Momo - K1 Jugendspielclub
von Michael Ende
für die Bühne bearbeitet von Vita Huber
Damals wie heute fragen sich Jugendliche in Zeiten großer gesellschaftlicher und politischer Umbrüche, wie ihre Zukunft aussehen wird. Was macht es mit uns, wenn der Wert eines Menschen in einer leistungsgetriebenen Gesellschaft scheinbar nur noch an Produktivität und Effizienz gemessen wird? Wenn nicht das Individuum zählt, sondern nur seine Leistung? Wenn wir uns in einem System verlieren, das immer schneller wird, immer besser funktionieren soll und immer mehr fordert?
Der Jugendspielclub K1 bringt diese drängenden Fragen auf die Bühne und setzt sich mit Michael Endes „Momo“ auseinander – einer Geschichte, deren Gesellschaftskritik auch nach über 50 Jahren nichts von ihrer Aktualität verloren hat.
Das Stück:
Das Mädchen Momo rettet die lebendige, erfüllte Lebenszeit vor den grauen Herren, die die Zeit nur messen und konsumieren können. Sie stehlen sie in Sekunden, Minuten und Stunden und frieren sie ein, um sie langsam aufzubrauchen. Nur mit einer einzigen Stundenblume und der Hilfe der Schildkröte Kassiopeia nimmt Momo den Kampf mit ihnen auf, um ihren Freunden die Zeit der Muße, der Freude und der Geschichten zurückzubringen.
Mit:
Alexander Kraitschik, Mairon Buschow, Marla Mieskes, Hedda Höcht, Florian Porbadnigk, Linus Franz, Anna Pszczółkowska, Minette Baskett, Alev Beste, Sigrid Schober, Lea Amrei, Franziska Heim, Corvin Hankeln
Regie: Rebecca Seethaler, pädagogische Assistenz: Margareta Empl
Foto: Rebecca Seethaler