Freitag, 20.07.2018

Samstag, 21.07.2018

Rock & Pop ab 43,89 €
ADEL TAWIL - Live mit Band 2018
21.07.2018 in Mainz

Seit dem letzten Album vor drei Jahren ist viel passiert im Leben von Adel Tawil. Da war
ein lebensgefährlicher Unfall, bei dem er sich viermal ein und denselben Halswirbel
gebrochen hat, da war die Scheidung von seiner Ehefrau, die er erst im Jahr 2011
geheiratet hatte und mit der er insgesamt über ein Jahrzehnt zusammen war. Da waren
die großen künstlerischen und beruflichen Erfolge und die absoluten privaten Tiefschläge.
Der Medienrummel um sein Privatleben auf der einen Seite und die ausverkauften Hallen
vor einem euphorisierten Publikum. Da waren ein Solo-Album, das mittlerweile fünffach
mit Gold ausgezeichnet worden ist und eine wahnsinnig erfolgreiche Tour. Da war
Trennung und Schmerz. „Ich muss schon sagen, das war eine ziemliche Achterbahnfahrt
in den letzten Jahren. Ein ziemliches Durcheinander.“
Nach all den Aufregungen um sein Privatleben sucht er verzweifelt nach einem Ort, an
dem er nun endlich mit der Arbeit an seinem neuen Album loslegen kann. Adel steigt in ein
Flugzeug, um zu seinem Kumpel nach Hawaii zu fliegen, der dort auf Big Island lebt,
mitten im Dschungel. „Da gibt es nichts. Gar nichts. Der hat ein paar Solarzellen auf dem
Dach, um sich selbst mit Strom zu versorgen und eine selbstgebaute Dusche. (…) Ich war
abgeschnitten von jeglicher Kommunikation. Ich konnte niemanden mehr erreichen und
niemand konnte mich erreichen. Da wusste ich: Das war die beste Entscheidung meines
Lebens. Jetzt kann ich arbeiten.“
Und Adel arbeitet. Befreit vom Ballast der Vergangenheit, befreit vom Medienrummel,
befreit von der eigenen Lähmung legt er los und im Gegensatz zum Vorgängeralbum,
verläuft die Arbeit selbstbewusst und mutig. „Dort habe ich beschlossen, eine ganz andere
Platte zu machen, (..) weshalb das Album auch ‚So schön anders’ heißen wird.“
„Ich habe einfach alles erzählt was mir passiert ist. Ich habe den ganzen Schmerz
reingepackt und die ganz großen Glücksmomente. Ich habe über das geschrieben, was
ich in der Welt gesehen habe, in Europa und an den Außengrenzen von Europa, in
Ägypten. Ich habe über das geschrieben, was mich und wahrscheinlich sehr viele
Menschen beschäftigt.“ Und es gibt die Musik. Denn eines darf man bei Adel Tawil
niemals vergessen: Was er auch tut. Womit er sich auch immer beschäftigt. Was auch
immer ihm wiederfährt und mit welchen Hochs und Tiefs er zu kämpfen hat. Am Ende ist
Adel Tawil ein Sänger, der die Lieder, die er singt, lebt. Mit jeder Faser seines Seins. Mit
all seiner Kraft, seinem Mut und seiner Hingabe.

SUPPORT: Benoby

Benoby
Mein fünftes Element
„Du merkst irgendwann, dass du ohne nicht mehr sein kannst. Und du machst alles dafür, um das
Eine möglich zu machen, das dir wichtig ist: Musik.“
Wäre sein Leben ein Film, dann müsste man für Benoby gleich ein eigenes Genre erschaffen. Von Action
bis Komödie, von Drama bis Lovestory – alles, was bisher in seinem Leben geschah, erzählt sich wie
eine spannende Achterbahnfahrt mit klarer Zielstation: Die Musik. Und weil sich so viele entwaffnend
ehrliche Geschichten am besten in Songs erleben lassen, muss ein Film erstmal warten, denn der 28-
jährige Sänger, Songwriter und Musiker präsentiert mit „Mein fünftes Element“ die erste Single aus
dem gleichnamigen Album.
Für Benoby ist es mehr als ein Debütalbum, denn der Musiker – er spielt Klavier, Gitarre und Saxophon
– hatte bereits in den vergangenen Jahren erste Songs herausgebracht und mit Genres gespielt. Auf
„Mein fünftes Element“ kommt alles zusammen, wie ein Schmelztiegel der markantesten Episoden seines
Lebens. Mit „Mein fünftes Element“ betritt er endlich die große Bühne. „Ich war im Kirchenchor, in einer
HipHop-Crew, hatte genau zwei Klavierstunden, Unterricht bei einem Opernsänger, habe gerappt, habe
gesungen, habe selbst komponiert, viel live gespielt und in Eigenregie drei Alben aufgenommen“, fasst
Benoby den musikalischen Teil stark verkürzt zusammen. Dass es ihm mit der Musik ernst war, das
musste Benoby seiner Familie erst einmal beweisen. „Ich musste echt kämpfen. Ich wollte zeigen,
dass ich beides unter einen Hut kriege, also Uni, meinen Job und Musik. Ich begann mit einem
Jurastudium, ackerte wie ein Irrer in zig Nebenjobs, um am Ende festzustellen, dass mich nur
Musik wirklich glücklich macht. Und darum geht es doch, oder nicht?“
Aufgewachsen in Bayern, wurde Benoby schon als Kind zum Keyboard-Unterricht geschickt, was aber
wenig Begeisterung auslöste. „Ich fand es einfach uncool. Später sang ich in der Kirche und erfreute die
Gottesdienst-Besucher mit meiner hellen, hohen Stimme. Bis ich an einem Sonntag in den Stimmbruch
kam“, erzählt er lachend. Wesentlich cooler wurde er als Teenager, als Benoby gemeinsam mit seinem
großen Bruder eine „total harte Gangsta“-HipHop-Truppe auf die Beine stellte – und zur Überraschung
aller auf der Bühne mit seinen smarten Rhymes überzeugte. „HipHop bleibt auch immer ein Teil von mir,
aber ich habe auch damals schon beides gemacht – gerappt und gesungen“. Dabei tat er dies immer
schon auf Deutsch: „In der Sprache, in der ich denke, in der singe ich auch. Etwas anderes kam
nie in Frage.“
Obwohl das Talent und die Liebe zur Musik überdeutlich waren, ihm sogar ein Songwriting-Vertrag mit einem Verlag angeboten wurde, wollte Benoby den Wunsch seiner Eltern erfüllen und einen
Studienabschluss in der Tasche haben. Der Wechsel zum Medizinstudium rückte zwar in weite Ferne trotz 1,9 Durchschnitt im Aufnahmetest, aber es folgte schließlich das Studium zum Physiotherapeuten,das Benoby nun erfolgreich zum Abschluss gebracht hat. „Es ging ja nicht darum mit meiner Familie wegen der Musik zu brechen, sondern sie als Unterstützer zu gewinnen. Jetzt sind sie auch total stolz und fiebern mit mir mit. Und ich bin froh, dass ich mich endlich komplett der Musik widmen kann.“

Es sind neben diesen kämpferischen Episoden, besonders die tragischen, die melancholischen
Momente, denen Benoby in seinen Songs ein Denkmal setzt. Kleine große Hymnen, die sich im Kopf
verankern, bis man erstaunt feststellt, dass Benoby auch deine eigene Gefühlswelt beschreibt. „Sich zu
erinnern an die erste große Liebe, an Trennungen, Beziehungsstress, aber auch so etwas
dramatisches wie einen schweren Autounfall oder die Krankheit meiner Mama, die sie zum Glück
gut überstanden hat – dass das alles in die Songs hingeflossen ist, hat mich innerlich befreit. Es
tat gut. Und wenn man einmal dieses Gefühl hatte, dann kehrt man immer wieder dorthin zurück.“
Mit „Mein 5tes Element“ präsentiert Benoby „das Liebeslied des Albums“ mit dem er versucht, die Liebe
auf seine Weise zu analysieren, sie auf eine physikalische Ebene bringt und beleuchtet. „Die Frage ist
doch: Was sind die Elemente, weshalb Du dich in einen Menschen verliebst.“ Mit „Mein 5tes Element“
sucht Benoby nach Antworten und schenkt uns dabei eine Liebeserklärung an seine zukünftige
Traumfrau. „Mich beeindruckt eine Frau, die ruhig bleibt, während die Menge tobt. Wenn sie ihren
eigenen Kopf hat, einen ganz eigenen Charakter hat. Wenn alles andere einfach egal ist“,
beschreibt Benoby die Inspiration für den Song.
Vor wenigen Monaten zog Benoby von München nach Berlin und hat sich ganz den Aufnahmen zu
seinem Album gewidmet. Gekommen ist er aber nicht allein: „Mein eigenes Klavier zu haben, in
meiner Wohnung, direkt bei mir – das war ganz lange ein Wunsch. Ich habe meine komplette
Kohle dafür ausgegeben, das gebe ich nicht mehr her.“ Wenn Benoby zurückschaut auf seinen
bisherigen Weg, tut er dies mit einem herzlichen Lachen. „Es hatte alles seinen Sinn, die schlechten und
die guten Sachen. Hätte ich für meine Musik nicht so kämpfen müssen, dann wäre ich doch ein ganz
anderer Mensch mit einer ganz anderen Geschichte und ganz sicher anderen Songs geworden.“
Das Debutalbum „Mein fünftes Element“ ist am 23.02.2018 veröffentlicht worden.

Einlass 17:30 Uhr

Sonntag, 22.07.2018

Rock & Pop ab 41,00 €
LaBrassBanda
22.07.2018 in Mainz

Wer die sieben Musiker einmal im Bierzelt erlebt hat, weiß, dass diese Konzerte mit dem Begriff Vollgas nur recht unzureichend beschrieben sind. Von der sprichwörtlichen Bierzelt-Gemütlichkeit bleibt schon nach den ersten Takten nicht mehr das Geringste übrig. Stattdessen tanzt innerhalb kürzester Zeit das ganze Zelt, das Publikum reckt die Arme in die Höhe, singt lauthals mit. Von den Zeltwänden tropft das Kondenswasser wie sonst nur in jamaikanischen Reggae-Clubs. Girlanden und die übliche Bierzelt-Deko verwandeln sich vor dem geistigen Auge in Spiegelkugeln im Strobo-Licht. Stefan Dettl feuert das Publikum an. Die Band spielt Autobahn, Indian Explosion und Ujemama und es gibt einfach kein Halten mehr. Wenn der LaBrassBanda-Express erstmal Fahrt aufgenommen hat, ist er nicht mehr zu stoppen. Die Trachtler feiern mit den Hipstern, die Jungs in ihren Lederhosen gehen genauso steil, wie die Mädels mit den Motörhead-T-Shirts. Wer wissen will, wie mitreißend, klischeefrei und partytauglich Volksmusik auch sein kann, ist hier goldrichtig. Umso schöner, dass die Bierzelt-Tour 2018 in die Verlängerung geht. Und damit nicht genug, LaBrassBand bringt diesmal gleich noch ein paar befreundete Bands mit und feiern 2018 die Bierzelt-Festivals! Die ersten Termine stehen schon fest, los gehts am 10. Mai in Furtwangen. Dann wird den ganzen Sommer getourt bis weit in den Herbst hinein weil: LaBrassBanda hat noch lange nicht genug. Und bleiben auch 2018 sicher eins: vogelwuid! Besetzung Stefan Dettl Gesang, Trompete Manuel Winbeck Posaune Manuel Da Coll Schlagzeug Fabian Jungreithmayr Bass Stefan Huber Tuba Jörg Hartl Trompete Korbinian Weber Trompete
Rock & Pop ab 41,00 €
LaBrassBanda
22.07.2018 in Mainz

Wer die sieben Musiker einmal im Bierzelt erlebt hat, weiß, dass diese Konzerte mit dem Begriff Vollgas nur recht unzureichend beschrieben sind. Von der sprichwörtlichen Bierzelt-Gemütlichkeit bleibt schon nach den ersten Takten nicht mehr das Geringste übrig. Stattdessen tanzt innerhalb kürzester Zeit das ganze Zelt, das Publikum reckt die Arme in die Höhe, singt lauthals mit. Von den Zeltwänden tropft das Kondenswasser wie sonst nur in jamaikanischen Reggae-Clubs. Girlanden und die übliche Bierzelt-Deko verwandeln sich vor dem geistigen Auge in Spiegelkugeln im Strobo-Licht. Stefan Dettl feuert das Publikum an. Die Band spielt Autobahn, Indian Explosion und Ujemama und es gibt einfach kein Halten mehr. Wenn der LaBrassBanda-Express erstmal Fahrt aufgenommen hat, ist er nicht mehr zu stoppen. Die Trachtler feiern mit den Hipstern, die Jungs in ihren Lederhosen gehen genauso steil, wie die Mädels mit den Motörhead-T-Shirts. Wer wissen will, wie mitreißend, klischeefrei und partytauglich Volksmusik auch sein kann, ist hier goldrichtig. Umso schöner, dass die Bierzelt-Tour 2018 in die Verlängerung geht. Und damit nicht genug, LaBrassBand bringt diesmal gleich noch ein paar befreundete Bands mit und feiern 2018 die Bierzelt-Festivals! Die ersten Termine stehen schon fest, los gehts am 10. Mai in Furtwangen. Dann wird den ganzen Sommer getourt bis weit in den Herbst hinein weil: LaBrassBanda hat noch lange nicht genug. Und bleiben auch 2018 sicher eins: vogelwuid! Besetzung Stefan Dettl Gesang, Trompete Manuel Winbeck Posaune Manuel Da Coll Schlagzeug Fabian Jungreithmayr Bass Stefan Huber Tuba Jörg Hartl Trompete Korbinian Weber Trompete
andere ab 39,90 €
LaBrassBanda - Live
22.07.2018 in Mainz

Support: Caravana Sun

2007 waren sie ein klassischer Geheimtipp. Ein paar Eingeweihte raunten sich im oberbayerischen Chiemgau den Namen LaBrassBanda zu. Und schwärmten von dieser unglaublichen Band, die bayerische Volksmusik mit Ska - Punk, Techno, Reggae und Brass mixen würde. Die Konzerte wären Energie pur. Wer dabei war, erzählte mit leuchtenden Augen von schweißtreibenden Nächten. Und von diesen Typen, die alle barfuß auf die Bühne kämen. „Wir kamen ja von der Musikhochschule und wir wollten raus aus den Konzertsälen und rein in die Clubs und vor jungen Menschen spielen“, erinnert sich Bandgründer Stefan Dettl. „Das hat dann auch gleich sehr viel mehr Spaß gemacht!“ Dass LaBrassBanda mal die größten Hallen füllen, auf internationalen Festival auft reten und in die Top 3 der Charts vorstoßen würde, hätte man damals vielleicht schon erahnen können – aber wer denkt schon an die Zukunft wenn der Augenblick so großartig ist wie ein kleiner Club - Gig bei dem das Wasser von den Wänden tropft und alle ein se iges Grinsen im Gesicht haben - vor und auf der Bühne.

In zehn Jahren LaBrassBanda ist viel passiert, eine Tour mit alten NSU - Mopeds und einem Traktor durch Österreich während der Fußball - EM 2008, die mit einer Einladung auf die Hauptbühne zum Finale in Wien endete. Konzerte in Russland, Simbabwe und England genauso wie im legendären „Whisky A GoGo“ in Los Angeles. Auftritte auf allen wichtigen Festivals, von Southside über Chiemsee Summer bis zum Sziget. Ein Highlight (unter vielen): Das legendären Roski lde - Festival 2009. Dettl schwärmt: „Als wir die große Zeltbühne betraten und am Anfang der Show vor 100 in Oktoberfestklamotten verkleideten Dänen spielten, und sich das Zelt nach und nach füllte, so dass wir am Ende von 6.000 in Eks tase gespielten Festivalbesucher frenetisch gefeiert wurden, das war ein unfassbarer Moment!

Zwischendurch geben LaBrassBanda immer wieder das eine oder andere Bierzelt - Konzert. Dazu kommt 2013 ein zweiter (und gefühlter erster) Platz bei der Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest. Plus drei Studio - Alben („Habedieehre“, „Übersee“, „Europa“), eine normale Live - CD („Live Olympiahalle München“), eine nicht ganz so normale Live - CD, die man im Kuhstall aufgenommen hat („Kiah Royal“) und eine Dub - CD („Europa in Dub“).

Was soll nach zehn Jahren LaBrassBanda noch kommen? Die Antwort lautet: So einiges! Zum zehnjährigen Bandjubiläum wird es mit „Around The World“ (VÖ: 3 .3.2017) ein neues Album eben, begleitet von einer großen Release - Show in der Münchner Olympiahalle, die LaBrass Banda bekanntlich schon 2011 ausverkauften - und zum Durchdrehen bringen konnten. Dazu feilt man gerade an einer ca. 70 Shows umfassenden Welt - Tournee inkl. der inzwischen schon legendären Stopps in so manchem Bierzelt. Stefan Dettl kann es kaum erwarten: „Als Rock’n’Roll - Live - Musiker freue ich mich immer auf die nächste Tour. Wir werden sie feiern als wenn es die letzte wäre. Aber keine Sorge, so lange wir stehen können, werden wir auch Musik machen!

Besetzung
Stefan Dettl , Gesang, Trompete
Manuel Winbeck, Posaune
Manuel Da Coll , Schlagzeug
Fabian Jungreithmayr, Bass
Stefan Huber ,Tuba
Jörg Hartl, Trompete
Korbinian Weber,Trompete

Fotocredit: Atelier Poschauko & Stefan Bausewein

Einlass: 17:30 Uhr