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Samstag, 24.10.2026
um 20:15 Uhr




Chanson-Lesung nach der Autobiographie und dem Repertoire von Barbara, begleitet von Frédéric Langlais am Knopfakkordeon.

"Von Paris nach Göttingen“ ist die bewegende Biographie der französischen Sängerin Barbara (bürgerlich Monique Cerf, 1930-1997).
Eine musikalische Reise von Paris über Brüssel nach Göttingen, mit Barbaras eigenen Chansons und von ihr gesungenem Liedgut (u.a. Piaf, Brel, Moustaki) aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Inszeniert von Catherine Le Ray, basierend auf der außergewöhnlichen Autobiographie Barbaras.
Barbara, die auf Grund ihrer Kindheitserlebnisse nicht nach Deutschland kommen wollte, war während des Zweiten Weltkrieges 10 Jahre alt und musste erleben, wie ihre jüdische Familie mit ihr immer wieder vor der französischen Gestapo fliehen musste. Barbara ist in Deutschland weitgehend unbekannt, obwohl sie in Frankreich als Kultsängerin auf eine Ebene mit Piaf und Gréco gestellt wird.
Barbara ist speziell in Göttingen die verehrte Chansonsängerin für ihre Hommage an die Stadt. Barbara schrieb 1964 den Titel "Göttingen" zur Versöhnung zwischen Frankreich und Deutschland, bekam dafür 1988 sogar das Bundesverdienstkreuz. Ihre Chansons, genial von Walter Brandin ins Deutsche übersetzt, werden von Catherine Le Ray in beiden Sprachen interpretiert.

Catherine Le Ray verbrachte ihre Kindheit in einer Künstlerfamilie am Fuß des Moulin Rouge, ihre Jugend im Herzen von Saint-Germain-des-Prés. Catherine Le Ray ist schon mehrmals in der im Buch zitierten „L´ Ecluse“ in Paris aufgetreten, wo Barbaras Karriere begann, und in dem im Buch zitierten Theater in Göttingen, dabei wurde sie von Musikern Barbaras begleitet.

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