- Rock, New Wave, Alternative & mehr -
Seit 2018 katapultiert euch „Club 74 Reloaded“ zurück in eine Zeit, in der Liebhaber guter
Rockmusik in der Region noch mehrmals wöchentlich auf ihre Kosten kamen. Regelmäßig
lassen wir die legendäre Diskothek für euch wieder auferstehen – mit einer
Veranstaltungsreihe, die längst ihre eigene Geschichte geschrieben hat. Egal, ob ihr
damals mit dabei wart oder nicht – für Fans guter Rock- und Alternativmusik bringen wir
genau das Richtige auf die Tanzfläche und nehmen euch mit auf eine Reise durch die
Musikgeschichte: vom Beat der 60er über Hard- und Progressive Rock der 70er, New
Wave der 80er und Alternative der 90er bis zu den Rock- und Indie-Klängen unserer Tage.
Im Mittelpunkt stehen die vielen Club 74-Klassiker, dazu lange vermisste Schätze, härterer
Stoff und ausgewählte neuere Songs, die musikalisch ganz in der Tradition des Club 74
stehen – und doch nie dort zu hören waren.
Stets mit von der Partie sind eure Gastgeber: DJ Bjoern, der den Sound des Club 74 von
1991 bis 1999 prägte und später jahrelang im Busters Workshop aktiv war, sowie DJ Bjørn
(Club 74-DJ von 2002 bis 2004), bekannt vom „Neon Club“ und von „The Green Empire“,
eine Art Vorläuferveranstaltung von „Club 74 Reloaded“.
Kommt vorbei, wenn ihr mal wieder ausgelassen zu Musik abseits des Mainstreams feiern
wollt. Und für alle, für die „Der Club“ am Wochenende einst das zweite Zuhause war, bietet
sich die Gelegenheit, bekannte Gesichter wiederzusehen, gemeinsam in Erinnerungen zu
schwelgen und – eingerahmt von einer Dekoration, die den alten Club wieder aufleben
lässt – für eine Nacht ein Stück Club 74-Gefühl zurückzubekommen.
Stets aktuelle Infos rund um die Partys bekommt ihr hier
https://www.facebook.com/groups/club74reloaded. Dort könnt ihr euch austauschen,
Tickets weitergeben und gerne auch (Musik-)Wünsche äußern.
Tickets sichert ihr euch am besten im Vorverkauf. An der Abendkasse kosten sie 12 €.
Kurzgeschichte zur Kultdiskothek Club 74:
Der kleine Ort Waldems-Esch wird auch das Tor zum Goldenen Grund genannt. Für viele
war er aber über lange Zeit vor allem eines: das Tor zu ausgefallener Musik abseits der
Mitte.
Als der „Club 74“ am 08. März 1974 als eine Diskothek unter vielen dieser Zeit seine
Pforten öffnete, hätte wohl niemand gedacht, dass dies der Beginn einer fast 33 Jahre
währenden Geschichte werden sollte. Zunächst im alten Saalbau des Gasthauses „Zur
Krone“ untergebracht, eroberte sich der Club 74 rasch ein bunt gemischtes Publikum. Hier
feierten alle zusammen: Besucher aller Generationen – von Jugendlichen bis weit über 60-
Jährigen –, viele weitere Menschen aus der Region und dem weiteren Einzugsgebiet
sowie Vertreter unterschiedlichster Subkulturen – Hippies, Metaller, Punks und Darkwaver
ebenso wie Schüler, Studenten und Angehörige der damals noch zahlreichen US-
Streitkräfte im Rhein-Main-Gebiet.
„Der Club“, wie er kurz genannt wurde, etablierte sich von einer regionalen zu einer
überregionalen Institution. Maßgebender Mitgründer und später alleiniger Betreiber Hans
Sedlak († 2017), die Mitarbeitenden und vor allem die Scharen von DJ‘s, das besondere
Publikum und der expressive Tanzstil vieler „Club-Gänger“, machten den Club 74 zu
einem legendären, für viele fast magischen Ort. Hier gab es keinen Dresscode oder Angst,
sich auf der Tanzfläche zu blamieren - egal ob barfuß oder mit High Heels, im Club wurde
gemeinsam gefeiert, getanzt und die Nacht zum Tag gemacht.
Selbst die FAZ erkannte im Mai 1990: „Der geheime Mittelpunkt der Welt ist sowieso der
Club 74 in Waldems-Esch.“
Der Umzug am 1. Weihachtsfeiertag 1994 vom markanten, im Westernstil gestalteten
Tanzsaal in die funktionaleren Räumlichkeiten im Gewerbegebiet, die von manchen
Stammgästen als weniger atmosphärisch empfunden wurden, stellte für einige
Traditionalisten eine erste Zäsur dar. Dennoch wurde auch danach noch weitere 12 Jahre
Clubgeschichte geschrieben und sich auf der schmiedeeisern eingefassten Tanzfläche die
Füße wund getanzt.
Als der Club 74 am 26.12.2006 seine Türen für immer schloss, war es für viele das Ende
einer Ära.
Einlass ab 20 Uhr