Montag, 22.01.2018

Kleinkunst
Thomas Freitag
22.01.2018 in Dresden

Anlässlich seines 40. Bühnenjubiläums präsentiert Thomas Freitag eine ganz persönliche Auswahl an Lieblingsstücken, Highlights aus seinem neuesten Kabarettsolo „Der kaltwütige Herr Schüttlöffel“ sowie die besten Nummern aus vorherigen Programmen.

Mit enormer Spielfreude lässt er Politiker aus vergangenen Tagen (wie etwa Franz-Josef Strauß, Herbert Wehner und Willy Brandt) wieder auferstehen. Dabei setzt er sich sowohl mit der aktuellen politischen Lage, als auch mit gesellschaftspolitischen Strömungen in unserem Lande auseinander, nimmt Ungereimtheiten und Ungerechtigkeiten aufs Korn – mal komisch, mal wütend und anklagend, aber auch anrührend. Und das immer auf höchstem Niveau.

Thomas Freitag ist einer der wenigen Kabarettisten, der neben der großen Kunst der politisch-satirischen Unterhaltung mit schauspielerischem Können brilliert. Seine Pointen zündet er dabei weniger durch Verbalattacken, als vielmehr durch die Haltungen seiner Figuren. Der Zuschauer wird indirekt zum „Mittäter“ und somit nicht aus seiner politischen Verantwortung entlassen.

Satirisch stellt sich der Altmeister des Kabaretts gegen den Kulturverlust und den Optimierungswahn der heutigen Zeit. Auch wenn er nicht jeder Sau, die durchs Dorf getrieben wird, hinterherläuft, ist seine Zeitgeist-Analyse von erstaunlicher Aktualität.

Trittsicher balanciert Thomas Freitag auf dem schmalen Grat zwischen intelligentem Humor und bitterem Ernst, bringt das Publikum zu Lachen und zum Denken!

Dienstag, 23.01.2018

Mittwoch, 24.01.2018

Ausstellung
Der stinknormale Mann
24.01.2018 in Dresden

Was ist ein normaler Mann? Was ist gar ein stinknormaler Mann in unseren Zeiten, in denen alle etwas Einmaliges und Besonderes sein wollen – und das ja auch irgendwie sind. Was verstehen wir unter „normal“? Redet man z.B. als Mann oder über Männer lieber in Kategorien wie Erfolg, Karriere oder Sport und lässt Themen wie Vaterschaft, Scheitern oder Beziehungen eher außen vor? Welchen Bestand haben alte oder auch aktuelle Klischees?

Seit Jahren wandelt sich das Männerbild auch in Deutschland langsam. Dabei ist die stattfindende Transformation des Mannes geprägt von traditionellen, noch wirkenden Rollenbildern und den Herausforderungen eines Entwurfes moderner Männlichkeit. 

Blickt man in die Kunst, dann ist eine explizit kritische Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen vor allem von Künstlerinnen ausgegangen und hatte dabei die Auseinandersetzung mit weiblichen Rollenbildern sowie dem weiblichen Körper stärker im Fokus.



Traditionelle männliche Rollendarstellungen von Männern gemacht, lassen sich in der Geschichte der Kunst finden in Kriegsdarstellungen, Kreuzigungen, Selbstbildnissen, Genre- oder Bordellszenen, Jagdbildern, biblischen Darstellungen, Fürstenbildern, Altären oder erotischen Darstellungen aller Couleur. Welche verschiedenen gegenwärtigen männlichen (Ab)Bilder möglich sind, damit beschäftigt sich „Der stinknormale Mann“, freilich jedoch mit der Gewissheit auf Unvollständigkeit. Zu Ausstellung, Veranstaltungen und Kursen laden wir alle Geschlechter ein.



Leif Borges (DE) | Thilo Droste (DE) | Thomas Florschuetz (DE) | Saeed Foroghi (DE) | Apostolos Georgiou (GR) | Patrycja German (PL) | Marcel Götze (DE) | Şakir Gökçebağ (TUR/DE) | Frank Herrmann (DE) | Andrey Kezzyn (RU) | Julia Kuzminska (DE) | Nils Mollenhauer (DE) | Guy Ben Ner (Israel) | David O‘Kane (IR) | Ursula Palla (CH) | Stephan Popella (DE) | Daniel Rode (DE) | Marten Schädlich (DE) | Sebastian Schrader (DE) | Klaus Weber (DE)




Mi 13-20 Uhr, Do+Fr 15-19 Uhr, Sa+So 14-18 Uhr