Sonntag, 18.02.2018

Theater, Comedy
Honig im Kopf - von Florian Battermann, Hilly Martinek u. Til Schweiger
18.02.2018 in Stuttgart

Die 11-jährige Tilda liebt ihren Großvater Amandus über alles.
Als sie erfährt, dass er bei ihnen zuhause einziehen wird, freut sie das sehr. Im Gegensatz zu ihrem Vater Heiko und ihrer Mutter Sarah, denn der Anlass ist ein ernster: Amandus leidet nicht nur unter dem Verlust seiner unlängst verstorbenen Frau Margarete, sondern zunehmend auch an Orientierungs- und Gedächtnisschwund und kann nicht mehr alleine leben. Während Tilda es genießt, endlich einen Menschen zu haben, der – im Gegensatz zu ihren berufstätigen Eltern – zuhause da ist und um den sie sich kümmern kann, wird die Anwesenheit des verwirrten Mannes vor allem für Sarah unerträglich, denn Amandus‘ Aktionen werden zunehmend unberechenbarer und das Streitpotential zwischen Sarah und Heiko immer größer. Das Ehe- und Familienleben steht vor der Zerreißprobe.

Als Amandus dann ein seit langem geplantes Gartenfest rui-niert und zudem die Sicherheit im Hause gefährdet, kann Heiko die Tatsache nicht mehr verdrängen, dass sein Vater eine 24-Stunden-Betreuung benötigt und in ein Heim muss. Als Tilda davon erfährt, nimmt sie kurzerhand mit ihrem Großvater Reißaus …

Das Theaterstück, das nach dem gleichnamigen Film entstanden ist, erzählt die ebenso komische wie berührende Geschichte eines Mannes, der an Alzheimer erkrankt ist und zusammen mit seiner Enkelin die letzten, großen Abenteuer erlebt.

25. Januar bis 18. März 2018

Inszenierung: Frank Lorenz Engel
Ausstattung: Bettina Neuhaus

mit Ernst Wilhelm Lenik u.a.
Kabarett
zu Zweit (Häussermann & Schläper) - Fake News - Balken biegen für Fortgeschrittene
18.02.2018 in Stuttgart

Falschnachrichten manipulieren und hebeln die Welt aus den Angeln. Im heimischen 24-Stunden-Allerlei dagegen kommen sie als Notlügen, Hirngespinste oder ausgewachsener Kappes daher und sorgen für Tischfeuerwerke im Oberstübchen. Sie sind der Photoshop für die Nacktheit der Tatsachen und in Beziehungen die kleine kosmetische Korrektur der Wahrheit.

Tina Häussermann hält als zweifache Mutter den Weltmeistertitel im Schnelldurchschauen von Falschnachrichten. Warnungen vor Säureangriffen und zu vielen Hausaufgaben, die über die WhatsApp-Blockflötengruppe ihrer Tochter verbreitet werden, finden in der Pilates- und der Kinderturngruppe weitere Verbreitung. Einziger Kommentar: „Ach, setzt Euch doch alle in Euren Thermomix!“
Fabian Schläper ist als Yoga-Junkie ebenfalls ein Meister seines Faches. Kein Hindernis ist so groß, daß er nicht die Augen davor verschließen und so lange ein- und ausatmen könnte, bis es sich in Räucherstäbchendunst aufgelöst hat. Und so meditiert er auf seiner Yogamatte aus tibetanischem Ameisenleder, bis aus dem letzten X ein U geworden ist.

Häussermann und Schläper sprechen, singen und klimpern aus eigenem Antrieb. Mit viel Tamtam und viel dahinter. Dieser Abend des Duos ZU ZWEIT wurde von keinem Algorithmus berechnet. Sie können ihn auch nicht bei Lieferando bestellen oder bei Amazon Prime kucken. Sie müssen schon kommen. Analog!

Regie: Jo van Nelsen

http://www.zu-zweit.com

Einlass 18.45h

Montag, 19.02.2018

Theater & Comedy - Sonstige
Richard III. - von William Shakespeare
19.02.2018 in Stuttgart

Nach vielen Jahrzehnten gehen die Rosenkriege zu Ende – England atmet auf. Edward IV. aus dem Hause York ist der neue König. Doch sein jüngerer Bruder Richard, der Herzog von Gloucester, neidet ihm den Thron. Intelligent, ehrgeizig und verbittert über seine physische Verunstaltung beschließt er, „zum Bösewicht zu werden“ und selbst die Krone zu erlangen.

Doch dazu muss er zunächst seinen Bruder George, der in der Thronfolge noch vor ihm an der Reihe wäre, beseitigen – nebst dem einen oder anderen unliebsamen Rivalen. Da jeder dem anderen misstraut, fällt es dem gewitzten Richard nicht schwer, seine Feinde gegeneinander auszuspielen. Er intrigiert, heuchelt, verleumdet und verrät, was das Zeug hält. Ein Gegner nach dem anderen fällt, und Richard bahnt sich langsam, aber sicher seinen Weg zur Macht. Doch der Widerstand gegen ihn wächst, und irgendwann beginnen ihm die Zügel zu entgleiten. Sein Schicksal wendet sich …


„Richard III.“, um 1592/93 verfasst, ist eines der frühen Werke Shakespeares und gilt als das Meisterstück unter seinen Königsdramen. Bis heute hat die Titelfigur nichts von ihrer Verführungskraft eingebüßt: ein machtbesessenes, skrupelloses Ungeheuer, das uns dennoch gerade durch diese offen zur Schau gestellte Amoralität fasziniert. Anhand von Richards Aufstieg und Fall werden Machtstrukturen und
-mechanismen aufgezeigt, die geradezu erschreckend heutig und aktuell sind.

Die Titelrolle spielt Max Tidof, bekannt aus zahllosen Fernsehproduktionen und aus Filmen wie „Abgeschminkt!“ oder „Die Comedian Harmonists“ – in diesem Kino-Hit wurde er für seine Rolle mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet. An den Schauspielbühnen kennt man ihn bereits aus „Auf und davon“ und „Ein Picasso“.


2. Februar bis 10. März 2018

Inszenierung: Manfred Langner
Ausstattung: Beate Zoff

mit Max Tidof, u.a.

Dienstag, 20.02.2018

Theater, Comedy
Honig im Kopf - von Florian Battermann, Hilly Martinek u. Til Schweiger
20.02.2018 in Stuttgart

Die 11-jährige Tilda liebt ihren Großvater Amandus über alles.
Als sie erfährt, dass er bei ihnen zuhause einziehen wird, freut sie das sehr. Im Gegensatz zu ihrem Vater Heiko und ihrer Mutter Sarah, denn der Anlass ist ein ernster: Amandus leidet nicht nur unter dem Verlust seiner unlängst verstorbenen Frau Margarete, sondern zunehmend auch an Orientierungs- und Gedächtnisschwund und kann nicht mehr alleine leben. Während Tilda es genießt, endlich einen Menschen zu haben, der – im Gegensatz zu ihren berufstätigen Eltern – zuhause da ist und um den sie sich kümmern kann, wird die Anwesenheit des verwirrten Mannes vor allem für Sarah unerträglich, denn Amandus‘ Aktionen werden zunehmend unberechenbarer und das Streitpotential zwischen Sarah und Heiko immer größer. Das Ehe- und Familienleben steht vor der Zerreißprobe.

Als Amandus dann ein seit langem geplantes Gartenfest rui-niert und zudem die Sicherheit im Hause gefährdet, kann Heiko die Tatsache nicht mehr verdrängen, dass sein Vater eine 24-Stunden-Betreuung benötigt und in ein Heim muss. Als Tilda davon erfährt, nimmt sie kurzerhand mit ihrem Großvater Reißaus …

Das Theaterstück, das nach dem gleichnamigen Film entstanden ist, erzählt die ebenso komische wie berührende Geschichte eines Mannes, der an Alzheimer erkrankt ist und zusammen mit seiner Enkelin die letzten, großen Abenteuer erlebt.

25. Januar bis 18. März 2018

Inszenierung: Frank Lorenz Engel
Ausstattung: Bettina Neuhaus

mit Ernst Wilhelm Lenik u.a.