Quelle: Veranstalter

Samstag, 16.01.2027
um 20:00 Uhr




Justizdrama von Ferdinand von Schirach mit Tjadke Biallowons, Wolfgang Seidenberg u.a.
Ein Gerichtssaal, zwei Menschen, zwei Wahrheiten und keine Gewissheit. Verstörende Ausgangssituation: Aussage gegen Aussage. Eine bekannte Moderatorin wirft einem Unternehmer Vergewaltigung vor. Beide schildern denselben Abend und doch entsteht aus ihren Aussagen ein völlig unterschiedliches Bild. Was folgt, ist kein klassischer Kriminalfall, sondern ein präzise komponiertes Gedankenexperiment über Wahrheit, Wahrnehmung und Zweifel. Von Schirach, selbst langjähriger Strafverteidiger, kennt die Mechanismen des Rechts genau und nutzt sie, um ein Stück zu schaffen, das weniger Antworten liefert als Fragen stellt. Wie urteilt man, wenn es keine eindeutigen Beweise gibt? Und was bedeutet Gerechtigkeit in einem System, das auf Gewissheit angewiesen ist, diese aber nicht herstellen kann? Das Publikum wird dabei unweigerlich Teil des Geschehens und gezwungen, Position zu beziehen, nur um diese gleich wieder zu hinterfragen.
http://www.wolfgangseidenberg.dehttp://www.schirach.de

Einlass: 19:30 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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