Donnerstag, 24.09.2026
um 20:00 Uhr




So beginnt meine Geschichte. Als Tochter einer weißen Frau und eines Schwarzen Mannes. Zwischen Sange, Südtansania, und Gera, Thüringen. Zwischen kolonialer Vergangenheit und DDR-Diktatur.“ In Trotzdem zuhause erzählt Tupoka Ogette erstmals ihre eigene, bewegende Lebensgeschichte. Sie berichtet vom Aufwachsen als Schwarzes Mädchen in der DDR, von Flucht und Verlust, vom Ankommen in Kreuzberg in den Baseballschlägerjahren und von einer unkonventionellen, liebevollen Mutter, die ihr Halt gab. Ogette schreibt über Gewalt und Diskriminierung, über Brüche und Widersprüche, aber ebenso über Liebe, Mutterschaft, Resilienz und Selbstermächtigung.

Bekannt als Bestsellerautorin, eine der wichtigsten Stimmen der Rassismuskritik in Deutschland und Host des „tupodcast“, verbindet Ogette persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlicher Analyse – eindringlich, offen und ohne einfache Antworten. In Lesung und Gespräch mit Daniel Schreiber spricht sie über das Leben im Dazwischen, über Gleichzeitigkeit, Überleben und Hoffnung und darüber, was es heute bedeuten kann, sich trotzdem zuhause zu fühlen.

„Selten liest man Texte, die mit so offenem, ehrlichem Herzen geschrieben sind. Tupoka Ogette erzählt von Leben und Überleben in Deutschland. Von Kampf und Triumph. Von Verzweiflung und Hoffnung.“
(Alice Hasters)

Einlass: 19:00 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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