„Who controls the past controls the future“ – George Orwells Gedanke hat beklemmende Aktualität. Jason Stanley zeigt, wie autoritäre Bewegungen weltweit versuchen, Geschichte umzuschreiben, um demokratische Errungenschaften zu untergraben. Er analysiert, wie historische Narrative instrumentalisiert werden, um Macht zu sichern, Kritik zu delegitimieren und politische Wirklichkeiten zu verzerren. Bildung und Erinnerung, so Stanley, sind keine neutralen Räume – sie sind zentrale Schauplätze im Kampf um Demokratie und Freiheit. Gefälschte Geschichte ist ein eindringlicher Appell, die Vergangenheit nicht preiszugeben – denn sie ist Voraussetzung für eine offene Zukunft.

Jason Stanley ist Philosoph und Professor an der Universität Toronto sowie an der Kyiv School of Economics. Als Autor vielbeachteter Bücher schreibt er regelmäßig für internationale Medien über Autoritarismus, Demokratie und Meinungsfreiheit.

Sprache: Englisch

In der Reihe Schlaglicht USA – Demokratie unter Druck

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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