Freitag, 19.01.2018

Ausstellung
Schausammlung des Stadtmuseums Münster
19.01.2018 in Münster

Das Stadtmuseum Münster zeigt die Geschichte der Stadt Münster von den Anfängen bis zur Gegenwart. Das Kernstück des Museums ist die Schausammlung im ersten und zweiten Obergeschoss, die einen Überblick über die münsterische Stadtgeschichte bietet. Auf 2500 qm werden in 33 Kabinetten über 1200 Jahre Stadtgeschichte präsentiert. Die Sammlung ist chronologisch geordnet von den Anfängen Mimigernafords um 793 über das Ende des Fürstbistums Münster zu Beginn des 19. Jahrhunderts und die Angliederung an Preußen bis zur Gegenwart.

Zahlreiche Stadt- und Architekturmodelle veranschaulichen, dass Münsters Geschichte sich immer auch in der topografischen Entwicklung niedergeschlagen hat - ob sich Kaufleute und Handwerker am Prinzipalmarkt ansiedelten oder später die ersten Industriebetriebe am Hafen entstanden.

Jedes Kabinett widmet sich einem Thema, ob einem speziellen Ereignis wie der Täuferherrschaft, einer Epoche wie der Preußen-Ära oder einem kulturgeschichtlichen Aspekt wie dem Send in Münster. Eine zentrale Rolle in der europäischen Geschichte spielte Münster als Kongressstadt der Friedensverhandlungen zum 30-jährigen Krieg. Von 1643 bis 1648 wurde in Münster der Westfälische Frieden ausgehandelt. Entsprechend umfangreich werden die Ereignisse des 30-jährigen Krieges thematisch dargestellt.

Die Vielzahl der in der Schausammlung ausgestellten Bilder und Zeugnisse - Gemälde, Grafiken, Skulpturen, Kunstgegenstände, Waffen, Textilien, Fotos und mehr - geben einen anschaulichen Einblick in die Vergangenheit Münsters vor dem Hintergrund der deutschen und europäischen Geschichte. Die Stadt- und Architekturmodelle sind dabei die Leitlinie der Dauerausstellung.

Inszenierungen wie der Kolonialwarenladen Henke von 1911 und das Café Müller im Stil der 1950er Jahre sind Höhepunkte der Schausammlung. Sie erzählen wie die Schießhalle vom Send und ein VW-Käfer aus Wirtschaftwunderzeiten Alltagsgeschichte. Einigen bedeutenden Personen der Stadt sind eigene Kabinette gewidmet, so dem Maler Bernhard Pankok aus Münster oder dem Fotopionier Friedrich Hundt. Die Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges wird in einer eindringlichen Dokumentation aufgearbeitet.

Eintritt frei!

Di - Fr 10 bis 18 Uhr, Sa, So und feiertags 11 bis 18 Uhr, Mo geschlossen, Di nach einem Feiertag geschlossen.

Samstag, 20.01.2018

Ausstellung
Schausammlung des Stadtmuseums Münster
20.01.2018 in Münster

Das Stadtmuseum Münster zeigt die Geschichte der Stadt Münster von den Anfängen bis zur Gegenwart. Das Kernstück des Museums ist die Schausammlung im ersten und zweiten Obergeschoss, die einen Überblick über die münsterische Stadtgeschichte bietet. Auf 2500 qm werden in 33 Kabinetten über 1200 Jahre Stadtgeschichte präsentiert. Die Sammlung ist chronologisch geordnet von den Anfängen Mimigernafords um 793 über das Ende des Fürstbistums Münster zu Beginn des 19. Jahrhunderts und die Angliederung an Preußen bis zur Gegenwart.

Zahlreiche Stadt- und Architekturmodelle veranschaulichen, dass Münsters Geschichte sich immer auch in der topografischen Entwicklung niedergeschlagen hat - ob sich Kaufleute und Handwerker am Prinzipalmarkt ansiedelten oder später die ersten Industriebetriebe am Hafen entstanden.

Jedes Kabinett widmet sich einem Thema, ob einem speziellen Ereignis wie der Täuferherrschaft, einer Epoche wie der Preußen-Ära oder einem kulturgeschichtlichen Aspekt wie dem Send in Münster. Eine zentrale Rolle in der europäischen Geschichte spielte Münster als Kongressstadt der Friedensverhandlungen zum 30-jährigen Krieg. Von 1643 bis 1648 wurde in Münster der Westfälische Frieden ausgehandelt. Entsprechend umfangreich werden die Ereignisse des 30-jährigen Krieges thematisch dargestellt.

Die Vielzahl der in der Schausammlung ausgestellten Bilder und Zeugnisse - Gemälde, Grafiken, Skulpturen, Kunstgegenstände, Waffen, Textilien, Fotos und mehr - geben einen anschaulichen Einblick in die Vergangenheit Münsters vor dem Hintergrund der deutschen und europäischen Geschichte. Die Stadt- und Architekturmodelle sind dabei die Leitlinie der Dauerausstellung.

Inszenierungen wie der Kolonialwarenladen Henke von 1911 und das Café Müller im Stil der 1950er Jahre sind Höhepunkte der Schausammlung. Sie erzählen wie die Schießhalle vom Send und ein VW-Käfer aus Wirtschaftwunderzeiten Alltagsgeschichte. Einigen bedeutenden Personen der Stadt sind eigene Kabinette gewidmet, so dem Maler Bernhard Pankok aus Münster oder dem Fotopionier Friedrich Hundt. Die Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges wird in einer eindringlichen Dokumentation aufgearbeitet.

Eintritt frei!

Di - Fr 10 bis 18 Uhr, Sa, So und feiertags 11 bis 18 Uhr, Mo geschlossen, Di nach einem Feiertag geschlossen.
Klassik-Konzert
Neujahrskonzert mit dem Landesjugendsinfonieorchester Hessen
20.01.2018 in Münster

Am Samstag, 20. Januar 2018 um 20 Uhr gastiert das Landesjugendsinfonieorchester (LJSO) Hessen zum Jahresauftakt mit seinem neuen Konzertprogramm in der Kulturhalle Münster.



Das Sinfonieorchester bestehend aus den besten hessischen Nachwuchsmusikerinnen und –musikern präsentiert berühmte Auszüge aus Engelbert Humperdincks Märchenoper „Hänsel und Gretel“, die mit ihren volksliedhaften Melodien zu den beliebtesten Opernklassikern für Jung und Alt gehört. Die Partien der Gretel und des Hänsel übernehmen die jungen Sängerinnen Paula Bohnet und Sarah Mehnert aus der Gesangsklasse von Prof. Thomas Heyer an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. Die Sopranistin Paula Bohnet ist Gewinnerin des Wettbewerbs „Stimmenzauber“ 2016 in Herxheim und Finalistin des 30. Internationalen Nico Dostal Wettbewerbs in Wien. Die junge Sängerin war mehrfach bei der Jungen Oper Rhein Main und den Burgfestspielen Bad Vilbel zu Gast. Sarah Mehnert, Mezzosopran, trat 2015 erstmals bei den Burgfestspielen Bad Vilbel auf und debütierte 2016 an der Oper Frankfurt mit der Alt-Partie in Benjamin Brittens „Paul Bunyan“. Sie ist regelmäßig mit verschiedenen Mezzosopran-Partien in Opernproduktionen für Kinder an der Oper Frankfurt zu hören.



Einen weiteren konzertanten Höhepunkt bildet Antonín Dvořáks 8. Sinfonie, die zeitgleich zu Humperdincks Oper entstanden ist. Ihre mitreißenden Melodien und der slawisch gefärbte Tonfall machen sie zu einem der meistgespielten Werke Dvořáks.



Rüdiger Bohn, international tätiger Dirigent, Spezialist für zeitgenössische Musik und Professor für Dirigieren an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, leitet als Gastdirigent das LJSO Hessen.



Karten zu

EUR 18,- / ermäßigt EUR 16,- im Vorverkauf

EUR 20,- / ermäßigt EUR 18,- an der Abendkasse



Erhältlich im

Rathaus Münster, Mozartstr. 8, 64839 Münster, Tel. 06071-3002-0

und über die Vorverkaufsstellen von ztix


Sonntag, 21.01.2018