Zugweg 10
50677 Köln

 

 

Öffnungszeiten:
Öffnungszeiten des Theaterbüros:
werktags von 10.00 - 18.00 Uhr
Kartentelefon 0221 - 32 78 17
Telefonische Vorbestellung:
Werktags: 10.00 - 18.00 Uhr
An Vorstellungstagen: bis 20 Uhr
Sa, So, Feiertage: Vier Stunden vor Vorstellungsbeginn
Sonst AB


Quelle: kulturkurier

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Kommende Events

REVOLT. SHE SAID. REVOLT AGAIN.
29.02.2024 um 20:00 Uhr / Köln

Girl meets Boy. Könnte man denken. Aber was passiert, wenn in dieser Begegnung nichts ist wie gelernt? Wenn "Girl" nicht den gesellschaftlichen Erwartungen und Regeln entspricht, sondern vielmehr in ihrer Begegnung mit dem anderen Geschlecht und der sie umgebenden männlich dominierten Welt auf ihrer Individualität und Eigenständigkeit beharrt. Sie lässt sich nicht besitzen, nicht benutzen, nicht domestizieren – will sich nicht fortpflanzen, nicht heiraten und auch ihr Sex gehört ihr. Alice Birchs Stück ist ein feministisches Manifest in vier Akten. Eine Reise durch den Alltag von Frauen, die daran erinnert, wie tief unsere Sprache, unsere Sitten, all unsere grundlegenden Vorstellungen von Arbeit und Privatleben vom Erbe der Gewalt durchdrungen sind.

Mit Fiona Metscher, Lisa Sophie Kusz, Mirka Ritter | Regie/Bühne/Kostüm/Lichtkonzept Killer&Killer - Sophie Killer & Thalia Killer | Musik Jakob Lorenz

Hinweis für unsere Zuschauer:innen: "Revolt. She Said. Revolt Again." thematisiert in einigen Szenen sexualisierte Gewalt und Body Shaming. Der Stücktext setzt explizite Sprache ein.

WerkStadt-Lesung
01.03.2024 um 20:00 Uhr / Köln

WerkStadt ist das Schlagwort, unter dem wir uns noch stärker als ohnehin schon mit Köln verbinden wollen. Einwirken auf die Stadt und sie auf uns wirken lassen. Die nächste WerkStadt-Lesung steht unter dem Motto "Stolpern".

Schickt uns Eure Texte zum Thema "STOLPERN"! Die Form ist egal. Wir wollen hören, was Ihr zu sagen habt. Alle sind herzlich eingeladen, ihre Texte bis zum 10. Februar an werkstadtlesung@fwt-koeln.de zu senden.

Am 1. März 2024, 20:00 Uhr werden die Texte dann auf der Bühne des FWT zu hören sein, vorgetragen von Schauspielerin Fiona Metscher - oder gerne auch von den Autor:innen selbst. Moderiert wird der Abend von Brit Purwin.

Eintritt frei, Spenden willkommen, Anmeldung erbeten

REVOLT. SHE SAID. REVOLT AGAIN.
03.03.2024 um 20:00 Uhr / Köln

Girl meets Boy. Könnte man denken. Aber was passiert, wenn in dieser Begegnung nichts ist wie gelernt? Wenn "Girl" nicht den gesellschaftlichen Erwartungen und Regeln entspricht, sondern vielmehr in ihrer Begegnung mit dem anderen Geschlecht und der sie umgebenden männlich dominierten Welt auf ihrer Individualität und Eigenständigkeit beharrt. Sie lässt sich nicht besitzen, nicht benutzen, nicht domestizieren – will sich nicht fortpflanzen, nicht heiraten und auch ihr Sex gehört ihr. Alice Birchs Stück ist ein feministisches Manifest in vier Akten. Eine Reise durch den Alltag von Frauen, die daran erinnert, wie tief unsere Sprache, unsere Sitten, all unsere grundlegenden Vorstellungen von Arbeit und Privatleben vom Erbe der Gewalt durchdrungen sind.

Mit Fiona Metscher, Lisa Sophie Kusz, Mirka Ritter | Regie/Bühne/Kostüm/Lichtkonzept Killer&Killer - Sophie Killer & Thalia Killer | Musik Jakob Lorenz

Hinweis für unsere Zuschauer:innen: "Revolt. She Said. Revolt Again." thematisiert in einigen Szenen sexualisierte Gewalt und Body Shaming. Der Stücktext setzt explizite Sprache ein.

ANNETTE, EIN HELDINNENEPOS
07.03.2024 um 20:00 Uhr / Köln

Die reale Lebensgeschichte der Französin Anne Beaumanoir. Nach dem Versepos von Anne Weber. Das mit dem Deutschen Buchpreis 2020 ausgezeichnete Werk stellt bewusst eine Frau ins Zentrum einer literarischen Form, die in der Regel männlichen Helden vorbehalten ist.

Anne, genannt Annette, wird 1923 in der Bretagne geboren. Zur Zeit der Nazi-Besetzung Frankreichs geht Annette zur Résistance. Ende der 1950er-Jahre schließt sie sich dem Freiheitskampf der Algerier gegen die Kolonialmacht Frankreich an, muss aus Frankreich fliehen und lässt ihre Familie auf unbestimmte Zeit zurück. Ihre Biographie ist reich an „großer Geschichte“, und das heißt: reich an kleinen Entscheidungen mit großer Wirkung. Was treibt einen Menschen in den Widerstand? Wofür lohnt es sich zu kämpfen? Welche Opfer fordert ein solches Leben?

REVOLT. SHE SAID. REVOLT AGAIN.
08.03.2024 um 20:00 Uhr / Köln

Girl meets Boy. Könnte man denken. Aber was passiert, wenn in dieser Begegnung nichts ist wie gelernt? Wenn "Girl" nicht den gesellschaftlichen Erwartungen und Regeln entspricht, sondern vielmehr in ihrer Begegnung mit dem anderen Geschlecht und der sie umgebenden männlich dominierten Welt auf ihrer Individualität und Eigenständigkeit beharrt. Sie lässt sich nicht besitzen, nicht benutzen, nicht domestizieren – will sich nicht fortpflanzen, nicht heiraten und auch ihr Sex gehört ihr. Alice Birchs Stück ist ein feministisches Manifest in vier Akten. Eine Reise durch den Alltag von Frauen, die daran erinnert, wie tief unsere Sprache, unsere Sitten, all unsere grundlegenden Vorstellungen von Arbeit und Privatleben vom Erbe der Gewalt durchdrungen sind.

Mit Fiona Metscher, Lisa Sophie Kusz, Mirka Ritter | Regie/Bühne/Kostüm/Lichtkonzept Killer&Killer - Sophie Killer & Thalia Killer | Musik Jakob Lorenz

Hinweis für unsere Zuschauer:innen: "Revolt. She Said. Revolt Again." thematisiert in einigen Szenen sexualisierte Gewalt und Body Shaming. Der Stücktext setzt explizite Sprache ein.

ANNETTE, EIN HELDINNENEPOS
09.03.2024 um 20:00 Uhr / Köln

Die reale Lebensgeschichte der Französin Anne Beaumanoir. Nach dem Versepos von Anne Weber. Das mit dem Deutschen Buchpreis 2020 ausgezeichnete Werk stellt bewusst eine Frau ins Zentrum einer literarischen Form, die in der Regel männlichen Helden vorbehalten ist.

Anne, genannt Annette, wird 1923 in der Bretagne geboren. Zur Zeit der Nazi-Besetzung Frankreichs geht Annette zur Résistance. Ende der 1950er-Jahre schließt sie sich dem Freiheitskampf der Algerier gegen die Kolonialmacht Frankreich an, muss aus Frankreich fliehen und lässt ihre Familie auf unbestimmte Zeit zurück. Ihre Biographie ist reich an „großer Geschichte“, und das heißt: reich an kleinen Entscheidungen mit großer Wirkung. Was treibt einen Menschen in den Widerstand? Wofür lohnt es sich zu kämpfen? Welche Opfer fordert ein solches Leben?

MISTER PARADISE
13.03.2024 um 20:00 Uhr / Köln

Zwei Kinder am Bahndamm zwischen Abrisshäusern. Eine Frau und ein Mann in einer miesen Absteige. Ein Dichter namens Paradise, dessen Zeit vorbei ist – oder noch nicht gekommen. In seinen zahlreichen, meist wenig bekannten Einaktern zeigt Tennessee Williams einen radikalen, atmosphärisch dichten und unbehaglich aktuellen Blick auf die Wirklichkeit. Jede Gesellschaftsordnung liegt in Trümmern, die Menschen irren umher zwischen dem Vergangenen, das im Sterben liegt, und dem Neuen, das noch nicht geboren ist. Selbst die kleinen Fluchten gelingen nicht mehr. Es ist eine Zeit, die leibhaftige Monstren ebenso hervorbringt wie monströse Paradiese des Illusionären.

Der Dramatiker Tennessee Williams (1911-1983) wurde mit Bühnenstücken wie „Endstation Sehnsucht“, „Die Glasmenagerie“ oder „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ weltweit bekannt. Zusammen mit dem Titelstück „Mister Paradise“ bringt das FWT: drei weitere seiner Kurzdramen auf die Bühne: „Die Frau des fetten Mannes“ (beide Deutsch von Inge und Gottfried Greiffenhagen), „Madame Melissengeist“ (Deutsch von Jörn von Dyck) und „Zum Abriss freigegeben“ (Deutsch von Wolf Christian Schröder).

Verlag: Jussenhoven & Fischer, Theater & Medien

MIT Annina Euling, Sven Gey, Brit Purwin
INSZENIERUNG Julie Grothgar
AUSSTATTUNG Philipp Basener, Martina Kock
REGIEASSISTENZ Pit Schaaf

MISTER PARADISE
14.03.2024 um 20:00 Uhr / Köln

Zwei Kinder am Bahndamm zwischen Abrisshäusern. Eine Frau und ein Mann in einer miesen Absteige. Ein Dichter namens Paradise, dessen Zeit vorbei ist – oder noch nicht gekommen. In seinen zahlreichen, meist wenig bekannten Einaktern zeigt Tennessee Williams einen radikalen, atmosphärisch dichten und unbehaglich aktuellen Blick auf die Wirklichkeit. Jede Gesellschaftsordnung liegt in Trümmern, die Menschen irren umher zwischen dem Vergangenen, das im Sterben liegt, und dem Neuen, das noch nicht geboren ist. Selbst die kleinen Fluchten gelingen nicht mehr. Es ist eine Zeit, die leibhaftige Monstren ebenso hervorbringt wie monströse Paradiese des Illusionären.

Der Dramatiker Tennessee Williams (1911-1983) wurde mit Bühnenstücken wie „Endstation Sehnsucht“, „Die Glasmenagerie“ oder „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ weltweit bekannt. Zusammen mit dem Titelstück „Mister Paradise“ bringt das FWT: drei weitere seiner Kurzdramen auf die Bühne: „Die Frau des fetten Mannes“ (beide Deutsch von Inge und Gottfried Greiffenhagen), „Madame Melissengeist“ (Deutsch von Jörn von Dyck) und „Zum Abriss freigegeben“ (Deutsch von Wolf Christian Schröder).

Verlag: Jussenhoven & Fischer, Theater & Medien

MIT Annina Euling, Sven Gey, Brit Purwin
INSZENIERUNG Julie Grothgar
AUSSTATTUNG Philipp Basener, Martina Kock
REGIEASSISTENZ Pit Schaaf

CAFÉ POPULAIRE
15.03.2024 um 20:00 Uhr / Köln

In „Café Populaire“ erweckt Nora Abdel-Maksoud den totgesagten Klassenbegriff wieder zum Leben und entlarvt mit beißendem Witz kulturbürgerliche Verblendungen und Selbsttäuschungen. Die Autorin führt ihr Publikum in eine Kleinstadt, dort treten auf: die Hospiz-Clownin Svenja, die linke Veteranin Püppi und Aram, ein Vertreter des „Dienstleistungsproletariats“, der bei Svenja putzt und mit ihr um die Übernahme des Gasthauses „Zur Goldenen Möwe“, einstmals Arbeiterkneipe und Kulturzentrum, konkurriert. In der hyperwoken Svenja haust „der Don“, ihr hässliches Alter Ego, das Unterschichtler, Wurstesser und Reality-TV-Gucker verachtet und sich immer hemmungs- und schamloser in die Handlung einmischt.

Nora Abdel-Maksoud macht aus ihrer Empörung über gesellschaftliche Verhältnisse böse Komödien. Als eine neue Form des Volkstheaters werden diese mitunter bezeichnet, und damit ist sie sehr einverstanden. „Ich mag das Wort Volkstheater unglaublich gern,“ sagt sie. Entstaubt bedeute es nämlich ein Theater, „das Geschichten erzählen will, das nahbar und inklusiv ist.“

MIT Renate Fuhrmann, Lisa Sophie Kusz, Mirka Ritter, Felix Bold
REGIE Guido Rademachers
AUSSTATTUNG Katrin Lehmacher
REGIEASSISTENZ Barbara Büchmann

CAFÉ POPULAIRE
16.03.2024 um 20:00 Uhr / Köln

In „Café Populaire“ erweckt Nora Abdel-Maksoud den totgesagten Klassenbegriff wieder zum Leben und entlarvt mit beißendem Witz kulturbürgerliche Verblendungen und Selbsttäuschungen. Die Autorin führt ihr Publikum in eine Kleinstadt, dort treten auf: die Hospiz-Clownin Svenja, die linke Veteranin Püppi und Aram, ein Vertreter des „Dienstleistungsproletariats“, der bei Svenja putzt und mit ihr um die Übernahme des Gasthauses „Zur Goldenen Möwe“, einstmals Arbeiterkneipe und Kulturzentrum, konkurriert. In der hyperwoken Svenja haust „der Don“, ihr hässliches Alter Ego, das Unterschichtler, Wurstesser und Reality-TV-Gucker verachtet und sich immer hemmungs- und schamloser in die Handlung einmischt.

Nora Abdel-Maksoud macht aus ihrer Empörung über gesellschaftliche Verhältnisse böse Komödien. Als eine neue Form des Volkstheaters werden diese mitunter bezeichnet, und damit ist sie sehr einverstanden. „Ich mag das Wort Volkstheater unglaublich gern,“ sagt sie. Entstaubt bedeute es nämlich ein Theater, „das Geschichten erzählen will, das nahbar und inklusiv ist.“

MIT Renate Fuhrmann, Lisa Sophie Kusz, Mirka Ritter, Felix Bold
REGIE Guido Rademachers
AUSSTATTUNG Katrin Lehmacher
REGIEASSISTENZ Barbara Büchmann

GRUSEL
17.03.2024 um 15:00 Uhr / Köln

Das Publikum zieht aus, um das Gruseln zu lernen. Kinder und Erwachsene kommen in einem theatralen Live-Hörspiel zusammen. Zwischen fantastischen Geistern, Fledermäusen und Monstern sucht das Stück nach den Ängsten des Alltags und den Schrecken der heutigen Welt, um ihnen einen lustvollen Auftritt zu verpassen. 

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, den Fonds Darstellende Künste, die Stiftung Erlebnis Kunst und die Rheinenergiestiftung

KONZEPT pulk fiktion
REGIE Hannah Biedermann und Norman Grotegut
PERFORMANCE Marouf Alhassan, Franziska Schmitz, Hannah Biedermann/Norman Grotegut
SOUNDDESIGN Dirk Sorge
DRAMATURGIE Lisa Zehetner
AUSSTATTUNG Ria Papadopoulou
VERMITTLUNG Hannah Dijksma
TECHNIK UND VERSCHALTETE ELEMENTE Simon Brinkmann
BELEUCHTUNG Peter Behle

BABYBÜHNE
20.03.2024 um 11:00 Uhr / Köln

1x30 Minuten, danach freies Spiel im Bühnenbild (Still- und Wickelmöglichkeit vorhanden). Je Vorstellung: maximal 24 Babys und ihre Eltern. Wir bitten um vorherige Anmeldung per Mail oder Telefon.



Eine Feder, die kitzelt, eine Seifenblase, die zu Boden sinkt, funkelndes Licht, das den Raum in weiche Schatten taucht: für Babys ist die Welt voller Wunder! Babys sind kleine Entdecker, Forscher, die sich ihre Umwelt mit allen Sinnen spielerisch erschließen. Hier werden die Allerjüngsten und ihre Eltern mit kindgerechter Kunst für das Theater begeistert.



Koproduktion wehrtliheater und FWT | Konzept und Regie: Andrea Bleikamp | Darstellerinnen: Marion Bihler-Kerluku, Asta Nechajute, Maria Jachertz | Dramaturgie: Inken Kautter | Ausstattung: Claus Stump | Foto: Meyer Originals



Hinweis: Die Altersempfehlung 0-14 Monate geben wir, da die BabyBühne ausschließlich für Säuglinge und Krabbelkinder gedacht ist. Unabhängig von dieser Empfehlung ist die Vorstellung für alle Kinder, die bereits laufen können, nicht geeignet. Wir bitten um Ihr Verständnis.



"Kein Hauch von Zweifel und Kritik muss der ausdrücklichen Besuchsempfehlung beigefügt werden. Das Konzept der famosen Regisseurin Andrea Bleikamp, die Bühne der Erwachsenen zur kleinen Erlebniswelt für Babys umzugestalten, ist in beeindruckender Weise aufgegangen. (...) Eine muntere, aber nie schrille halbe Stunde bester Babyunterhaltung." meinesuedstadt.de

"Die jungen Theatergäste erleben einen kindgerechten Ausflug in die Welt der Lichter, der betörenden Geräusche und der anmutigen Bewegungen." Kölner Wochenspiegel

"Auch die Eltern haben offensichtlich Freude an dieser Vielfalt der Ideen, daran wie die Jahreszeiten in einem fröhlich-bunten Seh-, Hör- und Fühl-Reigen vergehen (...). Marion und Mona verteilen Wasserbälle mit Fröschchen darin an ihre ganz jungen Zuschauer. Die Schauspielerinnen lassen Seifenblasen durch den Raum schweben – ein Fest für Kleinkinder." Familiensachen, Sascha-Stienen.de


FLEISCHMASCHINE
21.03.2024 um 18:00 Uhr / Köln

Ob TikTok oder Tinder: Unsere Körper sind unser Design-Projekt. Unser Fleisch ist die Rohmasse, die wir unter hohem Energieeinsatz formen und immer weiter perfektionieren. Wir sind nichts, solang uns keiner begehrt, und alles, wenn der Swipe unseres Gegenübers in die richtige Richtung geht. Aa und Ee begeben sich auf die Fließbänder der Fleischmaschine, denn sie sind absolute Profis der Körperbeherrschung. Ihre Performance in der Maschinerie erreicht höchste Level. Bis sich das Fleisch widersetzt – like, love or lose.

Unsere Körper unterliegen einem Marktmechanismus, der bis in unser Privatestes reicht. Er fordert uns auf, alles von uns zu geben. Dann – so das Versprechen – werden wir befreit und glücklich sein. „Fleischmaschine“ untersucht das Missverhältnis zwischen unserem eigenen Körpergefühl und dem in einer Kapital- und Konsumgesellschaft vermittelten Körperbild. Die beiden Figurenfragmente Aa und Ee spielen Angebote zur Körperoptimierung und deren Folgen durch. Dabei entdecken sie Brüche und Risse einer glatten Designwelt, die weder Utopie noch Erlösung bereithält.

BABYBÜHNE
21.03.2024 um 11:00 Uhr / Köln

1x30 Minuten, danach freies Spiel im Bühnenbild (Still- und Wickelmöglichkeit vorhanden). Je Vorstellung: maximal 24 Babys und ihre Eltern. Wir bitten um vorherige Anmeldung per Mail oder Telefon.



Eine Feder, die kitzelt, eine Seifenblase, die zu Boden sinkt, funkelndes Licht, das den Raum in weiche Schatten taucht: für Babys ist die Welt voller Wunder! Babys sind kleine Entdecker, Forscher, die sich ihre Umwelt mit allen Sinnen spielerisch erschließen. Hier werden die Allerjüngsten und ihre Eltern mit kindgerechter Kunst für das Theater begeistert.



Koproduktion wehrtliheater und FWT | Konzept und Regie: Andrea Bleikamp | Darstellerinnen: Marion Bihler-Kerluku, Asta Nechajute, Maria Jachertz | Dramaturgie: Inken Kautter | Ausstattung: Claus Stump | Foto: Meyer Originals



Hinweis: Die Altersempfehlung 0-14 Monate geben wir, da die BabyBühne ausschließlich für Säuglinge und Krabbelkinder gedacht ist. Unabhängig von dieser Empfehlung ist die Vorstellung für alle Kinder, die bereits laufen können, nicht geeignet. Wir bitten um Ihr Verständnis.



"Kein Hauch von Zweifel und Kritik muss der ausdrücklichen Besuchsempfehlung beigefügt werden. Das Konzept der famosen Regisseurin Andrea Bleikamp, die Bühne der Erwachsenen zur kleinen Erlebniswelt für Babys umzugestalten, ist in beeindruckender Weise aufgegangen. (...) Eine muntere, aber nie schrille halbe Stunde bester Babyunterhaltung." meinesuedstadt.de

"Die jungen Theatergäste erleben einen kindgerechten Ausflug in die Welt der Lichter, der betörenden Geräusche und der anmutigen Bewegungen." Kölner Wochenspiegel

"Auch die Eltern haben offensichtlich Freude an dieser Vielfalt der Ideen, daran wie die Jahreszeiten in einem fröhlich-bunten Seh-, Hör- und Fühl-Reigen vergehen (...). Marion und Mona verteilen Wasserbälle mit Fröschchen darin an ihre ganz jungen Zuschauer. Die Schauspielerinnen lassen Seifenblasen durch den Raum schweben – ein Fest für Kleinkinder." Familiensachen, Sascha-Stienen.de


FLEISCHMASCHINE
22.03.2024 um 18:00 Uhr / Köln

Ob TikTok oder Tinder: Unsere Körper sind unser Design-Projekt. Unser Fleisch ist die Rohmasse, die wir unter hohem Energieeinsatz formen und immer weiter perfektionieren. Wir sind nichts, solang uns keiner begehrt, und alles, wenn der Swipe unseres Gegenübers in die richtige Richtung geht. Aa und Ee begeben sich auf die Fließbänder der Fleischmaschine, denn sie sind absolute Profis der Körperbeherrschung. Ihre Performance in der Maschinerie erreicht höchste Level. Bis sich das Fleisch widersetzt – like, love or lose.

Unsere Körper unterliegen einem Marktmechanismus, der bis in unser Privatestes reicht. Er fordert uns auf, alles von uns zu geben. Dann – so das Versprechen – werden wir befreit und glücklich sein. „Fleischmaschine“ untersucht das Missverhältnis zwischen unserem eigenen Körpergefühl und dem in einer Kapital- und Konsumgesellschaft vermittelten Körperbild. Die beiden Figurenfragmente Aa und Ee spielen Angebote zur Körperoptimierung und deren Folgen durch. Dabei entdecken sie Brüche und Risse einer glatten Designwelt, die weder Utopie noch Erlösung bereithält.

BABYBÜHNE
22.03.2024 um 11:00 Uhr / Köln

1x30 Minuten, danach freies Spiel im Bühnenbild (Still- und Wickelmöglichkeit vorhanden). Je Vorstellung: maximal 24 Babys und ihre Eltern. Wir bitten um vorherige Anmeldung per Mail oder Telefon.



Eine Feder, die kitzelt, eine Seifenblase, die zu Boden sinkt, funkelndes Licht, das den Raum in weiche Schatten taucht: für Babys ist die Welt voller Wunder! Babys sind kleine Entdecker, Forscher, die sich ihre Umwelt mit allen Sinnen spielerisch erschließen. Hier werden die Allerjüngsten und ihre Eltern mit kindgerechter Kunst für das Theater begeistert.



Koproduktion wehrtliheater und FWT | Konzept und Regie: Andrea Bleikamp | Darstellerinnen: Marion Bihler-Kerluku, Asta Nechajute, Maria Jachertz | Dramaturgie: Inken Kautter | Ausstattung: Claus Stump | Foto: Meyer Originals



Hinweis: Die Altersempfehlung 0-14 Monate geben wir, da die BabyBühne ausschließlich für Säuglinge und Krabbelkinder gedacht ist. Unabhängig von dieser Empfehlung ist die Vorstellung für alle Kinder, die bereits laufen können, nicht geeignet. Wir bitten um Ihr Verständnis.



"Kein Hauch von Zweifel und Kritik muss der ausdrücklichen Besuchsempfehlung beigefügt werden. Das Konzept der famosen Regisseurin Andrea Bleikamp, die Bühne der Erwachsenen zur kleinen Erlebniswelt für Babys umzugestalten, ist in beeindruckender Weise aufgegangen. (...) Eine muntere, aber nie schrille halbe Stunde bester Babyunterhaltung." meinesuedstadt.de

"Die jungen Theatergäste erleben einen kindgerechten Ausflug in die Welt der Lichter, der betörenden Geräusche und der anmutigen Bewegungen." Kölner Wochenspiegel

"Auch die Eltern haben offensichtlich Freude an dieser Vielfalt der Ideen, daran wie die Jahreszeiten in einem fröhlich-bunten Seh-, Hör- und Fühl-Reigen vergehen (...). Marion und Mona verteilen Wasserbälle mit Fröschchen darin an ihre ganz jungen Zuschauer. Die Schauspielerinnen lassen Seifenblasen durch den Raum schweben – ein Fest für Kleinkinder." Familiensachen, Sascha-Stienen.de


BABYBÜHNE
23.03.2024 um 11:00 Uhr / Köln

1x30 Minuten, danach freies Spiel im Bühnenbild (Still- und Wickelmöglichkeit vorhanden). Je Vorstellung: maximal 24 Babys und ihre Eltern. Wir bitten um vorherige Anmeldung per Mail oder Telefon.



Eine Feder, die kitzelt, eine Seifenblase, die zu Boden sinkt, funkelndes Licht, das den Raum in weiche Schatten taucht: für Babys ist die Welt voller Wunder! Babys sind kleine Entdecker, Forscher, die sich ihre Umwelt mit allen Sinnen spielerisch erschließen. Hier werden die Allerjüngsten und ihre Eltern mit kindgerechter Kunst für das Theater begeistert.



Koproduktion wehrtliheater und FWT | Konzept und Regie: Andrea Bleikamp | Darstellerinnen: Marion Bihler-Kerluku, Asta Nechajute, Maria Jachertz | Dramaturgie: Inken Kautter | Ausstattung: Claus Stump | Foto: Meyer Originals



Hinweis: Die Altersempfehlung 0-14 Monate geben wir, da die BabyBühne ausschließlich für Säuglinge und Krabbelkinder gedacht ist. Unabhängig von dieser Empfehlung ist die Vorstellung für alle Kinder, die bereits laufen können, nicht geeignet. Wir bitten um Ihr Verständnis.



"Kein Hauch von Zweifel und Kritik muss der ausdrücklichen Besuchsempfehlung beigefügt werden. Das Konzept der famosen Regisseurin Andrea Bleikamp, die Bühne der Erwachsenen zur kleinen Erlebniswelt für Babys umzugestalten, ist in beeindruckender Weise aufgegangen. (...) Eine muntere, aber nie schrille halbe Stunde bester Babyunterhaltung." meinesuedstadt.de

"Die jungen Theatergäste erleben einen kindgerechten Ausflug in die Welt der Lichter, der betörenden Geräusche und der anmutigen Bewegungen." Kölner Wochenspiegel

"Auch die Eltern haben offensichtlich Freude an dieser Vielfalt der Ideen, daran wie die Jahreszeiten in einem fröhlich-bunten Seh-, Hör- und Fühl-Reigen vergehen (...). Marion und Mona verteilen Wasserbälle mit Fröschchen darin an ihre ganz jungen Zuschauer. Die Schauspielerinnen lassen Seifenblasen durch den Raum schweben – ein Fest für Kleinkinder." Familiensachen, Sascha-Stienen.de


BABYBÜHNE
24.03.2024 um 11:00 Uhr / Köln

1x30 Minuten, danach freies Spiel im Bühnenbild (Still- und Wickelmöglichkeit vorhanden). Je Vorstellung: maximal 24 Babys und ihre Eltern. Wir bitten um vorherige Anmeldung per Mail oder Telefon.



Eine Feder, die kitzelt, eine Seifenblase, die zu Boden sinkt, funkelndes Licht, das den Raum in weiche Schatten taucht: für Babys ist die Welt voller Wunder! Babys sind kleine Entdecker, Forscher, die sich ihre Umwelt mit allen Sinnen spielerisch erschließen. Hier werden die Allerjüngsten und ihre Eltern mit kindgerechter Kunst für das Theater begeistert.



Koproduktion wehrtliheater und FWT | Konzept und Regie: Andrea Bleikamp | Darstellerinnen: Marion Bihler-Kerluku, Asta Nechajute, Maria Jachertz | Dramaturgie: Inken Kautter | Ausstattung: Claus Stump | Foto: Meyer Originals



Hinweis: Die Altersempfehlung 0-14 Monate geben wir, da die BabyBühne ausschließlich für Säuglinge und Krabbelkinder gedacht ist. Unabhängig von dieser Empfehlung ist die Vorstellung für alle Kinder, die bereits laufen können, nicht geeignet. Wir bitten um Ihr Verständnis.



"Kein Hauch von Zweifel und Kritik muss der ausdrücklichen Besuchsempfehlung beigefügt werden. Das Konzept der famosen Regisseurin Andrea Bleikamp, die Bühne der Erwachsenen zur kleinen Erlebniswelt für Babys umzugestalten, ist in beeindruckender Weise aufgegangen. (...) Eine muntere, aber nie schrille halbe Stunde bester Babyunterhaltung." meinesuedstadt.de

"Die jungen Theatergäste erleben einen kindgerechten Ausflug in die Welt der Lichter, der betörenden Geräusche und der anmutigen Bewegungen." Kölner Wochenspiegel

"Auch die Eltern haben offensichtlich Freude an dieser Vielfalt der Ideen, daran wie die Jahreszeiten in einem fröhlich-bunten Seh-, Hör- und Fühl-Reigen vergehen (...). Marion und Mona verteilen Wasserbälle mit Fröschchen darin an ihre ganz jungen Zuschauer. Die Schauspielerinnen lassen Seifenblasen durch den Raum schweben – ein Fest für Kleinkinder." Familiensachen, Sascha-Stienen.de


LIEBE/ EINE ARGUMENTATIVE ÜBUNG
27.03.2024 um 20:00 Uhr / Köln

Sivan Ben Yishais Stück ist ein radikaler, krasser und zugleich komischer Selbstversuch über die Liebe. Darüber, wie sich Jedefrau (und Jedermann) darin verändert. Nominiert für den Mülheimer Theaterpreis 2020.
Comic-Held Popeye, der muskelbepackte Seemann, muss sich fortwährend mit allerlei Widersachern prügeln. Meist, um seine Dauerfreundin Olive Oyl aus höchster Not zu retten. In „Liebe“ ist alles anders: Autorin Sivan Ben Yishai macht den Sidekick Olive zur Hauptdarstellerin, und die beiden Comicfiguren werden zu Prototypen für heterosexuelle Paarbeziehungen von heute. Intimes wird öffentlich ausgesprochen, weil in die Geschichten des Körpers soziale Machtverhältnisse eingeschrieben sind. Als scharfsichtige Beobachterin ihres eigenen Liebeslebens seziert Olive die Ambivalenz zwischen weiblicher Selbstbestimmtheit und Sich-verlieren in alten Beziehungsmustern - um sich am Ende mit archaischem Furor  neu zu erfinden.

Nominiert für den Kölner Theaterpreis 2022

LIEBE/ EINE ARGUMENTATIVE ÜBUNG
04.04.2024 um 20:00 Uhr / Köln

Sivan Ben Yishais Stück ist ein radikaler, krasser und zugleich komischer Selbstversuch über die Liebe. Darüber, wie sich Jedefrau (und Jedermann) darin verändert. Nominiert für den Mülheimer Theaterpreis 2020.
Comic-Held Popeye, der muskelbepackte Seemann, muss sich fortwährend mit allerlei Widersachern prügeln. Meist, um seine Dauerfreundin Olive Oyl aus höchster Not zu retten. In „Liebe“ ist alles anders: Autorin Sivan Ben Yishai macht den Sidekick Olive zur Hauptdarstellerin, und die beiden Comicfiguren werden zu Prototypen für heterosexuelle Paarbeziehungen von heute. Intimes wird öffentlich ausgesprochen, weil in die Geschichten des Körpers soziale Machtverhältnisse eingeschrieben sind. Als scharfsichtige Beobachterin ihres eigenen Liebeslebens seziert Olive die Ambivalenz zwischen weiblicher Selbstbestimmtheit und Sich-verlieren in alten Beziehungsmustern - um sich am Ende mit archaischem Furor  neu zu erfinden.

Nominiert für den Kölner Theaterpreis 2022

LIEBE/ EINE ARGUMENTATIVE ÜBUNG
05.04.2024 um 20:00 Uhr / Köln

Sivan Ben Yishais Stück ist ein radikaler, krasser und zugleich komischer Selbstversuch über die Liebe. Darüber, wie sich Jedefrau (und Jedermann) darin verändert. Nominiert für den Mülheimer Theaterpreis 2020.
Comic-Held Popeye, der muskelbepackte Seemann, muss sich fortwährend mit allerlei Widersachern prügeln. Meist, um seine Dauerfreundin Olive Oyl aus höchster Not zu retten. In „Liebe“ ist alles anders: Autorin Sivan Ben Yishai macht den Sidekick Olive zur Hauptdarstellerin, und die beiden Comicfiguren werden zu Prototypen für heterosexuelle Paarbeziehungen von heute. Intimes wird öffentlich ausgesprochen, weil in die Geschichten des Körpers soziale Machtverhältnisse eingeschrieben sind. Als scharfsichtige Beobachterin ihres eigenen Liebeslebens seziert Olive die Ambivalenz zwischen weiblicher Selbstbestimmtheit und Sich-verlieren in alten Beziehungsmustern - um sich am Ende mit archaischem Furor  neu zu erfinden.

Nominiert für den Kölner Theaterpreis 2022

CAFÉ POPULAIRE
06.04.2024 um 20:00 Uhr / Köln

In „Café Populaire“ erweckt Nora Abdel-Maksoud den totgesagten Klassenbegriff wieder zum Leben und entlarvt mit beißendem Witz kulturbürgerliche Verblendungen und Selbsttäuschungen. Die Autorin führt ihr Publikum in eine Kleinstadt, dort treten auf: die Hospiz-Clownin Svenja, die linke Veteranin Püppi und Aram, ein Vertreter des „Dienstleistungsproletariats“, der bei Svenja putzt und mit ihr um die Übernahme des Gasthauses „Zur Goldenen Möwe“, einstmals Arbeiterkneipe und Kulturzentrum, konkurriert. In der hyperwoken Svenja haust „der Don“, ihr hässliches Alter Ego, das Unterschichtler, Wurstesser und Reality-TV-Gucker verachtet und sich immer hemmungs- und schamloser in die Handlung einmischt.

Nora Abdel-Maksoud macht aus ihrer Empörung über gesellschaftliche Verhältnisse böse Komödien. Als eine neue Form des Volkstheaters werden diese mitunter bezeichnet, und damit ist sie sehr einverstanden. „Ich mag das Wort Volkstheater unglaublich gern,“ sagt sie. Entstaubt bedeute es nämlich ein Theater, „das Geschichten erzählen will, das nahbar und inklusiv ist.“

MIT Renate Fuhrmann, Lisa Sophie Kusz, Mirka Ritter, Felix Bold
REGIE Guido Rademachers
AUSSTATTUNG Katrin Lehmacher
REGIEASSISTENZ Barbara Büchmann

CAFÉ POPULAIRE
07.04.2024 um 20:00 Uhr / Köln

In „Café Populaire“ erweckt Nora Abdel-Maksoud den totgesagten Klassenbegriff wieder zum Leben und entlarvt mit beißendem Witz kulturbürgerliche Verblendungen und Selbsttäuschungen. Die Autorin führt ihr Publikum in eine Kleinstadt, dort treten auf: die Hospiz-Clownin Svenja, die linke Veteranin Püppi und Aram, ein Vertreter des „Dienstleistungsproletariats“, der bei Svenja putzt und mit ihr um die Übernahme des Gasthauses „Zur Goldenen Möwe“, einstmals Arbeiterkneipe und Kulturzentrum, konkurriert. In der hyperwoken Svenja haust „der Don“, ihr hässliches Alter Ego, das Unterschichtler, Wurstesser und Reality-TV-Gucker verachtet und sich immer hemmungs- und schamloser in die Handlung einmischt.

Nora Abdel-Maksoud macht aus ihrer Empörung über gesellschaftliche Verhältnisse böse Komödien. Als eine neue Form des Volkstheaters werden diese mitunter bezeichnet, und damit ist sie sehr einverstanden. „Ich mag das Wort Volkstheater unglaublich gern,“ sagt sie. Entstaubt bedeute es nämlich ein Theater, „das Geschichten erzählen will, das nahbar und inklusiv ist.“

MIT Renate Fuhrmann, Lisa Sophie Kusz, Mirka Ritter, Felix Bold
REGIE Guido Rademachers
AUSSTATTUNG Katrin Lehmacher
REGIEASSISTENZ Barbara Büchmann

CAFÉ POPULAIRE
10.04.2024 um 20:00 Uhr / Köln

In „Café Populaire“ erweckt Nora Abdel-Maksoud den totgesagten Klassenbegriff wieder zum Leben und entlarvt mit beißendem Witz kulturbürgerliche Verblendungen und Selbsttäuschungen. Die Autorin führt ihr Publikum in eine Kleinstadt, dort treten auf: die Hospiz-Clownin Svenja, die linke Veteranin Püppi und Aram, ein Vertreter des „Dienstleistungsproletariats“, der bei Svenja putzt und mit ihr um die Übernahme des Gasthauses „Zur Goldenen Möwe“, einstmals Arbeiterkneipe und Kulturzentrum, konkurriert. In der hyperwoken Svenja haust „der Don“, ihr hässliches Alter Ego, das Unterschichtler, Wurstesser und Reality-TV-Gucker verachtet und sich immer hemmungs- und schamloser in die Handlung einmischt.

Nora Abdel-Maksoud macht aus ihrer Empörung über gesellschaftliche Verhältnisse böse Komödien. Als eine neue Form des Volkstheaters werden diese mitunter bezeichnet, und damit ist sie sehr einverstanden. „Ich mag das Wort Volkstheater unglaublich gern,“ sagt sie. Entstaubt bedeute es nämlich ein Theater, „das Geschichten erzählen will, das nahbar und inklusiv ist.“

MIT Renate Fuhrmann, Lisa Sophie Kusz, Mirka Ritter, Felix Bold
REGIE Guido Rademachers
AUSSTATTUNG Katrin Lehmacher
REGIEASSISTENZ Barbara Büchmann

[OHNE PRONOMEN]
11.04.2024 um 19:30 Uhr / Köln

Leonie Hoh und Jennifer de Negri initiieren die Plattform, um Autor:innen einen Raum zu geben, die marginalisiert sind oder durch die Raster des etablierten Literaturbetriebs fallen – weil sie darin keinen Platz finden oder keinen Platz finden wollen. Künstlerin und Autorin Suse Itzel erweitert den literarischen Echoraum um Bühnenelemente, die ins Publikum reichen – Literatur als mehrdimensionales Erlebnis, Happening, als ein kollektiv erfahrbares Erlebnis und Safe Space. [OHNE PRONOMEN] bewirkt Annäherung in zwei Richtungen: Als Ort, an dem echte Repräsentation stattfindet und um Schnittstellen zu schaffen, als Einladung an alle Menschen. Neben den Lesungen nimmt sich die Moderation zu jeder Veranstaltung einen literarischen Klassiker vor, der durch die Linse des Bechdel-Tests betrachtet und durch den queer-feministischen Fleischwolf gedreht wird. Präsentiert werden so neben neuen Stimmen auch neue Perspektiven auf die Rezeption des literarischen Kanons sowie die Diskussion über normative Strukturen.

Gefördert durch die Kunststiftung NRW

FLEISCHMASCHINE
13.04.2024 um 18:00 Uhr / Köln

Ob TikTok oder Tinder: Unsere Körper sind unser Design-Projekt. Unser Fleisch ist die Rohmasse, die wir unter hohem Energieeinsatz formen und immer weiter perfektionieren. Wir sind nichts, solang uns keiner begehrt, und alles, wenn der Swipe unseres Gegenübers in die richtige Richtung geht. Aa und Ee begeben sich auf die Fließbänder der Fleischmaschine, denn sie sind absolute Profis der Körperbeherrschung. Ihre Performance in der Maschinerie erreicht höchste Level. Bis sich das Fleisch widersetzt – like, love or lose.

Unsere Körper unterliegen einem Marktmechanismus, der bis in unser Privatestes reicht. Er fordert uns auf, alles von uns zu geben. Dann – so das Versprechen – werden wir befreit und glücklich sein. „Fleischmaschine“ untersucht das Missverhältnis zwischen unserem eigenen Körpergefühl und dem in einer Kapital- und Konsumgesellschaft vermittelten Körperbild. Die beiden Figurenfragmente Aa und Ee spielen Angebote zur Körperoptimierung und deren Folgen durch. Dabei entdecken sie Brüche und Risse einer glatten Designwelt, die weder Utopie noch Erlösung bereithält.

FLEISCHMASCHINE
14.04.2024 um 18:00 Uhr / Köln

Ob TikTok oder Tinder: Unsere Körper sind unser Design-Projekt. Unser Fleisch ist die Rohmasse, die wir unter hohem Energieeinsatz formen und immer weiter perfektionieren. Wir sind nichts, solang uns keiner begehrt, und alles, wenn der Swipe unseres Gegenübers in die richtige Richtung geht. Aa und Ee begeben sich auf die Fließbänder der Fleischmaschine, denn sie sind absolute Profis der Körperbeherrschung. Ihre Performance in der Maschinerie erreicht höchste Level. Bis sich das Fleisch widersetzt – like, love or lose.

Unsere Körper unterliegen einem Marktmechanismus, der bis in unser Privatestes reicht. Er fordert uns auf, alles von uns zu geben. Dann – so das Versprechen – werden wir befreit und glücklich sein. „Fleischmaschine“ untersucht das Missverhältnis zwischen unserem eigenen Körpergefühl und dem in einer Kapital- und Konsumgesellschaft vermittelten Körperbild. Die beiden Figurenfragmente Aa und Ee spielen Angebote zur Körperoptimierung und deren Folgen durch. Dabei entdecken sie Brüche und Risse einer glatten Designwelt, die weder Utopie noch Erlösung bereithält.

DER SCHNEE VON GESTERN
16.04.2024 um 10:00 Uhr / Köln

Koproduktion pulk fiktion mit FFT Düsseldorf, Theater an der Ruhr Mülheim & FWT

Der Eisberg schmilzt. Wir lassen Konfetti schneien. Der Schnee von gestern wird zum Tränenmeer von heute und wir laufen Schlittschuh auf unseren verwässerten Erinnerungen. Gemeinsam trinken wir Tee und warten...

Wir spüren Sehnsucht nach Veränderung, Sicherheit, Zukunftsideen und manchmal auch am liebsten nach Stillstand. Doch wie kommt das zusammen? Wie können wir festhalten, was uns wichtig ist und loswerden, was uns stört? Und wie können wir mit dem umgehen, was ohne unser Zutun einfach passiert? Katharina und Norman von pulk fiktion sind Zeitzeug:innen des Verschwindens und werden nun zu Berichterstatter:innen von Veränderung.

Zwischen Flokatiteppich, Wasserkocher und Trimm-Dich-Rad geht pulk fiktion auf eine autobiografische Reise zu den Sehnsuchtsorten der Vergangenheit, den noch zu erlebenden Träumen in der Zukunft und den Möglichkeiten der eigenen Mitgestaltung im Heute. Im Dialog mit dem Publikum feiern sie die ständige Transformation.

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, die Kunststiftung NRW und den Fonds Darstellende Künste

DER SCHNEE VON GESTERN
17.04.2024 um 10:00 Uhr / Köln

Koproduktion pulk fiktion mit FFT Düsseldorf, Theater an der Ruhr Mülheim & FWT

Der Eisberg schmilzt. Wir lassen Konfetti schneien. Der Schnee von gestern wird zum Tränenmeer von heute und wir laufen Schlittschuh auf unseren verwässerten Erinnerungen. Gemeinsam trinken wir Tee und warten...

Wir spüren Sehnsucht nach Veränderung, Sicherheit, Zukunftsideen und manchmal auch am liebsten nach Stillstand. Doch wie kommt das zusammen? Wie können wir festhalten, was uns wichtig ist und loswerden, was uns stört? Und wie können wir mit dem umgehen, was ohne unser Zutun einfach passiert? Katharina und Norman von pulk fiktion sind Zeitzeug:innen des Verschwindens und werden nun zu Berichterstatter:innen von Veränderung.

Zwischen Flokatiteppich, Wasserkocher und Trimm-Dich-Rad geht pulk fiktion auf eine autobiografische Reise zu den Sehnsuchtsorten der Vergangenheit, den noch zu erlebenden Träumen in der Zukunft und den Möglichkeiten der eigenen Mitgestaltung im Heute. Im Dialog mit dem Publikum feiern sie die ständige Transformation.

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, die Kunststiftung NRW und den Fonds Darstellende Künste

DER NAZI & DER FRISEUR
18.04.2024 um 20:00 Uhr / Köln

Der Nazi, der sich zum Juden macht: Edgar Hilsenraths Romangroteske nimmt eine zynische, verstörende Erzählperspektive ein. Max Schulz, gelernter Friseur, macht Karriere in der SS. Im Konzentrationslager tötet er mit eigener Hand seinen jüdischen Freund Itzig Finkelstein und dessen Familie. Später nimmt er Itzigs Identität an, um sich der Verfolgung zu entziehen, und wandert nach Israel aus. Max-Itzig, der Massenmörder, bringt es zum geachteten Mann.

Hilsenraths Provokation – die Shoah aus der Sicht eines Täters zu erzählen – hat an Wirksamkeit nichts eingebüßt. Die Doppelgestalt des Massenmörders, der in die Haut seines Opfers schlüpft und davonkommt, rührt an Grundfragen von Ethik, Moral und Schuld.

Mit Till Brinkmann, Philipp Sebastian | Bühnenfassung und Inszenierung Judith Kriebel | Ausstattung Susanne Weibler | Foto Meyer Originals

Presse

“Starker Tobak und ein starkes Stück Theater, das Hilsenraths Text in atemberaubend schnelle, grelle Slapstick-Szenen auflöst, ohne dabei sein Thema zu verraten. Philipp Sebatian und Till Brinkmann verkörpern Täter und Opfer mit beängstigender Intensität, zwei clowneske Untote aus dem Schattenreich, deren Identitäten mal verschwimmen, mal auseinanderdriften - eine großartige, physisch stark fordernde Leistung. Die Schwingtüren der kongenialen Bühne (...) halten die Aufführung in ständiger Spannung und Bewegung. Dass die elementaren Fragen nach Schuld und Moral dabei nicht untergehen, ist das große Verdienst dieser Inszenierung.” Kölnische Rundschau

"Kongeniale Umsetzung von Edgar Hilsenraths provozierendem Schelmenroman über den Nazi als Kriegsgewinnler" theater:pur

"Judith Kriebel wagt mit ihrer Inszenierung des bizarren Schelmenromans eine Gratwanderung, die sie auch dank eines blendend aufgelegten Schauspielerduos mit Bravour meistert. Intelligent umgesetzt." koeln-nachrichten.de

DER NAZI & DER FRISEUR
20.04.2024 um 20:00 Uhr / Köln

Der Nazi, der sich zum Juden macht: Edgar Hilsenraths Romangroteske nimmt eine zynische, verstörende Erzählperspektive ein. Max Schulz, gelernter Friseur, macht Karriere in der SS. Im Konzentrationslager tötet er mit eigener Hand seinen jüdischen Freund Itzig Finkelstein und dessen Familie. Später nimmt er Itzigs Identität an, um sich der Verfolgung zu entziehen, und wandert nach Israel aus. Max-Itzig, der Massenmörder, bringt es zum geachteten Mann.

Hilsenraths Provokation – die Shoah aus der Sicht eines Täters zu erzählen – hat an Wirksamkeit nichts eingebüßt. Die Doppelgestalt des Massenmörders, der in die Haut seines Opfers schlüpft und davonkommt, rührt an Grundfragen von Ethik, Moral und Schuld.

Mit Till Brinkmann, Philipp Sebastian | Bühnenfassung und Inszenierung Judith Kriebel | Ausstattung Susanne Weibler | Foto Meyer Originals

Presse

“Starker Tobak und ein starkes Stück Theater, das Hilsenraths Text in atemberaubend schnelle, grelle Slapstick-Szenen auflöst, ohne dabei sein Thema zu verraten. Philipp Sebatian und Till Brinkmann verkörpern Täter und Opfer mit beängstigender Intensität, zwei clowneske Untote aus dem Schattenreich, deren Identitäten mal verschwimmen, mal auseinanderdriften - eine großartige, physisch stark fordernde Leistung. Die Schwingtüren der kongenialen Bühne (...) halten die Aufführung in ständiger Spannung und Bewegung. Dass die elementaren Fragen nach Schuld und Moral dabei nicht untergehen, ist das große Verdienst dieser Inszenierung.” Kölnische Rundschau

"Kongeniale Umsetzung von Edgar Hilsenraths provozierendem Schelmenroman über den Nazi als Kriegsgewinnler" theater:pur

"Judith Kriebel wagt mit ihrer Inszenierung des bizarren Schelmenromans eine Gratwanderung, die sie auch dank eines blendend aufgelegten Schauspielerduos mit Bravour meistert. Intelligent umgesetzt." koeln-nachrichten.de

MISTER PARADISE
26.04.2024 um 20:00 Uhr / Köln

Zwei Kinder am Bahndamm zwischen Abrisshäusern. Eine Frau und ein Mann in einer miesen Absteige. Ein Dichter namens Paradise, dessen Zeit vorbei ist – oder noch nicht gekommen. In seinen zahlreichen, meist wenig bekannten Einaktern zeigt Tennessee Williams einen radikalen, atmosphärisch dichten und unbehaglich aktuellen Blick auf die Wirklichkeit. Jede Gesellschaftsordnung liegt in Trümmern, die Menschen irren umher zwischen dem Vergangenen, das im Sterben liegt, und dem Neuen, das noch nicht geboren ist. Selbst die kleinen Fluchten gelingen nicht mehr. Es ist eine Zeit, die leibhaftige Monstren ebenso hervorbringt wie monströse Paradiese des Illusionären.

Der Dramatiker Tennessee Williams (1911-1983) wurde mit Bühnenstücken wie „Endstation Sehnsucht“, „Die Glasmenagerie“ oder „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ weltweit bekannt. Zusammen mit dem Titelstück „Mister Paradise“ bringt das FWT: drei weitere seiner Kurzdramen auf die Bühne: „Die Frau des fetten Mannes“ (beide Deutsch von Inge und Gottfried Greiffenhagen), „Madame Melissengeist“ (Deutsch von Jörn von Dyck) und „Zum Abriss freigegeben“ (Deutsch von Wolf Christian Schröder).

Verlag: Jussenhoven & Fischer, Theater & Medien

MIT Annina Euling, Sven Gey, Brit Purwin
INSZENIERUNG Julie Grothgar
AUSSTATTUNG Philipp Basener, Martina Kock
REGIEASSISTENZ Pit Schaaf

MISTER PARADISE
27.04.2024 um 20:00 Uhr / Köln

Zwei Kinder am Bahndamm zwischen Abrisshäusern. Eine Frau und ein Mann in einer miesen Absteige. Ein Dichter namens Paradise, dessen Zeit vorbei ist – oder noch nicht gekommen. In seinen zahlreichen, meist wenig bekannten Einaktern zeigt Tennessee Williams einen radikalen, atmosphärisch dichten und unbehaglich aktuellen Blick auf die Wirklichkeit. Jede Gesellschaftsordnung liegt in Trümmern, die Menschen irren umher zwischen dem Vergangenen, das im Sterben liegt, und dem Neuen, das noch nicht geboren ist. Selbst die kleinen Fluchten gelingen nicht mehr. Es ist eine Zeit, die leibhaftige Monstren ebenso hervorbringt wie monströse Paradiese des Illusionären.

Der Dramatiker Tennessee Williams (1911-1983) wurde mit Bühnenstücken wie „Endstation Sehnsucht“, „Die Glasmenagerie“ oder „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ weltweit bekannt. Zusammen mit dem Titelstück „Mister Paradise“ bringt das FWT: drei weitere seiner Kurzdramen auf die Bühne: „Die Frau des fetten Mannes“ (beide Deutsch von Inge und Gottfried Greiffenhagen), „Madame Melissengeist“ (Deutsch von Jörn von Dyck) und „Zum Abriss freigegeben“ (Deutsch von Wolf Christian Schröder).

Verlag: Jussenhoven & Fischer, Theater & Medien

MIT Annina Euling, Sven Gey, Brit Purwin
INSZENIERUNG Julie Grothgar
AUSSTATTUNG Philipp Basener, Martina Kock
REGIEASSISTENZ Pit Schaaf


Location bereitgestellt von: Kulturkurier