MEINE VERWANDLUND
nach „Die Verwandlung“ von Franz Kafka
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„Als ich eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fühlte ich mich…" - ja wie? Auf
einmal komplett anders!
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Eine Veränderung der Stimme, Gliedmaßen, die wie freigelassen arbeiten und unerklärliche kleine weiße Punkte am Körper fordern Gregor Samsas höchste Aufmerksamkeit. Grundlage der (dramaturgischen) Bearbeitung bildet der Originaltext „Die Verwandlung“ von Franz Kafka: auf einmal wacht Gregor als „ungeheures Ungeziefer“ auf. Alles ist plötzlich anders. Seine Welt ist aus den Fugen geraten, er findet seinen festen Platz in der Familie in Frage gestellt. Was ist mit mir passiert? Bin ich falsch in meinem Körper? Warum versteht
mich niemand?
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Das JTR erzählt in „Meine Verwandlung“ mit tänzerischen und performativen Elementen von körperlicher Veränderung. Was passiert in Zeiten, wie der Pubertät, wo alles auf den Kopf gestellt scheint. Eine emotionale Achterbahnfahrt, in der sich alles neu sortiert, bei der man anders aussteigt, als man eingestiegen ist. In einem immer wiederkehrenden Albtraum spielt die Inszenierung verschiedene Lebensrealitäten durch – wird Gregor am Ende wissen, wer er ist – wer er sein möchte?
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Regie/Konzept/Video: Anna Grude
Schauspiel/Tanz/Konzept: Andreas Schwankl
Musik/Sounddesign: Roxy Heimannsberg
Bühne/Kostüm: Ann-Christin Müller
Komposition: Rabea Joachim
Theatervermittlung: Nicole Titus

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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