Freitag, 17.07.2026
um 20:00 Uhr




Dieses musikalische Projekt erzählt die Geschichte spanischer Schriftstellerinnen, Tänzerinnen, Komponistinnen, Gitarristinnen und Sängerinnen, sowohl im Flamenco als auch in der klassischen Musik. In ihren Werken finden sich wahre Schätze, die wir in diesem 90-minütigen Konzert wieder zum Leben erwecken.

Nach unserem mit Begeisterung empfangenes Programm über das Leben von Federico García Lorca, der sich mit seiner Kunst für die Rechte der spanischen Frauen einsetzte, steht in dieser neuen Veranstaltung die Kunst dieser Frauen selbst im Mittelpunkt.

Wir präsentieren Kompositionen der spanischen Mezzosopranistin und Komponistin Pauline Viardot-García (1821–1910), die in ganz Europa berühmt wurde und in Paris Salons organisierte, in denen Komponisten wie Chopin und Liszt auftraten.

Etwas später schrieb María Rodrigo Bellido (1888–1967) als erste Frau eine spanische Oper, die bis heute aufgeführt wird. Aus derselben Generation stammt die Komponistin und Pianistin Emiliana Zubeldía (1888–1987), die ein Liederalbum mit Melodien veröffentlichte, welche dem Flamenco zugrunde legen. Wir interpretieren auch Letras der legendären Cantaora Niña de los Peines, deren Stimme den Flamenco revolutionierte. Diese Stücke werden auch durch Flamencotanz begleitet.

Diese Künstlerinnen schufen weibliche Figuren mit Charakter, Humor und Unabhängigkeit, weit entfernt von den traditionellen Rollen der treuen Geliebten, der koketten Verführerin oder des Dienstmädchens. Ihre Flamenco-Lieder feiern Kraft, Stolz und Freiheit statt Leid und Unterwerfung. Während des Konzerts erleben wir, wie diese außergewöhnlichen Frauen der spanischen Kunst ein neues, weibliches Gesicht gegeben haben.

Copyright: @Raphaelpixis

Einlass: 19:40 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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