Augustusplatz 8
04109 Leipzig

Ein für seine Akustik bekanntes Konzertgebäude in Leipzig, in dem jährlich ca. 800 Veranstaltungen stattfinden.

 

 

Für eigene Veranstaltungen bietet das Gewandhaus verschiedenste Räumlichkeiten, um unterschiedlichsten Anforderungen gerecht zu werden.

Großer Saal

1.900 Sitzplätze, beste Sichtverhältnisse und eine exzellente Aktustik

Foyer Großer Saal

Mit 2.500 m² Fläche in der ersten Ebene und 20 Metern Raumhöhe bietet das Foyer viel Platz für Bankette, Informationsveranstaltungen jeder Art, Konferenzen und Ausstellungen. In Verbindung mit der zweiten Ebene (Barlach Ebene) und der dritten Ebene (Galeriefoyer) kommen insgesamt 4.100 m² Raum zusammen und bieten damit Platz für bis zu 2.000 Personen.

Barlach-Ebene

Hier stehen ca. 450 m² für Veranstaltungen zur Verfügung

Beratungsraum

Ein 40 m² großer Raum für z.B. Besprechungen und Vorträge

Galeriefoyer

1.200 m² Fläche, die dritte Ebene des Hauptfoyers

Schumann-Eck

Dieser ca. 130 m² große Abschnitt des Galeriefoyers kann unter anderem gut für Vorträge, Seminare, und Konferenzen genutzt werden.

Arthur-Nikisch-Raum

Dieser Raum dient mit einer Fläche von 45 m² als VIP-Lounge.

Mendelssohn-Raum

Dieser Saal bietet Platz für bis zu 498 Personen und ist mit einem 100 m² großen Podium ausgestattet. Dadurch ist er bestens für Lesungen, Kongresse, Tagungen, Symposien, Orchester- und Chorkonzerte sowie Bankette und Gala-Veranstaltungen geeignet.

Mendelssohn-Foyer

Ein Eingangsfoyer mit einer Fläche von ca. 450 m²

Leo-Schwarz-Foyer

Ein kleinerer Raum, bestens geeignet für kleiner Veranstaltungen, Präsentationen oder Meetings.

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Details zur Location

Konzerthalle
keine Angabe
Indoor
modern
Stadt
keine Angabe
Parkhaus / Tiefgarage
weniger als 100 Meter
Ja
Ausstellung
Firmen-/Vereinsfeier
Gala
Hochzeit
Kongress
Konzert
Präsentation
private Veranstaltung
Seminar/Schulung
Stehempfang
Tagung/Konferenz
Lichtanlage (konzerttauglich)
Soundanlage (konzerttauglich)
Vollklimatisiert
Starkstrom
Bühne


Fotos der Location

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Kommende Events

Con Brio
01.03.2020 um 11:00 Uhr / Leipzig

CON BRIO

FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY
(1809–1847)
»Die Hebriden« Ouvertüre h-Moll op. 26

CARL MARIA VON WEBER
(1786–1826)
Concertino für Klarinette und Orchester Es-Dur op. 26

JÖRG WIDMANN
(geb. 1973)
Con brio (Konzertouvertüre für Orchester)

WOLFGANG AMADEUS MOZART
(1756–1791)
Sinfonie C-Dur KV 551 »Jupiter-Sinfonie«

MDR-SINFONIEORCHESTER
Jörg Widmann Klarinette und Dirigent

„Mit Feuer“ ist ein Stück zu spielen, wenn die musikalische Regieanweisung „con brio“ lautet. Für Mozarts so genannte „Jupiter-Sinfonie“ wäre das natürlich genau die richtige Vorgabe, schließlich fühlten sich die Zuhörer im 19. Jahrhundert, als der sprechende Beiname entstand, nicht ohne Grund an den römischen Lichtgott erinnert. Spritzig, schwungvoll und voller „göttlicher“ Harmonie zeigt sich der Salzburger Meister in seiner letzten Sinfonie auf dem Höhepunkt seiner Kunst. Tatsächlich verzichtet Mozart zwar bei seinen Satzbezeichnungen auf den Zusatz „con brio“, dafür greift der Komponist Jörg Widmann in seiner 2008 entstandenen Konzertouvertüre das Thema auf: „gespickt mit grimmigen Scherzo-Elementen“, mit „Furor und rhythmischem Drängen“ ist es als Hommage an Beethoven konzipiert. In Webers Concertino sorgt Widmann nun in seiner Funktion als Klarinettist für die nötige feurige Leichtigkeit des Soloparts.

Konzerteinführung 10.15 Uhr im Schumann-Eck
Sendung von MDR KULTUR und MDR KLASSIK am 1. März 2020 um 19.30 Uhr

Werke von Mendelssohn Bartholdy, Weber, Widmann und Mozart
Tickets ab 17,00 €
Daphnis et Chloé
07.03.2020 um 20:00 Uhr / Leipzig

DAPHNIS ET CHLOÉ

NINO ROTA
(1911–1979)
Concerto per archi

GUSTAV MAHLER
(1860–1911)
Kindertotenlieder

FRANZ SCHREKER
(1878–1934)
Kammersinfonie

MAURICE RAVEL
(1875–1937)
»Daphnis et Chloé«
Fragments symphoniques (2. Suite)

MDR-SINFONIEORCHESTER
Daniel Schmutzhard Bariton
Stefan Asbury Dirigent

Die Geschichte über die zwei Findelkinder, die, von Hirten gefunden, zusammen aufwachsen und schließlich die Liebe füreinander entdecken, brachte Maurice Ravel kein Glück. Denn seine Ballettmusik, die er im Auftrag des Impresarios Sergej Diaghilew für die Ballets russes geschrieben hatte, war kompliziert und überforderte das Publikum. Nach kurzer Enttäuschung komponierte Ravel aus dem Material zwei Suiten und hatte damit mehr Erfolg. Ähnlich Ravel malte auch Franz Schreker impressionistische Klangfarbenwelten, als er 1916 seine Kammersinfonie komponierte. Doch stieß er dabei an Grenzen: Schreker beklagte die beschränkten Möglichkeiten des konventionellen Instrumentariums, mit denen er die ihm vorschwebenden Klänge nicht realisieren konnte. Seine kleine Sinfonie wurde trotzdem zu einem echten Meisterwerk.

Konzerteinführung 19.15 Uhr im Schumann-Eck.
Live-Sendung bei MDR KULTUR und MDR KLASSIK.

Werke von Rota, Mahler, Schreker und Ravel
Tickets ab 17,00 €
HAVANA NIGHTS - Das karibische Tanz-Musical aus Kuba
13.03.2020 um 19:30 Uhr / Leipzig

“HAVANA NIGHTS – Das Tanz-Musical aus Kuba”

Die besten Tänzer Havannas, eine Starbesetzung des „Circo Nacional de Cuba“ und eine Live „Girl-Band” präsentieren eine spektakuläre Inszenierung des neuen Tanz-Musicals „Havana Nights“ und entführen das Publikum auf die heißblütige Insel Kuba. Erleben Sie eine feurige Mischung aus Salsa, Merengue, Hip-Hop, Breakdance und kubanischer Zirkustradition. 34 hochkarätige Künstler, höchstes tänzerisches Niveau und unglaubliche akrobatische und musikalische Darbietungen werden geboten. Die Leidenschaft, das Temperament und die Dynamik der Karibik lassen das Erlebnis vollkommen werden.

Die Story
Erzählt wird die Geschichte des Touristen Luca, der zum ersten Mal nach Kuba reist. Zigarrengeruch liegt in der Luft, bunte Oldtimer beherrschen die Straßen, Musik dringt aus den Bars in die kleinen Gassen, wo hübsche Kubanerinnen zwischen den alten Kolonialbauten Salsa tanzen. Luca ist sofort verzückt von dieser für ihn neuen Welt. Sein Blick schweift umher und versucht all die tollen Eindrücke aufzusaugen bis er die wunderschöne Aleyna entdeckt und bei ihrem Anblick erstarrt. Und schon war es um ihn geschehen…
Er hat es nicht leicht, insbesondere Aleynas Brüder sind von seiner Zuneigung nicht besonders begeistert. So muss Luca sich auf den Straßen Havannas unbeholfen behaupten, um das Vertrauen, den Respekt und nicht zuletzt Aleynas Herz für sich zu gewinnen. 34 hochkarätige Künstler sind Botschafter der Lebensfreude und der guten Laune Kubas.

Choreografische Innovation
Für die „Havana Nights Company“ fanden sich die besten Tänzer Havannas zusammen. Das Kreativ-Team hat sich auf die choreografischen Besonderheiten des modernen und klassischen Tanzes sowie auf die exotische Vielfalt der kubanischen Stilrichtungen konzentriert. Eine feurige Mischung aus Salsa, Merengue, Hip-Hop und Breakdance: Höchstes tänzerisches Niveau, gepaart mit choreografischer Kreativität!

Die Kraft kubanischer Akrobatik
Die Star-Artisten des weltberühmten „Circo Nacional de Cuba“, Preisträger zahlreicher internationaler Zirkusfestivals (unter anderem in Monte Carlo, China, Italien, Spanien und Frankreich), sorgen für eine unglaubliche akrobatische Darbietung. Der „Circo Nacional de Cuba“ wurde bereits 1959 gegründet. Mit Wurzeln in den Straßen Havannas, basierend auf jahrhundertealter kubanischer Zirkus-Tradition, überraschen die Akrobaten seit ihrem Bestehen immer wieder mit neuen Ideen.

Girl-Band
Echte kubanische Frauenpower, verbunden mit Latino-Glamour und musikalischen Traditionen Kubas. Die 9-köpfige Girl-Band ist ein seltener Musikgenuss. In dieser Band vereinen sich Leidenschaft und Können in ihrer schönsten Form. Der Zusammenklang der Instrumente und die pulsierende Energie des kubanischen Temperaments, lassen die Herzen der Zuschauer höherschlagen.

Erleben Sie das unvergleichliche Tanz-Musical „Havana Nights“ und einen Abend mit authentischer Karibik-Atmosphäre. Erliegen Sie dem Charme und dem Schwung eines wahrhaft charaktervollen Landes. Havanna sehen, hören und fühlen!
Lebensfreude pur – Karibik-Flair für alle Sinne!

Unter der Schirmherrschaft der Botschaft der Republik Kuba in Deutschland
Nominiert für den Live Entertainment Award 2016 in der Kategorie „Beste Show des Jahres“

Weitere Informationen unter
http://www.havana-nights-show.de.

Einlass: 18:30 Uhr
Tickets ab 45,99 €
Fantastique
22.03.2020 um 11:00 Uhr / Leipzig

FANTASTIQUE

CARL NIELSEN
(1865–1931)
»Helios« op. 17
Ouvertüre für Orchester

EINOJUHANI RAUTAVAARA
(1928–2016)
Konzert für Flöte und Orchester op. 69
»Dances with the Winds«

HECTOR BERLIOZ
(1803–1869)
»Symphonie fantastique« op. 14

MDR-SINFONIEORCHESTER
Christian Sprenger Flöte
(MITGLIED DES MDR-SINFONIEORCHESTERS)
Kazuki Yamada Dirigent

Die „Symphonie fantastique“ von Hector Berlioz erzählt in fünf Sätzen „Episoden aus einem Künstlerleben“ und trägt trotz des „Phantastischen“ im Titel definitiv auch autobiographische Züge – ein bahnbrechendes Beispiel der Programmmusik, die später von Wagner, Mahler, Strauss und anderen so erfolgreich weitergeführt wurde. Ein weiteres Beispiel steuerte der dänische Komponist Carl Nielsen bei: Während eines Aufenthalts in Athen bewunderte er das besondere Licht über der Ägäis und ließ sich davon zu seiner zehnminütigen „Helios“-Ouvertüre inspirieren. Ganz andere Klangfarben fand 1974 der finnische Komponist Einojuhani Rautavaara in seinem Flötenkonzert: Hier schrieb er genau vor, in welchem Satz welche Flöte zum Einsatz kommen soll – ein Paradestück für Soloflötisten Christian Sprenger aus dem MDR-Sinfonieorchester.

Werke von Nielsen, Rautavaara und Berlioz
Tickets ab 17,00 €
Mahler 3
28.03.2020 um 20:00 Uhr / Leipzig

MAHLER 3

GUSTAV MAHLER
(1860–1911)
Sinfonie Nr. 3 d-Moll

MDR-SINFONIEORCHESTER
MDR-RUNDFUNKCHOR (DAMEN)
MDR-KINDERCHOR
Michaela Schuster Alt
Sebastian Weigle Dirigent

Gustav Mahler liebte es zu erzählen. Dafür brauchte er keine Worte: Er konnte mit Tönen ganze Welten erfinden. Die 3. Sinfonie, die er in den Sommermonaten der Jahre 1895 und 1896 in seinem Häuschen am Attersee schrieb, ist eine solche Weltenerfindung. Im ersten Satz entwickelt sich aus roher Materie langsam das Leben, „Pan erwacht“, wie Mahler ursprünglich titelte. Später zog er diese Überschriften wieder zurück, aus Angst vor falschen Interpretationen. Denn natürlich können Sätze wie „Was mir die Blumen auf der Wiese erzählen“ oder „Der Sommer marschiert ein“ nicht eins zu eins in Musik übersetzt wiedergefunden werden. Aber sie halfen doch, zu verstehen, wohin Mahler mit der Sinfonie wollte: Von der Natur, den Tieren und Pflanzen geht es zu den Menschen und dann bis zu Gott. Sechs Sätze, die die ganz großen Fragen des Lebens, der Welt behandeln, an diesem Abend musiziert von Sebastian Weigle, der sich in seiner Karriere bereits sehr intensiv mit den Sinfonien Mahlers auseinandergesetzt hat, der Altistin Michaela Schuster und allen drei MDR-Ensembles.

Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 3 d-Moll
Tickets ab 17,00 €
Nordwind
05.04.2020 um 19:30 Uhr / Leipzig

NORDWIND

NIKOLAI RIMSKI-KORSAKOW
(1844 –1908)
Tanz der Gaukler aus »Schneeflöckchen«

JEAN SIBELIUS
(1865–1957)
Luonnotar op. 70 für Sopran und Orchester

NIKOLAI RIMSKI-KORSAKOW
Ausgewählte Opernarien

JEAN SIBELIUS
Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 43

MDR-SINFONIEORCHESTER
Elina Nechayeva Sopran
Kristjan Järvi Dirigent

Wind spielt die entscheidende Rolle in Sibelius’ sinfonischer Dichtung „Luonnotar“, in der erzählt wird, wie die Welt erschaffen wurde. Dabei bedient sich der Text aus dem finnischen Nationalepos „Kalevala“, das Sibelius auch zuvor schon für die inhaltliche Ausgestaltung einiger seiner Werke herangezogen hatte. Ukko, der Gott des Weltalls, schickt Luonnotar, die ihn – gefangen in Wehen - um Hilfe anfleht, einen Wirbelsturm, aus dem ein Vogel kommt, der einen Platz zum Nisten sucht. Er findet ihn auf dem Knie der schwangeren Frau, aber als diese sich aufgrund der Schmerzen bewegt, zerbricht das Nest und mit ihm die Eier. Aus ihnen entstehen Himmel, Mond und Sterne. Den Sopran-Part übernimmt die wie Kristjan Järvi aus Estland stammende Sopranistin Elina Nechayeva.

Konzerteinführung 16.15 Uhr im Kaluga-Saal
Dasselbe Programm senden MDR KULTUR und MDR KLASSIK am 5. April 2020 um 19.30 Uhr live aus dem Gewandhaus.

Werke von Rimski-Korsakow und Sibelius
Tickets ab 17,00 €
Nemanja Radulovic
25.04.2020 um 20:00 Uhr / Leipzig

NEMANJA RADULOVIC

PETER TSCHAIKOWSKI
(1840–1893)
Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35

SERGEJ PROKOFJEW
(1891–1953)
Sinfonie Nr. 6 op. 111

MDR-SINFONIEORCHESTER
Nemanja Radulovic Violine
Xian Zhang Dirigentin

Der serbische Geiger Nemanja Radulović sorgt mit seinem unkonventionellen Stil seit einigen Jahren für frischen Wind auf den Konzertbühnen weltweit. In seinen Interpretationen mischt er je nach Programm Einflüsse der historisch informierten Aufführungspraxis mit modernen Ansätzen und kreiert so eine unverwechselbare Handschrift. Sein virtuoses Spiel kommt in Tschaikowskis Violinkonzert voll zur Geltung und verleiht dem berühmten Werk noch mehr Intensität und Emotionalität. Für seine 2017 erschienene CD-Einspielung des Konzerts erntete Radulović viel Lob und Anerkennung. Live und ganz unmittelbar, begleitet vom MDR-Sinfonieorchester unter der Leitung der chinesisch-amerikanischen Dirigentin Xian Zhang, ist Nemanja Radulović ein Erlebnis, das man nicht verpassen sollte!

Konzerteinführung 19.15 Uhr im Schumann-Eck
Sendung von MDR KULTUR und MDR KLASSIK am 26. April 2020 um 19.30 Uhr

Werke von Tschaikowski und Prokofjew
Tickets ab 17,00 €
Abschlusskonzert - 21. Internationales Festival "a cappella"
09.05.2020 um 19:00 Uhr / Leipzig

Auch das 21. Festival a cappella soll nicht anders enden, als mit einem großen, gemeinsamen Abschlusskonzert im Gewandhaus zu Leipzig. Das mit dem Deutschen Chorfest 2020 besonders stark klingende Frühjahr in Leipzig setzt sich mit diesem Konzert die Krone auf, denn auch an diesem Abend wird Gesang ganz verschiedener Wurzeln, Verbindungen und Harmonien zu hören sein. Es lebe die Vielfalt, es lebe das Viele! Freuen Sie sich auf die Festivalgastgeber amarcord, die Bestplatzierten des nunmehr 13. Internationalen a cappella Wettbewerbs Leipzig sowie eine Auswahl jener Gruppen, die das 21. Festival in den vorangegangenen Tagen wieder zu einer Rundschau des A-cappella-Gesangs gemacht haben!
Glass & Bruckner
10.05.2020 um 19:30 Uhr / Leipzig

GLASS & BRUCKNER

GIOVANNI GABRIELI
(1557–1612)
»In ecclesiis«
arrangiert von Bruno Maderna

PHILIP GLASS
(geb. 1937)
Konzert für Violoncello Nr. 2 »Naqoyqatsi«

ANTON BRUCKNER
(1824–1896)
Sinfonie Nr. 1 c-Moll
(Linzer Fassung 1868)

MDR-SINFONIEORCHESTER
Julian Steckel Cellist
Dennis Russell Davies Dirigent

Gemeinsam brachten sie es 2012 zur Uraufführung und Ersteinspielung, nun kommen Cellist Julian Steckel und Dirigent Dennis Russell Davies mit dem 2. Cellokonzert von Philip Glass zum MDR-Sinfonieorchester. Das Werk trägt den Titel „Naqoyqatsi“ und verrät damit schon seine Zugehörigkeit zur sogenannten Qatsi-Trilogie, die Glass zusammen mit Godfrey Reggio von 1982 bis 2002 veröffentlicht hat. Darin beschäftigt sich Filmemacher Reggio mit dem Eingriff der Menschheit in die Natur und den daraus resultierenden Folgen. Dieses für Glass in seiner sinfonischen Anlage schon fast untypische Werk kombiniert Davies mit der ersten Sinfonie Anton Bruckners – in der ursprünglicheren, von Bruckner nicht noch einmal überarbeiteten Fassung, die nach dem Uraufführungsort des Werks Linz benannt ist.

Konzerteinführung 18.45 Uhr im Schumann-Eck
Live-Sendung bei MDR KULTUR und MDR KLASSIK

Julian Steckel Cellist
Tickets ab 17,00 €
In terra pax
17.05.2020 um 11:00 Uhr / Leipzig

IN TERRA PAX

ARVO PÄRT
(geb. 1935)
Cantus in memoriam Benjamin Britten

BENJAMIN BRITTEN
(1913–1976)
Sinfonia da Requiem

FRANK MARTIN
(1890–1974)
In terra pax

MDR-SINFONIEORCHESTER
MDR-RUNDFUNKCHOR

Brynhildur Thorsdottir Sopran Christa Mayer Alt
Aleš Briscein Tenor Michael Nagy Bariton N.N. Bass
Simone Young Dirigentin

Im Oktober 1944 war Frank Martin fertig mit seiner Auftragskomposition – und damit zu früh dran. Denn der schreckliche Krieg, für dessen Ende er sein Werk eigentlich geschrieben hatte, dauerte immer noch an. Erst am 7. Mai 1945 konnte „In terra pax“, das der Direktor des Radio Genf bei Martin angefordert hatte, um es unmittelbar nach Kriegsende senden zu können, uraufgeführt werden. 75 Jahre später setzen das MDR-Sinfonieorchester, der MDR-Rundfunkchor und die australische Dirigentin Simone Young das beeindruckende Werk auf ihr Konzertprogramm und kombinieren es mit einem ebenfalls sehr berührenden Stück des erklärten Pazifisten Benjamin Britten. Der hatte sich bereits im ersten Kriegsjahr ins USA-Exil begeben und beobachtete von dort mit großen Sorgen die Entwicklungen in Europa. Seine 1940 komponierte „Sinfonia da Requiem“ war eigentlich als Beitrag zum 2600-jährigen Jubiläum der Mikado-Dynastie in Japan gedacht, wurde dann aber von der dortigen Regierung zurückgewiesen, weil es als Beleidigung an die friedliebende Nation Japan hätte verstanden werden können. Stattdessen widmete Britten das Werk seinen wenige Jahre zuvor verstorbenen Eltern.

Werke von Pärt, Britten und Martin
Tickets ab 17,00 €
Fin de Siècle
23.05.2020 um 20:00 Uhr / Leipzig

FIN DE SIÈCLE

RICHARD STRAUSS
(1864–1949)
Salomes Tanz

MAURICE RAVEL
(1875–1937)
Konzert für Klavier und Orchester D-Dur
(für die linke Hand)

EDWARD ELGAR
(1857–1934)
Sinfonie Nr. 1 As-Dur op. 55

MDR-SINFONIEORCHESTER
Cédric Tiberghien Klavier
Stefan Asbury Dirigent

Ende des 19. Jahrhunderts hatten die Menschen schon fast körperlich das Gefühl, das Ende einer ganzen Epoche mitzuerleben. Sie merkten, wie sie mit ihren Köpfen noch in den alten Zeiten ohne beschleunigende Maschinen steckten, während die Städte, in denen sie lebten, wuchsen und sich ihre Lebensbedingungen radikal änderten. In dieser Zeit des Umbruchs entstand eine kulturelle Bewegung aus Intellektuellen und Künstlern, die sich von den Fesseln des bürgerlichen Lebens befreien wollten, oft aber selbst nicht so genau wussten, was denn danach kommen sollte. Edward Elgar, Maurice Ravel und auch Richard Strauss schrieben weit ausholende Stücke mit melancholischem Grundton, die sich an keinerlei Regeln hielten. Auch dem berühmten „Klavierkonzert für die linke Hand“ von Maurice Ravel, mit dem der renommierte französische Pianist Cédric Tiberghien im MDR-Konzert sein ganzes Können zeigt, haftet eine gewisse Endzeitstimmung an.

Cédric Tiberghien, Klavier
Tickets ab 17,00 €
The Temptations Review - 60 Years Motown Gold - Greatest Hits Tour
19.10.2020 um 20:00 Uhr / Leipzig

The Temptations
Review feat. Glenn Leonard & Joe Herndon

60 Years Motown Gold - Greatest Hits Tour 2020

“THE TEMPTATIONS“ sind der Inbegriff von „Soul Music made in USA“. Welthits wie „My Girl“, „Papa was a rolling stone“, oder „Treat her like a Lady“ mit über 100 Millionen verkaufter LPs machten sie zu Legenden. Soul Fans erwartet ein unvergleichlicher Konzertabend mit “THE TEMPTATIONS feat. Glenn Leonard, Joe Herndon“ auf ihrer “60 Years Motown Gold - Greatest Hits Tour“.

Die Liste an Gold- und Platinauszeichnungen, sowie Grammy Awards der „Emperors of Soul“ ist schier unerschöpflich. Bereits 1999 wurden die “TEMPTATIONS“ in die „Vocal Group Hall of Fame aufgenommen und gelten bis heute als die beste amerikanische Soulband aller Zeiten. Glenn Leonard ist seit 1975 lead Sänger der “TEMPTATIONS“ und hat über 10 Alben mit der Supergroup produziert. 2013 wurde er in die „R&B Music Hall of Fame“ aufgenommen. Mit Glenn Leonard und Joe Herndon (bass) stehen zwei original Sänger im lineup der Formation. Der coole Soul Sound der TEMPTATIONS grooved und lebt weiter in den Konzertsälen rund um den Globus.

“THE TEMPTATIONS“ sind unweigerlich mit dem legendären „Motown Label“ aus Detroit, Michigan verbunden, das die weltweite Popkultur seit über 60 Jahren geprägt hat. Neben den TEMP´s erlangten in der Hitfabrik viele Stars wie u.a. „Marvin Gaye“, „Stevie Wonder“ „The Supremes“, „The Miracles“ oder „The Jackson 5“ mit Michael Jackson Weltruhm. Was heute quasi Show Standard ist -nämlich eine pfiffige Bühnen-Choreographie, sollte mit den “TEMPTATIONS“ zum Lehrstück angehender Popstars werden. Keine Gruppe vorher war in diesem Maße innovativ, bzw. durch ähnlich coole Tanz- und Showeinlagen aufgefallen. Das unverwechselbare Markenzeichen der “TEMP`S“ jedoch wurde ihr ausgefeilter, mehrstimmige Falsett- und Satzgesang. Der Begriff „Boygroup“ war geboren. Über drei Jahrzehnte dominierten “THE TEMPTATIONS“ so die Soul Charts rund um den Globus. Nur Michael Jackson hat diese Erfolge jemals übertroffen.

Bis heute wird die Musik der “TEMPTATIONS“ überall im Radio sowie in den Diskotheken gespielt. Ihr Motown Sound ist aktueller denn je. Retro Style, New Soul, Funk und Disco Groove hat die Charts erobert, doch die Wurzeln dieses Trends führen zurück zu “THE TEMPTATIONS“. Keine Band beeinflusst die Styles der aktuellen Musik Szene bis in die heutige Zeit so nachhaltig wie “THE TEMPTATIONS“.
Tickets ab 51,90 €
Barclay James Harvest feat. Les Holroyd - Tour 2020
26.10.2020 um 20:00 Uhr / Leipzig

BARCLAY JAMES HARVEST

FEAT. LES HOLROYD
TOUR 2020

Vor 50 Jahren startete Barclay James Harvest um Gründer Les Holroyd in Oldham/Manchester ihre musikalische Reise. Die wohl subtilsten Vertreter des Klassik-Rock-Genres fanden 1967 zusammen und begeistern seitdem mit schwermütigem Classic-Rock und esoterischen Sphärenklängen. Schnell kamen bei den Fans auch Vergleiche zu den Moody Blues oder Pink Floyd auf. Die Band wusste schon früh, wie man die Effekt-Apparatur des Mellotrons virtuos einsetzt. Von Anfang an experimentierte sie mit neuen Formen und Sounds jenseits der klassischen Rockbesetzung und benutzte Holz- und Blechbläser sowie Streicher. Diese reizvollen Soundmuster und orchestralen Klänge wurden zu ihrem Markenzeichen. Als logische Folge daraus wurde auch das Debütalbum mit ihrem eigenen Orchester aufgenommen.
Und seit diesem Albumdebüt 1970 ist ihr Erfolg ungebrochen. Bandleader und Frontmann Les Holroyd ist heute noch wie damals für den unverwechselbaren Sound der Band verantwortlich und hat ihn entscheidend geprägt. Über drei Jahrzehnte veröffentlichten Barclay James Harvest Alben, die es regelmäßig in die europäischen Top 10 schafften und ihnen Gold- und Platin-Auszeichnungen einbrachten. Durch ihre grandiosen Live-Auftritte und Les Holroyds Gespür für Hits wurde die Band zu Superstars.
Gerne denken die Fans auch heute noch an die Glanzstunde der Band zurück: das legendäre Konzert auf den Treppen des Reichstages von Berlin, zu dem 1980 rund 275.000 Zuhörer auf beiden Seiten der Mauer strömten. Hits wie „Life Is For Living“, „Hymn“ und viele andere gehören längst zu den Klassikern der modernen Musikgeschichte. Les Holroyd war und ist auch gerne gefragter Gaststar bei Erfolgsproduktionen wie „Rock meets Classic“ und „Excalibur“. Keine Frage – diese musikalische Reise ist noch längst nicht beendet.

Line up:

Les Holroyd – Lead vocals, bass guitar, acoustic guitar, electric guitar, banjo
Mike Byron Hehir – Lead guitar, acoustic guitar, backing vocals
Colin Browne – Keyboards, acoustic guitar, backing vocals
Steve Butler – Acoustic guitar, bass guitar, electric guitar, backing vocals, percussion, keyboards
Ralf Gustke – drums, percussion, cajon
Tickets ab 51,50 €
Ben Becker - AFFE
08.11.2020 um 20:00 Uhr / Leipzig

Regie & Schauspiel: Ben Becker
Künstlerische Leitung: Marike Moiteaux
Dramaturgie: John von Düffel

Wenn Ben Becker spielt, geht es ums Ganze! Wie kein zweiter Schauspieler stellt er sich bedingungslos den großen F ragen – zuletzt in „Ich, Judas“, seinem Sensationserfolg mit weit mehr als 100.000 begeisterten Zuschauern. Eine „Offenbarung“ – wie es in den sich überschlagenden Pressestimmen hieß, die durchweg die Ausnahmestellung von Ben Becker unterstreichen: nicht n ur als charismatischem Schauspieler, sondern als einem Kämpfer für seine Figur und Sache, der die Schallmauer durchbricht vom Spiel zum Sein. Auf das Menschheitsthema Verrat und Schuld in „Ich, Judas“ folgt nun die existentielle Frage nach der menschliche n Natur: Der Mensch stammt bekanntlich vom Affen ab, und der Weg vom Dschungel in die Städte scheint ein weiter gewesen zu sein. Doch wie nah oder fern ist das Animalische wirklich, das im Alltag unterdrückt und bekämpft wird? Wie viel Beherrschung und Dre ssur ist nötig, um einen Gorilla in einen Anzugträger zu verwandeln? Und wer ist wessen Opfer? Niemand geringerer als die Literaturikone Franz Kafka hat mit seinem Affenmenschen - Monolog „Bericht für Akademie“ diesen Riss zwischen Natur und Kultur spürbar und spielbar gemacht: anhand eines für Hagenbecks Tierpark gefangenen Affen, genannt „Rotpeter“, der schmerzhaft lernen musste, was es heißt, ein Mensch zu sein. Jetzt soll vor einer erlesenen Zuhörerschaft Rechenschaft ablegen über sein „äffisches Vorlebe n“. Doch das Martyrium seiner Anpassung an die vermeintliche Krone der Schöpfung stellt viele Wert - und Vorurteile auf den Kopf. Wo Wissenschaftler ihre Augenbrauen heben, ringt und redet Rotpeter um sein Leben. Wo von der „Freiheit des Menschen“ die Rede ist, sucht er verzweifelt nach einem Ausweg. Und wo über Identität diskutiert wird, stellt seine Geschichte die Frage: Wer ist die eigentliche Bestie, der Affe oder der Mensch? Genau diese Grenzziehung zwischen Mensch und Tier behandelt Friedrich Engels in seiner Schrift über den „Anteil der

Einlass Haus: 19.00 Uhr, Einlass Saal: 19.30 Uhr
Tickets ab 42,95 €


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