Freitag, 27.03.2026
um 20:00 Uhr




Aeham Ahmad, weltweit bekannt als „Der Pianist von Yarmouk“, berührte 2014 die Menschen, als Bilder um die Welt gingen, die ihn zeigten, wie er inmitten der Trümmer des syrischen Bürgerkriegs Klavier spielt. Seine Musik trotzte der Gewalt und wurde zum Symbol der Hoffnung. Nachdem ISIS 2015 die Kontrolle über Yarmouk übernahm und sein Klavier verbrannte, blieb ihm nur die Flucht. Über das Mittelmeer und die Balkanroute gelangte er nach Deutschland – getragen von seiner Musik, die ihm nicht nur das Überleben, sondern auch einen Neuanfang und die spätere Wiedervereinigung mit seiner Familie ermöglichte.

In seinen Konzerten erzählt Aeham Ahmad diese bewegende Geschichte musikalisch: orientalische Melodien verschmelzen mit westlichen Einflüssen, klassische Musik trifft auf moderne Jazz-Arrangements. Seine Auftritte sind eine Reise der kulturellen und musikalischen Integration.

Begleitet wird er von Steve Schofield, einem australischen Saxophonisten, den er 2017 in Berlin kennenlernte. Gemeinsam nahmen sie das Album „Syria – Music for Peace“ auf.

Zusammen nehmen Aeham Ahmad und Steve Schofield das Publikum mit auf eine klangvolle Reise von Syrien bis Australien, von Tradition bis Moderne, von Klassik bis Jazz. Klavier und Saxophon verschmelzen dabei auf besondere Weise zu einem vielschichtigen Klangbild, das durch den Einsatz von Flöte und elektronisch verstärkter Synthesizer-Flöte immer wieder neue, überraschende Facetten erhält.

Ein Konzert, das verbindet – musikalisch, kulturell und menschlich.

Foto: Frank Mumberg

Einlass: 19 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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07.03.2026
20:00 Uhr
Tickets
ab 23,00 €
Lucas & Arthur Jussen, Alexej Gerassimez & Emil Kuyumcuyan
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