio eine Bühne betritt, ist Unterhaltung garantiert: Die Autorinnen präsentieren Geschichten für alle Lebenslagen, kommentieren Alltagserlebnisse und jonglieren gekonnt mit der Sprache. Dabei beweisen sie Einfallsreichtum, Intelligenz und eine große Portion Humor. In der Shakespeare Company lesen sie eine Auswahl der besten Texte aus ihren bisherigen vier Programmen.

Presse
Ausgestattet mit schwarzem Humor, einer Prise Anarchie und der diebischen Freude an Wortspielereien, slammten und lasen sich die drei gar nicht so blonden Damen in verschiedenen Themenblöcke quer durch alle Lebenslagen.
Neue Osnabrücker Zeitung

Am Ende wollen die Zuschauer gar nicht gehen.
Ostfriesen Zeitung

Die Wahl (I'm not running)
08.02.2020 um 19:30 Uhr / Bremen

Übersetzung: Rainer u. Evelyn Iwersen. Regie: Oliver Stein. Bühne: Heike Neugebauer. Kostüme: Rike Schimitschek. Mit: Uta Krause, Tim Lee, Michael Meyer, Sofie Alice Miller, Petra-Janina Schultz.

Als die Existenz des örtlichen Krankenhauses auf dem Spiel steht, setzt sich die junge Ärztin Pauline an die Spitze der Rettungskampagne. Sie schafft als parteiloses Mitglied den Sprung ins Parlament, wo ihr Weg den ihres alten Freunds Marc kreuzt, mit dem sie eine gescheiterte Liebesgeschichte während ihrer Studentenzeit verbindet. Beide konnten sich damals nicht aus den Bindungen ihrer sozialen Herkunft lösen. Marc ist mittlerweile auf dem Weg an die Spitze der Oppositionspartei. Der Druck auf Pauline wächst, selbst für den Parteivorsitz der Opposition zu kandidieren, doch dann müsste sie den Konflikt mit Marc öffentlich austragen. Wie wird sie sich entscheiden – Karriere oder Freundschaft?

Öffentliche Probe: Das Wintermärchen
12.02.2020 um 19:30 Uhr / Bremen

Übersetzung: Chris Alexander. Regie: Patricia Benecke. Bühne/Kostüme: Heike Neugebauer, Rike Schimitschek. Musik: Simon Slater.
Mit: Simon Elias, Tim D. Lee, Petra-Janina Schultz, Markus Seuß.

In der Neuinszenierung von Patricia Benecke („Love Love Love“) entwickelt sich die märchenhafte Geschichte wie eine Erinnerung an eine fast vergessene Familiengeschichte: König Leontes von Sizilien verstößt im Eifersuchtswahn seine Frau und lässt seine neugeborene Tochter auf dem Meer aussetzen. Das Mädchen überlebt, und die Liebe führt es 20 Jahre später wieder nach Sizilien. Kann nun auch Leontes vergeben werden?

In den öffentlichen Proben können die Zuschauer dem Ensemble bei der Probenarbeit zusehen und im Anschluss ragen stellen und Kommentare abgeben.

Gardi Hutter: Gaia Gaudi
14.02.2020 um 20:00 Uhr / Bremen

Von/mit: Gardi Hutter, Neda Cainero, Juri Cainero, Beatriz Navarro
Regie/Coautor: Michael Vogel (Familie Flöz)
Musik: Juri Cainero, Neda Cainero
Choreographie: Beatriz Navarro
Assistenz: Heleen Klooker
Kostüm: Valentina Rinaldi
Masken: Mafalda da Camara, Beatrice Hutter
Bauten: Thomas Fri Freydl
Team Coaching: Marianne & Ivan Verny
Tour Technik: Raffaella Benini, Rebecca Vonlaufen, Marius Kirch
In Koproduktion mit: Theater am Hechtplatz, Zürich / LuganoInScena (LAC Lugano) / Theaterhaus Stuttgart

Glücklicherweise sterben wir. Es wäre ja sonst viel zu eng auf dieser Erde, auf keiner Parkbank fände sich noch ein freier Sitzplatz, und Theaterkarten für heute Abend hätte man schon vor Jahrzehnten reservieren müssen. Der Tod schafft Raum für die nächsten und weitere Generationen und ermöglicht so - Verlebendigung! Gardi Hutter, alias Hanna, hat Übung im Sterben. In bisher acht Stücken war sie am Schluss sieben Mal tot. Der Tod des Clowns bringt uns zum und hilft uns, uns mit unserem unabwendbaren eigenen Ende auszusöhnen.

In Gaia Gaudi ist Hanna gleich von Anfang an tot. Das Publikum versteht das sofort, nur Hanna nicht. Von so etwas Unwichtigem lässt sie sich nicht aufhalten. Man sagt, die Seele eines Verstorbenen bleibe noch eine Weile im Raum, und Hannas Seele flattert so unbeeindruckt, dass der Körper sie genervt packt und hinüber bugsiert. Er hört schon das Rumoren der nächsten Generation.
Der Tod ist, wie jeder Schlusspunkt, auch immer ein Anfang, und in diesem Sinne ein Übergang: für Gläubige in eine andere Welt, für Wissenschaftler in einen anderen Zustand, und für Theaterleute in eine andere Phantasie. In Gaia Gaudi geht es um Wurzeln und um Flügel. Um Beständigkeit und Erneuerung und um den großen Strom von Generationen, die das Leben immer weitergeben – und sich ab und zu auch auf die Köpfe hauen.

Da eine Clownerin, eine Sängerin, eine Tänzerin und ein Percussionist diese Geschichte erzählen, ist dieser der Abend voller Überraschungen. So wie das Leben auch. Die Regie hat Michael Vogel geführt, Mitbegründer und langjähriger künstlerischer Leiter von FAMILIE FLÖZ.
 

Die Wahl (I'm not running)
21.02.2020 um 19:30 Uhr / Bremen

Übersetzung: Rainer u. Evelyn Iwersen. Regie: Oliver Stein. Bühne: Heike Neugebauer. Kostüme: Rike Schimitschek. Mit: Uta Krause, Tim Lee, Michael Meyer, Sofie Alice Miller, Petra-Janina Schultz.

Als die Existenz des örtlichen Krankenhauses auf dem Spiel steht, setzt sich die junge Ärztin Pauline an die Spitze der Rettungskampagne. Sie schafft als parteiloses Mitglied den Sprung ins Parlament, wo ihr Weg den ihres alten Freunds Marc kreuzt, mit dem sie eine gescheiterte Liebesgeschichte während ihrer Studentenzeit verbindet. Beide konnten sich damals nicht aus den Bindungen ihrer sozialen Herkunft lösen. Marc ist mittlerweile auf dem Weg an die Spitze der Oppositionspartei. Der Druck auf Pauline wächst, selbst für den Parteivorsitz der Opposition zu kandidieren, doch dann müsste sie den Konflikt mit Marc öffentlich austragen. Wie wird sie sich entscheiden – Karriere oder Freundschaft?

Stinksatzung
22.02.2020 um 20:00 Uhr / Bremen

Immer vorwärts, und nicht vergessen: vor uns der Abgrund und alle Jecken dicht hinter uns – zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihre Karnevalisten, Kabarettisten, Slammer und Satiriker!

Stinksatzung
23.02.2020 um 20:00 Uhr / Bremen

Immer vorwärts, und nicht vergessen: vor uns der Abgrund und alle Jecken dicht hinter uns – zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihre Karnevalisten, Kabarettisten, Slammer und Satiriker!

Stinksatzung
24.02.2020 um 20:00 Uhr / Bremen

Immer vorwärts, und nicht vergessen: vor uns der Abgrund und alle Jecken dicht hinter uns – zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihre Karnevalisten, Kabarettisten, Slammer und Satiriker!

Das Wintermärchen
29.02.2020 um 19:30 Uhr / Bremen

Übersetzung: Chris Alexander. Regie: Patricia Benecke. Bühne/Kostüme: Heike Neugebauer, Rike Schimitschek. Musik: Simon Slater.
Mit: Simon Elias, Tim D. Lee, Petra-Janina Schultz, Markus Seuß.

Aus heiterem Himmel bezichtigt König Leontes von Sizilien seine hochschwangere Frau Hermione der Untreue mit seinem besten Freund Polixenes, dem König von Böhmen. Trotz aller Beschwörungen von Hermiones Unschuld und aller Bitten, wieder zur Vernunft zu kommen, lässt Leontes seine Frau ins Gefängnis werfen. Er glaubt, das neugeborene Mädchen „Perdita“ sei Polixenes’ Tochter und lässt es auf dem Meer aussetzen. Als urplötzlich auch noch der gemeinsame Sohn Mamillius stirbt, bricht Hermione unter soviel Unglück zusammen und erstarrt, so dass man von ihrem Tod berichtet. Von bitterer Reue geplagt, sieht Leontes sein Unrecht ein, doch zu spät -in einem Zug hat er sein ganzes Glück vernichtet.
20 Jahre später lebt Perdita als adoptierte Tochter von einfachen Schäfern in Böhmen. Mit dem Sohn des Königs Polixenes verbindet sie eine heimliche Liebe. Auf einem ausgelassenen Schafschurfest wird ihre Verbindung unerwartet entdeckt, und die zwei fliehen vor Polixenes’ Zorn nach Sizilien…
„Das Wintermärchen“ erzählt von der zerstörerischen Macht von Eifersucht und Tyrannei und der heilenden Wirkung von Liebe und Vergebung. So tragisch und düster wie das Stück beginnt, so fröhlich, hoffnungsvoll und komödiantisch entwickelt es sich nach dem Zeitsprung im zweiten Teil.

Die Inszenierung erzählt Shakespeares Spätwerk als Perditas Reise in eine Vergangenheit, die sie nicht kennt, und in der ihre Familiengeschichte verborgen liegt. Stück für Stück, wie eine langsam aus dem Vergessen aufsteigende Erinnerung, entrollt sich die Geschichte ihrer Herkunft wie ein dunkles Märchen. Dort haben Wahn und Unglück ihre Mutter erstarren lassen und hält tiefe Reue ihren Vater gefangen. Auf der Suche nach ihrer Identität und ihrer Zukunft beleuchtet Perdita ihr „Familien-Märchen“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Die Inszenierung entwirft mit Musik, atmosphärischen Geräuschen und Tiermasken einen märchenhaften Erzählraum, in dem sich die ganze Bandbreite der menschlichen Gefühlswelt entfalten kann.

Patricia Benecke, die in der Spielzeit 2018/19 für die bremer shakespeare company Mike Bartletts „Love Love Love“ inszenierte, wird die Regie führen.

Das Wintermärchen
01.03.2020 um 19:30 Uhr / Bremen

Übersetzung: Chris Alexander. Regie: Patricia Benecke. Bühne/Kostüme: Heike Neugebauer, Rike Schimitschek. Musik: Simon Slater.
Mit: Simon Elias, Tim D. Lee, Petra-Janina Schultz, Markus Seuß.

Aus heiterem Himmel bezichtigt König Leontes von Sizilien seine hochschwangere Frau Hermione der Untreue mit seinem besten Freund Polixenes, dem König von Böhmen. Trotz aller Beschwörungen von Hermiones Unschuld und aller Bitten, wieder zur Vernunft zu kommen, lässt Leontes seine Frau ins Gefängnis werfen. Er glaubt, das neugeborene Mädchen „Perdita“ sei Polixenes’ Tochter und lässt es auf dem Meer aussetzen. Als urplötzlich auch noch der gemeinsame Sohn Mamillius stirbt, bricht Hermione unter soviel Unglück zusammen und erstarrt, so dass man von ihrem Tod berichtet. Von bitterer Reue geplagt, sieht Leontes sein Unrecht ein, doch zu spät -in einem Zug hat er sein ganzes Glück vernichtet.
20 Jahre später lebt Perdita als adoptierte Tochter von einfachen Schäfern in Böhmen. Mit dem Sohn des Königs Polixenes verbindet sie eine heimliche Liebe. Auf einem ausgelassenen Schafschurfest wird ihre Verbindung unerwartet entdeckt, und die zwei fliehen vor Polixenes’ Zorn nach Sizilien…
„Das Wintermärchen“ erzählt von der zerstörerischen Macht von Eifersucht und Tyrannei und der heilenden Wirkung von Liebe und Vergebung. So tragisch und düster wie das Stück beginnt, so fröhlich, hoffnungsvoll und komödiantisch entwickelt es sich nach dem Zeitsprung im zweiten Teil.

Die Inszenierung erzählt Shakespeares Spätwerk als Perditas Reise in eine Vergangenheit, die sie nicht kennt, und in der ihre Familiengeschichte verborgen liegt. Stück für Stück, wie eine langsam aus dem Vergessen aufsteigende Erinnerung, entrollt sich die Geschichte ihrer Herkunft wie ein dunkles Märchen. Dort haben Wahn und Unglück ihre Mutter erstarren lassen und hält tiefe Reue ihren Vater gefangen. Auf der Suche nach ihrer Identität und ihrer Zukunft beleuchtet Perdita ihr „Familien-Märchen“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Die Inszenierung entwirft mit Musik, atmosphärischen Geräuschen und Tiermasken einen märchenhaften Erzählraum, in dem sich die ganze Bandbreite der menschlichen Gefühlswelt entfalten kann.

Patricia Benecke, die in der Spielzeit 2018/19 für die bremer shakespeare company Mike Bartletts „Love Love Love“ inszenierte, wird die Regie führen.

Das Wintermärchen
06.03.2020 um 19:30 Uhr / Bremen

Übersetzung: Chris Alexander. Regie: Patricia Benecke. Bühne/Kostüme: Heike Neugebauer, Rike Schimitschek. Musik: Simon Slater.
Mit: Simon Elias, Tim D. Lee, Petra-Janina Schultz, Markus Seuß.

Aus heiterem Himmel bezichtigt König Leontes von Sizilien seine hochschwangere Frau Hermione der Untreue mit seinem besten Freund Polixenes, dem König von Böhmen. Trotz aller Beschwörungen von Hermiones Unschuld und aller Bitten, wieder zur Vernunft zu kommen, lässt Leontes seine Frau ins Gefängnis werfen. Er glaubt, das neugeborene Mädchen „Perdita“ sei Polixenes’ Tochter und lässt es auf dem Meer aussetzen. Als urplötzlich auch noch der gemeinsame Sohn Mamillius stirbt, bricht Hermione unter soviel Unglück zusammen und erstarrt, so dass man von ihrem Tod berichtet. Von bitterer Reue geplagt, sieht Leontes sein Unrecht ein, doch zu spät -in einem Zug hat er sein ganzes Glück vernichtet.
20 Jahre später lebt Perdita als adoptierte Tochter von einfachen Schäfern in Böhmen. Mit dem Sohn des Königs Polixenes verbindet sie eine heimliche Liebe. Auf einem ausgelassenen Schafschurfest wird ihre Verbindung unerwartet entdeckt, und die zwei fliehen vor Polixenes’ Zorn nach Sizilien…
„Das Wintermärchen“ erzählt von der zerstörerischen Macht von Eifersucht und Tyrannei und der heilenden Wirkung von Liebe und Vergebung. So tragisch und düster wie das Stück beginnt, so fröhlich, hoffnungsvoll und komödiantisch entwickelt es sich nach dem Zeitsprung im zweiten Teil.

Die Inszenierung erzählt Shakespeares Spätwerk als Perditas Reise in eine Vergangenheit, die sie nicht kennt, und in der ihre Familiengeschichte verborgen liegt. Stück für Stück, wie eine langsam aus dem Vergessen aufsteigende Erinnerung, entrollt sich die Geschichte ihrer Herkunft wie ein dunkles Märchen. Dort haben Wahn und Unglück ihre Mutter erstarren lassen und hält tiefe Reue ihren Vater gefangen. Auf der Suche nach ihrer Identität und ihrer Zukunft beleuchtet Perdita ihr „Familien-Märchen“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Die Inszenierung entwirft mit Musik, atmosphärischen Geräuschen und Tiermasken einen märchenhaften Erzählraum, in dem sich die ganze Bandbreite der menschlichen Gefühlswelt entfalten kann.

Patricia Benecke, die in der Spielzeit 2018/19 für die bremer shakespeare company Mike Bartletts „Love Love Love“ inszenierte, wird die Regie führen.

Die Wahl (I'm not running)
07.03.2020 um 19:30 Uhr / Bremen

Übersetzung: Rainer u. Evelyn Iwersen. Regie: Oliver Stein. Bühne: Heike Neugebauer. Kostüme: Rike Schimitschek. Mit: Uta Krause, Tim Lee, Michael Meyer, Sofie Alice Miller, Petra-Janina Schultz.

Als die Existenz des örtlichen Krankenhauses auf dem Spiel steht, setzt sich die junge Ärztin Pauline an die Spitze der Rettungskampagne. Sie schafft als parteiloses Mitglied den Sprung ins Parlament, wo ihr Weg den ihres alten Freunds Marc kreuzt, mit dem sie eine gescheiterte Liebesgeschichte während ihrer Studentenzeit verbindet. Beide konnten sich damals nicht aus den Bindungen ihrer sozialen Herkunft lösen. Marc ist mittlerweile auf dem Weg an die Spitze der Oppositionspartei. Der Druck auf Pauline wächst, selbst für den Parteivorsitz der Opposition zu kandidieren, doch dann müsste sie den Konflikt mit Marc öffentlich austragen. Wie wird sie sich entscheiden – Karriere oder Freundschaft?

Othello
18.03.2020 um 19:00 Uhr / Bremen

Directed by Paul Stebbings. Musical score by Thomas Johnson.

OTHELLO is Shakespeare’s most perfect play, a masterpiece of dramatic construction. OTHELLO is a thriller, a love story, a tragedy and an exploration of race, prejudice, power, war and human folly. OTHELLO was written by Shakespeare at the height of his powers, its poetry is finer than HAMLET, its psychology deeper than MACBETH, its love story more compelling than ROMEO AND JULIET, its heartbreaking tragedy more moving than KING LEAR. OTHELLO might be the finest play ever written. However, like so many of Shakespeare’s greatest plays, it is a work much misunderstood. This is not a play about the helpless victim Desdemona falling to the cruelty of her husband and treachery of Iago. This is a play about fascination - fascination in love, fascination and jealousy, fascination and death. The central characters are caught in a terrifying vortex of their own making and perhaps their own desire. Othello is the fascinating outsider, the dark “other“, but also a conqueror, general and leader of men. Iago is Shakespeare’s largest role, a huge complex character consumed by envy and giddy with the power he wields over his so called “superior” Othello. Desdemona abandons herself to the Moor in defiance of her father and embarks on an adventure whose tragic end is perhaps a form of desire.

The company’s OTHELLO is marked by clear story telling, gripping action and visual imagery all complemented by a live score sung and played by the performers. The historical setting is true to Shakespeare’s original and this powerful performance evokes the style that was used at the Globe in the Bard’s own time.


Location bereitgestellt von: Kulturkurier