Donnerstag, 18.01.2018

Kunst & Kultur - Sonstige
19. dresdner schmalfilmtage 18.-21.1.2018
18.01.2018 in Dresden

LIVE-Vertonung, 3 Wettbewerbe, Rekonstruktion nicht mehr existierender Filme, Besetzung, Revolution, Schrille Streifen und natürlich SubVersion – das sind die Stoffe, aus denen die 19. internatinalen dresdner schmalfilmtage gewebt sind! Da die dresdner schmalfilmtage mit ihrer nunmehr 19. Ausgabe in das Alter des Erwachsenseins eingetreten sind, steht die Rebellion, besser noch, die Subversion bestehender Verhältnisse auf der Agenda. Was wäre für Anregungen besser geeignet, als der Rückblick auf das Jahr 1968 und seine Folgen? Im Programm des Festivals werden auch Super 8 Filme aus dem Jahr 1968 oder mit einem thematischen Bezug dazu aus verschiedenen Ländern gezeigt.

Unabhängig produzierte Filme unter Verwendung von Schmalfilmmaterial bilden den roten Faden. Kameras wurde auf Szenen aus dem künstlerischen Underground von Prag und Dresden gerichtet und wir zeigen die Filme! Dazu gibt es Workshops und Diskussionen und Begegnungen und Neuheiten: Beim traditionellen Internationalen Wettbewerb Super8/16 gibt es nun tatsächlich drei Preise: den großen Jurypreis, den Preis für den besten Film mit Found Footage (Neuheit!) und natürlich den Publikumspreis!

19 Mal dresdner schmalfilmfestival, das ist auch 19 Mal die Einladung, sich explizit künstlerisch mit dem materiellen filmischen Erbe und mit dem zu belichtenden Material auseinanderzusetzen. Schmalfilm ist Künstler_innenfilm!



www.schmalfilmtage.de




Do + Fr ab 18:30
Sa ab 14:00
So in der Diakonissenhauskirche ab 16:00
So im Thalia Kino ab 18:00
Ausstellung
Der stinknormale Mann
18.01.2018 in Dresden

Was ist ein normaler Mann? Was ist gar ein stinknormaler Mann in unseren Zeiten, in denen alle etwas Einmaliges und Besonderes sein wollen – und das ja auch irgendwie sind. Was verstehen wir unter „normal“? Redet man z.B. als Mann oder über Männer lieber in Kategorien wie Erfolg, Karriere oder Sport und lässt Themen wie Vaterschaft, Scheitern oder Beziehungen eher außen vor? Welchen Bestand haben alte oder auch aktuelle Klischees?

Seit Jahren wandelt sich das Männerbild auch in Deutschland langsam. Dabei ist die stattfindende Transformation des Mannes geprägt von traditionellen, noch wirkenden Rollenbildern und den Herausforderungen eines Entwurfes moderner Männlichkeit. 

Blickt man in die Kunst, dann ist eine explizit kritische Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen vor allem von Künstlerinnen ausgegangen und hatte dabei die Auseinandersetzung mit weiblichen Rollenbildern sowie dem weiblichen Körper stärker im Fokus.



Traditionelle männliche Rollendarstellungen von Männern gemacht, lassen sich in der Geschichte der Kunst finden in Kriegsdarstellungen, Kreuzigungen, Selbstbildnissen, Genre- oder Bordellszenen, Jagdbildern, biblischen Darstellungen, Fürstenbildern, Altären oder erotischen Darstellungen aller Couleur. Welche verschiedenen gegenwärtigen männlichen (Ab)Bilder möglich sind, damit beschäftigt sich „Der stinknormale Mann“, freilich jedoch mit der Gewissheit auf Unvollständigkeit. Zu Ausstellung, Veranstaltungen und Kursen laden wir alle Geschlechter ein.



Leif Borges (DE) | Thilo Droste (DE) | Thomas Florschuetz (DE) | Saeed Foroghi (DE) | Apostolos Georgiou (GR) | Patrycja German (PL) | Marcel Götze (DE) | Şakir Gökçebağ (TUR/DE) | Frank Herrmann (DE) | Andrey Kezzyn (RU) | Julia Kuzminska (DE) | Nils Mollenhauer (DE) | Guy Ben Ner (Israel) | David O‘Kane (IR) | Ursula Palla (CH) | Stephan Popella (DE) | Daniel Rode (DE) | Marten Schädlich (DE) | Sebastian Schrader (DE) | Klaus Weber (DE)




Mi 13-20 Uhr, Do+Fr 15-19 Uhr, Sa+So 14-18 Uhr