Quelle: Veranstalter


"So viel Anfang war noch nie..." war ein Begriff, der die frühen Neunziger, die Wendejahre, beschrieb. Heute nach 35 Jahren Wiedervereinigung hinterlässt dieser Satz eher einen schalen Nachgeschmack. Für junge Menschen ist das Aufwachsen in ländlichen Regionen Ostdeutschlands immer noch eine Herausforderung. Aus blühenden Landschaften wurden Geisterstädte. Der Strukturwandel und mangelnde Perspektiven erschweren es, sich ein "Bleiben" überhaupt vorzustellen. Doch was bedeutet das für das Leben an diesen Orten, die langsam aussterben?

Das Theaterkollektiv lachende Hyänen hat sich in der Stadt Reichenbach auf Spurensuche begeben und Interviews geführt mit jenen, die geblieben und jenen, die gegangen sind. Gemeinsam mit der Reichenbacherin Leonie Sofie Koppe und Stimmen junger Menschen aus der Region ist ein Stück entstanden, dass sich in einem Spannungsverhältnis zwischen Warten, Bleiben und Gehen bewegt.

Konzeption: Lachende Hyänen
Regie: Kim Ehinger
Schauspiel: Johanna Franke, Leonie Sofie Koppe
Licht & Raum: Florian Knoblich
Sounddesign: Lenz Liebetrau
Premiere: 10.05.2026 Neuberinhaus Reichenbach
Dauer: ca. 60 Minuten

Einlass: 9 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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